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WERBUNG | Menschen treten heute in Computerspielen gegeneinander an, das ist nichts Neues. Ob via Konsole, PC oder portable Device, Gamer zocken seit über 30 Jahren. Um das Jahr 2000 wurden Computer dann preiswerter und das Internet schneller. Das war der Schlüssel, der es vielen Menschen einfacher machte, sich mit der Welt der Computerspiele zu beschäftigen.

Mit dem Erfolgszug des Internets wurde es dann einfacher mit Spielern auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten. Jetzt konnten über den Globus verteilte Menschen gegeneinander spielen oder andere Zocker in den entsprechenden Games beobachten. Inzwischen haben einige Spieler einen enormen Bekanntheitsgrad erreicht und werden in manchen Fällen von Millionen von Fans abonniert. Entsprechende Computerspiele werden professionell organisiert und in verschiedensten Medien beworben. Heute bekannt unter dem Namen: “eSports”.

Die Anfänge waren holprig, heute ist eSports ein professionelles Business.

eSports-Historie

Lang ist es her: Der erste bekannte Videospielwettbewerb fand am 19. Oktober 1972 an der Stanford University mit dem Spiel “Spacewar” statt. Stanford-Studenten wurden zu einer “intergalaktischen Weltraum-Olympiade” eingeladen, deren Hauptpreis ein 1-Jahres-Abonnement der Zeitschrift “Rolling Stone” war. Bruce Baumgart gewann das fünfköpfige All-In-Turnier, Tovar und Robert E. Maas setzten sich im Teamwettbewerb durch. Die “Championship”, die 1980 von Atari ausgetragen wurde, war dann der erste große Videospielwettbewerb, mit mehr als 10.000 Teilnehmern in den Vereinigten Staaten. Im Sommer 1980 gründete Walter Day die Twin Galaxies. Diese Organisation widmete sich der Unterstützung und Verbreitung von Videospielen und der Veröffentlichung von Rekorden in Publikationen wie dem “Guinness-Buch der Rekorde”. 1983 gründeten sie dann das US-amerikanische National Game Team. Dieses Team war anschließend an diversen Wettbewerben beteiligt, beispielsweise an der Durchführung des “Video Game Masters-Turniers” von Guinness World Records oder am Sponsoring des “North American Video Game Challenge”-Turniers.

eSports Heute

Es wird angenommen, dass das eSports-Wachstum in Südkorea hauptsächlich durch den Massenaufbau von Breitband-Internet-Netzwerken nach der asiatischen Finanzkrise von 1997 beeinflusst wurde. Maßgeblich für den eSports-Erfolg in Südkorea war aber auch die Verbreitung von Internet-Cafés und LAN-Spielezentren im Komany-Stil, das heute als “PC-Bang” bekannt ist. Der koreanische eSport-Verband – ein Zweig des Ministeriums für Kultur, Sport und Tourismus – wurde bereits im Jahr 2000 gegründet, um eSports im Land zu fördern und zu regulieren. Während der 2010er-Jahre wuchs das Interesse enorm, wodurch sich sowohl die Zuschauerzahlen als auch die Preisgelder stark erhöhten. Obwohl die großen Turniere bereits vor dem 21. Jahrhundert starteten, sind Anzahl und Umfang der Wettbewerbe seit dieser Zeit rasant gestiegen. Waren es im Jahre 2000 noch etwa 10 Turniere, fanden 2010 bereits um die 260 Turniere statt. In dieser Zeit wurden viele erfolgreiche Turniere ins Leben berufen, darunter die “World Cyber Games”, die “Intel Extreme Masters” und die “Major League Gaming”. Die Verbreitung dieser Championschips beinhaltete das Experimentieren mit Wettbewerben außerhalb der traditionellen eSports-Genres. Im April 2006 wurde schließlich der G7-Teamverband von sieben prominenten Counter-Strike-Teams gebildet. Ziel dieser Kooperation war es, die Stabilität der eSports-Wetten-Welt zu erhöhen, insbesondere bei der Vereinheitlichung von Spielertransfers und der Zusammenarbeit mit Ligen und Organisationen. Die Gründungsmitglieder waren 4Kings, Fnatic, Made in Brazil, Mousesports, NiP, SK-Gaming und Team 3D. Die Organisation bestand allerdings nur bis 2009, bevor sie sich wieder auflöste.

In den 2000er-Jahren wuchs das Interesse weiter, es begann eine beliebte Zeit für entsprechende Fernsehreportagen zum Thema eSports. StarCraft- und Warcraft-III-Wettbewerbe wurden zu dieser Zeit regelmäßig von den spezialisierten 24-Stunden-Kabelfernsehsendern “Ongamenet” und “MBCGame” übertragen. Das deutsche GIGA-Fernsehen deckte den Bereich eSport bis zu seiner Auflösung im Jahr 2009 ebenfalls ab. Der Satellitensender XLEAGUE.TV aus Großbritannien verfolgte und sendete verschiedene Wettbewerbe von 2007 bis 2009. Der Online-eSport-Sender ESL TV versuchte schließlich ab Juni 2006 bis Herbst 2007, ein Bezahl-Fernsehmodell namens GIGA II zu etablieren. Der französische Sender Game One überträgt Spiele der Xfire Trophy in einer Show namens “Arena Online”.
Heutzutage gehören CS:GO und LoL zu den bekanntesten und beliebtesten Games in der eSports-Szene. Auf entsprechenden, großen Turnieren geht es dabei um hohe Geldsummen.

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