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Teufels Cinebar Trios ist wie geschaffen für anspruchsvolle Heimkino-Einsteiger, die nach einer integrativen, vielseitigen und zukunftssicheren Variante für das Wohnzimmer suchen. Zeitlos schick gestaltet und beeindruckend ausgestattet benötigt es wenig Raum und verspricht es beste Surroundeigenschaften. Der Clou: es bietet mehr als fast alle Mitbewerber und lässt sich optional zu einem vollwertigen 5.1-Heimkino-Setup aufrüsten.

Das Cinebar Trios “3.1-Set” besteht aus Cinebar, Subwoofer (inkl. Wireless-Modul) und Fernbedienung.

Cinebars haben den Heimkino-Markt längst erobert. Es gibt sie in verschiedensten Farben, Formen und Größen. Der Grund für den enormen Erfolg liegt auf der Hand; die schlanken Klangriegel sind in der Regel schnell installiert, nehmen kaum Platz in Anspruch, sorgen aber dennoch für beeindruckende Surroundeffekte im Wohnzimmer. Doch bei aller Begeisterung und allen gegebenen Möglichkeiten: ein vollwertiges Surroundsetup können Soundbars schon rein physisch nicht ersetzen. Genau hier setzt Teufel an und präsentiert seine inklusive Wireless-Sub gelieferte Cinebar Trios. Eine moderne Soundbar, die sich als ideale Ergänzung zu großen LED-Flachbildschirmen zeigt und sich bei Bedarf um zwei optional erhältliche Wireless-Lautsprecher zu einem nahezu kabelfreien 5.1-Heimkino-System ausbauen lässt.

Mit seiner Breite von 1,15 Metern wurde das Cinebar Trios in erster Linie für das Zusammenspiel mit Fernsehgeräten ab einer Diagonalen von 55 Zoll konzipiert.

Drei Kanäle aus einem Lautsprecher?

Ja, das ist möglich, der Name Trios kommt schließlich nicht von ungefähr. Im Innern der schlanken Soundbar werkeln nämlich drei unabhängig voneinander bespielbare Zwei-Wege-Lautsprecher. Bedeutet: die gerade einmal 9,3 Zentimeter hohe Klangsäule übernimmt allein schon den Job, der in einem klassischen 5.1-System von den drei Frontlautsprechern (Front rechts, Center, Front links) geleistet wird. Erweitert man das hier zum Test angetretene Duo aus Subwoofer und Soundbar um eines der beiden optional angebotenen Cinesets (alternativ mit Stand- oder Kurzboxen), ist in Aussicht gestelltes 5.1-Set auch schon zusammengestellt – das sogar ohne Kabel, denn zum Lieferumfang besagter Zusatzlautsprecher gehören gleich noch entsprechende Wireless-Adapter. Die nervige Verkabelung von der Front zu den hinteren Lautsprechern entfällt also völlig. Eine praktische aber nicht ganz neue Variante – die hiesigen TV-Giganten haben nämlich ähnlich funktionierende Systeme im Portfolio – doch unterscheidet sich das Trios nebst Option (dann heisst es übrigens Cinesystem Trios) in einem ganz wichtigen Punkt von den in der Regel deutlich kleineren und weniger gut verarbeiteten Mitbewerbssystemen: Es wurde von einem Lautsprecher-Spezialisten mit Fokus auf besten Surround- und Stereoklang entwickelt und verspricht zudem eine differenziertere Klangbühne im klassischen Soundbar-Einsatz. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Gute Gründe sich zunächst erstmal auf die Grundvariante, das Cinebar Trios „3.1-Set“ zu konzentrieren. In einem weiteren Test werde ich demnächst dann die erweiterte 5.1-Version unter die Lupe nehmen.

Die Cinebar nimmt wenig Platz in Anspruch, beherbergt aber gleich drei vollwertige Zwei-Wege-Lautsprecher. Damit werden die drei Frontkanäle (LCR) diskret wiedergegeben.

