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Redakteur

Kann man Füße hören? Ja! Die Classic 8 ist zwar die zweitkleinste Standbox aus Audio Physics Einstiegsserie „Classic Line“ – doch schon diese schlanke Ein-Meter-Säule zeigt, welch hohes Klangniveau die Sauerländer bereits bei ihrer Startreihe bieten: Im Test macht die Zweieinhalb-Wege-Box selbst den Fußwechsel am zuspielenden Verstärker hörbar.

Die Classic 8 fügt sich mit ihrer grazilen Gestalt gut in das heimische Ambiente ein. In Satinweiß harmoniert sie besonders gut mit einer modernen Einrichtung.

„Einstiegsserie“ – dieses Wort hat den Ruch der Limitierung. Es klingt nach begrenztem Einsatz von Material sowie Know-How und daraus resultierend nach begrenztem Hörspaß. Audio Physic betreibt mit seiner Classic Line geradezu die Ehrenrettung dieses Wortes. Der Briloner Lautsprecherspezialist fängt mit seiner Einstiegsserie nämlich da an, wo manch anderer Hersteller qualitativ schon wieder aufhört. Entwicklungschef Manfred Diestertich, der seit fast zwanzig Jahren für die audiophilen Schallwandler der Sauerländer verantwortlich zeichnet, lässt auch bei der kleinsten Reihe eine aufwändige Fertigung betreiben und Innovationen einfließen. So ist die Classic Line mit neuentwickelten Speakern ausgestattet, deren anspruchsvolle Herstellung einen Ping-Pong-Prozess zwischen China und Deutschland verlangt, weil nur hier das nötige Know-How für die Sickenmontage sitzt. Und so verblüfft Diestertich mit der Verwendung des völlig HiFi-fremden Materials Kupferschaum, das im Signalweg der Weiche eine signifikante klangliche Verbesserung bewirkt. Diese und weitere Features zeichnen natürlich auch den Standlautsprecher Classic 8 aus – und den schauen wir uns nun genauer an.

Die sanft abgerundeten Kanten und Ecken des Gehäuses sorgen für eine noch größere optische Geschmeidigkeit.

Schlanke Klangsäule

Mit der Classic 8 hält eine überaus wohlgestaltete, zierliche Grazie Einzug in unserem Hörraum: Der Schallwandler ragt gerade mal einen Meter in die Höhe und macht mit einer schmalen Front von 17 Zentimetern bei einer Korpustiefe von 29 Zentimetern bella figura. Die Proportionen sorgen für das anmutige Aussehen, sie sind aber auch zugunsten des Wohlklangs gewählt: Mit der schmalen Stirnseite können unerwünschte Schallreflexionen vermieden werden. Zur Leichtigkeit der Erscheinung trägt auch die Sockelkonstruktion bei – und das gleich zweifach: Zum einen sorgt die Bodenplatte für den sicheren Stand und macht damit die schlanke Gestalt überhaupt erst möglich. Zum anderen sitzen zwischen Korpus und Sockel vier Abstandhalter, so dass die Box fast zu schweben scheint. Doch auch diese Distanzhülsen sind mehr also bloßes Design. Das Gehäuse hat auf seiner Unterseite eine Öffnung, durch diesen Bassreflex-Port lässt sich der Tiefton des Lautsprechers kräftigen. Dafür muss die Luft aber ungehindert ab- und zufließen können – und dies ermöglichen die Distanzhülsen mit ihrer definierten Höhe. Eine ergänzende zweite Bassreflexöffnung finden wir auf der Rückseite des Gehäuses, genau auf Höhe des Hochtöners.

Über die Bassreflex-Öffnungen wird die Box tonal abgestimmt. Einer der beiden Flansche sitzt am oberen Ende des Gehäuses. Die Ports sind nahtlos, also aus einem Stück gefertigt, das minimiert zusammen mit der gerundeten Öffnung die Strömungsgeräusche der hier durchfließenden Luft.

