von

Redakteur
English
Zur Übersetzung unserer Seiten nutzen wir Google Translate. Dazu wird eine Verbindung zu Google-Servern hergestellt und Daten werden übertragen (weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung). Wenn Sie damit einverstanden sind, können Sie über folgenden Button Google Translate aktivieren.

Dass die Stromzufuhr einen erheblichen Einfluss auf den Klang hat, ist inzwischen jedem Musikliebhaber bekannt. Dass das auch mit einem nicht zu unterschätzenden Schutz der Anlage einhergehen kann, wissen nur wenige. Der mit sechs Steckplätzen für die meisten HiFi-Szenarien locker ausreichend bestückte PowerWave von Transparent Audio hat in unserem Test diesbezüglich den Beweis angetreten.

Den Klang der eigenen HiFi-Anlage kann man meist mit Hilfe einer besseren Stromversorgung verbessern. Transparent Audio verspricht genau das mit seinem Power Conditioner Powerwave.

Wer gesteigerten Wert auf hochwertige Komponenten seiner Audio- oder Video-Anlage legt, der macht wohl nicht nach Lautsprechern und Verstärker halt, sondern widmet auch dem Zubehör seine Aufmerksamkeit. Ohne ganz bestimmtes Zubehör geht es schließlich nicht, die eigenen Komponenten müssen natürlich mit Strom versorgt und untereinander verbunden werden. Und hier ist erhebliches Potanzial für eine Klangverbesserung vorhanden. Für alle, bei denen es in Sachen Stromversorgung auch etwas mehr sein darf als der gehobene Standard, haben wir mit dem PowerWave einen hochwertigen Power Conditioner von Transparent Audio in den Hörraum geholt. Der übernimmt übrigens gleich mehrere Aufgaben und verspricht neben der Aufbereitung und Filterung des eingehenden Stroms gleich noch mehrere Schutzfunktionen. Was er alles kann und wie er idealerweise genutzt wird, haben wir in unserem Praxistest herausgefunden.

Wer ist Transparent Audio?

Besonders in der aktuellen Situation ist ein Hobby, das man alleine zu Hause ausüben kann, Gold wert. Hochwertiges HiFi und das Musikhören wäre eine solches Beschäftigung. Musik ist schließlich ein integraler Bestandteil unserer Kultur. Hochwertige HiFi-Systeme lassen uns auch zu Hause Klangsphären genießen, die dem Original verblüffend nahe kommen können. Dabei ist zwar die Musik das was wirklich zählt, auf dem Weg zum perfekten Klang zählt jedoch auch jede Komponente und deren Zusammenspiel als Kette. Früh haben das auch drei Musikenthusiasten aus dem amerikanischen Bundesstaat Maine festgestellt. Bereits in den 1980er Jahren gründeten sie ein Unternehmen, das sich zunächst mit dem Handel anspruchsvoller Audiokomponenten und später mit der Herstellung hochwertigen Zubehörs beschäftigte. Der Garage, in der die Firma einst gegründet wurde, ist man inzwischen längst entwachsen. Der Fokus der Marke Transparent Audio liegt aber bis heute auf der bestmöglichen Klangwiedergabe.

Die Verarbeitung des Powerwave ist bis ins kleinste Detail erstklassig.

Transparent Audio-Produktrange

Von der Stromversorgung über analoge und digitale Signalkabel – für Audio und Video – bis hin zu Lautsprecherkabeln stellt das Unternehmen im nördlichsten Bundesstaat der USA alles her, was zum Betrieb der High-End-Anlage notwendig ist. Das Besondere hier: Bei Transparent Audio beschränkt man sich nicht darauf, was nur in Insiderkreisen als High-End gilt. Stattdessen steht eine relativ breite Produktpalette bereit, um unterschiedlich hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Vom Newcomer über über Enthusiasten bis zum Connoisseur soll jeder Musikfreund im Portfolio fündig werden und seine Wiedergabekette vervollständigen können.
Als „Einsteiger“ gilt in der Transparent-Klassifikation beispielsweise jemand, der eine hochwertige All-in-One-Lösung betreibt. Der „Kenner“ hingegen hat den ultimativen Anspruch an jedes einzelne Detail seiner Wiedergabekette. Mit unserem Testgerät, dem Power Conditioner PowerWave gehören wir zur Kategorie „Enthusiast“ und befinden uns somit in etwa in der Mitte des erwähnten Klassements.

