XTZ 99.36 FLR – Standlautsprecher mit eingebautem Klangtuning XTZ 99.36 FLR – Standlautsprecher mit eingebautem Klangtuning

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Redakteur

Boxen, die sich an das persönliche Klangideal und den eigenen Raum anpassen? Die Schallwandler von XTZ machen es mit einem pfiffigen Steck-System möglich. Wir haben diese theoretische Vielfalt im praktischen Alltag getestet – mit der brandneuen Version des Standlautsprechers 99.36. Was hat diese 2,5-Wege-Bassreflex-Box klanglich zu bieten?

Die XTZ 99.36 FLR besticht durch eine hohe Verarbeitungsqualität und zeitlose Eleganz.

Die XTZ 99.36 FLR besticht durch eine hohe Verarbeitungsqualität und zeitlose Eleganz.

XTZ gelten hierzulande immer noch als Geheimtipp. Dabei haben sich die Schweden insbesondere in der Heimkino-Szene einen exzellenten Ruf erspielt. Wegen des hervorragenden Preis-Leistungsverhältnisses gelten die Lautsprecher, Surround-Sets und Subwoofer von XTZ als harte Konkurrenz der hiesigen bekannten Marken. Nun präsentieren die Skandinavier eines ihrer Erfolgsmodelle in Neuauflage: Der Front-Lautsprecher der 99-er-Serie hat nach MkI und MkII seine nächste Entwicklungsstufe erreicht, er trägt erstmals die Zusatzbezeichnung FLR. Ein deutlicher Hinweis darauf, wie dieser Lautsprecher oft eingesetzt wird: Als alleiniger Floor-Schallwandler einer Stereo-Klangkette – und als solchen haben wir ihn auch für den Test bestellt.

Skandinavisches Design

Schwarz erwartet, weiß bekommen: XTZ haben uns direkt schon mit der Farbwahl ihrer Standboxen überrascht. Unser Test-Modell ist auch nicht auf Hochglanz poliert, es kommt in der matten Schleiflack-Ausführung – das sieht richtig schick und edel aus. Ganz klar: XTZ sprechen mit dieser Optik die i-Generation an, die mit der stylisch-weißen Welt der Apfel-Produkte groß geworden ist. Dieses doch eher kühle Klangmöbel kann man sich nur schwer in einem retro-rustikalen Eiche-brutal-Interieur vorstellen.
Die 99.36 steht für skandinavisches Design: schlicht, aber formschön. XTZ haben bei dem Gehäuse auf das „Handschmeichler-Prinzip“ gesetzt: viele Rundungen, kaum Kanten – und keine Ecken! Die sanft gewölbten Wangen setzen dieses Prinzip fort; dieser Design-Kniff sorgt auch dafür, dass die Box deutlich schlanker wirkt, als sie mit 20 Zentimetern Breite tatsächlich ist. Insgesamt verströmt die FLR eine optische Ruhe – vor allem mit aufgesetzter Lautsprecherabdeckung; ohne den Grill wirkt die Front wegen der drei unterschiedlichen Schallwandler-Typen doch ein wenig inhomogen. Praktisch: die neuen magnetischen Abdeckungen ziehen sich beim Aufsetzen fast wie von Zauberhand in die perfekte Position.
Dieser Schallwandler stimmt übrigens auch die Nachbarin gnädig, die den ausgiebigen Hörtest Wand an Wand miterleben durfte. Ist in den Internet-Foren zu lesen, dass XTZ sich herzlich wenig um einen hohen WAF (Weiblichen Akzeptanz-Faktor) scheren, so punktet die 99.36 in dieser Anmutung definitiv auch beim Homo oestrogeniensis. Zum gelungenen Design kommt eine makellose Verarbeitung: Alles ist bündig eingepasst, die Spaltmaße sind über jeden Zweifel erhaben, die Lackierung ist perfekt ausgeführt – die 99.36 macht einen erstklassigen, äußerst hochwertigen Eindruck.

Die Qual der Wahl: Die 99.36 FLR ist auch in schwarzer Ausführung verfügbar - dann sogar hochglänzend.

Die Qual der Wahl: Die 99.36 FLR ist auch in schwarzer Ausführung verfügbar – dann sogar hochglänzend.

Aus 99.36 MkII wird 99.36 FLR. Alles neu?