Makellose Erscheinung

Bei der Betrachtung der Box samt Drehen und Wenden fällt uns auf, dass die Classic 8 verhältnismäßig leicht ist. 17 Kilogramm bringt ein Exemplar auf die Waage. Audio Physic setzt bei dem Korpus der kleineren Classic Line-Modelle auf einen klassischen MDF-Korpus mit einer Wandstärke von 16 Millimeter. Seine Steifigkeit und Schwingungsresistenz wird durch Verstrebungen im Gehäuseinneren noch vergrößert. Das Gehäuseäußere wird abschließend mit einem hochwertigen Echtholz-Furnier veredelt. Zur Wahl stehen Walnuss, Kirsche und Esche schwarz. Wer keine Holzoptik möchte, lässt sich die Boxen in Satinweiß lackieren. In eben dieser modernen Variante mit leicht verrundeten Ecken und Kanten ist unser Testmodell gehalten. Der matte Überzug ist makellos ausgeführt – hier zahlen sich die Fertigung in Deutschland und die Endabnahme in Brilon aus: Auf dem rückseitigen Typenschild steht ein Mitarbeiter mit seinem Namenskürzel für die finale Kontrolle ein. Zusätzlich erhält der Käufer einer Urkunde, auf ihr dokumentieren zwei Audio Physic-Mitarbeiter ihre Kontrolle der Fertigung und die Prüfung der akustischen Stimmigkeit. Damit sind wir auch schon bei den Schallwandlern der Classic 8.

Der Hochtöner ist als Kalotte aus Kunstseide realisiert. Die ihn umgebende hornartige Mulde dient der Schallführung.

Seide im Hochton

Für die Classic-Serie sind sämtliche Chassis neu entwickelt worden, also auch der Hochtöner. In der Classic 8 übernimmt eine Kalotte aus Kunstseide die Schallwandlung der höhen Frequenzen, sie spielt ab 3 Kilohertz aufwärts. Audio Physic attestiert dem Tweeter eine Einsatzbereitschaft bis hin zu beachtlich hohen 30 Kilohertz. Das sind gute Voraussetzungen für eine luftig-leichte Wiedergabe. Um das Abstahlverhalten zu optimieren, ist diese Kalotte mit einem kleinen Hornvorsatz versehen. Er bewirkt eine definierte Schallführung. So kommen die nun leicht gerichteten Höhen und die daran ankoppelnden Mitten nicht in Konflikt. In Summe ermöglicht das der Classic 8 eine präzise Wiedergabe und ein offenes Klangbild mit exakter räumlicher Darstellung.

Herkules für Mitten und Bässe

Der unter dem Tweeter sitzende Mitteltieftöner ist der Herkules der Classic 8: Dieser Speaker ist für alle Frequenzen unterhalb des Hochtöner-Arbeitsbereiches zuständig. Deshalb muss dieser Lautsprecher zugleich robust und agil sein. Seine 17-Zentimeter-Membran besteht darum aus einem gewebten Glasfaser-Material, die Verwebung spürt man, wenn man sanft über die Membran streicht. Das Material ist ebenso verwindungssteif wie leicht. Zudem besitzt es eine hohe innere Dämpfung. Das bedeutet: Teilschwingungen, die sich während der Schallwandlung auf Arealen der Membranfläche bilden können und den Klang beeinträchtigen, treten hier kaum auf – auch nicht bei hohen Pegeln. Weil dieser Mitteltieftöner viel Arbeit verrichtet, entwickelt er auch Wärme. Die Erhitzung verändert die elektrischen und magnetischen Eigenschaften des Speakers, das wiederum führt zu Verzerrungen im Klangbild. Die Wärme muss also abgeleitet werden – und das geschieht über den Phase Plug. Dies ist die schwarze „Nase“, die im Zentrum der Membran sitzt, aber gar keinen Kontakt zu ihr hat. Ganz im Gegenteil: Zwischen der schwingenden Fläche und dem starren Phase Plug gibt es einen kleinen Spalt, durch ihn kann die Luft im Chassis besser zirkulieren. Den zweiten Teil der Kühlung übernimmt der Phase Plug selbst: Er ist fix mit dem Magnetantrieb befestigt, der am hinteren Ende des Chassis sitzt. Die Hitze des Magneten leitet der Phase Plug über seinen leicht konisch geformten Alu-Kühlkörper nach vorne ab. Die Form des Phase Plug soll dabei eine optimale Schallabstrahlung gewährleisten, er trägt außerdem zur Vermeidung von Kompressionseffekten bei und zur Minimierung von Verzerrungen im Mittenbereich, für den das menschliche Ohr besonders sensibel ist.

Der Mitteltieftöner muss am meisten Arbeiten, darum hat er zur Wärmeableitung einen Phase Plug. Für den sicheren Sitz des Speakers und zur Vibrationsvermeidung werden die Befestigungsschrauben im Gehäuse von Neopren-Dübeln aufgenommen.

