Das Smartphone ist mittlerweile in so gut wie jedem deutschen Haushalt vorhanden. Allerdings wird es schon lange nicht mehr nur zum Telefonieren benutzt, sondern ist zu einer echten Allzweckwaffe geworden. Fotos, Videos, Social Media, im Internet surfen. Das alles und vieles mehr gehört zu den Bedienungsanwendungen moderner Handys und Tablets. Heute werfen wir einen Blick auf einige der meistgenutzten Funktionen eines Mobilgerätes und wer ein solches Gerät verwendet.

Das Smartphone hat das Laptop als Multifunktionswerkzeug längst abgelöst.[/caption1

Wer benutzt alles ein Mobilgerät?
Bereits 2014 gab es laut dem Statistischen Bundesamt mehr Haushalte mit Handys (94 Prozent) als solche mit Festnetztelefon (92 Prozent). Bei den 18 bis 34-jährigen lag die Zahl der Handybesitzer in Deutschland bei über 99 Prozent. In Haushalten, in denen die Haupteinkommensperson mindestens 80 Jahre alt ist, besaßen immerhin zu 73,2 Prozent ein Handy. Neuere Zahlen wurden bislang nicht veröffentlicht, es gibt allerdings keinen Grund anzunehmen, dass sich die Zahl der Smartphone-Besitzer seitdem verringert hat. Es ist eher zu erwarten, dass das Gegenteil der Fall ist.
Tablets erleben seit Jahren ebenfalls einen Boom und haben in Deutschland einen guten Absatzmarkt gefunden. Fast jeder zweite besitzt heutzutage ein solches Gerät, wobei auch hier die Spannbreite von billigen Tablets, die nur zum surfen im Internet taugen, bis hin zu leistungsstarken High-Tech-Geräten reicht, die in ihrer Performance einem PC oder Laptop in kaum etwas nachstehen.

Nun aber zur Frage, wofür wir unsere kleinen Helfer denn nun am meisten verwenden:
Telefonieren
Früher war das Telefonieren die einzige Aufgabe eines Mobiltelefons. Vielleicht konnten noch ein Dutzend Kurzmitteilungen gespeichert, der Wecker eingestellt und zwei bis drei simple Spiele gespielt werden, aber das war es dann auch schon an Variablen. Heute sieht das ganz anders aus, die Anwendungsmöglichkeiten haben sich enorm gesteigert. Trotz aller Features muss das Telefonieren aber weiterhin an erster Stelle genannt werden. Jeder Smartphone-Besitzer nutzt sein Handy selbstverständlich in erster Linie dafür, selbst mit einigen Tablets können inzwischen Anrufe getätigt werden.
Im Internet surfen
Dank sehr guter Netzabdeckung kann (fast) überall in Deutschland mobil im Internet gesurft werden. So gut wie jeder Besitzer eines Mobilgerätes hat es auch schon für diesen Zweck genutzt. Selbst zuhause in den eigenen vier Wänden steht das surfen mit dem Tablet oder Smartphone hoch im Kurs. Vor allem dann, wenn es darum geht schnell etwas zu recherchieren oder einfach nur die Zeit totzuschlagen. Die Zeiten in denen dafür der Computer angeworfen wurde, sind vorbei. Jede Internetseite, die die letzten Jahren nicht im Winterschlaf verbracht hat, wird daher optimiert fürs Smartphone und Tablet angezeigt. Menüführung, Schriftgröße etc. werden für kleinere Bildschirme automatisch angepasst. Mit wenigen Fingerbewegungen kann so auf der Seite navigiert werden und wer möchte, kann die favorisierten Seiten mit Freunden oder in sozialen Medien teilen.
Bilder, Bilder, Bilder
Fotos mit dem Smartphone und Tablet zu schießen ist inzwischen zu einer Art Volkssport geworden. Fast jeder nutzt die integrierte Kamera für Schnappschüsse und Videoaufnahmen. Auch hier ist es mit wenigen Handgriffen möglich, diese mit seinen Freunden oder Followern zu teilen. Die Kameras werden von Jahr zu Jahr besser und können inzwischen locker mit „normalen“ Kameras mithalten.
Im neuen iPhone X steckt beispielsweise eine 12 Megapixel Kamera, die über ein Weitwinkel und Teleobjektiv verfügt. Zudem bietet das Gerät einen optischen Zoom und einen 10x digitalen Zoom. Die geschossenen Bilder kann man sich dann auf einem OLED Display mit einer Auflösung von 2436 x 1125 Pixeln und auf einer Diagonalen von 14,7 anschauen. Videos können mit 4K Auflösung und einer Bildwiederholrate von 60 fps aufgenommen und gespeichert werden.

