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Redakteur
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Die Entscheidung für eine Soundbar basiert in der Regel auf einem geringen Platzangebot. Oftmals geht damit auch der Wunsch nach einer optisch möglichst unauffälligen Lösung einher. Es gibt aber auch durchaus Gründe sein neues Front-Surround-System aktiv in Szene setzen zu wollen. Bei der Q Acoustics M3-Soundbar zum Beispiel ist es das wunderbare Design, das aus dem Lautsprecher auch gleich noch ein modernes Deko-Element macht – und den TV-Sound ganz nebenbei extrem aufwertet. Die M3 ist also ein durchaus bemerkenswertes Modell, dessen Entstehung alles andere als Zufall war.

Flexible Aufstellung: Die M3 von Q Acoustics ist für die Wandmontage ebenso geeignet wie für die Platzierung in oder auf diversen Möbeln.

Flexible Aufstellung: Die M3 von Q Acoustics ist für die Wandmontage ebenso geeignet wie für die Platzierung in oder auf diversen Möbeln.

Generell träumen Firmengründer ja gerne davon, irgendwann auf eine beachtliche Unternehmensgeschichte zurückblicken zu können und hoffen auf den richtigen Schritt zur richtigen Zeit. Bei Q Acoustics, vor zehn Jahren ins Leben gerufen, wird hingegen wenig geträumt, hier wird konsequent ein geradliniger Plan verfolgt. Nicht auf Basis glücklicher Zufälle, sondern mit einem klaren Konzept, das die Entwicklung hervorragender Lautsprecher zu bezahlbaren Preisen ins Zentrum des Schaffens rückt. Im Laufe der Jahre sind so eine Reihe beliebter Lautsprecher entstanden, die sowohl Heimkino- als auch HiFi-Fans eine Menge Freude bereiten. Neben Standlautsprechern wie den Q Acoustics 3050 oder der Regalbox 3020 hat es in jüngerer Vergangenheit auch die Soundbar in Gestalt der M4 ins Portfolio geschafft. Und da man bei Q Acoustics Wert auf Weiterentwicklung legt und weit davon entfernt ist, sich auf verdienten Lorbeeren auszuruhen, präsentiert man mit der M3 nun ein neues und sehr hübsches Modell für platzsparenden Heimkino-Spaß.

Die M3 kann sich sehen lassen

Betrachtet man die M3 Soundbar von oben, erinnert sie mit ein bisschen Fantasie an einen Nurflügel-Tarnkappenbomber – obwohl Q Acoustics das Schmuckstück mit Sicherheit nicht verstecken will. Im direkten Vergleich zum eher funktionalen Vorgängermodell M4 fällt der erhöhte Aufwand in Sachen Optik und Design sofort auf, die neue M3 ist deutlich filigraner und moderner gestaltet. Den Eindruck belegen auch die Zahlen, die neue Soundbar ist mit exakt vier Kilogramm fast 20 Prozent leichter als ihre Vorgängerin. Für die Wandmontage ist dieser statistische Wert natürlich relevant, die im Alltag wichtigere optische Leichtigkeit ruft allerdings vor allem die abgeschrägte Frontpartie hervor – ein wesentlicher Unterschied zur M4. Die großflächig mit einem schwarzen Lochgitter bedeckte Front wurde zwar beibehalten, allerdings entfernt sich Q Acoustics bei der Formgebung insgesamt vom eher klassischen Stil. So haben die Briten ein sehr kurven- und abwechslungsreiches Gehäuse konstruiert, das natürlich auch der Verminderung ungünstiger Resonanzen dient und sich dementsprechend auch klanglich eher positiv auswirkt.

Die abgeschrägte Front wird vom schwarzen Lochgitter dominiert.

Die abgeschrägte Front wird vom schwarzen Lochgitter dominiert.

Auch der fast schon selbst einer Skulptur ähnelnde silberfarbene Standfuß der Soundbar ist nicht ausschließlich aus optischen Gründen so schwungvoll gestaltet, er sorgt nämlich vor allem dafür, dass der Downfire-Subwoofer im Gehäuseboden genug Abstand zur nächsten Fläche (sei es nun die ebene Fläche eines Möbelstücks oder alternativ die Wand) hält und seinen Tiefton vernünftig entfalten kann. Zudem dient der Fuß alternativ auch als Wandhalter, eine doppelte Schlüssellochaufhängung ist nämlich bereits integriert. Für rutschfesten Stand und natürlich auch zum Schutz der Kontaktfläche gibt es zudem flache Gummifüße in dezentem Schwarz. So „farblos“ geht es allerdings nicht überall auf der Soundbar zu, wie sich beim Blick auf die Oberseite zeigt.