Nein. XTZ haben ihren Lautsprecher nicht revolutioniert, sondern evolutioniert. In der FLR arbeitet deshalb noch immer das bewährte Treiber-Trio des Vorgängers. Für den glasklaren und agilen Hochton bis 40 Kilohertz sorgt ein Bändchen-Tweeter des chinesischen Anbieters Fountek. In diesem Hochtöner schwingt als Bändchen eine hauchdünne und nahezu gewichtslose Aluminium/Kunstharz-Folie, so kann dieser Treiber auch schnellste und zarteste Impulse wieder originalgetreu in Schall wandeln.
Das Mitten-Tiefton-Tandem stammt vom renommierten norwegischen Hersteller Seas: Die Schwerstarbeit verrichtet hierbei der 18-Zentimeter-Tiefmitteltöner aus der der hochwertigen Excel-Serie: Er ist für sämtliche Frequenzen jenseits des Hochtons zuständig. Deswegen sitzt im Zentrum der extrem steifen und extraleichten Magnesium-Membran ein sogenanntes „Phase Plug“: Über diesen Metall-Dom kann die Wärme der stark beanspruchten Schwingspule nach außen abgeführt werden.
Den Tiefmitteltöner unterstützt bei den untersten Frequenzen von 35 bis 150 Hertz ein enger Verwandter, ein 18-Zentimeter-Woofer mit lackiertem Papierkonus aus der gutklassigen Prestige-Baureihe. Mit dieser Kooperation im Tief- und Mitteltonbereich soll eine homogenere Wiedergabe erreicht werden – gegenüber einer Drei-Wege-Lösung, bei der Hoch-, Mittel- und Tiefton jeweils von einem eigenen Schallwandler wiedergegeben werden.

Schmankerl unterm Dach: Der aufwändig konstruierte Bändchen-Hochtöner sitzt im oberen Gehäuseabteil.

Schmankerl unterm Dach: Der aufwändig konstruierte Bändchen-Hochtöner sitzt im oberen Gehäuseabteil.

Mittel- und Tieftöner: Im Durchmesser identisch, im Aufbau für ihren jeweiligen Einsatzzweck spezialisiert.

Mittel- und Tieftöner: Im Durchmesser identisch, im Aufbau für ihren jeweiligen Einsatzzweck spezialisiert.

Und was ist nun neu an der MkIII?

XTZ haben bei der Frequenzweiche nachgebessert und dem Klangstellwerk noch hochwertigere Bauteile spendiert. Die Schweden haben auch bei der Qualität des MDF-Gehäuses nachgelegt, vor allem aber wurde die Gehäuseform angeglichen: Die alte weiße MkII war in der Draufsicht eher halboval geformt, die neue weiße MkIII hat jetzt die Figur ihrer schwarzen Schwester.
Als nächstes haben sich XTZ die Kritik an der mangelnden Standfestigkeit der MkII zu Herzen genommen: Jetzt fußt die 99.36 auf Aluminium-Auslegern, die seitlich von der Box abstehen. Und beim Blick auf die Rückseite fällt sofort das neue, hochwertige Anschlussterminal auf: Diese Qualität ist in der Preisklasse, in der die FLR spielt, nun wirklich nicht üblich: Hochrobuste Lautsprecherkabel-Aufnahmen aus Metall für Kabelschuhe, Bananas wie auch einfache Litze. Dieses Terminal ermöglicht Ihnen sogar Tri-Wiring und Tri-Amping – zwei aufwändige Arten, um Lautsprecher mit Signalen zu füttern:
Beim Tri-Wiring werden die Hoch-, Mittel- und Tiefton-Anschlüsse der Box mit separaten Kabeln eines einzigen Verstärkers beliefert, beim Tri-Amping ist sogar für jeden Frequenzbereich eine eigene Endstufe zuständig. Wenn Sie einen dieser Wege wählen, dürfen Sie nicht vergessen, die Brücken zwischen den Anschlussklemmen der Box herauszunehmen! Im Auslieferzustand ist die Box so konfiguriert, wie sie wohl auch die meisten Kunden benutzen werden: Als Signalempfänger eines einzigen Verstärkers über eine schlichte Einfach-Verkabelung.

Im "Normalfall" wird die 99.36 FLR mit einem Lautsprecherkabel verbunden. Wichtig: Jetzt müssen die Brücken montiert sein.

Im „Normalfall“ wird die 99.36 FLR mit einem Lautsprecherkabel verbunden. Wichtig: Jetzt müssen die Brücken montiert sein.

