Ein Leben ohne Smartphone und Tablet ist kaum mehr vorstellbar. Eben eine Kurznachricht senden, ein Foto für die Freunde posten – und klar, die Heizung von unterwegs einschalten, damit es muckelig warm in den eigenen vier Wänden wird. Mit der Entwicklung zum Smarthome machen wir unser Zuhause ein Stückchen komfortabler. Wir sparen Zeit ein, setzen auf Digitalisierung und genießen den Genuss der Vernetzung. Wie das alles auch im Badezimmer funktioniert und welche Entwicklungen anstehen, erfahren alle Interessierten in diesem Beitrag.

Es gibt mehrere Möglichkeiten das eigene Badezimmer digital aufzurüsten.

Entertainment pur
Der Wunsch nach Multimedia ist groß: Fernsehgeräte, Musikanlagen und Spielkonsolen haben einen festen Platz in unseren Wohneinheiten. Während die Integration dieser Geräte in Wohnräumen keine Probleme mit sich bringt, zeigt sich der Einsatz elektronischer Geräte im Badezimmer als Herausforderung: Heiße Bäder und Duschen sorgen für eine hohe Luftfeuchtigkeit und extreme Temperaturschwankungen, dazu besteht stets das Risiko von Spritzwasser – herkömmliche Geräte halten dem nicht immer stand. Daher haben es sich spezielle Anbieter zur Aufgabe gemacht, genau solche Exemplare zu entwickeln. Fernseher für den Einsatz im Badezimmer, wasserfeste Lautsprecher, die zum Tanzen in der Dusche einladen oder per App mit dem Handy verbunden und als Mikrofon für Telefonate oder Sprachaufnahmen genutzt werden können.

LED-Beleuchtung vom Feinsten
Zur Unterhaltung zählt auch das ansprechende Design: In immer mehr Badezimmern zeigt sich eine trendige Beleuchtung, die per App eingestellt werden kann. Der Duschkopf färbt das Wasser in den verschiedensten Nuancen von Hellblau bis dunklem Rot. Die Farbtherapie verhilft dem Körper zu mehr Entspannung. Auch in der Badewanne und am WC trumpfen die stromsparenden LED-Lichter auf. Besonderer Clou: Wenn kleine Lämpchen in den WC-Sitz eingebarbeitet sind, sieht die Toilette nicht nur spannend futuristisch aus, die Beleuchtung kann ebenso als Nachtlämpchen für die Besuche auf der Toilette zur späteren Stunde fungieren.

Dezent angebrachte LED-Stripes werten die Optik jedes Badezimmers deutlich auf.

Smartes Badezimmer
Mit dem Badezimmer á la Smarthome setzen Badgestalter auf höchsten Komfort und fortschrittliche Entwicklung. Dabei spielt vor allem die Vernetztheit eine Rolle: Man steuert die Technik über das Handy – zu jeder Zeit, von jedem Ort. Für das Bad ergeben sich diese Möglichkeiten:
● Badezimmerspiegel, Fernseher oder Notizblock: Tüftler bauen sich ihren eigenen Magic Mirror selbst zusammen, den sie via Smartphone nach Herzenslust nutzen.
● Die elektrische Zahnbürste übermittelt dem Handy eine Auswertung über das Zähneputzen, so erfahren Nutzer über die Länge der Putzzeit oder gar Informationen zum Druck und können die Mundhygiene einfach verbessern.
● Die digitale Wage sendet dem vernetzen Smartphone per Bluetooth oder WLAN die Angabe des Gewichtes und misst darüber hinaus den Puls und liefert darüber hinaus Daten zur Raumtemperatur.
● Auch die Waschmaschine zeigt sich als clevere Smarthome-Technik: Durch ihre WLAN- Anbindung lässt sich der Status aus der Ferne einsehen sowie die gesamte Maschine fernsteuern.

 

Es zeigt sich, dass ein digitales Badezimmer nicht nur Spaß macht, sondern in erster Linie Komfort in die eigenen vier Wände bringt. Technische Raffinessen erleichtern uns den Alltag, unterstützen bei einer gesunden Lebensweise und versprechen uns darüber hinaus ein verbessertes Wohlbefinden.

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