Kurzum lässt sich sagen, dass die Deutschen insgesamt auf ihr Geld achten und sich auch mit Optionen zur gewinnbringenden Anlage auseinandersetzen. Immerhin rund ein Viertel der Deutschen investiert in Aktien und Fonds. Produkte zur Altersvorsorge und Tagesgeldkonten laufen bei den meisten. Es gibt aber noch ganz andere Wege, wie man sein Geld gewinnbringend anlegen kann. Explizit soll es hier um Forex gehen, den Foreign Exchange – zu Deutsch Devisenhandel. Was genau ist das und wie kann man es machen?

Der US-Dollar ist die vermutlich meistgenutzte Währung für Devisen-Geschäfte.

Mit Währungen handeln anstelle Aktien zu kaufen

Das Geschäft mit Aktien und Fonds ist klar verständlich. Man kauft Anteile an börsennotierten Unternehmen, entweder einzeln (Aktien) oder im Bündel (Fonds). Das investierte Geld fließt jeweils direkt in das Eigenkapital des Unternehmens. Kurse steigen, je mehr Leute in die entsprechenden Aktien oder Fonds investieren, und fallen, sobald ein Großteil der Investoren seine Anteile verkauft. Was passiert nun aber beim Devisenhandel? Hier geht es nicht um Unternehmensanteile, sondern um Währungen. Forex-Trader tauschen beispielsweise Euro in Dollar, behalten die Wechselkursentwicklung im Auge und tauschen den Dollar dann mit Kursgewinnen in Euro zurück. Solche Transaktionen finden in allen möglichen Währungen weltweit statt. Der Markt des Devisenhandels ist der weltweit größte Finanzmarkt. Täglich finden Transaktionen von über 5 Billionen US-Dollar auf diesem Markt statt. Das ist eine Zahl mit zwölf Nullen.

Es lohnt sich auch mal andere Währungen wie den japanischen Yen im Auge zu haben.

Der Devisenmarkt hat keine Börse

Jeder von uns hat sich schon einmal am Devisenmarkt bewegt. Zumindest dann, wenn er in den Urlaub geflogen ist und sein Geld dafür in eine andere Landeswährung umtauschen musste. Wer Schwedische Kronen, Britische Pfund, US-Dollar oder japanisches Yen braucht, geht in der Regel zur Reisebank und tauscht die entsprechende Summe um. Beim Devisenhandel ist das etwas anders. Natürlich gehen hier nicht jeden Tag Millionen von Menschen zur Reisebank und tauschen ihr Geld hin und her. Sämtliche Transaktionen finden stattdessen über Online-Plattformen oder eine Forex Handel App statt, die über das Smartphone bzw. Tablet gestartet werden kann.
Angesichts des täglichen Gesamtumsatzes handeln professionelle Forex-Trader mit deutlich höheren Beträgen und oftmals gibt es eine sogenannte Hebelwirkung, die kleine Einsätze zu noch einmal viel höheren Gewinnen macht. Doch was so weit einfach und unkompliziert klingt, ist äußerst spekulativ. Nur Fortgeschrittene sollten sich am Forex-Trading versuchen, weil Gewinne oder Verluste von minimalen Kursentwicklungen zwischen zwei Währungen abhängen. Und die lassen sich selbst mit viel wirtschaftswissenschaftlichem Know-how nur schwer voraussagen.
Anfänger im Bereich Geldanlage sollten sich daher zunächst mit Aktien und Fonds auseinandersetzen. Wer sich dann aber irgendwann am Devisenmarkt probieren möchte, sollte es ausprobieren. Es warten große Chancen. Nicht umsonst sagt man nämlich, dass professionelle Forex-Trader mit den Einnahmen aus ihren Geschäften ausgesorgt haben.

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