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Redakteurin

Smartphone und Musik gehören für viele zusammen wie Fußball und Bier, Toast und Nutella oder Sand und Meer. Doch nicht nur für unterwegs ist der Kopfhörer-Boom ungebrochen – auch das ultimative Klangerlebnis in den eigenen vier Wänden rückt immer mehr in den Fokus. Deshalb testen wir eine In-Ear-Variante, die sich beide Einsatzmöglichkeiten eignen soll: den Algiz von Kennerton.

Die würfelförmige Box (rechts) beherbergt den Kennerton Algiz samt komplettem Zubehör. Dazu gehört auch das lederne Transportetui (links).

Die würfelförmige Box (rechts) beherbergt den Kennerton Algiz samt komplettem Zubehör. Dazu gehört auch das lederne Transportetui (links).

Als das Spitzenmodell der hauseigenen In-Ear-Palette präsentiert die Luxusmarke Kennerton seinen Algiz. Ein Modell, dem der Hersteller eine ebenso audiophile Klangqualität attestiert, wie größeren On- oder Over-EarKopfhörern. Den Weg dahin beschreiben die Entwickler als schwierig, schließlich sei es eine noch anspruchsvollere Aufgabe einen In-Ear mit High-End-Klang, als “lediglich” einen Kopfhörer mit Top-Sound zu entwickeln. Eigenen Angaben zufolge sei dies aber genau die richtige Herausforderung für die Ingenieure von Kennerton gewesen, die mit stolzgeschwellter Brust über Ihr In-Ear-Flaggschiff sprechen, das eine Musikwiedergabe mit schillernden Klangfarben und faszinierendem Nuancenreichtum verspricht. Das alles erhöht natürlich unsere Erwartungen …

Verarbeitungstechnisch gehört der Kennerton Algiz in die Referenzklasse. Doch wie ist es um seine klanglichen Eigenschaften bestellt?

Verarbeitungstechnisch gehört der Kennerton Algiz in die Referenzklasse. Doch wie ist es um seine klanglichen Eigenschaften bestellt?

Kopfhörer: Over-Ear, On-Ear, In-Ear…

Kopfhörer ist nicht Kopfhörer. Die Unterschiede sind eklatant. Sowohl bautechnisch, wie auch klanglich. Deshalb hier einmal eine Zusammenfassung der beliebtesten Varianten: Zum einen gibt es die Stöpsel im Ohr. Dann Kopfhörer, die auf dem Ohr aufliegen und welche, die es komplett umschließen. Für jede Vorliebe bietet der Markt heute es eine fast schon unüberschaubare Anzahl diverser Produkte – qualitativ ebenso unterschiedlich wie preislich. Doch wie unterscheiden sich die einzelnen Modelle und welche Form hat welchen Vorteil? Hier ein kurzer Überblick:

1. Over-Ear
Diese Kopfhörer-Variante umschließt das Ohr vollständig. Das sorgt zumeist für einen bequemen Sitz, festen Halt und ein angenehmes Tragegefühl. Je nach Art der Isolierung der Ohrmuschel haben unerwünschte Nebengeräusche kaum eine Chance die Musikwiedergabe zu beeinträchtigen. Allerdings – würden Kritiker nun einwerfen – kann eine völlige Abdichtung auch dafür sorgen, dass das Gehör geschädigt wird. Dieses Argument gilt allerdings immer, wenn Musik zu laut und zu lange auf den Ohren dröhnt. Einziger kleiner Nachteil der Over-Ear-Kopfhörer: Je nach Bauweise und „Belüftungssystem“ kann es, in Abhängigkeit von Temperatur und Bewegungsausmaß, auch mal feucht (Schweiß) am Ohr werden. Da Over-Ear-Kopfhörer derzeit ungemein im Trend liegen, haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten einige von ihnen – und zwar in sämtlichen Preisklassen und von diversen Herstellern – getestet. Zum Beispiel den Ultrasone Edition 5 unlimited und natürlich auch ein Modell der Luxusmarke Kennerton, den Magister.