Auch wenn das Smartphone nicht mehr ausschließlich zum Telefonieren genutzt wird, nimmt diese Aufgabe doch noch einen großen Stellenwert bei den Nutzern ein.

Apps
Es gibt für (fast) alles eine App. Um genau zu sein, gibt es für alles gefühkt mindestens 10 Apps. Im AppStore von Apple oder dem PlayStore von Android finden sich Millionen von Applications, die sich mit jedem Themenfeld auseinandersetzen. Wie viele Apps haben Sie auf Ihrem Smartphone und Tablet? Es kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass diese als kleine Icons dargestellten Programme das Smartphone erst ‚smart‘ machen und dem Tablet überhaupt erst einen Sinn verleihen.
Ohne Apps wären unsere Mobilgeräte nur einfache Telefone. Sie geben den Geräten ungeahnte Möglichkeiten. Musik wird auf Knopfdruck erkannt, Produktpreise miteinander verglichen, Fotos bearbeitet, Routen geplant und vieles, vieles mehr. Zugegeben, manches davon ist sinnvoller als anderes, doch ohne Apps kommt heutzutage kein Smartphone- oder Tablet-Nutzer aus.

Spiele
Daddeln was das Zeug hält. Das gilt besonders für jüngere Generationen, die mit dem Smartphone in der Hand groß geworden sind. Die angebotenen Spiele decken jede erdenkliche Kategorie ab. Es gibt Spiele speziell für Kinder, Rätsel und Knobelspiele, Rennspiele, Ego-Shooter, viele verschiedene Managerspiele, Point-and-Click Adventure sowie einen Haufen Apps mit Glücksspielen und vieles mehr. Die meisten Casino Apps in den offiziellen App-Stores werden mit Spielgeld gespielt, wobei In-App-Käufe dennoch das Portemonnaie leeren können. Unterm Strich zahlen Spieler damit für Casinospiele, ohne aber die Chance auf echte Gewinne zu haben. Es geht auch andersrum. Hier findet sich eine umfangreiche Liste von Casinos, die jede Menge kostenlose Freispiele anbietet. Zugleich hat man die Chance echtes Geld zu gewinnen, ohne selber auch nur einen einzigen Cent zu riskieren.
Mittlerweile hat sich der Spiele-Trend aufs Tablet ausgeweitet. Da Spiele grafisch immer aufwendiger werden und dem Spieler immer mehr abverlangen, macht das Spielen auf größeren Bildschirmen einfach viel mehr Spaß. Darüber hinaus verhilft das Tablet bei einigen Spielen zu entscheidenden Vorteilen. Ein Beispiel dafür sind die momentan stark im Trend liegenden Battle Royal Spiele, bei denen ein Haufen Spieler auf eine verlassene Insel verfrachtet wird und nur der Stärkste überlebt. Auf dem größeren Bildschirm ist es um einiges einfacher seine Widersacher ausfindig zu machen und damit im Spiel besser abzuschneiden.

