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Chefredakteur

Streaming ist komfortabel, praktisch und vermeidet lästiges Strippenwirrwarr. Dennoch zögern viele Musikfreunde aufgrund der vermeidlich schwierigen Installation auf den Einsatz eines entsprechenden Gerätes. Mit seinem brandneuen uPlay Stream wollen die britischen Audiospezialisten von QED das Gegenteil beweisen und präsentieren einen ultrakompakten Streamer, der von Jedermann innerhalb weniger Minuten eingerichtet ist und obendrein eine Klangqualität verspricht, die die gute alte CD blass aussehen lassen soll. Das wollten wir genau wissen …

Kompaktwunder: QEDs uPlay Stream ersetzt jede kabelgebundene Audio-Quelle und ist in der Lage Dateien in einer Abtastrate von bis zu 92 Kilohertz entgegenzunehmen.

Kompaktwunder: QEDs uPlay Stream ersetzt jede kabelgebundene Audio-Quelle und ist in der Lage Dateien in einer Abtastrate von bis zu 92 Kilohertz entgegenzunehmen.

 

 

Egal ob Smartphone, Tablet, NAS-Platte, Drop Box oder Cloud-Speicher. Wo auch immer Sie Ihre Musik ablegen, mit einem entsprechenden Streamer lassen sich alle Speicherorte komfortabel zusammen bringen und die darauf hinterlegten Musikstücke via Handy, iPad & Co bequem abrufen. Möglichkeiten, die eine Musik- und Quellvielfalt versprechen, die man sich vor noch gar nicht allzu langer Zeit niemals hätte vorstellen können. Der uns zum Test übersandte uPlay Stream legt laut QED aber noch einen drauf: so verspricht er eine Qualität, von der viele andere kompakte Streamer nur träumen lassen. Dafür liefert der Hersteller auch gleich handfeste Gründe, denn im Gegensatz zu vielen Mitbewerbermodellen ist das britische Kompaktwunder nicht nur in der Lage gängigste Formate wie MP3, WAV, AAC oder WMA (Windows Media) zu streamen, sondern auch unkomprimierte Audiofiles a la FLAC oder Apple Lossless (ALAC) zu empfangen, zu wandeln und über den rückwärtigen Analogausgang an entsprechende Mitspieler auszugeben. Ermöglicht wird dies durch einen integrierten Wolfson DAC (Digital/Analog-Wandler), der Musikdateien bis zu einer Samplingrate von 24Bit/96 Kilohertz zu verarbeiten weiss. Klingt auf Anhieb vielleicht nicht sonderlich spektakulär, doch wer sich ein wenig mit derzeit in Streamern verbauten DACs beschäftigt, wird von der Güte des hier integrierten Wandlers sicher überrascht sein und höchste Klangqualität erwarten. Das darf er auch, wie sich in unserem Test heraus stellte. Doch dazu später mehr, denn zuvor gilt es noch ein paar grundlegende Dinge zu klären:

Klein aber oho: der gerade einmal 2,5 Zentimeter hohe uPlay Stream nimmt Audiodateien von bis zu acht Quellen auf.

Klein aber oho: der gerade einmal 2,5 Zentimeter hohe uPlay Stream nimmt Audiodateien von bis zu acht Quellen auf.

 

 

Was bedeutet Streaming eigentlich genau?

Nimmt man es ganz genau, beschreibt das Wörtchen „Streaming“ lediglich den Empfang und die zeitgleiche Wiedergabe Datei im Audio- oder auch Videoformat. Selbige kann dabei sowohl kabelgebunden als auch kabellos erfolgen, wobei mit „Streaming“ in der Welt der Unterhaltungselektronik in den meisten Fällen die kabellose Übertragung gemeint ist (wie auch in diesem Artikel). Auf welchem Wege diese erfolgt, ist dabei zweitrangig. So ist die Übertragung über das hauseigene WLAN-Netz ebenso ein „Stream“, wie die via Bluetooth.
„AirPlay“ und „DLNA“ bezeichnen hingegen die kabellose Audio- und Video-Übertragung (Streaming) von einer netzwerkfähigen Quelle aus der Apple-Welt (z.B. iPad, iPhone, MacBook) bzw. mobiler Android-Quellen an ein lizensiertes Empfangsgerät. Als Übertragungsweg wird dabei das inzwischen in nahezu allen Haushalten vorhandene Funknetzwerk (WLAN) genutzt. Vorteil: Aufgrund dieser starken und sehr stabilen Funkverbindung ist eine kabellose Übertragung auch durch stärkere Wände hindurch problemlos möglich.

 

 

Was sind FLAC- und ALAC-Dateien überhaupt?