2. On-Ear
Diese Kopfhörer liegen – wie der Name schon vermuten lässt – auf dem Ohr auf. Deshalb sind sie gegen Außengeräusche oft nicht ganz so gut abgeschirmt wie Over- und In-Ears. Der Tragekomfort ist allerdings, gerade bei ausgedehnten Hörsessions, oft angenehmer als z.B. bei In-Ears, bei denen die Ohrstöpsel manchmal unbequem werden. On-Ears hingegen sitzen bequem auf dem Ohr und halten durch Kopf- oder Nackenbügel. Zudem gilt diese Form der Kopfhörer als weniger gesundheitsschädlich. Das liegt vor allem daran, dass sie weiter vom Trommelfell weg platziert sind als die Ohrstöpsel-Variante. Darüber hinaus erreichen sie meist einen sehr guten räumlichen Klang. Auch hier haben bereits einige Modelle den lite-Test absolviert. Zum Beispiel der Magnat LZR 765, der KEF M500 oder der AKG Y50.

3. In-Ear
Der größte Unterschied gegenüber den beiden zuvor genannten Versionen: Sie werden wie Ohrstöpsel in den Gehörgang gesteckt. Wenn der In-Ear-Hörer dort richtig sitzt und somit gut „abschließt“, ist der Raum zwischen Trommelfell und Membran gering. Daraus ergeben sich folgende Vorteile: Zum einen schützt dies vor störenden Außengeräuschen. Aufgrund ihrer Nähe zum Trommelfell kann die Membran zum anderen auch mit kleiner Auslenkung reichlich Energie erzeugen, was eine sehr gute Klangqualität, insbesondere in der Basswiedergabe zur Folge hat. Wird die Musik allerdings zu laut und insbesondere zu lange unter hohem Pegel gehört, ist die Belastung für die Ohren ungleich höher als bei den Over- und On-Ears. Der Schall trifft in diesem Fall direkt nämlich auf das Trommelfell und kann nicht entweichen. Ein weiterer Vorteil der „Ohrstöpsel“: Sie sind extrem platzsparend und können daher leicht transportiert und nahezu überall eingesetzt werden.

Das für den mobilen Einsatz gedachte Kabel ist mit Fernbedinung und Mikrofon bestückt. So lassen sich beispielsweise auch während der Radtour Telefonate entgegen nehmen, führen und beenden ohne, dass das Handy aus der Tasche gezogen werden muss.

Das für den mobilen Einsatz gedachte Kabel ist mit Fernbedinung und Mikrofon bestückt. So lassen sich beispielsweise auch während der Radtour Telefonate entgegen nehmen, führen und beenden ohne, dass das Handy aus der Tasche gezogen werden muss.

Kennerton, die selbstbewusste Luxusmarke

Wie bereits erwähnt, setzt die russische Klangschmiede Kennerton bei der Präsentation seines Kopfhörer-Sortiments keineswegs auf Understatement: Bilder und Wortwahl zeigen ohne Umschweife, worum es geht: Kennerton sieht sich als Luxusmarke und – so hat es zumindest unser Test des Kopfhörer-Flaggschiffs Magister gezeigt – hat auch das Recht dazu. Bei dem damaligen Testobjekt handelte es sich um ein Modell der mit Edelholz-Bauteilen bestückten Over-Ear-Linie – optisch zurückhaltend und mit besten Verarbeitungseigenschaften. Der Magister ist in diversen Echtholzausführungen auf dem Markt erhältlich, mit hochwertigsten Materialien ausgestattet und setzt auf ein anmutendes Äußeres. Das alles hat seinen Preis. So müssen 799 Euro für das edle Stück hingeblättert werden.
Vorweg gesagt: Der Algiz ist das äquivalente Spitzenmodell der In-Ear-Palette und kostet 399 Euro – also ebenfalls für die meisten nicht mal eben aus der Portokasse zu zahlen. Allerdings verspricht Kennerton für diesen Preis auch so Einiges: Treiber und Gehäuse wurden nicht nur modifiziert, sondern für den Algiz von Grund auf neu entwickelt und sorgfältig aufeinander abgestimmt. So sind die wichtigsten Komponenten des Luxus-In-Ears buchstäblich füreinander geschaffen und “bilden eine perfekt funktionierende Einheit”, erklärt der Hersteller. Zudem sollen einzigartige dynamische High-Performance-Schallwandler mit einer 10-Millimeter-Verbundstoff-Membran beispiellose Klarheit und Präzision gegenüber jeder anderen vergleichbaren Lösung auf dem Markt liefern. Das werden wir uns definitiv anhören…
Zu Kennerton sei zudem noch erwähnt, dass die Luxusmarke nicht, wie bei vielen anderen Herstellern oft der Fall, primär auf die mobile Nutzung abzielt, sondern auf die Paarung mit stationärem Audio-Equipment. Soll heissen: der Algiz ist in erster Linie für den Einsatz an der heimischen HiFi-Anlage gedacht – lässt sich aber natürlich ebenso mobil betreiben.

