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Für Kyle Reese wird die Schutzmission für Sarah Connor unerwartet kompliziert, als sich der vermeintliche Gegner als Verbündeter entpuppt – und dafür ganz andere... Terminator: Genisys – Es kommt anders als gedacht

Für Kyle Reese wird die Schutzmission für Sarah Connor unerwartet kompliziert, als sich der vermeintliche Gegner als Verbündeter entpuppt – und dafür ganz andere Gegner auf ihn warten…

Im jahre 2029 stehen John Connor (Jason Clarke, l.) und Kyle Reese (Jai Courtney) kurz vor dem Sieg über die Maschinen. (© Paramount Pictures)

Im jahre 2029 stehen John Connor (Jason Clarke, l.) und Kyle Reese (Jai Courtney) kurz vor dem Sieg über die Maschinen. (© Paramount Pictures)

 

Der Kampf gegen die Maschinen von Skynet steht im Jahre 2029 kurz vor dem Ende, die Widerstandsgruppe um John Connor (Jason Clarke) hat den endgültigen Sieg in greifbarer Nähe. Doch bevor dies gelingt, schickt Skynet einen Terminator T-800 in die Vergangenheit, um im Jahre 1984 Sarah Connor (Emilia Clarke), die Mutter von John, zu töten und damit den Widerstand weit vor seiner Entstehung zu verhindern. Also schickt John seinen Mitstreiter Kyle Reese (Jai Courtney) ebenfalls zurück, um die Maschine aufzuhalten. Kurz bevor Kyle durch die Zeit reist, sieht er noch, wie John von einem weiterentwickelten Terminator angegriffen wird – kurz darauf landet er im Los Angeles der 80er Jahre.

 

Dort angekommen werden sowohl der T-800 als auch Kyle von zwei Terminatoren empfangen – Kyle muss sich mit einem T-1000 herumschlagen, während der T-800 auf eine deutlich ältere Version (Arnold Schwarzenegger) seiner selbst trifft. Für Kyle wird das Ganze ziemlich kompliziert, als Sarah sich gar nicht als das hilflose Mädchen entpuppt, das er erwartet hat. Überhaupt ist vieles anders als gedacht, denn der T-800 steht Sarah bereits seit 1973 zur Seite – durch die Veränderungen der bisherigen Missionen ist die Vergangenheit offenbar verändert worden.

Doch noch hat Skynet ein Ass im Ärmel - den Terminator, den sie in die Vergangenheit schicken. (© Paramount Pictures)

Doch noch hat Skynet ein Ass im Ärmel – den Terminator, den sie in die Vergangenheit schicken. (© Paramount Pictures)

 

Auch der Tag der Abrechnung hat sich verschoben: statt 1997 findet er nun erst 2017 statt. Gemeinsam haben Sarah und der T-800, den sie übrigens „Paps“ nennt, allerdings eine Zeitmaschine gebaut, die Sarah und Kyle die Reise in die Zukunft ermöglicht. „Paps“ hingegen muss aufgrund einiger Beschädigungen aus den Kämpfen gegen die ebenfalls nach 1984 gereisten Terminatoren auf die Zeitreise verzichten und 33 Jahre auf die Ankunft von Sarah und Kyle warten. Die Zeit nutzt er, um den dann anstehenden finalen Schlag gegen Skynet vorzubereiten – was allerdings erneut durch Besuch aus der Zukunft erschwert wird… sogar John Connor selbst taucht plötzlich auf!

Also reist Kyle zum Schutz von Sarah Connor hinterher (© Paramount Pictures)

Also reist Kyle zum Schutz von Sarah Connor hinterher (© Paramount Pictures)

 

I’ll be back – Gesagt, getan!

Nach einem Terminator-Kapitel ohne Arnold Schwarzenegger kehrt der wichtigste Darsteller der Franchise nun wieder zurück und liefert den Auftakt zu einer angeblich neuen Trilogie. Allerdings handelt es sich bei Terminator: Genisys nicht um ein simples Remake, sondern vielmehr um einen alternativen Handlungsstrang, der die Geschehnisse aus dem ersten Teil von 1984 aufgreift. Interessant ist das vor allem deshalb, weil sowohl Emilia Clarke als auch Jai Courtney zu dessen Veröffentlichung noch gar nicht geboren waren. Nun stehen sie sehr souverän an der Seite des deutlich gealterten Schwarzeneggers, der sich allerdings erstaunlich gut gehalten hat und immer noch eine würdige Killermaschine abgibt. Wobei er das ja streng genommen gar nicht mehr ist, was Schwarzenegger in der grundsätzlich vom Kampf geprägten Atmosphäre auch hier und da ein wenig Spielraum für sehr lustige Sequenzen lässt.