Aufwändig im Detail

Wir betreiben eine hochwertige Wiedergabekette, die sorgfältig aus einzelnen Komponenten zusammengestellt wurde. Mit dem Anspruch steigt auch der Aufwand, weshalb wir den PowerWave zum Test baten. Er ist die zweitkleinste Stromversorgung im Programm und deutlich aufwändiger gefertigt als das Einsteigermodell. Hinsichtlich der Funktionalität orientiert er sich eher am großen PowerIsolator des Herstellers. Das heißt: Unsere Stromversorgung verfügt über ein aufwändiges Gehäuse, das sechs Geräten gefilterten Stromanschluss bietet und außerdem Netzwerk und Coax-Verbindung absichern soll. Die Möglichkeit die angeschlossenen Geräte gemeinsam zu schalten, sowie die Überwachung des phasenrichtigen Anschlusses runden das Gesamtpaket ab. Der Powerwave ist also deutlich mehr als eine gewöhnliche Mehrfachsteckdose. Dabei sind seine Abmessungen gar nicht viel größer: Auf 44 mal 20 Zentimetern Grundfläche werden alle Bauteile sicher untergebracht. Fertigungstechnisch ist das Gerät meilenweit von gewöhnlichen Anschlussleisten entfernt, das wird bereits mit dem ersten Blick auf das hochwertige und aufwändig gefertigte Gehäuse deutlich.

Der PowerWave bietet gleich sechs HiFi-Komponenten einen enstprechenden Anschluss.

Design mit Konzept

Das mustergültig verarbeitete Aluminium-Gehäuse ist laut Hersteller so gestylt und gefertigt, dass es magnetische Felder in Schach hält. Das heißt: Einerseits werden die im Innern durch den Stromfluss entstehenden Felder in Zaum gehalten, andererseits sollen es Magnetfelder von außen möglichst schwer haben in das Gerät einzudringen. Da wir diese Eigenschaften nicht technisch prüfen können, müssen wir später im Klangtest unseren Ohren vertrauen. Optisch macht das Gehäuse dem Gerätenamen „PowerWave“ jedenfalls alle Ehre. So ist die Oberseite tatsächlich mit einer wellenförmigen Struktur versehen. Auch die Front des Power Conditioners skizziert durch großzügige Rundungen und die aufwändige Form so etwas wie eine Welle. Die Formgebung macht das Gehäuse ungemein dynamisch. So ist es schön anzusehen und ordnet sich den anderen Audio-Komponenten auch nicht unter, sondern reklamiert einen ganz eigenen Anspruch. Understatement geht anders. Aber warum soll man sein Können nicht zur Schau stellen?

Das Design des Power Conditioners ist zeitlos und ansprechend. Und er kommt in klassischen 43-Zentimeter-Ausführung. So lässt er sich perfekt im HiFi-Rack integrieren.

Doppelfilter

Die Transparent Audio-Philosophie macht den Power Conditioner schließlich zu einem vollwertigen Gerät. Er ist also nicht nur Mittel zum Zweck der Stromversorgung, wie es eine einfache Mehrfachsteckdose ist. Das Einzige, was beide miteinander teilen, wäre die Möglichkeit mehreren Geräten stromseitigen Anschluss zu bieten. Hier können sechs Verbraucher angeschlossen werden. Damit lässt sich also durchaus eine amtliche Kette bestehend aus Vorstufe, Endstufen, CD-Player oder DAC und Plattenspieler betreiben. Gleichwohl rät der Hersteller dazu, nur drei Geräte am PowerWave anzuschließen, was die Einsatzmöglichkeiten deutlich einschränken würde. Dies hat den Hintergrund, dass die sechs Ausgänge je zu zweit in drei Gruppen unterteilt sind. Zwei Steckplätze teilen sich somit je eine Filterung. Beim Anschluss von nur einem Gerät pro Gruppe, hat jedes Gerät also seine eigene Filterung. Werden zwei Geräte pro Gruppe angeschlossen sollten diese sich ähneln. Zwei Endstufen beispielsweise gehen oder Vorstufe und Phonovorverstärker. Das bekommt man also hin.