Zum Lieferumfang des Kennerton Algiz gehören gleich fünf verschiedene Aufsätze. Für jede Ohrgröße sollte also der entsprechende Aufsatz vorhanden sein.

Zum Lieferumfang des Kennerton Algiz gehören gleich fünf verschiedene Aufsätze. Für jede Ohrgröße sollte also der entsprechende Aufsatz vorhanden sein.

Das Equipment: edel, edel

Bevor die Klangeigenschaften genau unter die Lupe genommen werden, schauen wir uns erstmal das vielversprechende Kästchen an, in dem der Algiz daherkommt. Elf mal elf Zentimeter misst es und ist mit einem silberfarbenen „Kennerton – Audio Equipment“-Schriftzug versehen. Aufgeklappt ist innenseitig die Ergänzung „Algiz – Metal Earphones“ zu lesen. Zum Vorschein kommt zunächst ein Kabel samt Ohrstecker. Daneben fallen die fünf Aufsätze in den Größen S, M und L sowie in den Ausführungen mit Schaum und Doppelbund ins Auge.
Entnimmt man die Einlage, in der die verschiedenen Aufsätze stecken, wird der Blick auf das darunter befindliche, sehr edel wirkende Leder-Etui frei. In diesem befindet sich ein weiteres Kabel – empfohlen für die Verbindung mit dem Smartphone. Dieses zeigt sich als weitaus flexibler als das erste Kabel, welches als handgefertigt und verstärkt angepriesen wird. Zudem ist das Kabel für den mobilen Einsatz mit einer Fernbedienung versehen. Macht Sinn, schließlich soll das integrierte Bedienelement die Nutzung an allen gängigen Smartphones vereinfachen. Auch ein Mikrofon, über das der Algiz zum Headset wird, ist in der Bedieneinheit zu finden. Es kann also telefoniert werden, ohne das Handy in die Hand nehmen zu müssen. Beide Kabel sind übrigens jeweils 1,40 Meter lang und mit 3,5mm-Klinkensteckern ausgestattet.
Ebenfalls im Lieferumfang enthalten: ein vergoldeter 6,3mm-Klinken-Stecker, der als Adaper für den stationären Einsatz des Kopfhörers an der heimischen HiFi-Anlage gedacht ist. Darüber hinaus versprechen zwei unterschiedliche Dämpfungsfilter einen ungestörten Musikgenuss in jeder Umgebung.

Flexibel: Entscheidet man sich für den Kennerton Algiz, bekommt man eine Art Baukastensystem geliefert. So lassen sich die In-Ears perfekt auf jeden Einsatzzweck abstimmen.

Flexibel: Entscheidet man sich für den Kennerton Algiz, bekommt man eine Art Baukastensystem geliefert. So lassen sich die In-Ears perfekt auf jeden Einsatzzweck abstimmen.

Passt oder passt nicht? Passt!

In-Ears dürfen auch bei längerem Tragen niemals nerven, sonst ist der Spaß an der eigenen Lieblingsmusik schnell dahin! Deshalb sollte immer darauf geachtet werden, dass der In-Ear Ihrer Wahl immer unterschiedliche Größen-Aufsätze mitliefert. Dass diese Vorgabe in unsrem Testmodell mit gleich fünf unterschiedlichen Varianten mit Bravour erfüllt wurde, haben wir ja bereits beim Auspacken festgestellt. Jetzt heißt es nur noch: den Aufsatz finden, der sich perfekt dem eigenen Ohr anpasst und der auch über einen längeren Zeitraum ein angenehmes Tragegefühl bietet.
Ich fange einfach mal mit der Doppelbund-Version an. Diese erweist sich dann schnell als erheblich zu groß für meine (vergleichsweise kleinen) Ohren. Eine kleine Bewegung, und schon haben sie sich aus dem Gehörgang gelöst, sitzen locker und fallen bei der nächsten Gelegenheit sogar heraus. Ähnliches zeigt sich bei den Aufsätzen in den Größen L und M. Anders verhält es sich mit dem Schaumstoff-Aufsatz. Da sich dieser variabler an die Ohrform anpasst, ist das Tragegefühl hier wesentlich besser und sorgt für einen festen Sitz. Die S-Variante überzeugt mich dann aber doch am meisten. Während das Aufstecken und Wechseln der Aufsätze bislang auch recht schnell vonstatten ging, sind bei der kleinsten Version nun allerdings ein wenig Fingerspitzengefühl und Geduld gefragt. Mit ein bisschen Übung ist dieser einmalige Vorgang aber kein Problem und schon bald sitzen die Dinger sauber und schon darf es mit dem Praxistest losgehen.