Der geschwungene Standfuß ist für die Wandmontage mit einer Schlüssellochaufhängung ausgestattet.

Der geschwungene Standfuß ist für die Wandmontage mit einer Schlüssellochaufhängung ausgestattet.

Farbenspiele

Die M3 Soundbar gehört zu den Vertretern ohne Display, der aktuelle Betriebszustand wird lediglich durch einen LED-Ring um die An/Aus-Taste signalisiert. Eine zugegeben sehr stimmungsvolle aber leider auch zunächst etwas unübersichtliche Lösung (sofern man tatsächlich alle Quellen nutzt und nicht nur den HDMI-Eingang belegt). Leuchtet sie rot, befindet sich die M3 im Standby-Modus. Die übrigen Farben richten sich nach der jeweils aktuellen Quelle, die von Violett (HDMI) und Weiß (optischer Digitaleingang) über Blau (Bluetooth) bis hin zu Grün (für die analogen Eingänge) markiert werden. Auch Gelb ist vertreten, die Farbe steht allerdings nicht für eine Quelle sondern leuchtet vorübergehend auf, wenn der MoviEQ aktiviert beziehungsweise abgeschaltet wird. Sofern die LED langsam blinkt, heißt das, dass die jeweilige Quelle stummgeschaltet ist. Im Falle von Bluetooth gibt es auch ein schnelles Blinken, das den Pairing-Vorgang begleitet.

Die An/Aus-Taste dient bei kurzem Tastendruck (ca. eine Sekunde) auch zum Durchschalten der verschiedenen Quellen, die daneben liegenden Tasten mit Plus- und Minus-Symbol hingegen sind einzig der Lautstärkeregelung verschrieben (oder man nutzt einfach die mitgelieferte und sehr kompakte Fernbedienung, die zudem Stummschaltung und die Kontrolle über den MoviEQ ermöglicht). Neben dem Bedienfeld ist der mit einem ablösbaren Aufkleber markierte NFC-Pairing-Bereich untergebracht. Die Bluetooth-Taste auf der Rückseite wird entgegen erster Vermutung nicht zum Pairing benötigt, so lange keine Bluetooth-Verbindung zu einem anderen Gerät besteht. Erst dann sucht die M3 nicht mehr automatisch nach verfügbaren Geräten, was nun aber durch den Knopfdruck manuell gestartet werden kann (und in beiden Szenarien problemlos zum Erfolg führt). Insgesamt kann sich die M3 übrigens acht Geräte „merken“. Im Normalfall mehr als genug, aber die Soundbar ist ja auch mit einem durchaus hellen Köpfchen gesegnet.

Der LED-Ring um die An/Aus-Taste signalisiert aktuell gewählte Quelle und Betriebszustand.

Der LED-Ring um die An/Aus-Taste signalisiert aktuell gewählte Quelle und Betriebszustand.

Künstliche Intelligenz

Herzstück der neuen Soundbar M3 ist der integrierte neue Verstärker, der ganz schlicht als “Intelligent Pre-Amplifier” bezeichnet wird. Grund für dessen Entwicklung war eine möglichst simple Installation, mit der Q Acoustics die M3 Soundbar auf schnellstem Wege in so ziemlich jedes bestehende Home-Entertainment-Setups einbinden möchte, um den Klang im Wohnraumkino direkt um einige Level zu steigern. Und das gilt sowohl für die Wiedergabe von Musik (dank aptX-Code auch in CD-Qualität) als auch von Film. Die M3 ist nämlich wie auch ihre Vorgängerin mit zwei Breitbandlautsprechern und einem integrierten Subwoofer ausgestattet, die aus der schlanken Soundbar ein 2.1-Virtual-Front-Surround-System machen. Aber keine Sorge, sperrig ist hier tatsächlich nur diese Bezeichnung. Im Grunde genügt deshalb zur Inbetriebnahme bereits ein HDMI-Kabel und unter Umständen der eine oder andere Knopfdruck.

Das kurvige und abwechslungsreiche Design der M3 dient auch der Klangoptimierung.

Das kurvige und abwechslungsreiche Design der M3 dient auch der Klangoptimierung.