Im feinen Zwirn

Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit sind das eine, wird ein technisches Gerät allerdings im Wohnzimmer betrieben, hat ein integratives Design oftmals einen noch höheren Stellenwert. Auch hier kann die zeitlos gestylte Klangsäule punkten – und zwar doppelt. Trotz ihrer passend zu größeren LED-TVs gewählten Länge von 115 Zentimetern ist die Cinebar Trios gerade einmal 9,3 Zentimeter hoch und 9,8 tief. Sie lässt sich wahlweise an der Wand oder auf einem kleinen Standfuß liegend betreiben, was ein Höchstmaß an Flexibilität mit sich bringt. Die Teufel-Lösung ist somit die perfekte Ergänzung zu 55-, 60-, 65- oder 75-Zoll-TVs. Eine bildhübsche Lösung, um es treffender zu bezeichnen, denn mit ihrer schwarz-lackierten Lochgitterfront, den gebürsteten Alu-Endstücken und dem obenseitig bündig eingelassenen Bedienfeld zeigt sich das Cinebar Trios zugleich als eleganter Augenschmaus. Dass die Verarbeitung hier in jedem Detail stimmt, ist fast schon selbstverständlich. Perfekte Spaltmaße, eine saubere Lackierung und sanft gebrochene Gehäusekanten wirken zeitlos und machen die Berliner Frontsurround-Lösung zu einem echten Hingucker. Apropos Lösung: die Aufgabe sämtliche Anschlussbuchsen so zu platzieren, dass die Cinebar direkt an die Wand gebracht werden kann, haben die Berliner Ingenieure clever gelöst und die beiden HDMI-Ports, den Aux-In, den optischen Eingang, den Sub-Out sowie die Netzbuchse in rückseitig platzierten Nischen untergebracht. In ihnen finden selbst größere Steckverbinder ausreichend Platz, die entweder von unten oder über oberseitig platzierte Aussparungen so zugeführt werden, dass die Cinebar dennoch flach an die Wand gebracht werden kann.

Das Bedienfeld ist bündig in die Gehäuseoberseite eingelassen.

Flunder mit unbändiger Tiefdruckgewalt

In Sachen Design kann der leistungsstarke, zum Lieferumfang gehörige Subwoofer erwartungsgemäß nicht ganz mithalten. Muss er aber auch nicht unbedingt, schließlich wurde er so konzipiert, dass er seinen Platz idealerweise unsichtbar hinter oder unter dem Sofa findet. „Unter dem Sofa?“, diese Frage kann ich förmlich hören. „Korrekt!“ lautet die Antwort, denn da der ansonsten nicht gerade kompakte Bassmeister gerade einmal 12,5 Zentimeter in seiner Höhe misst, lässt er sich unter oder hinter nahezu jeder Couch bzw. Sofalandschaft unterbringen. Dass sich der Sub dabei kabellos mit der Cinebar verbindet, versteht sich von selbst! Ermöglicht wird die kabelbefreite Konnektierung über eine in die Cinebar integrierte Funk-Empfangseinheit, die sich automatisch mit dem Sub koppelt, sobald das entsprechende, zum Lieferumfang gehörige Modul eingesteckt ist.

Flachgelegt misst der T4000 gerade einmal 12,5 Zentimeter in der Höhe. Damit lässt er sich problemlos unter oder hinter (dann aufrecht stehend) den meisten Sofas unterbringen.

Lediglich eine entsprechende Stromleitung zur nächsten Netzsteckdose muss nun noch gelegt werden und die Installation ist abgeschlossen. Sehr gut, denn statt limitierter Platzierungsmöglichkeiten ergeben sich somit ungeahnte Freiheiten in Sachen Aufstellung und Feinjustage. Der mit seinen drei nach unten gerichteten, je 130 Millimeter durchmessenden Basschassis und 150-Watt-Endstufe ausgestattete T4000 lässt sich nun, wie bereits erwähnt, hinter oder unter dem Sofa positionieren. So schließt sich der Kreis. Alternativ kann der Subwoofer aber auch ganz klassisch via Subwoofer-Kabel mit der Cinebar (oder einem AV-Receiver) verbunden werden. Für die perfekte Anpassung an die gegebenen Räumlichkeiten bzw. den eigenen Hörgeschmack bietet der Teufel-Bassist ein stattlich ausgestattetes Aktivmodul. Neben der Möglichkeit zur Lautstärkejustage umfasst dieses einen High-Pass-Filter, eine Phasenumkehr (0/180°), einen Eingangswahlschalter (wireless/kabelgebunden), eine Auto-Level-Vorgabe (low, mid, high) und einen Pairing-Taster.

Direkt am Aktivmodul untergebrachte Regler und Schalter sind für die Lautstärkejustage, Phasenumkehr, Eingangswahl etc. zuständig.