Gereinigter Strom für mehr Klangdetails

Die Filterung ist naturgemäß eine der Hauptaufgaben des Power Conditioners. Die Filter für die drei Gruppen des PowerWave sind allesamt gleichberechtigt. Sie können angeschlossene HiFi-Bausteine mit insgesamt 15 Ampere, also knapp 3500 Watt Leistungen versorgen. Die maximale Leistung einer haushaltsüblichen Steckdose wird also praktisch nicht limitiert. Welches Gerät, beziehungsweise welche Geräteart, an welcher Gruppe angeschlossen wird, ist dabei irrelevant. Das liegt am Design der Filter. Das, was der Hersteller als „Transparent Generation 5 Power Airconditioner Filter Technology“ bezeichnet, ist eine nichtinvasive Filterung. Das heißt: Die Filterschaltung liegt nicht in der Leitung zwischen Gerät und Stromnetz, sondern parallel dazu. Die vom Gerät benötigte Leistung fließt also am Filter vorbei, während die hochfrequenten Störungen vom Filter quasi abgesaugt werden. Diese hochfrequenten Störungen kommen üblicherweise im Stromnetz vor, da sie von angeschlossenen Geräten eingespeist werden.

Die Filterung im PowerWave erfolgt zeitgleich für zwei Steckplätze.

Störungen reduzieren

Ein Elektromotor beispielsweise entnimmt dem Stromnetz die benötigte Leistung und hinterlässt dort so etwas wie eine Signatur. Diese Signatur kann wiederum andere Geräte beeinflussen. Der Fachausdruck dafür ist „Elektromagnetische Verträglichkeit“ oder „EMV“. Der Elektromotor und das von ihm gestörte Gerät müssen sich dabei nicht notwendigerweise im gleichen Haushalt befinden. Beispielsweise scheint sich die Ladeeinrichtung des Elektroautos meines Nachbarn auf meinen Backofen auszuwirken. Sobald das Auto lädt, gibt der Backofen ein hochfrequentes Pfeifen von sich. Das ist zugegebenermaßen ein extremes Beispiel, ebensolche Auswirkungen sind jedoch auch auf die HiFi-Anlage denkbar. Besonders, wenn es um winzige Signale, wie die in einem Phonoverstärker geht. In Audioanwendungen äußert sich eine hochwertige Stromversorgung dementsprechend beispielsweise in niedrigerem Grundrauschen, wodurch dann feinere Details im Klang hörbar werden können. Zu sehen ist von der Filterung übrigens nicht viel, denn die Schaltung ist mit Kunstharz vergossen, um die Anfälligkeit durch äußere Einflüsse zu reduzieren.

Sinnvolle Zusatzfeatures

Die Filterung ist zwar die Hauptaufgabe des Power Conditioners, sie ist jedoch nicht die einzige. Aus Sicherheitsaspekten sind zwei weitere entscheidender: Die Überlastsicherung und der Überspannungsschutz.
Die Überlastsicherung ist auf die bereits angesprochenen 15 Ampere ausgelegt und trennt die Anlage vom Netz, falls durch einen Kurzschluss oder einen anderen Defekt ein höherer Strom fließt. Der Überspannungsschutz wird manchmal auch als Blitzschutz bezeichnet, was seine Funktion schon ziemlich genau beschreibt. Es sollen jedoch nicht nur massive Überspannungen wie die eines Blitzschlags gefiltert werden, sondern auch kleinere Spannungsüberschreitungen. So könnte sich die Lebensdauer der angeschlossenen Geräte möglicherweise auch ohne das Eintreten des Supergaus verlängern. Im Fall des Transparent PowerWave sind nicht nur die sechs Geräte-Steckplätze abgesichert, sondern auch eine Netzwerkverbindung und ein Koaxverbinder für Satellitensignale.

Der Transparent Power Conditioner schützt auch eine Netzwerk- und eine Koax-Quelle (z.B. Sat-Receiver).

LED-Informanten im PowerWave

Diesbezüglich sind auf der Rückseite je zwei Ethernet-Ports und zwei F-Buchsen platziert. Hier werden dann bei Bedarf Sat- und Netzwerkkabel angeschlossen und zum Zielgerät durchgeschleift. Über diesen Weg sind dann beispielsweise auch Netzwerkplayer und Sat-Receiver vor Überspannungen geschützt. Die Schaltung zum Überspannungsschutz ist selbstheilend, sie funktioniert also nicht nur einmal. Auskunft über die einwandfreie Funktionalität der Schaltung gibt eine LED auf der Front des PowerWave. Leuchtet sie, sind die angeschlossenen Geräte auch geschützt. Gleich nebenan befinden sich noch zwei weitere LEDs. Eine davon sollte im Normalbetrieb leuchten, die andere nicht. Erstere gibt an, ob die Stromversorgung aktiv ist, denn über einen kleinen Schalter auf der Front lassen sich alle angeschlossenen Geräte gemeinsam Ein- und Ausschalten. Die andere LED informiert über eventuelle Phasenfehler beim Anschluss der Powerbank ans Stromnetz. Sie sollte also im Normalfall nicht leuchten. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Über die frontseitig eingelassenen LED-Indikatoren lässt sich der jeweilige Betriebsstatus ablesen.