Um das Maximum aus den eingesetzten Treibern herauszuholen, ist die M3 nämlich mit einem Schalter ausgestattet, der je nach Aufstellungsart ein entsprechendes Preset aktiviert. Passend zu den häufigsten Positionen gibt es derer drei, nämlich für die Wandmontage und die Aufstellung auf sowie in einem Möbelstück. Die jeweilige Einstellung wird vor der Inbetriebnahme ganz einfach festgelegt, indem der „EQ“-Schalter auf der Rückseite in die entsprechende Position geschoben wird.
Der zweite Schieberegler dient der „Low Source Gain“-Einstellung. Unter Umständen und je nach Quelle kann das eingehende Signal nämlich deutlich unter dem üblichen Pegel liegen, was durch die Einstellung „2“ und einen dadurch um 6 dB erhöhten Pegel kompensiert werden kann. Grundsätzlich sollte man den Regler aber zunächst auf „1“ stellen und erst mal ausprobieren, ob überhaupt Handlungsbedarf besteht. Gegebenenfalls kann die Einstellung aber auch zwingend notwendig sein, sobald HiFi-Komponenten über den optischen Digitaleingang angeschlossen werden.

Im Gehäuseboden der M3 verbirgt sich ein integrierter Subwoofer, der für kraftvollen Tiefton sorgt.

Im Gehäuseboden der M3 verbirgt sich ein integrierter Subwoofer, der für kraftvollen Tiefton sorgt.

Als potenzielle Anschlüsse bietet die Soundbar insgesamt fünf Optionen (der USB-Anschluss ist dabei nicht eingerechnet, dieser dient nämlich ausschließlich dem Einspielen von Updates), darunter auch die kabellose Variante via Bluetooth. Dazu gibt es die in dieser Preisklasse nicht immer verfügbare Möglichkeit eines HDMI-Eingangs. Auch ein optischer Digitaleingang ist selbstverständlich vorhanden, ebenso zwei analoge Optionen über 3,5-Millimeter-Klinke („Line In 1“) und Cinch-Kabel („Line In 2“). Letztere können allerdings nicht parallel genutzt werden, da ein angeschlossenes Kabel am Eingang „Line In 1“ den zweiten Input abschaltet. Angeschlossenen Geräte wie Fernseher oder Spielkonsole müssen übrigens auf PCM (Zwei-Kanal-Stereo) eingestellt sein, was in der Regel in den Basis-Einstellungen vorgenommen wird.

Außerdem wissenswert: Die Eingänge der Q Acoustics M3 sind nach Priorität geordnet. Der HDMI-Eingang steht hier an der Spitze, gefolgt vom optischen Digitaleingang. Anschließend folgen absteigend Bluetooth, Line-In 1 und zuletzt Line-In 2. Praktisch bedeutet das: Wird gerade einer der analogen Eingänge genutzt und dabei der per HDMI-Kabel am ARC-Port angeschlossene Fernseher eingeschaltet, wechselt die M3 Soundbar zu dieser höher gewichteten Quelle. Allerdings kann via Fernbedienung oder über die Quellenwahl-Taste an der Soundbar selbst wieder zu jeder anderen Quelle gewechselt werden – falls man zum Beispiel den Fernseher ohne Ton laufen lässt und stattdessen weiter Musik hören möchte.

Die zu erwartende Palette der benötigten Anschlüsse ist bei der M3 natürlich an Bord.

Die zu erwartende Palette der benötigten Anschlüsse ist bei der M3 natürlich an Bord.

Klanglich eine Naturgewalt

Schmale und flache Soundbars bekommen in der Regel Unterstützung von einem Subwoofer, die M3 hingegen verzichtet auf jegliche Verstärkung. Schließlich ist ein integrierter Subwoofer an Bord und der sorgt schon für ein mehr als nur ordentliches Fundament. Natürlich liefern externe Bassmeister hier nochmal eine ganz andere Intensität, im Vergleich zu anderen einzelnen Frontsurround-Systemen lässt die M3 Soundbar aber ganz schön die Muskeln spielen. Schon beim ganz normalen Fernsehton macht sich der sehr voluminöse Klang bemerkbar. Ich ziehe ja immer gerne Werbeblöcke als Beispiel dafür heran: erstaunlich wieviel Aufwand mittlerweile im Fernsehton steckt und wie wenig davon über die integrierten TV-Lautsprecher den Zuschauer erreicht. Mit der M3 ist das vorbei, hier zeigen sich die Werbespots von Elektronikmärkten und Banken zwar immer noch recht einfallslos, aber dafür auf einmal ganz schön dynamisch. Aufgrund der Länderspielpause der Fußballwettbewerbe schalten wir auch mal wieder beim Handball rein und verfolgen sowohl die Bundesliga mit dem „Ost-Derby“ Berlin gegen Leipzig als auch die Champions-League-Begegnung Schaffhausen gegen Flensburg. Sowohl in der Hauptstadt als auch in der nördlichsten Stadt der Schweiz ist die Stimmung ganz schön intensiv. Die im Vergleich zu Fußballstadien engen Arenen der Handballer sorgen ja ohnehin schon für eine wesentlich kraftstrotzendere Atmosphäre, mit der M3 Soundbar hämmern die Pauken und Trommeln der Fans allerdings nochmal um Einiges druckvoller ins Wohnzimmer. Auch das oft und gern genutzte PA-System der Schweizer erweist sich über die M3 als sehr leistungsstarke Installation. Ganz im Gegensatz zum direkten Vergleich mit dem TV-Lautsprecher, der die Anlage wirken lässt, als hätte der Hallensprecher lediglich eine kleine Aktivbox neben das TV-Mikrofon gestellt. Beeindruckt wenden wir uns dann dem Filmton zu – mit nun ganz und gar nicht mehr bescheidenen Erwartungen.