Links nebenan: der Anschluss für das zum Lieferumfang gehörige Wireless-Modul.

Vorhang auf für das Cinebar Trios

Das Cinebar Trios ist inzwischen aufgestellt, mit dem Sub gepaart und feinjustiert. Zeit also, sich endlich an den schönsten Teil des Tests, den Soundcheck, zu machen. Mit dem Gefängnisausbruch des Action-Blockbusters “72 Stunden” geht es dann gleich in die Vollen. Genauer gesagt mit der visuell rasanten Verfolgung der Flüchtigen, die sich kurz darauf auch akustisch in entsprechender Intensität darstellen soll. Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass das Teufel-Set diese Vorlage, ohne mit der Wimper zu zucken, aufnimmt und schnell deutlich werden lässt, was sich leistungstechnisch hinter seiner bildschönen Alu-Hülle verbirgt. Besonders auffällig dabei: die tiefgestaffelte Räumlichkeit in hohen und mittleren Frequenzlagen, das kommt vor allem der Dialogwiedergabe zu Gute. Die ist tatsächlich so sauber reproduziert, wie ich es bisher noch bei bei keiner Soundbar erlebt habe. So muss Heimkino sein, denn jetzt werden die Stimmen der Protagonisten Laura und John selbst im Tohuwabohu der Flucht – zwischenzeitlich mischen sich die beiden unter feiernde und gröhlende Eishockeyfans – blitzrein, absolut verständlich und nachvollziehbar in den Hörraum entlassen. Übrigens; die akustische Bühne, die sich in dieser Passage aufbaut, ist schlichtweg imponierend. Die erzeugte Kulisse beschränkt sich nämlich nicht auf den Bereich um das Fernsehgerät herum, sondern füllt die gesamte Front bis hin zu den Seitenwänden. Mehr als nur beeindruckend, denn während sich eine akustisch prall-gefüllte Frontkulisse vor mir aufbaut, überrascht mich das Teufel-Duo durch vereinzelte Effekte, die hinter mir stattzufinden scheinen. Fast so, als wären im rückwärtigen Bereich weitere Boxen im Einsatz. Dem ist selbstredend nicht so, dennoch fühle ich mich nahezu vollständig in besagte Verfolgung eingebunden. Zugegeben; die Surroundkulisse entspricht beispielsweise nicht ganz der eines diskreten 5.1-Sets wie dem Teufel Theater 500. Das schmälert die Leistung des Cinebar Trios allerdings keineswegs, denn bedenkt man wie wenig Platz hier in Anspruch genommen wird, und dass kaum Kabel verlegt werden müssen, hat man es mit einer klanglich ausgewachsnen Frontsurround-Lösung für anspruchsvolle Heimkinofans zu tun. Um dies zu unterstreichen, wiederhole ich mich dieser Stelle gern: ich habe bislang noch keine besser klingende und akustisch intensiver aufspielende Soundbar-Kombi gehört!

Gleich drei 130 Millimeter durchmessende Chassis zeichnen für ein erwachsenen Tieftohfundament verantwortlich.