Kinderleichte Inbetriebnahme dank Phasendetektor

Für den Anschluss des Transparent Audio PowerWave ans Stromnetz ist im Lieferumfang ein hochwertiges, zwei Meter langes Transparent Performance Power Cord enthalten. Ein doppelt geschirmtes Netzkabel mit üppigem Querschnitt, das dabei angenehm flexibel bleibt. Es ist an beiden Seiten mit hochwertigen, schwarzen Steckern versehen. Auf der einen Seite der bekannte Schuko-Stecker für die Steckdose, auf der anderen Seite ein C19-Stecker zum Anschluss an den PowerWave Netzfilter. Die Phasenlage ist am Schukostecker mit einem roten Punkt gekennzeichnet. Man muss also nur noch herausfinden, wo sie an der Steckdose liegt. Dazu dient die im vorherigen Abschnitt erwähnte LED, so dass hier kein Messgerät bemüht werden muss. Das ist sehr komfortabel. Auch an den Ausgängen des PowerWave ist die Phase gekennzeichnet, so dass auch hier nur noch herauszufinden ist, wo die Phase bei den Netzkabeln der anzuschließenden Geräten liegt.

Der Transparent PowerWave wird wahlweise mit dem Performance Power Cord …

High Performance-Netzkabel

Greift man hier auf Transparent-Kabel zurück, was der Hersteller selbstverständlich empfiehlt, so ist die Phase auch dort markiert. Das macht den korrekten Anschluss leicht. Ob sich das sogenannte Ausphasen wirklich klanglich bemerkbar macht oder nicht, ist zwar durchaus umstritten, da es jedoch nur ein paar Minuten dauert und nichts kostet, gibt es aus meiner Sicht keinen Grund darauf zu verzichten. Zum Anschluss einer Komponente verwenden wir das Transparent-Modell „High Performance“, also ein Update zum Transparent Standard-Kabel „Performance“. Übrigens kann man den PowerWave für einen Aufpreis von 250 Euro auch mit diesem, statt mit dem eben beschriebenen Performance-Kabel bekommen. Augenfällig unterscheidet es sich vom günstigeren Modell durch die Verwendung noch exklusiverer Steckverbinder und das Einhüllen der Leitung in einen Geflechtschlauch. Das Kabel selbst scheint in beiden Fällen identisch. Für verlustfreien Stromtransport sorgen darin drei Leiter aus je zwölf feinen Litzen hochreinen Kupfers.

… oder alternativ mit dem etwa hochwertigen High Performance Power Cord ausgeliefert.

Körperhaft und opulent

So, genug der Theorie. Jetzt geht es in den Hörtest: Dieser findet selbstverständlich in gewohnter Umgebung und mit gewohnter HiFi-Bestückung statt. Dabei tritt der Transparent PowerWave gegen gleich zwei Vergleichsgeräte an: Eine einfache 19-Zoll-Netzleiste von Bachmann und die hervorragende Supra Audios LoRad Silver-Edition. Zunächst habe ich meine komplette Anlage am PowerWave angeschlossen und warm spielen lassen. Mein erster Klangeindruck ging dann in Richtung eines guten Merlot, um mal einen ungewöhnlichen Vergleich zu bemühen. Was ich damit meine ist, dass der Klang einerseits sehr körperhaft (engl. full-bodied) und opulent ist, andererseits sanft und gefällig, quasi Everybodys Darling. Um nun genauer herauszufinden welchen Anteil der Transparent PowerWave hat, habe ich nun mehrfach zwischen den drei Stromversorgern gewechselt. Dabei habe ich meine aktiven Lautsprecher direkt an die Wandsteckdose angeschlossen und nur Vorstufe und Röhrenphonovorverstärker umgesteckt, da dies schneller geht und ich diese beiden Geräte für die empfindlichsten halte.