Hat man die passenden Steck-Aufsätze gefunden, wird dies durch einen festen Sitz und einen bequemen Tragekomfort des Algiz belohnt - selbst über Stunden.

Hat man die passenden Steck-Aufsätze gefunden, wird dies durch einen festen Sitz und einen bequemen Tragekomfort des Algiz belohnt – selbst über Stunden.

Klangtest stationär

Da Kennerton auf die Kombination mit dem heimischen HiFi-Equipment abzielt, beginne ich meinen Test folglich genau hier: Das handgefertigte und in schwarz daherkommende Kabel mit dem 6,3mm-Stecker verbinden, an den Kopfhörerausgang der Anlage stöpseln, U2 in den CD-Player, den richtigen Stöpsel ins passende Ohr (für diesen Zweck ist das Kabelende mit einem kleinen „R“ und „L“ gekennzeichnet), und los geht’s.
Der Start mit „Pride (In The Name Of Love)“ klingt auch gleich vielversprechend. Gitarren und Drums vermischen sich direkt, der Gesang setzt unmittelbar danach ein – doch nichts geht verloren. Alle Klangteile werden perfekt dargestellt und zeigen sich in optimaler Balance. Nach dem ersten Refrain dürfen dann auch die tiefen Töne ran, und hier zeigen die In-Ears nun ohne Umschweife ihre Vorteile auf: Basspassagen sind durchweg satt und kraftvoll. Zugleich reproduziert sich der Gesang fein aufgelöst und jederzeit glasklar. Wow, in einer solchen Intensität hätte ich die Wiedergabe nicht erwartet. Sehr gut! Weiter geht es dann mit etwas Ruhigerem. Etwas, das aber nicht weniger kraftvoll daherkommt: „With Or Without You“, die unumstrittene Hymne der irischen Rockband um Gitarrist Edge und Sänger Bono. Und auch hier begeistert der Algiz schnell durch eine sehr schöne Detailauflösung und offenbar nahtlose Übergänge zwischen sämtlichen Frequenzbereichen. Kennerton erklärt dieses nahtlose Klangerlebnis anhand seines speziellen Treiber, denn dieser spielt „mühelos von 20 Hz bis weit über 20 Kilohertz und deckt somit alle Frequenzbereiche ab, die das menschliche Gehör (theoretisch) wahrnehmen kann“. Während U2 weiter voller Dynamik und Spielfreude in meinen Ohren klingt, fallen dann aber doch zwei kleine Kritikpunkte auf. Welche, die Erwähnung finden sollten, die allerdings nichts mit der Klangqualität des Algiz zu tun haben. Erstens: Ein 1,40-Meter-Kabel ist für den Betrieb an der heimischen HiFi-Anlage meiner Erfahrung nach nicht wirklich lang genug. Zweitens: Das Kabel, das für den heimischen Gebrauch gedacht ist, wird als besonders audiophil angepriesen und vereint viele Vorteile. Allerdings ist es auch ziemlich starr. Schon bei leichten Bewegungen – sei es beim rhythmischen Mitnicken oder beim Drehen des Kopfes – kommt es somit vor, dass sich die ansonsten sehr gut passenden Ohrstöpsel lockern. Hier wäre eine etwas flexiblere Kabelvariante wünschenswert.
Nun aber weiter im Test, denn nun soll der Algiz zeigen, wie er mit eindrucksvollen Frauenstimmen zurechtkommt: Nämlich mit Amy Winehouse. Auch hier – weder im Song „Rehab“ noch in „Back To Black“ – keine Spur von übertriebenen Höhen, flachen Grundtönen oder ausgefransten Bässen. Im Gegenteil, alles klingt durchweg ausgewogen, transparent, straff und dynamisch.

Für den Einsatz an der heimischen HiFi-Anlage findet sich ein entsprechender 6,35mm-Adapter im Lieferumfang.