Beide Abkürzungen stehen für hochaufgelöste Tonformate. Im Detail steht FLAC (Free Lossless Audio Codec) für die verlustfreie Kompression von Audiodateien. Der Vorteil: In diesem Format abgespeicherte Songs nehmen deutlich weniger Speicherplatz ein als ihr Original, werden aber dennoch hochaufgelöst und absolut verlustfrei wiedergegeben.
ALAC (Apple Lossless Audio Codec) ist ein von Apple entwickelter Codec, der ebenfalls für ein verlustfreies Audiokompressionsverfahren steht. Dieser wird beispielsweise bei der AirPlay-Übertragung genutzt, erfordert zugleich aber nicht zwingend ausschliesslich Apple-Gerätschaften, um genutzt werden zu können.

Ein analoger Audioausgang, ein Ethernetport, Netzbuchse sowie WPS-Taster und Status LED: mehr benötigt es auch nicht.

Ein analoger Audioausgang, ein Ethernetport, Netzbuchse sowie WPS-Taster und Status LED: mehr benötigt es auch nicht.

 

 

QED uPlay Stream: Unendliche Möglichkeiten

Bevor es der kleine QED nun sein Können in meinem Praxistest unter Beweis stellen kann, gilt es ihn zunächst in das vorhandene HiFi-System einzubinden bzw. ein neues, platzsparendes und komfortables Stereo-Setup aufzubauen.

1. Sie besitzen eine HiFi-Anlage und wollen auf Streaming aufrüsten:
In diesem Fall wird der uPlay Stream wie eine x-beliebige Quelle über einen freien analogen Audioeingang mit dem Verstärker/Receiver verbunden. Die Tatsache, dass unser Testproband zu diesem Zweck lediglich eine 3,5 Millimeter Klinkenbuchse zu Verfügung stellt, erweist sich als nebensächlich, denn im Lieferumfang befindet sich neben eines hochwertigen Kabels auch der dazu passende Adapter. Somit lässt sich der kleine QED in jedes HiFi-System der Welt einbinden, das über einen freien Analogeingang verfügt.

2. Sie suchen nach einer platzsparenden, ultrakompakten Lösung, die klanglich auf dem Niveau einer hochwertigen HiFi-Anlage spielt?
Nichts einfacher als das, denn was Sie neben dieses Streamers lediglich benötigen, sind ein Pärchen Aktivlautsprecher und ein PC, Mac, Tablet, Smartphone oder eine NAS-Festplatte mit darauf gespeicherter Hochaufgelöster Musik. Da QEDs uPlay Stream ja über einen integrierten und sehr hochwertigen DAC verfügt, wird nicht weiter benötigt. Die Verbindung erweist sich ebenfalls als kinderleicht, denn mittels der mitgelieferten Audiokabel wird der uPlay nun nur noch mit den Aktivlautsprechern verbunden. Wählt man diese Variante, verdeutlicht sich der Vorteil des gewählten Gehäuseform, denn aufgrund seiner ultrakompakten Abmessungen, lässt sich der uPlay Stream nahezu überall versteckt unterbringen. Wichtig ist lediglich, dass sich der Standort des QED im WLAN-Empfangsbereich befindet.

Mehr benötigt es tatsächlich nicht, denn da die Steuerung zu 100 Prozent über das Smartphone bzw. das Tablet übernommen wird, braucht es auch weder einer Verbindung zum vorhandenen Fernseher, noch der Einbindung eines externen Displays. Ist die Verbindung zur vorhandenen HiFi-Anlage, zu den Aktivboxen, zum TV-Lautsprecher oder der Soundbar (ja, auch das funktioniert tadellos) hergestellt, gilt es unseren Testprobanden nun nur noch ins heimische Netzwerk einzugliedern.

Raumsparer: Um ein HiFi-Setup aufzubauen, reicht QEDs uPlay Stream, ein Pärchen Aktivboxen sowie eine Quelle (hier NAS-Festplatte) auf der die eigene Musiksammlung gespeichert ist. Ist man Besitzer hochaufgelöster Audiotracks, spielt dieses Setup auf einem Niveau, von dem die CD nur träumen kann.

Raumsparer: Um ein HiFi-Setup aufzubauen, reicht QEDs uPlay Stream, ein Pärchen Aktivboxen sowie eine Quelle (hier NAS-Festplatte) auf der die eigene Musiksammlung gespeichert ist. Ist man Besitzer hochaufgelöster Audiotracks, spielt dieses Setup auf einem Niveau, von dem die CD nur träumen kann.