Auspacken, Aufstellen, Ausrichten

Die Schweden liefern Ihre Boxen gut verpackt in Formschaumteilen; jeder Schallwandler ist zudem noch in einen schützenden Vliesstoff-Beutel gehüllt. Handschuhe für die schonende Aufstellung der Boxen haben sich die Skandinavier gespart – schade, aber nicht schlimm: Die Befürchtung, dass auf der Oberfläche jeder Fingerabdruck zu sehen ist, stellt sich nach ausgiebigem Test als unbegründete heraus: Dieser Schleiflack nimmt die biometrischen Daten schlicht nicht an. Die Boxen stellen Sie zuallererst auf den Kopf – die Alu-Ausleger für die Füße müssen noch montiert werden! Die Traversen sind mit 16 Schrauben schnell fixiert, jetzt stellt sich aber direkt die Fuß-Frage: harte, dornspitze Metall-Spikes oder weichere, kegelspitze Gummifüße? XTZ liefern beide Varianten; die Wahl hängt nun vom Boden Ihres Hörraums ab: Wenn Sie die Boxen auf einen nichtschwingenden, festen Untergrund stellen, bieten sich die Spikes an, bei schwingenden Böden (etwa Parkett) eher die Kunststoff-Füße. Das ist aber kein Dogma; hier lohnt sich das Ausprobieren. In unserem Hörraum mit Laminat-Boden klangen die 99.36 mit Spikes zwar straffer im Bass, dafür aber auch harscher in den Höhen. In diesem Fall lieferten die Gummi-Füße das bessere Klangergebnis. Es lohnt sicher, hier auch mal Absorber auszuprobieren, die die Schallenergie in Wärme umwandeln. Sollten Sie sich für die Spikes entscheiden: XTZ hat hiervon auch Exemplare mit längeren Gewinden ins Zubehör gepackt, damit können Sie – falls sich Ohren und Hochtöner sich nicht auf gleicher Höhe befinden – die Box etwas neigen, bis Sie die ideale Ausrichtung erreicht haben. Dankenswerterweise liegen den Spikes auch Metallplättchen zum Unterlegen bei, so bleibt Ihr Boden von hässlichen Kratzern verschont.
Die optimale Aufstellung und Ausrichtung nimmt schon ein wenig Zeit in Anspruch. Nehmen Sie sich diese Zeit, es lohnt sich! Erste Erfahrung: Die Boxen sollten nicht zu nah an er Wand stehen; sie liefern schon ohne jegliches Tuning einen satten Tiefton; bei wandnaher Aufstellung beginnt der Bass leicht zu wummern. Die Boxen sollten auch nicht zu weit auseinander stehen, sonst wird es nichts mit der akustischen Bühne. Mit der Faustformel der mitgelieferten Anleitung sind Sie auf dem richtigen Weg: Etwa zwei Meter Abstand zwischen den Boxen, wenn Sie zweieinhalb Meter entfernt sitzen. Richtig dreidimensional und tiefengestaffelt wird das Klangbild dann durch die richtige Winkelung der Boxen. Im Test hat sich eine starke Ausrichtung der Lautsprecher hin zum Hörplatz als die beste Lösung erwiesen.

Bevor es losgeht, muss die Box zunächst auf den Kopf gestellt werden. Sind die Traversenfüße montiert, kann die Hörsession auch schon beginnen. Tipp: Bewegen Sie die 99.36 FLR immer zu zweit.

Bevor es losgeht, muss die Box zunächst auf den Kopf gestellt werden. Sind die Traversenfüße montiert, kann die Hörsession auch schon beginnen. Tipp: Bewegen Sie die 99.36 FLR immer zu zweit.

Die ausladenden Traversenfüße bieten der 99.36 einen stabileren Stand. Dank mitgelieferter Spikes und Gummifüße sind sie zudem für jeden Einsatzzweck vorbereitet.

Die ausladenden Traversenfüße bieten der 99.36 einen stabileren Stand. Dank mitgelieferter Spikes und Gummifüße sind sie zudem für jeden Einsatzzweck vorbereitet.