Zusatz-Woofer für die Bassbekräftigung

Zur Verstärkung kommt nun noch ein Speaker ins Spiel, der sich ausschließlich um die tiefen Frequenzen ab 500 Hertz abwärts kümmert und mit dazu beiträgt, dass die Classic 8 bis 34 Hertz runter kraftvoll schallwandelt. Tieftöner und Mitteltieftöner agieren also bis 500 Hertz parallel, dann wandelt der Mitteltieftöner allein, bis er an den Hochtöner abgibt – diese Art der Aufgabenteilung kennzeichnet die Classic 8 als sogenannten Zweieinhalb-Wege-Lautsprecher. Mit der Bass-Ergänzung durch den zweiten Speaker hat die schlanke Box genug Leistungspotenzial, um auch größere Räume satt zu beschallen. Damit es dabei tonal stimmig bleibt, sind das Bass- und das Mitteltiefton-Chassis mit gleich großer 17-Zentimeter-Membran aus dem selben Glasfasergewebe-Material gefertigt. Der Basswoofer besitzt allerdings keinen Phase Plug. Er ist stattdessen im Zentrum mit einer Staubschutzkalotte ausgestattet. Sie verhindert, dass Schmutzpartikel zur dahinter sitzenden Schwingspule gelangen und so ihre Beweglichkeit beeinträchtigen.

Der Tieftöner besitzt wie der Mitteltieftöner eine Membran aus Glasfasergewebe. Von den Befestigungsschrauben des Speakers sind – wie auch beim Konus-Kollegen – zwei Stück als herausragende Stifte ausgelegt. Sie dienen der Fixierung der aufsetzbaren Frontblende. Durch diese Integration bleibt die Stirnseite frei von optisch störenden Elementen.

Aufstellen, Einrichten, Anschließen

Soweit das Zusammenspiel der Chassis, nun zum Zusammenspiel der Classic 8 mit dem Hörraum. Um eine optimale Aufstellung zu erreichen, empfiehlt sich die Lektüre der ausführlichen Bedienungsanleitung. Sie leistet nämlich vorbildliche Hilfe bei der richtigen Platzierung und Ausrichtung der Boxen. Nachdem wir den idealen Platz für die Boxen gefunden haben und mit einer leichten Einwinklung auch die endgültige Position feststeht, können wir mit den mitgelieferten einschraubbaren Spikes nun auch etwaige Bodenunebenheiten ausgleichen. Durch die ebenfalls beigelegten Überwurfmuttern werden die Metalldorne dann fixiert. Nun schließen wir noch die Lautsprecherkabel an, dafür stellt die Classic 8 genau ein Paar Anschlüsse zur Verfügung. Mehr nicht? Nein. Die Erfahrung hat Audio Physic gezeigt, dass die meisten Käufer auf den Single Wire-Betrieb setzen, also nur einen Verstärker und pro Box ein Lautsprecherkabel verwenden. Darum verzichten die Briloner auf einen unnötige Kosten verursachenden, aber auch klangverschlechternd wirkenden Klemmen- und Brückenüberschuss. Die zur Verfügung stehenden Anschlüsse sind aus Vollmetall und durchgehen vergoldet. Allerdings haben die Klemmen ziemlich kompakte Maße, deshalb lassen sich die Stifte von Banana-Steckern nicht in voller Länge einschieben. Sie haben aber trotzdem einen guten Halt. Die großen Querbohren in den Klemmen ermöglicht dagegen bei der Verwendung von blanker Litze sogar die Einführung von Kabeln mit starkem Querschnitt.

Die vergoldeten Klemmen sind sehr kompakt, Banana-Stecker haben trotzdem guten Halt.

So klingt die Audio Physic Classic 8

Wir starten mit „Hey Now“ von London Grammar, einer phantastisch produzierten Nummer des britischen Trip Hop-Trios: Sängerin Hannah Reid thront mit ihrer schönen Stimme über einem faszinierenden Klangreich aus Synthesizer-Sounds, Electronica-Einsprengseln, Gitarrenklängen, Percussion-Effekten und Drums. Schon nach den ersten Takten sind wir schwer beeindruckt: Audio Physic wirbt ja mit dem Slogan „no loss of fine detail“ – und die Classic 8 bestätigt das Motto mit Leichtigkeit. Schon mit den einleitenden Keyboard-Akkorden hat die Classic 8 unsere volle Aufmerksamkeit. Das ist keine Selbstverständlichkeit, bei manch anderer Box ist man bei diesen ersten Tönen noch nicht so ganz bei der Sache. Hier sind wir direkt fokussiert. Dabei kommt der erste echte Hinhörer eigentlich erst nach vier Takten: Die unverzerrte Gitarre von Dan Rothman. Er wirft dabei nur ein kurzes Motiv ein, außerdem hat er die Töne beim Spielen mit dem Ballen seiner rechten Hand abgedämpft, um einen perkussiven Effekt zu erzeugen. Das geht eigentlich zulasten der Durchsetzungsfähigkeit des Instruments – aber von wegen: Diese wenigen, erlesen perlenden Töne liefert die Classic 8 mit einer tollen Präsenz und Präzision. Das Gitarrenspiel klingt so realistisch und greifbar, dass man das Anschlagen und Abdämpfen der Saiten geradezu vor dem geistigen Auge sehen kann.