 

 

Installation: Einfacher geht’s nicht

Das Vorurteil, dass die Einbindung eines Streamers in die HiFi-Anlage und das heimische Netzwerk kompliziert sei, widerlegt unser Testmodell eindrucksvoll. Besitzen Sie einen WLAN-Router mit WPS-Funktion, ist die Einbindung in Sekundenschnelle erledigt, denn nachdem der rückseitig am QED platzierte WPS-Taster gedrückt wurde, gilt es nun nur noch den entsprechenden Knopf am Router zu betätigen und schon verbinden sich beide Geräte vollautomatisch miteinander. Gehört Ihr Haushalt hingegen zu den mehr als 70 Prozent, in denen ein klassisches DHCP-Netzwerkes (sichtbares aber passwortgeschütztes WLAN) aufgebaut ist, bedarf es eines etwas ausführlicheren, EINMALIGEN Installationsvorganges. Aber keine Angst, auch dieser ist von Technikeinsteigern in wenigen Minuten durchgeführt. Hier der Beweis:
1. uPlay mit Netzstrom versorgen und via mitgeliefertem Kabel mit dem Verstärker/Aktivlautsprechern verbinden.
2. Schnellstartanleitung zur Hand nehmen und QR-Code mit dem Smartphone scannen. (Smartphone öffnet automatisch den Apple- bzw. Google-Play-Store)
3. Entsprechende App laden und öffnen.
4. uPlay mittels Netzwerkkabel mit dem Router verbinden (nur für Erstinstallation).
5. App öffnen und Netzwerk suchen (via Setup).
6. Eigenes Netzwerk wählen und Passwort eingeben (Empfangssymbol auf uPlay leuchtet grün).
7. Netzwerkkabel entfernen.
8. Musikwiedergabe starten!
Tipp: Selbst wenn der uPlay Stream mal vom Strom genommen werden muss, installiert er sich anschliessend vollkommen selbstständig mit dem zuletzt gewählten Netzwerk!

Installation via App: Zunächst werden die Einstellungen aufgerufen (Bild 1), anschliessend der Menüpunkt "Device Setup" gewählt (Bild 2) und das vorhandene Gerät ausgewählt (Bild 3).

Installation via App: Zunächst werden die Einstellungen aufgerufen (Bild 1), anschliessend der Menüpunkt „Device Setup“ gewählt (Bild 2) und das vorhandene Gerät ausgewählt (Bild 3).

 

Die Installation ist nun abgeschlossen. Über die Browser-Taste(Bild 1) lassen sich nun alle im Netzwerk freigegebenen Quellen direkt anwählen. Ist eine Quelle gewählt, kann eine Playlist erstellt werden (Bild 2).

Die Installation ist nun abgeschlossen. Über die Browser-Taste(Bild 1) lassen sich nun alle im Netzwerk freigegebenen Quellen direkt anwählen. Ist eine Quelle gewählt, kann eine Playlist erstellt werden (Bild 2).

 

Die Installation ist beendet.  Ein Klick auf die Browser-Taste gibt nun einen Überblick über alle im Netzwerk freigegebenen Audioquellen.

Die Installation ist beendet. Ein Klick auf die Browser-Taste gibt nun einen Überblick über alle im Netzwerk freigegebenen Audioquellen.

 

 