Klangtuning frei Haus

Hier spielt die 99.36 ihre besondere Stärke aus: Der akustische Charakter lässt sich nach der persönlichen Vorliebe konfigurieren und an die akustischen Eigenheiten des Raumes anpassen – mit Steckern und Stopfen. Fangen wir mit den Stopfen an:
Das ist die mechanische Möglichkeit der Klangbearbeitung. XZT liefern zu jeder Box drei Schaumstoff-Plugs, mit ihnen können Sie die Bassreflex-Öffnungen schließen. Dadurch verändern Sie die tonale Abstimmung der Box. Im Auslieferungszustand sind alle Rohre dicht, dies ist die neutrale Einstellung – bezogen auf einen durchschnittlich-großen Raum von etwa 20 Quadratmetern. So geht also Plug & Play auf Schwedisch! Wer wissen will, ob sich hier nicht mehr an Sound herausholen lässt, betreibt statt Plug & Play nun Trial & Error:
Das oberste Reflexrohr führt in die obere Kammer der Box, wo der Hochtöner und der Tiefmitteltöner schwingen – wenn Sie dieses Reflexrohr öffnen, wird die obere Kammer ein wenig tiefer abgestimmt. Die beiden anderen Reflexrohre führen auf verschiedenen Wegen zur unteren Kammer der Box, wo der Woofer arbeitet. Hier können Sie durch die Entstopfung zwei weitere Bass-Charakteristika erreichen: Mit einem Plug erzielen Sie den tiefsten Bass – gut bei kleinen Räumen. Ohne Plugs entwickelt die 99.36 den geringsten Tiefton, einen eher knackigen Kickbass – diese Einstellung kann bei größeren Räumen die beste Wahl sein.
Jetzt zu den Steckern: Das ist die elektrische Möglichkeit der Soundoptimierung – und der eigentliche Clou der 99.36: Über Jumper nehmen Sie Einfluss auf die Konfiguration der Klangweiche! Das Anschluss-Terminal auf der Rückseite bietet dafür ein Steckfeld, mit den mitgelieferten Brücken können Sie hier die Höhen gezielt um 3 Dezibel anheben oder um 2 und 4 Dezibel absenken; mit den Bässen funktioniert es ähnlich. Welche Brücke für welchen Modus zu stecken ist, steht direkt neben den Buchsen auf dem Anschlussterminal; und auch in der Bedienungsanleitung ist es noch einmal abgebildet und erklärt – sehr hilfreich, wenn die Lautsprecher an nicht ganz so komfortabel erreichbaren Stellen des Raumes steht.

Klangtuning an Bord: Dank Hoch- und Tieftonanpassung lassen sich die FLR perfekt an die Räumlichkeit und den eigenen Hörgeschmack anpassen.

Klangtuning an Bord: Dank Hoch- und Tieftonanpassung lassen sich die FLR perfekt an die Räumlichkeit und den eigenen Hörgeschmack anpassen.

Die FLR im Hörtest: Kraft und Kontrolle

Beim Einspielen der Box hat es sich schon angedeutet: Dieser Schallwandler glänzt nicht nur mit dem brillanten Bändchen-Hochtöner, sondern auch mit einem überragenden Bass. Die Bestätigung liefert eine exzellent produzierte LP mit einem göttlich aufgenommenem Klangfundament: Donald Fagans „Morph The Cat“. Gleich nach wenigen Takten ist klar: die FLR liefert einen sagenhaft satten und präzisen Tiefton – toll, mit welcher Ruhe, Kraft und Kontrolle die FLR die tiefen Töne in den Raum stellt! Auch oberhalb der tiefen Frequenzen ist der Klang beeindruckend: Prima Punch bei den Drums, sehr lebendige Gitarren, ein ultrapräsentes Keyboard – und dazu überzeugen die XTZs mit einer guten räumlichen Darstellung. Die Musik klingt ungemein knackig und frisch – und das Schönste: So bleibt es auch bei hohen Pegeln!
Jetzt packt uns der Experimentiertrieb: Her mit dem ultimativen Bass! Also: Raus mit einem Stopfen, rein mit einem Stecker. In dieser „Deep Bass“-Einstellung ist es dann aber doch zuviel des Guten; auch mit anderen Aufnahmen und anderen Einstellungen bestätigt es sich: In der neutralen Einstellung ist der Tiefton-Anteil für unseren Hörraum genau richtig.
Und nun pushen wir mal die hohen Frequenzen: Im ersten Moment klingt das mehr an Höhen sensationell, aber man merkt nach einiger Zeit: Das ist in unserem Raum doch ein wenig überzeichnet. Jetzt im Gegenzug die Höhen-Absenkung: Stimmen werden einen Tick einschmeichelnder, wärmer, aber insgesamt fehlt nun doch etwas die Brillanz. Also: Alles wieder auf „neutral“ gestellt – Stopfen rein, Stecker raus. Und so bleibt die 99.36 auch für den gesamten weiteren Hörtest, denn in dieser Konfiguration ist es in unserem Raum stimmig – und so macht der Schallwandler nun extrem viel Spaß! Akustik-Gitarren, etwa bei Aimee Manns Album „Lost in Space“, klingen jetzt herrlich silbrig, und was besonders beeindruckt: die melancholische Stimme der Sängerin berührt mehr als nur die Trommelfelle der Ohren.
Geben wir mal ein wenig mehr Gas: Bei Dream Theaters Prog-Metal-Album „A Dramatic Turn Of Events macht die 99.36 das komplette Schwermetall-Drama mit – Headbanging galore!; Die FLR behält dabei die akustische Übersicht – trotz des sehr dichten Klangbilds der Band und gerade des Wahnsinns-Drummings von Mike Mangini. Nun die komplette Kehrtwende hin zur Klassik: Bei Orchesteraufnahmen machen die XTZs eine ordentliche Figur; Rafael Kubeliks legendäre Interpretation von Mahlers Fünfter Sinfonie, auf Vinyl wieder in einer audiophilen Auflage zugänglich, klingt differenziert und rund. Mahler kann anstrengend sein – hier macht die 99.36 Lust auf den kompletten Kubelik-Zyklus; allerdings mangelt es nun doch ein wenig an Plastizität und Tiefenstaffelung. Bei Pop-Aufnahmen klingen die Lautsprecher doch überzeugender. Und deshalb kommt jetzt noch Steven Wilson in den CD-Slot. Der Kopf von Porcupine Tree ist ja ebenfalls für seine Produktions-Wunderwerke bekannt – und die XTZs meistern die die fetten Klangwände und die komplexe Soundverschachtelung souverän! Die sehr dynamischen Gitarren des Albums „Deadwing“ klingen wunderbar crisp, und geradezu für Gänsehaut sorgen die Gesänge. Das verleitet dazu, die FLR immer wieder einen Tick lauter zu machen – und hier spielt die Box ihre finale Qualität aus: Das Klangbild bleibt selbst bei großen Lautstärken entspannt.

