Klarstein Skyscraper 3G – Turmventilator auch für kleine Gebäude Klarstein Skyscraper 3G – Turmventilator auch für kleine Gebäude

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Redakteur

Beim Skyscraper 3G von Klarstein handelt es sich um einen Turmventilator, der seinem Namen optisch auf den ersten Blick gerecht wird. Allerdings braucht er im Gegensatz zu den gigantischen Gebäuden vieler Metropolen keine intensive Wartung und Pflege. Er macht einfach frischen Wind und fordert dabei so gut wie keine Aufmerksamkeit. Genau das Richtige bei hohen Temperaturen!

Der Name "Skyscraper" verrät schon, wie das Grunddesign des Ventilators ausfällt...

Der Name „Skyscraper“ verrät schon, wie das Grunddesign des Ventilators ausfällt…

Design-Inspiration aus den Metropolen Amerikas

Der Name Skyscraper verrät schon, wie das Grunddesign des Ventilators ausfällt: Schlank und kerzengerade erinnert er mit 92 Zentimetern Höhe tatsächlich ein wenig an die Wolkenkratzer in der Skyline berühmter amerikanischer Großstädte. Platz benötigt er trotzdem kaum, der runde Standfuß ist mit 24 Zentimetern Durchmesser fast überall gut zu platzieren. Vier rutschfeste Gummifüße sorgen übrigens für einen sehr sicheren Stand des Gerätes. Das Gewicht fällt mit gerade einmal 4,3 Kilogramm auch sehr komfortabel aus und dank der „Griffmulde“ oben auf der Rückseite ist auch das einhändige Herumtragen innerhalb der Wohnung kein Problem. Farblich liefert Klarstein mit den vier übrigens auch im Preis unterschiedlichen Varianten Schwarz (86,80 Euro), Rot (84,80 Euro), Weiß (81,80 Euro) und Silber (82,80 Euro) sowohl dezente als auch knallige Farben. Die kleine Fernbedienung im Scheckkartenformat ist allerdings immer in schwarz gehalten.

Am seitlichen Lufteinlass wird die Raumluft gefiltert, bevor sie durch das Gitter in der Front wieder herausgepustet wird.

Am seitlichen Lufteinlass wird die Raumluft gefiltert, bevor sie durch das Gitter in der Front wieder herausgepustet wird.

 

An der Front bestimmt ein schwarzes Kunststoffgitter vor dem Luftauslass das Erscheinungsbild, auch an der linken Seite ist eines vorhanden. Letzteres lässt sich sogar abnehmen, da hier der Lufteinlass platziert ist. Davor sitzt ein Filter in der seitlichen Abdeckung, der sich herausnehmen und abspülen lässt, falls sich hier zu viele Schmutzpartikel aus der Raumluft verfangen haben. Der flexible Filter lässt sich ganz einfach aus den Halterungen „herausfädeln“ und später wieder ziemlich leicht einsetzen. Ein bisschen Fingerspitzengefühl ist natürlich gefragt, das Prozedere sollte aber Menschen mit normalen motorischen Fähigkeiten nicht vor allzu große Probleme stellen.

Der runde Standfuß ist mit vier rutschtfesten Gummifüßen ausgestattet.

Der runde Standfuß ist mit vier rutschtfesten Gummifüßen ausgestattet.

 

Display inklusive Thermometer

Relevant für den Alltag werden aber vor allem das Display oben an der Front sowie das Bedienfeld auf der Oberseite sein. Das Display gibt nämlich Aufschluss über die Raumtemperatur, die ein integriertes Thermometer im Skyscraper 3G ständig misst. Außerdem wird hier zum Beispiel die gewählte Zeit des Timers angezeigt, nach deren Ablauf sich der Skyscraper 3G von alleine abschaltet. Das Bedienfeld ist mit fünf Tasten ausgestattet, die (von unten nach oben gesehen) zum Ein/Ausschalten, der Geschwindigkeitswahl, zur Steuerung der Timerfunktion, der Modusauswahl und der Schwenkfunktion dienen. Je nach Auswahl leuchten unterschiedliche Piktogramme (kleine Bilder) in Blau neben der jeweiligen Taste auf. Somit lässt sich gut nachvollziehen, auf welche Art und Weise der Ventilator gerade arbeitet.