Im nächsten Testabschnitt geht es dann weniger aufregend aber nicht minder mitreissend zu Werke. Diesmal mit einer musikalischen Mehrkanaldarbietung; mit Adele „Live At The Royal Albert Hall“ und mit „Rumour Has It“. Kaum angespielt, wird mit dem ersten wiedergegebenen Takt gleich die „angeborene“ Musikalität meiner Testprobanden deutlich. Eine, die schnell aufzeigt, dass das Cinebar Trios viel mehr drauf hat, als nur die reine Filmtonwiedergabe. Doch der Reihe nach, denn zunächst fällt mir auch hier die akkurat aufgezogene Bühnenstaffelung auf. Mittig Adele, wenige Meter dahinter Begleitband und Backgroundsängerinnen – wie an einer Perlenkette aufgezogen fein säuberlich nebeneinander. So weiträumig tönt es dann auch aus dem 1,15 Meter breiten und superschicken Alu-Schallwandler. Und zwar tatsächlich in drei Dimensionen. Kombiniert mit einer beeindruckenden Plastizität werden die Standorte der einzelnen Begleitmusiker fest pointiert, während die britische Ausnahmekünstlerin auch akustisch vor dem Orchester agiert. Und das tut sie, zugleich zart wie kraftvoll aber niemals aufdringlich. Letzteres gilt insbesondere für den Hochton. Ein Bereich, den Soundbars gern mal etwas spitzer darstellen, der hier aber (wie auch in der vorangegangenen Filmsequenz) weder harsch, noch zu stumpf reproduziert wird. Im Gegenteil, denn das Teufel-Set zeigt sich auch in diesem Titel als lebendig, agil und spielfreudig. Ganz nebenbei legt das Cinebar Trios dann eine kraftvolle wie dynamische Grundtondarstellung an den Tag, die sich schnell im gesamten Hörraum breit macht. Ein Oberbass, der direkt unter die Haut geht und mich geradezu auffordert, die Lautstärke deutlich anzuheben. Diesen Drang komme ich gern nach, was das Set durch einfach mehr Lautstärke quittiert. Sonst nichts! Kein gequältes Gequäke, kein nerviger Grundton, kein unkontrolliert-wummernder Bass. Obwohl wir im Pegel nun deutlich oberhalb vielzitierter Zimmerlautstärke angekommen sind, erlebe ich in Sachen Staffelung, Spielfreude und Dynamik die gleiche Performance wie zuvor. Kurz zur Info: der Raum, in dem die Berliner Kombi gerade spielt ist knapp 40 Quadratmeter groß und wird vom Cinebar Trios akustisch locker bis in den letzten Winkel ausgeleuchtet.

Die zum Lieferumfang gehörige Fernbedienung kommt ebenfalls im Alu-Body daher, liegt gut in der Hand und verfügt über ein sinnvoll gestaltetes Tastenfeld.

Fazit

Mit seinem Cinebar Trios liefert Teufel quasi das Schweizer Taschenmesser für eine integrative Wohnzimmer-Surroundlösung. Im Frontsurroundeinsatz zeigt sich die ultraschicke Klangsäule nebst Subwoofer als perfekte Lösung in Kombination mit größeren Flachfernsehern ab 55 Zoll. Bindet man noch einen Blu-ray-Spieler in die Kette ein, verwandelt sich die Cinebar Trios in ein imponierendes Virtual-Surroundssystem mit massivem Bassfundament, dessen Leistungsstärke man nur von größeren Mehrkanalsystemen kennt. Ich gehe noch einen Schritt weiter, denn diese platzsparende und erstklassig verarbeitete Heimkino-Variante bietet a) ein beeindruckendes Bedienkonzept, b) ein umfangreiches Ausstattungspaket und c) ein Klangerlebnis, wie ich es bislang noch von keinem anderen Soundbar-System erleben durfte.
Wem das noch nicht reicht, dem sei noch gesagt, dass sich die Cinebar Trios um zwei kabellos betreibbare Lautsprecher optional zu einem echten 5.1-System erweitern lässt. Dazu dann aber an anderer Stelle mehr …

Test & Text: Roman Maier
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Gesamtnote: 1,0
Klasse: Spitzenklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

93 %

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170127.Teufel-Testsiegel

Technische Daten

Modell:Teufel
Cinebar Trios "3.1-Set"
Produktkategorie:Cinebar + Subwoofer
Preis:1.299,99 Euro
Garantie:bis zu 12 Jahre
Ausführungen:Schwarz
Vertrieb:Lautsprecher Teufel GmbH, Berlin
Tel.: 030 / 300 9 300
www.teufel.de
Abmessungen (HBT):Cinebar: 93 x 1150 x 98 mm
Subwoofer: 125 x 955 x 300 mm
Gewicht:Cinebar: 6,5 Kg
Subwoofer: 13,20 Kg
Hochtöner:3 x 20 mm
Mitteltöner:6 x 77 mm
Tieftöner:3 x 130 mm (Subwoofer)
Anschlüsse:Digital:
- 1 x Optisch
- 2 x HDMI

Analog:
- 1 x 3,5-mm-Klinke
- 1 x Sub-Out

Wireless:
- Bluetooth
- NFC
Lieferumfang:- Soundbar Trios
- Subwoofer T4000
- Wireless-Modul
- Standfuß
- 2 Netzkabel
- Fernbedienung
- Bedienungsanleitung
empf. Raumgröße:- bis 40 Quadratmeter
Besonderes:- erweiterbar auf 5.1
Benotung:
Klang (60%):1,0
Praxis (20%):1+
Ausstattung (20%):1,0
Gesamtnote:1,0
Klasse:Spitzenklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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