Die Classic 8 führt eindrucksvoll das Firmenmotto von Audio Physic vor Ohren.

Detailfreudige Direktheit und unglaublicher Kraft

Außerdem gelingt es der Classic 8, den herrlichen Hallraum, mit dem dieser Song versehen ist, in unseren Hörraum zu transportieren: Wir können den verklingenden Tönen, aber auch den jetzt clever eingesetzten Perkussion-Effekten nachhören, wie sie im Raum schweben und in der scheinbar unbegrenzten Ferne verklingen. Diese klangliche Offenheit vermittelt ein herrliches Gefühl von Freiheit. Dann singt Hannah Reid mit ihrer melancholischen, leicht rauchigen Stimme ihr „Hey Now“ – und wir fühlen uns sofort angesprochen, weil da keine amorphe Stimme irgendwohin singt, sondern eine Sängerin aus Fleisch und Blut vor uns steht, die sich genau an uns richtet. Wir hören ihren Atem gehen, nehmen wahr, wie sie manche Silbe eher gutural ihrer Kehl entlockt. Diese detailfreudige Direktheit und dieses Unmittelbare erlebt man nur bei akurat-exakter Schallwandlung. Unsere Faszination verwandelt sich mit dem dann einsetzenden, ultratiefen Synthi-Bass in Verblüffung. Den Tiefton liefert die Classic 8 schon bei moderatester Lautstärke mit einer unglaublichen Kraft! Die tiefen Töne drücken schon jetzt auf die Ohren und füllen mit Macht das Volumen unseres Hörraums aus. Toll!

Die Bodenplatte gibt der schlanken Klangsäule sicheren Stand. Die Abstandhalter erhöhen die optische Leichtigkeit der Classic 8. Sie ermöglichen aber auch die Luftzirkulation über den Bassreflex-Port, er ist in die Korpusunterseite eingelassen.

Nach Fußwechsel noch besser

Nun betreiben wir ein wenig Klangtuning: Wir tauschen die mitgelieferten Spikes gegen die optional erhältlichen Standfüße VCF II M8 Magnetic. VCF steht dabei für „Vibration Control Foot“ – und damit ist der Job dieser Füße auch schon beschrieben: Sie vermindern die Schwingungsübertragung und entkoppeln die Classic 8 vom Boden. Dafür sorgt eine Kombination aus zwei Neodym-Magneten mit dazwischen eingespannter SSC-Spezialgewebe-Konstruktion. SSC steht wiederum für String Suspension Concept. Dies ist eine spezielle Seiltechnik, die den Großteil des Entkopplungseffekts bewirkt. Der Effekt dieser Füße ist frappant: Die Gitarre ist noch artikulierter, noch crisper, die Wiedergabe der Classic 8 gewinnt aber auch insgesamt an Klarheit. Sie offenbart zudem nun einen deutlich größeren Detailreichtum: Ein Rauschen und Knarzen, das dem Song nach rund eineinhalb Minuten unterlegt wird, haben wir zuvor gar nicht richtig wahrgenommen. Jetzt fragen wir uns, wie uns dieses Geräusch jemals entgehen konnte. Auch andere keine Klangeffekte, die London Grammar in diesem Song quasi versteckt haben, können wir nun auffinden. Bei dem Song gibt’s also noch einiges entdecken, und die Classic 8 macht’s mit diesen Füßen möglich. Natürlich profitiert auch der Gesang von dem Wechsel. Hannah Reid scheint einen Schritt auf uns zugegangen zu sein, sie klingt in ihrer Ansprache noch direkter und tritt aus dem Hall, der sie umgibt, hervor. Das Mehr an Klarheit kommt ebenso dem Bass zugute: Er klingt bei gleicher Mächtigkeit nun noch kontrollierter und präziser.

Klangtuning: Mit den optionalen VCF II M8 Magnetic-Standfüßen spielt die Classic 8 auf einem noch höheren Niveau.