In Sachen Geschwindigkeitsstufen gibt es drei mögliche Optionen. Die Funktion „Low“ bringt einen sanften Luftstrom ins Zimmer, bereits bei „Mid“ macht sich allerdings eine deutlich spürbare Böe breit. „High“ sorgt schließlich für ordentlich Wind und ist für den „normalen“ Alltag eigentlich schon zu stark. Aber man weiß ja nie… Drei Optionen bietet auch die Modus-Wahl („Mode“). Neben der bekannten, „klassischen“ Ventilatorfunktion lassen sich mit „Natürlich“ und „Nacht“ auch zwei Alternativen auswählen. Erstere soll natürlichen Wind simulieren, indem sie die Ventilationsgeschwindigkeit immer wieder variiert. Das funktioniert auch sehr gut, schaltet aber eben auch ab und zu kurzzeitig in die höchste Geschwindigkeitsstufe, was unter Umständen stören kann – nicht zuletzt wegen der dann auch ziemlich hohen Betriebslaufstärke.

Das Display in der Front zeigt gut lesbar die Raumtemperatur an.

Das Display in der Front zeigt gut lesbar die Raumtemperatur an.

 

Angenehme Nachtruhe!

Deutlich angenehmer ist da der Nachtmodus, der nämlich dafür sorgt, dass der Skyscraper nach jeweils einer halben Stunde in die tiefere Geschwindigkeitsstufe wechselt und sich schließlich selbst abschaltet. Das ist natürlich sehr praktisch, falls man im Sommer beim Einschlafen noch ein wenig frische Luft benötigt, aber weder den Ventilator die ganze Nacht laufen lassen noch kurz vorm Einschlafen noch einmal das Knöpfchen drücken möchte, um ihn auszuschalten.

Auf der Oberseite gibt es ein übersichtliches und leicht verständliches Bedienfeld.

Auf der Oberseite gibt es ein übersichtliches und leicht verständliches Bedienfeld.

 

Relativ selbst erklärend sind die Tasten für die Schwenkfunktion und den Timer. Erstere lässt den Ventilator sanft hin- und her schwenken, damit sich der erfrischende Luftstrom auch gut im Raum verteilt. Sehr praktisch ist das natürlich im Büro mit mehr als nur einem Schreibtisch – so bekommen alle Kollegen etwas vom frischen Wind ab. Auch der Timer ist schnell kapiert: Per Tastendruck lässt sich die gewünschte Betriebszeit im 30-Minuten-Rhythmus auswählen. Von einer halben bis hin zu acht Stunden ist alles möglich. Gedacht ist das vor allem, um dem Vergessen der manuellen Abschaltung vorzubeugen.

Die Fernbedienung haben wir bereits erwähnt, hiermit lässt sich der Skyscraper sehr gut auch aus ein paar Metern Entfernung steuern. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man ziemlich genau auf das Display zielt. Sofern der Ventilator sich aber nicht gerade per Schwenkfunktion weggedreht hat, ist das auch kein Problem – selbst für diejenigen, die auf der Kirmes am Luftgewehr regelmäßig versagen. Einziger Nachteil: Man kann vielleicht nicht immer genau erkennen, was man gerade ausgewählt hat – nach ein paar Minuten hat man aber ohnehin ein sehr gutes Gefühl dafür entwickelt, wie der Skyscraper 3G funktioniert. Sehr gut nämlich!

Alternativ steht aber auch eine handliche Fernbedienung zur Verfügung.

Alternativ steht aber auch eine handliche Fernbedienung zur Verfügung.

 

Fazit

Platzsparend, optisch ansprechend und sehr nutzerfreundlich: Der Turmventilator Skyscraper 3G von Klarstein überzeugt auf ganzer Linie. Dank Fernbedienung ist er äußerst komfortabel einsetzbar und liefert von angenehmer Brise bis hin zu kräftigem Luftzug die gesamte Palette erfrischenden Winds. Dass er darüber hinaus in gleich vier Farben und zu absolut fairem Preis erhältlich ist, darf er durchaus als „Must Have“ für den Sommer gelten.

Test & Text: Martin Sowa
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbild

Gesamtnote: 1,0
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

97 %

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Technische Daten

Modell:Klarstein Skyscraper 3G
Produktkategorie:Ventilator
Preis:ab 81,80 Euro (UVP)
Ausführung:- Weiß
- Schwarz
- Silber
- Rot
Vertrieb:Chal-Tec GmbH, Berlin
Tel.: 030 / 4 08 17 38 10
www.klarstein.com
Gewicht:ca. 4,3 kg
Abmessungen (HBT):92 x 24 x 24 cm
Rotorgeschwindigkeit:3 Stufen
Timer:bis zu 8 Stunden (in 30-Minuten-Intervallen)
Besonderes:- herausnehmbarer Luftfilter
- Display
- Thermometer
Lieferumfang:Fernbedienung, Bedienungsanleitung
Benotung:
Praxis:1,0
Verarbeitung:1,0
Ausstattung:1,0
Gesamtnote:1,0

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