Völlig legal: So kommen Sie an hochaufgelöste Musikdateien

Während sich viele Musikfans noch vor gar nicht allzu langer Zeit kaum trauten ihre Lieblingssongs aus dem Netz zu laden, erlebt das Download-Geschäft aufgrund seiner unendlichen Möglichkeiten und seines nahezu unschlagbaren Komforts heute einen regelrechten Boom. Somit hat sich aus der einst illegalen Download-Manie, ein inzwischen absolut seriöser Weg entwickelt, schnell, einfach und absolut legal hochwertige Audiotracks zu erwerben. So verwundert es auch nicht, dass inzwischen unzählige legale Portale um die Gunst der Kunden buhlen. Die umfangreichste Auswahl offerieren dabei die hauseigenen Download-Shops von Amazon oder Media Markt sowie Onlinedienste wie iTunes, Musicload und Napster um nur einige der Bekanntesten zu nennen. Sie alle bieten eine Angebotsauswahl von mehreren Millionen Songs, stellen diese zumeist allerdings nur komprimiert oder maximal in CD-Qualität dar – Stichwort: MP3. Wer dagegen auf der Suche nach verlustfrei und hochaufgelöst aufgenommenen Audiotracks ist, wird hier nur selten fündig. Hier kommen nun Download-Portale wie www.highresaudio.com, www.hdtracks.com, www.prostudiomasters.com oder www24bit96.com, um nur einige wenige zu nennen, die sich auf die Bereitstellung sogenannter „Highres-Songs“ spezialisiert haben. Selbige bieten Musikdateien in Samplingraten von 96, 192 und teilweise sogar 384 Kilohertz (kHz) an. Also in Auflösungsvarianten, wie sie in Tonstudios seit vielen Jahren Anwendung finden und der guten alten Silberscheibe deutlich überlegen sind. Wählt man beispielsweise einen Titel mit einer Samplingrate von 96kHz, bedeutet dies bereits eine qualitative Verdoppelung im Vergleich zur Compact Disc (CD). Je nach Auflösung werden ganze Alben auf den genannten Portalen für Preise zwischen 10 und 30 Euro, manchmal sogar kostenlos angeboten.
Alternativ lässt sich natürlich auch die eigene CD-Sammlung auf dem eigenen Rechner ablegen – und zwar wahlweise platzsparend oder in unkomprimierter Form. Beim sogenannten „Rippen“ kann je nach Wiedergabeprogramm (z.B. iTunes, Windows Media Player) zwischen verschiedene Qualitätsstufen gewählt werden. Formate wie MP3 oder AAC nehmen dabei wenig Speicherplatz in Anspruch, sind im Vergleich zu den eben erwähnten Highres-Songs klanglich aber nur dritte Wahl. Steht jedoch die Klangqualität im Vordergrund und ist der Platzbedarf von untergeordneter Bedeutung, setzen Sie idealerweise auf Formate wie ALAC oder FLAC. Wählen Sie eines dieser Formate, wird die eigene Musik-Kollektion in einer identischen Qualität auf dem Computer abgelegt, wie sie auf der CD vorhanden ist.

Zum Lieferumfang gehören ein analoges Audiokabel sowie ein Miniklinken/Cinch-Adapter. So lässt sich QEDs uPlay Stream an jeden Verstärker/Receiver mit analogem Audioeingang (Clinch) betreiben.

Zum Lieferumfang gehören ein analoges Audiokabel sowie ein Miniklinken/Cinch-Adapter. So lässt sich QEDs uPlay Stream an jeden Verstärker/Receiver mit analogem Audioeingang (Clinch) betreiben.

 

 

Unendliche Quellvielfalt

Ist QEDs Mini-Streamer erstmal ins Netzwerk integriert, stehen Ihnen unendliche Möglichkeiten in der Musikwiedergabe offen. Wie eingangs erwähnt, ist es dabei völlig egal ob sich Ihre Musiksammlungen auf dem Smartphone, Tablet, der NAS-Platte, der Drop Box oder dem Cloud-Speicher befinden. Über den kleinen uPlay lassen sich Audiodateien von bis zu acht ins heimische Netzwerk integrierten Quellen schnell und einfach anwählen und wiedergeben. Den Anfang machen in meinem Check dazu in MP3-Version abgelegte Audiodateien, die sich unser Testproband schnell und einfach über mein Smartphone (iPhone) zieht. Hier dauert es dann auch nicht lang, bis der schicke Kompaktling mit der ersten Überraschung aufwartet: Denn statt der maximal durchschnittlich erwarteten Güte, wird der Gorillaz-Song „Feel Good Inc.“ griffig, straff und durchweg körperhaft dargestellt. Dabei hat es für mich den Eindruck, der Song hätte einfach mehr Energie und Kraft, als noch kurze Zeit zuvor von der gleichen Quelle via Bluetooth über ein anderes Endgerät wiedergegeben. Doch es ist noch mehr, denn neben der zuvor nicht erlebten Agilität und erstaunlichen Detailtreue kitzelt der QED auch noch glaubhafte Rauminformationen aus dieser Aufnahme. Wäre dies ein Blindtest, käme ich wohl nicht auf die Idee, dass es sich hier um eine Ursprungsdatei im schnöden MP3-Format handeln könnte. Ein Punkt, der eindeutig der hohen Qualität des hier eingesetzten Wandlers (DAC) zuzuschreiben ist, der die ihm übergebenen und durch Komprimierung stark verlustbehaftete Audiodatei deutlich aufwertet. Bereits jetzt hat der ultrakompakte Brite bewiesen, dass er ein ganz heisser Anwärter auf das Prädikat „Kauftipp“ ist, doch es kommt noch besser, denn nachdem der kleine uPlay in meine Anlage eingebunden ist, steigt die Klangqualität offenbar exponentiell mit der Güte der ihm zugeführten Audiodatei. So zumindest scheint es, als ich meinen Testkandidaten nun mit FLAC-Dateien füttere, die auf meiner NAS-Platte lagern. Futter, das ihm offensichtlich hervorragend schmeckt, denn klanglich legt der kleine QED jetzt nochmal eine Schippe drauf und liefert von den Lautsprechern vollständig losgelöste Rauminformationen, bei der selbst anspruchsvollste HiFi-Freunde aufhorchen werden. Das Ergebnis ist eine breit wie tief aufgespannte Klangbühne, in der der uPlay sein Differenzierungsvermögen deutlich zur Schau stellt und Sänger wie Begleitorchester fast schon an ihrem Platz festgenagelt erscheinen lässt, während jede noch so filigran wirkende Einzelheit perfekt in das fast greifbare Klangbild eingebunden wird. Die Art der ihm vorgesetzten Musik scheint ihm dabei völlig nebensächlich, denn auch wenn es darauf ankommt die Ärmel hochzukrempeln und Impulskraft zu beweisen, bleibt der QED nichts schuldig. So geschehen in der Black-Sabbath-Hymne „Iron Man“ (diesmal in ALAC-Version), in der es ohne zu zögern und strikt nach vorn geht, die vor Feuer und Temperament nur so strotzt und die mich innerhalb weniger Augenblicke mit Haut und Haaren in ihren Bann zieht. Und zwar so sehr, dass ich unweigerlich mit dem Kopf im Takt nicke, mitsinge und mir letztlich noch ein paar weitere Songs des Albums gebe – natürlich in deutlich gehobener Lautstärke.
Meine Begeisterung ist aber bitte nicht falsch zu verstehen, denn natürlich bedarf es adäquater Spielpartner, um eine imponierende Klangperformance – wie der von mir beschriebenen – zu erzeugen. Das sollte klar sein. Dennoch sind Streamer und DAC (in diesem Fall ja in einem Gehäuse vereint) in erster Linie dafür verantwortlich, die Ihnen anvertrauten Audiodateien sorgfältig zu behandeln, auf höchstem Niveau zu wandeln und absolut verlustbefreit an ihre Mitspieler zu übergeben. Funktioniert das nicht, können auch die beste Verstärkerelektronik und die teuersten Lautsprecher nichts mehr ausrichten. Hier funktioniert es!