Social Media
Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat … und so weiter und so fort. Soziale Medien stehen bei vielen Nutzern von Mobilgeräten ganz weit oben auf der Liste der meistgenutzten Apps. Nicht ohne Grund haben wir bereits darauf hingewiesen, dass sich alles auf dem Handy und Tablet mit Freunden teilen lässt.
Ob die Nutzung von Social Media nun gut oder schlecht ist, wird immer wieder heiß debattiert. Wahrscheinlich ist es damit so, wie mit fast allem im Leben. Wer in Maßen handelt, bekommt kein Problem. Tatsächlich alles zu teilen und täglich viele Stunden auf Facebook und Co. zu verbringen, ist dagegen eher kontraproduktiv.
Mark Zuckerberg ist mit seiner Seite rund um die Präsidentenwahl in den Vereinigten Staaten in die Bredouille geraten, weil über Facebook Falschnachrichten verbreitet wurden, die eventuell sogar die US-Wahl beeinträchtigt haben. Twitter ereilt momentan eine ähnliche Welle an computergenerierten Bots, deren Aufgabe darin besteht Wut zu schüren und Falschnachrichten zu verbreiten.
Das dies unterbunden werden sollte, steht außer Frage. Facebook nimmt sich die Vorwürfe jetzt schon länger zu Herzen und geht dagegen vor. Wie effektiv das am Ende sein kann, wird sich auch ein Jahr später erst noch zeigen. Auch wenn die Entwicklung alles andere als positiv ist und Sorgen bereitet, zeigt sie die enorme Bedeutung von Social-Media-Seiten und Apps auf Smartphone und Tablet.

Nachrichten lesen und schreiben
die Funktion Nachrichten zu empfangen und zu versenden ist tief in den sozialen Medien verknüpft. Nahezu jeder unter 50 Jahren nutzt sein Mobilgerät dafür. Die Möglichkeiten eine Nachricht zu verschicken, haben sich dabei in den letzten Jahren enorm gesteigert. Zunächst gab es die SMS, die über das Telefonnetz verschickt wurde. Heute nutzen die meisten das Internet um ihre Mitmenschen zu kontaktieren. Whatsapp ist dabei besonders beliebt. Selbst Facebook konnte mit seinem eigenen Messenger-Dienst nicht gegen Whatsapp konkurieren und kaufte das Unternehmen 2014 für sage und schreibe 19 Milliarden US-Dollar auf. Weitere gern genutzte Dienste sind Line, Instagram, Skype und Threema, die bei ihrem Konzept auf Anonymität und Sicherheit setzen.

Egal ob Facebook, Twitter, Instagram oder Google+, mit dem Smartphone lassen sich alle sozialen Netzwerke besuchen.

Dating
Dating im Internet, und zwar mit dem Mobilgerät, ist inzwischen salonfähig geworden. Noch vor wenigen Jahren wäre diese Kategorie niemals in einer Aufstellung wie dieser vorgekommen. Auch wenn sich das Thema Online-Dating bereits lange großer Beliebtheit erfreut, dauerte es einige Zeit bis die richtigen Apps für Smartphone und Tablet verfügbar waren. Inzwischen gehören sie zu den beliebtesten Apps und werden besonders bei Nutzern unter 35 Jahren häufig genutzt. Die meisten Angebote richten sich naturgemäß an Singles, die eine ernste oder lockere Beziehungen suchen. Tinder ist aktuell die bekannteste App dieser Art.

Termine planen im Kalender
Zu guter Letzt noch eine wichtige Funktion, die oft und gern genutzt wird. Die Rede ist vom Kalender, in dem Termine geplant, Geburtstage festgehalten oder Einkaufslisten geschrieben werden. Eben alles, was benötigt wird um sein Leben besser zu planen und bloß nichts zu vergessen. Der freundliche Helfer erinnert einen daran, was noch zu tun ist. Besonders vergessliche Zeitgenossen können sich sogar mehrmals und weit im Voraus an eine bestimmte Sache erinnern lassen. Eine wirklich praktische Hilfestellung, die, seit es die ersten Smartphones gibt, eine große Bedeutung hat.

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