Sensibel für weiteres Klangtuning

Geht es noch besser? Ja. Die Entkopplungs-Elemente, die wir als Füße unter die Boxen geschraubt haben, gibt es auch ohne Gewinde für ein Soundupgrade von HiFi-Komponenten. Folgerichtig nennt Audio Physic diese Füße „VCF II Magnetic Component“. Die Rondelle legt man am besten nicht unter die Füße der Geräte, sondern direkt unter den Gehäuseboden. Sind die ursprünglichen Füße zu hoch, schraubt man sie ab. Der Unterschied ist auch in diesem Fall überaus erstaunlich: Die Wiedergabe ist noch zupackender, der Bass noch artikulierter, die Detailwiedergabe noch präziser, der Klang noch offener. Diese ganzen „nochs“ können diese kleinen schwarzen Scheiben bewirken? Ja – aber es bedarf auch einer Elektronik und insbesondere Schallwandler, die es mit ihrer Qualität überhaupt erst ermöglichen, dass man solche Klangunterschiede heraushören kann. Die Classic 8 ist in der Lage, selbst diese Verbesserungen abzubilden, das hat sie in diesem Test überaus eindrucksvoll gezeigt.

Die Audio Physic Classic 8 fügt sich mit ihrer schlanken Front gut in das Ambiente ein.

Fazit

Audio Physic betreibt Ehrenrettung auf hohem Niveau: Mit der Classic 8 zeigt der Briloner Lautsprecher-Spezialist, wie exzellent eine Box der Oberklasse klingen kann und auf welchem Top-Level bereits die eigene Einstiegsserie „Classic Line“ angesiedelt ist. Die Zweieinhalb-Wege-Box bietet einen präzisen, plastischen, offenen und kräftigen Klang, dabei verblüfft diese schlanke Ein-Meter-Säule vor allem mit ihrem immensen Bass selbst bei geringen Pegeln. Ihr feines Abbildungsvermögen beweist die Classic 8 auch beim Klangtuning: Wer die Standard-Spikes gegen die optionalen VCF-Füße austauscht, erlebt einen deutlichen Zugewinn an Spielkultur, und selbst einen Fußwechsel bei der vorgeschalteten Elektronik kann die Classic 8 mühelos aufzeigen. Wer jetzt noch auf das Etikett guckt, entdeckt: Den exzellenten Klang gibt es zu einem exzellenten Preis.

Test & Text: Volker Frech
Fotos: Frank Metzemacher

Gesamtnote: 90/90
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: exzellent

90

90

88

190129.Audio Physic-Testsiegel

Technische Daten

Modell:Audio Physic
Classic 8
Produktkategorie:Standlautsprecher
Preis:2.390,00 Euro / Paar
Garantie:- 5 Jahre ohne Registrierung
- 10 Jahre mit Registrierung
Ausführungen:- Satinweiß
- Esche schwarz (Echtholzfurnier)
- Walnuss (Echtholzfurnier)
- Kirsche (Echtholzfurnier)
Vertrieb:Audio Physic GmbH, Brilon
Tel.: +49 2961 961 70
www.audiophysic.com
Abmessungen (HBT):- 1055 x 170 x 290 mm (ohne Sockel)
- 1055 x 210 x 350 mm (mit Sockel)
Gewicht:17,1 kg / Stück
Bauart:2,5-Wege, Bassreflex
Impedanz:4 Ohm
Hochtöner:1 x 22 mm Kalotte (Kunstseiden-Membran)
Mitteltieftöner:1 x 168 mm Konus (Glasfasergewebe-Membran)
Tieftöner:1 x 168 mm Konus (Glasfasergewebe-Membran)
Frequenzbereich:34 Hz - 30 kHz (Herstellerangabe)
Trennfrequenzen:500 Hz / 3 kHz
Wirkungsgrad:89 dB (Herstellerangabe)
Empfohlene Verstärkerleistung:25-150 W
Lieferumfang:- Audio Physic Classic 8
- Spikes mit Überwurfmuttern
- Frontblenden (schwarz)
- Dosenlibelle (Wasserwaage)
- Urkunde mit Bestätigung der Fertigungskontrolle und der akustischen Prüfung
- Bedienungsanleitung (Deutsch, Englisch)
Optionales Zubehör:- VCF II M8 Magnetic (Standfüße), 699,00 Euro / 8 Stk.
Pros und Contras:+ offener, präziser Klang
+ kraftvoller, kontrollierter Bass auch bei geringem Pegel
+ sehr gute räumliche Abbildung
+ schlankes, wohnraumfreundliches Design
+ sehr gute Verarbeitung
+ Echtholz-Furnier
+ instruktive Bedienungsanleitung

- Terminal mit kurzen Anschlussklemmen
Benotung:
Klang (60%):90/90
Praxis (20%):90/90
Ausstattung (20%):88/90
Gesamtnote:90/90
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistungexzellent

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