Allerdings erweist sich Sarah (Emilia Clarke) als weitaus wehrhafter als erwartet. (© Paramount Pictures)

Allerdings erweist sich Sarah (Emilia Clarke) als weitaus wehrhafter als erwartet. (© Paramount Pictures)

 

Dennoch widmet sich Terminator: Genisys wie die Vorgänger natürlich in erster Linie grandioser Action im offenbar ewigen Duell zwischen Mensch und Maschine. Dieses Mal spielt ein Großteil dieser Auseinandersetzung in der aus unserer Sicht nahen Zukunft, die auch das Thema weitvernetzter Technologie aufgreift – 1984 in der Form wahrscheinlich noch unvorstellbar, nun aber zumindest in seinen Grundzügen erschreckend realistisch. Die Stichworte lauten: Apps, Cloud-Dienste, automatische Synchronisation, BackUps ohne eigenes Zutun und so weiter. Für Verschwörungstheoretiker dürfte diese Zukunftsvision ziemlich genau die eigenen Befürchtungen darstellen, für alle anderen mag die dahinter agierende Künstliche Intelligenz noch recht absurd wirken.

Nicht die einzige Überraschung für Kyle - denn auch der Terminator (Arnold Schwarzenegger) ist entgegen seiner Informationen nicht Gegner, sondern Verbündeter. (© Paramount Pictures)

Nicht die einzige Überraschung für Kyle – denn auch der Terminator (Arnold Schwarzenegger) ist entgegen seiner Informationen nicht Gegner, sondern Verbündeter. (© Paramount Pictures)

 

Das tut dem Unterhaltungswert des Films aber keinen Abbruch, ebenso wenig die schnell unübersichtlich wirkende Story samt all der vermeintlichen Logikfehler und Paradoxe, die Zeitreisen nun mal so mit sich bringen. Das berühmte „Großvater-Paradoxon“ wird hier ziemlich auf die Spitze getrieben und wer sich nicht stundenlang mit dieser Problematik auseinandersetzen möchte, sollte am besten gar nicht erst damit anfangen, die Geschehnisse auf der Leinwand zu hinterfragen. Das muss nämlich auch gar nicht sein, um Terminator: Genisys genießen zu können – in allerbester Actionfilm-Manier geht es hier mit lediglich ein paar Ruhepausen richtig zur Sache, schwere Waffen und rasante Verfolgungsjagden inbegriffen. Bleibt zu hoffen, dass hier wirklich noch zwei weitere Filme folgen – die Entwicklung des T-800 und die Abschlussszene nach den Credits liefern jedenfalls schon mal einen Hinweis darauf…

Als plötzlich auch noch John Connor selbst auftaucht, ist die Verwirrung komplett. (© Paramount Pictures)

Als plötzlich auch noch John Connor selbst auftaucht, ist die Verwirrung komplett. (© Paramount Pictures)

 

Interessante Extras mit Generationenvergleich

Nicht nur da hat sich übrigens noch etwas mehr auf der Blu-ray versteckt, es gibt nämlich auch satte 55 Minuten Bonusmaterial. Dieses ist in drei Featurettes aufgeteilt, die das Ensemble, die Schauplätze (vor Ort und im Studio) sowie die Special bzw. Visual Effects genauer beleuchten. Letzteres ist wohl das interessante Kapitel der Extras, denn hier wird demonstriert, wie der aktuelle Arnold gegen sein jüngeres Ebenbild aus dem ersten Teil der Franchise antreten kann. Natürlich wirkt das nicht bis ins letzte Detail überzeugend, zeigt allerdings den Entwicklungssprung, den die Filmbranche während der letzten 30 Jahre gemacht hat.

Sarah, der T-800 und Kyle müssen sich allerdings auch noch mit anderen Terminatoren herumschlagen. (© Paramount Pictures)

Sarah, der T-800 und Kyle müssen sich allerdings auch noch mit anderen Terminatoren herumschlagen. (© Paramount Pictures)

 

Insbesondere die weit höhere Bildqualität fällt da natürlich auf und hier hat Terminator: Genisys auch ohne direkten Vergleich zum ersten Teil einiges zu bieten. Die Effekte kommen so selbstverständlich richtig gut zur Geltung und die vielen düsteren Szenen der dystopischen Zukunft im Jahre 2029 samt der dann aktiven Maschinen wirken erschreckend realistisch. Unterstützt wird das ganze von einem extrem guten Sound, der es vor allem im englischen Original richtig krachen lässt. Die deutsche Tonspur ist da ein wenig zurückhaltender geraten, funktioniert aber auch sehr gut und lässt über ein Surround-Set handfeste Weltuntergangsstimmung aufkommen.

Und da geht es ganz schön heftig zur Sache... (© Paramount Pictures)

Und da geht es ganz schön heftig zur Sache… (© Paramount Pictures)

 

Fazit

Auch der fünfte Teil der Terminator-Reihe ist ein richtig guter Actionfilm, der natürlich stark von der Rückkehr Schwarzeneggers profitiert. Die Neubesetzung der sonstigen relevanten Figuren geht in Terminator: Genisys mit einer entsprechenden Handlung einher, die das Potenzial für eine ganz neue Trilogie besitzt.

„Terminator: Genisys“ ist als DVD und Blu-ray im Vertrieb von Paramount Pictures erhältlich.

Genre
Science-Fiction/Action

Altersfreigabe
ab 12 Jahren

Laufzeit
ca. 126 Minuten

Regie
Alan Taylor

Cast
Arnold Schwarzenegger, Jason Clarke, Emilia Clarke, Jai Courtney, Matt Smith, J.K. Simmons

80 of 100

92 of 100

87 of 100

85 of 100

100 of 100

87 of 100

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