Direkter Vergleich

Die Supra Cables-Leiste war in den letzten Wochen dauerhaft in Betrieb und ist daher sozusagen das Basis-Szenario. Umgesteckt auf den Transparent Power Conditioner, wobei auch das Netzkabel der Vorstufe mit gewechselt wurde, macht der Hochton für meinen Geschmack einen Schritt zurück. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Der Klang wirkt zwar nicht weniger detailliert, dafür jedoch etwas sanfter und gefälliger. Auch die Tendenz zur etwas körperhafteren Spielweise bleibt im Direktvergleich erhalten. Insgesamt wirkt die Musik klarer und präsenter, vielleicht auch lauter, selbstverständlich ohne dass der Lautstärkeknopf betätigt wurde. Das macht die Wiedergabe für mich dann etwas glaubhafter als zuvor. Also noch mal schnell umgesteckt: An der Bachmann-Leiste wirkt der Klang im direkten Vergleich recht grob und rau. Die zuvor erlebte, feingeistige Spielweise geht verloren und auch die Räumlichkeit leidet etwas.

Die Überlastsicherung ist rückseitig zugänglich.

Richtig machen

Dass dieser Unterschied so deutlich ausfällt, hätte ich vorher nicht gedacht. Bevor es zum Fazit kommt, deshalb noch einmal ein dringender Appell an alle anspruchsvollen Musikfreunde: Jede HiFi-Anlage verlangt nach etwas Zubehör, um überhaupt in Betrieb genommen werden zu können. Ohne Signalkabel zwischen den Geräten, Lautsprecherkabel, Netzkabel und Netzleiste geht es schließlich nicht. Man kann es sich leicht machen und die mitgelieferten Strippen verwenden, oder man macht es richtig: Stromseitig zum Beispiel mit dem Power Conditioner PowerWave von Transparent Audio. Im Vergleich zur Standardverkabelung hebt er die Stromversorgung der Anlage durch seine Features auf ein neues Level. Das stellt er auch in meinem abschließenden Test unter Beweis: In „We’ve Landed“, dem letzten Song des brillanten Albums „Rejoice“, wird Tony Allen’s tiefe Stimme gestochen scharf und klar positioniert in den Raum gestellt, bleibt dabei aber lebhaft und voller Temperament.

Ein großer Teil der PowerWave-Technologie entstammt aus dem großen PowerIsolator.

Fazit

Das aufwändig gefertigte Gerät aus schwarzem Aluminium schirmt gegen interne und externe elektromagnetische Felder. Zugleich säubern drei integrierte Netzfilter den Steckdosenstrom von hochfrequenten Störungen und stellen ihn an sechs Anschlüssen zur Verfügung. Dank Überspannungsschutz werden gefährliche Spannungsspitzen beseitigt und alle verbundenen Geräte vor Beschädigung geschützt. Über einen zentralen Schalter lassen sich alle Verbraucher zudem gemeinsam ein- und natürlich wieder ausschalten. Im Fall eines Defekts sind sie außerdem durch eine interne Überlastsicherung geschützt. Die LED auf der Gerätefront informiert zudem über die Phasenrichtigkeit aller Audiokomponenten. Das Wichtigste jedoch ist, dass sich der PowerWave in unserem Test auch klanglich durchaus positiv bemerkbar gemacht hat. Über den Transparent PowerWave mit Strom versorgt, spielt meine Anlage feiner, transparenter und insgesamt glaubhafter. Eine rundherum gelungene Vorstellung und eine zukunftssichere Empfehlung für den Einsatz an anspruchsvollen Audio-Systemen.

Test & Text: Jonas Bednarz
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: Empfehlung
Klasse: Spitzenklasse
Preis-/Leistung: angemessen

95

95

93

Technische Daten

Modell:Transparent Audio
PowerWave
Produktkategorie:Power Conditioner / Netzfilter
Preis:- 2.400 Euro (mit Performance Power Cord)
- 2.650 Euro (mit High Performance Pwer Cord)
Ausführungen:Schwarz
Vertrieb:G8 & friends GmbH, Hamm
Tel.: 05254/660188
www.g8friends.de
Abmessungen (HBT):95 x 436 x 200 mm
Gewicht:5,5 kg
Netzanschluss:D16
Ausgänge:- 6 x Schuko CEE 7/3 (max. 15 A / 3.500 Watt)
- 1 Ethernet
- 1 Koax
Lieferumfang:- Powerwave
- Power Cord
Pros und Contras:+ effektiver Netzfilter für 6 Komponenten
+ Filterfunktion
+ verringert Funkeinstreuungen (RFI)
+ gleichmäßige Stromversorgung für alle Ausgänge

- keine Vorher/Nachher-Anzeige
Benotung:
Empfehlung
Preis/Leistung:angemessen

lite - DAS LIFESTYLE & TECHNIK MAGAZIN Über uns | Impressum | Datenschutz | Kontakt