Die Bluetooth-Taste auf der Rückseite ist nicht zwingend notwendig - lediglich wenn bei bereits bestehender Verbindung keine neuen Geräte mehr gesucht werden.

Die Bluetooth-Taste auf der Rückseite ist nicht zwingend notwendig – lediglich wenn bei bereits bestehender Verbindung keine neuen Geräte mehr gesucht werden.

Die M3 Soundbar lässt sich davon aber keineswegs nervös machen. Kraftvolles und voluminöses Auftreten kennen wir ja nun schon von ihr, beim Filmton legt der schlanke Klangriegel aber auch noch einen extrem guten Virtual-Surround-Effekt mit einer vergleichsweise sehr tiefen Klangbühne und einer hervorragenden Platzierung nach. Für den Auftakt haben wir uns ganz bewusst eine kurze Sequenz aus „John Wick“ ausgesucht – nämlich die, in der Wick seinem Gegenüber die Pistole aus der Hand schlägt, die schräg nach vorn in Richtung Zuschauer aus dem Bild fliegt. Dank der Präzision der Q Acoustics M3 lässt sich die Flugbahn akustisch problemlos komplettieren, auch wenn man sich visuell wie Wick schon wieder dem gerade entwaffneten Gangster widmet.

Direkt im Anschluss wollen wir dann aber die Waffen viel lieber wieder in den Händen der Protagonisten sehen und begleiten Mike Banning und seine Verstärkung in Form von Teams der Delta Force und SAS in „London Has Fallen“ beim fröhlichen Feuergefecht mit den Terroristen, die den US-Präsident gekidnappt haben. Hier geht es in der kaum geschnittenen und dementsprechend dynamischen Szene richtig rund, Dauerfeuer und Explosionen geben der M3 jede Menge Entfaltungsmöglichkeiten. Und die weiß die Soundbar zu nutzen. Grundsätzlich geht sie die Aufgabe wie gewohnt kraftvoll an und lässt es ordentlich krachen. Dazu gesellt sich allerdings ein erstaunlich hoher Detailgrad, der je nach abgefeuerter Waffe ganz unterschiedliche Geräusche produziert und nicht einfach nur Krach macht. Und das, obwohl fast immer alle Beteiligten gleichzeitig drauflos ballern. So wirkt der Sturmangriff fast schon zu realistisch – im Gefecht würde man die Kulisse wahrscheinlich nicht so differenziert wahrnehmen beziehungsweise man hätte ganz andere Prioritäten. Ein Grund mehr, sich lieber gemütlich auf der Couch zurückzulehnen und begeistert festzustellen, wie fein säuberlich Glassplitter und weggesprengter Putz nach dem Einsatz von Handgranaten (scheinbar) aus der Soundbar rieseln.

Der Bereich zur NFC-Kopplung ist mit einem abnehmbaren Sticker markiert.

Der Bereich zur NFC-Kopplung ist mit einem abnehmbaren Sticker markiert.