Für den Einsatz an der heimischen HiFi-Anlage findet sich ein entsprechender 6,35mm-Adapter im Lieferumfang.

Klangtest mobil

Weil auch unterwegs nicht auf Musik verzichtet werden soll, geht es nun nach draußen. Zuvor wird aber noch das Kabel gewechselt und in den Algiz gesteckt, bevor dieser in Kombination mit dem Smartphone zeigen soll, was er im mobilen Einsatz zu leisten imstande ist. Zu diesem Zweck müssen die kleinen Schallwandler zunächst vom schwarzen Signalleiter abgenommen und auf das graue, flexiblere Kabel gesteckt werden. Das funktioniert schnell und vollkommen problemlos. Mumford & Sons versprühen dann mit „I Will Wait“ direkt gute Laune. Und das unweigerlich, denn die flotten Gitarrenklänge bieten gemeinsam mit dem Gesang, der einige Tempowechsel zu bieten hat, ein facettenreiches, dynamisches und gleichzeitig knackiges Hörerlebnis. So muss es sein, denn in dieser Agilität und Spritzigkeit macht Musik einfach Spaß!
In „Lover Of The Light“ steht dann anschließend in erster Linie die Stimme von Leadsänger Marcus Mumford im Vordergrund: voluminös, sehr präzise, zugleich aber weder aufdringlich oder nervig. Noch ein Wort zur Fernbedienung: Bei meinem Smartphone mit Android-Betriebssystem funktioniert leider nur die Funktion Play/Pause (einmal drücken) einwandfrei. Titelskip gelingt hingegen nicht wie in der Bedienungsanleitung beschrieben. In Verbindung mit einem iPhone sieht es dagegen deutlich besser aus: Hier klappen alle beschriebenen Funktionen auf Anhieb.

Für den mobilen Einsatz legt Kennerton seinem Algiz ein zweites (graues) Signalkabel bei.

Für den mobilen Einsatz legt Kennerton seinem Algiz ein zweites (graues) Signalkabel bei.

Fazit

Kennerton spricht von schillernden Klangfarben und faszinierendem Nuancenreichtum mit absoluter Klarheit und Präzision. Diesem Urteil kann ich mich ohne Weiteres anschließen. Eine Performance, die man von einem Spitzenmodell der Luxusmarke, das zudem 399 Euro kostet, auch erwarten darf. Der Algiz überzeugt sowohl im heimischen Gebrauch als auch unterwegs zu 100 Prozent. Obwohl die Aufsätze im Ohr spürbar sind, stellt sich das Tragegefühl – gerade verglichen mit anderen In-Ears – als erstaunlich angenehm dar. Im heimischen Einsatz hat man aufgrund des zu starren Kabels immer wieder das Gefühl, die Ohrstöpsel könnten herausfallen, was leider auch hin und wieder passiert. Verbunden mit dem zweiten Kabel tritt dieser Effekt dann nicht mehr auf. Pluspunkte sammelt unser Testproband durch das zum Lieferumfang gehörige, sehr edle Leder-Etui, in dem Kabel plus In-Ears Platz finden und das perfekten Schutz gegen Schmutz und Beschädigung bietet.

Test & Text: Sonja Bick
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Gesamtnote: 1,0
Klasse: Referenzklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

95 %

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150826.Kennerton-Testsiegel

Technische Daten

Modell:Kennerton
Algiz
Produktkategorie:Kopfhörer (In-Ear)
Preis:399,00 Euro
Garantie:3 Jahre
Ausführungen:- schwarz
Vertrieb:Libra Audio, Schmitten
Tel.: 0700 / 77200000
www.kennerton.de
Treiber:10 mm
Impedanz:100 Ohm
Anschluss:Kabel
Zubehör:1 Kabel (1,40m)
1 Kabel mit Fernbedienung/Mikrofon(1,40m)
1 6,35mm-Adapter
1 Transport-Etui
- Aufsätze in div. Größen
Besonderes:- hochaufgelöster Klang
- erstaunliche Impulstreue
- sehr guter Tragekomfort
- hervorragende Verarbeitung
- 2 Kabel
- große Flexibilität
- hochwertiges Lederetui
Benotung:
Klang (60%):1,0
Praxis (20%):1,1
Ausstattung (20%):1,0
Gesamtnote:1,0
Klasse:Referenzklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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