Zeitlose Erscheinung: Dank ihres schlichten Designs passt sich die 99.36 FLR perfekt in modern gestaltete Wohnsituationen ein.

Zeitlose Erscheinung: Dank ihres schlichten Designs passt sich die 99.36 FLR perfekt in modern gestaltete Wohnsituationen ein.

Fazit

Der Generationenwechsel ist rundherum gelungen: XTZ haben mit ihrer frisch renovierten 99.36 FLR einen ausgezeichneten Lautsprecher auf den Markt gebracht. Schickes Design, prima Verarbeitung, ausgezeichneter Klang, dazu die umfangreichen Soundtuning-Möglichkeiten – gemessen an dem Preis ist dieser Schallwandler geradezu grandios.

Test & Text: Volker Frech
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Gesamtnote: 1,0
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: ausgezeichnet

95 %

95 %

98 %

150722.XTZ-Testsiegel

Technische Daten

Modell:XTZ 99.36 FLR
Produktkategorie:Standlautsprecher
Preis:800,00 Euro / Stück
Garantie:5 Jahre
Ausführungen:- schwarz Hochglanz
- weiss Schleiflack
Vertrieb:XTZ Deutschland, Malsch
Tel.: 07246 / 9131483
www.xtz-deutschland.de
Abmessungen (HBT):1000 x 200 x 320 mm
Gewicht:22,8 Kg
Hochtöner:Fountek Bändchen
Mitteltöner:1 x 180 mm (Magnesium-Membran)
Tieftöner:1 x 180 mm (beschichtete Papier-Membran)
Frequenzgang:35 - 40.000 Hz (Herstellerangabe)
Lieferumfang:- XTZ 99.36 FLR
- Metall-Spikes (kurz + lang)
- Aluminium-Traversen
- Gummifüsschen
- Gewebeabdeckungen
- Bedienungsanleitung
empf. Raumgröße:- bis 45 Quadratmeter
Besonderes:- exzellenter Tiefton
- enorme Pegelfestigkeit
- 8 mögliche Abstimmungen über Bassreflexrohr
- 4 mögliche Abstimmungen Hochtöner
- 2 mögliche Abstimmungen Bass
- matte Schleiflackoberfläche (weiße Ausf.)
- magnetische Stoffabdeckungen
- Tri-Wire-Anschlussfeld
Benotung:
Klang (60%):1,0
Praxis (20%):1,0
Ausstattung (20%):1+
Gesamtnote:1,0
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistungausgezeichnet

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