Eionfacher gehts einfach nicht: Handy zücken, Quelle und Titel wählen und schon gehts ab ...

Eionfacher gehts einfach nicht: Handy zücken, Quelle und Titel wählen und schon gehts ab …

 

 

Fazit

Mit der Markteinführung seines uPlay Stream liefert QED einen Mini-Streamer, der gleich noch einen hochwertigen DAC mit an Bord hat. Eine nahezu überall zu integrierende Kombi, die Audiodateien mit Abtastraten bis hoch zu 92 Kilohertz in ihre Obhut nimmt und obendrein selbst von Technikeinsteigern innerhalb weniger Minuten eingerichtet ist. Es kommt noch besser, denn nebenbei beweisen die britischen Audiospezialisten gleich noch, dass Streaming weder kompliziert, noch aufwändig oder gar teuer sein muss. Im Gegenteil, denn auch wenn der federleichte und ultrakompakte uPlay auf den ersten Blick vielleicht eher unscheinbar daher kommt, erweist sich die unverbindliche Preisempfehlung von 199,00 Euro im Bezug auf die gebotene Ausstattung und Klangqualität fast schon als Schnäppchen.

Test & Text: Roman Maier

Fotos: www.lite-magazin.de

 

Modell:QED uPlay Stream
Produktkategorie:Streamer/DAC
Preis:199,00 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Schwarz Hochglanz
Vertrieb:IDC Klaassen, Lünen
Tel.: 0231 / 9 86 02 85
www.idc-klaassen.com
Abmessungen (HBT):25 x 114 x 96 mm
Gewicht:0,1 Kg
Eingänge:- Ethernet
- WiFi
Ausgänge:- Analogaudio
empfangbare Dateiformate:- FLAC
- ALAC
- AAC
- MP3
- WMA
- WAF
Samplingrate:bis zu 24 Bit/96 kHz
Übergangsfrequenz:2,9 kHz
Besonderes:- ultrakompaktes Gehäuse
- kinderleichte Einrichtung
- WPS-Funktion
- enorme Formatkompatibilität
- kostenlose App für iOS und Android
- hoher Bedienkomfort
- stabile Verbindung
Lieferumfang:- uPlay Stream
- Audiokabel (3,5mm)
- Miniklinke/Cinch-Adapter
- Kurzanleitung
Benotung:
Klang (60%):1,0
Praxis (20%):1,0
Ausstattung (20%):1,1
Gesamtnote:1,0
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistunghervorragend

 

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