Bevor wir uns aber allzu sehr in gewaltsamen Szenen verlieren und zu Waffenfanatikern mutieren, widmen wir uns lieber noch ein paar anderen Testsequenzen. Und da es draußen seit Tagen düster und grau vor sich hin regnet, darf John Wick doch noch einmal den Testparcours betreten und sich im strömenden Regen mit seinem ehemaligen Boss auseinandersetzen. Ohne echte Surround-Lautsprecher ist es hier natürlich extrem schwierig, eine rundum geschlossene Kulisse aufzubauen – die M3 Soundbar bringt den virtuellen Regen aber immerhin sehr nah ans Publikum heran. Die tiefe Klangbühne staffelt Regen und Protagonisten so deutlich, dass man einen respektablen und realistischen Eindruck bekommt. Nie wirkt es so, als wären Umgebungsgeräusche und Dialoge auf einer Linie platziert. Stattdessen prasselt der Regen innerhalb des virtuellen Raums flächendeckend nieder, während sich die knappen Gesprächsfetzen und der nonverbale Teil des Dialogs (sprich: die Prügelei) sehr gut in dessen Zentrum verorten lassen.

Ebenso gut und nicht minder beeindruckend kommen diese Kulisse und die damit einhergehende Atmosphäre auch bei der Dokumentation „Afrika – Das magische Königreich“ zur Geltung. Nach der Kamerafahrt durch wilde Gewässer und immer wieder von innen an den Bildschirm klatschende Wellen steigert sich der Sound kontinuierlich, bis er schließlich in einem donnernden Grollen aufgeht, als die Reise an den mächtigen Victoria-Fällen endet. Die Kraft des Wassers spiegelt sich hier in einem kraftvollen Klang wieder, der nicht nur gleichmäßigen Steigerungen sondern auch sehr abrupten Effekten gewachsen ist. Dies zeigt sich vor allem in der kurz darauf an weitaus ruhigeren Gewässern stattfindenden Szene, die das Aufeinandertreffen von durstigen Gnus und hungrigen Krokodilen dokumentiert. Eine von wenig Nächstenliebe geprägte Begegnung, was insbesondere an den aus dem Hinterhalt attackierenden Riesenechsen liegt. Denn so brachial wie die Krokodile von unten durch die Wasseroberfläche emporschnellen, so durchdringend und erbarmungslos durchschneidet die M3 die zuvor so entspannend wirkende Stille. Schlechte Nachrichten also für alle, die gerne mal bei Dokumentationen vor dem Fernseher einschlafen – die Soundbar von Q Acoustics wirkt in diesem Szenario wie ein hochkonzentrierter, akustischer Energy Drink.

Das dezente Herstellerlogo in der Front darf natürlich auch nicht fehlen.

Das dezente Herstellerlogo in der Front darf natürlich auch nicht fehlen.

Fazit

Q Acoustics haben mit der M3 eine hervorragende Soundbar für den Einsatz im Wohnraum-Heimkino geschaffen. Mit sehr schickem Design, topmoderner Ausstattung und flexiblen Aufstellmöglichkeiten fühlt sich die M3 Soundbar überall wohl und kommt dank breiter Bühne und kraftvollem Tiefton auch mit größeren Räumen problemlos zurecht.

Test & Text: Martin Sowa
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Gesamtnote: 1,1
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

95 %

90 %

92 %

161113-q-acoustics_testsiegel

Technische Daten

Modell:Q Acoustics M3
Produktkategorie:Soundbar
Preis:399 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführung:Schwarz
Vertrieb:IDC Klaassen, Lünen
Tel.: 0231 / 9 86 02 85
www.idc-klaassen.com
Abmessungen (HBT):70 x 1000 x 125 mm
Gewicht:4 kg
Hoch-/Mitteltöner:2x 58-mm-Breitbandlautsprecher
Tieftöner:100 x 150 mm Dual Voice Coil-Subwoofer
Verstärkerleistung:80W (2 x 20W + 40W)
Anschlüsse:- HDMI (ARC)
- optischer Digitaleingang
- analaoger 3,5-mm-Audioeingang
- analoger Cinch-Eingang
- Bluetooth 4.0
- USB (nur Service-Anschluss)
Lieferumfang:- Soundbar M3
- Fernbedienung (inkl. Batterie)
- HDMI-Kabel (2 m)
- Wandhalterung
- Stromkabel
- Quick Start Guide
- Sicherheitshinweise
Besonderes:- elegantes Design
- sehr flexibel in der Aufstellung
- satter Klang
- ARC-fähiger HDMI-Anschluss
- CEC-fähig (mit TV-Fernbedienung steuerbar)
- Bluetooth 4.0
- apt-X-Codec für Übertragung in CD-Qualität
- NFC
- Intelligent Pre-Amplifier
Benotung:
Klang (60%):1,0
Praxis (20%):1,1
Ausstattung (20%):1,1
Gesamtnote:1,1
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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