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WERBUNG | Keine Frage, dem Mobilfunk gehört die Zukunft. Während das Festnetz für viele Menschen immer weniger wichtig wird, geht es mobil voran: Erst GSM, dann UMTS, HSDPA sowie LTE und seit einiger Zeit bringt sich 5G in Stellung und verspricht, schneller und zuverlässiger zu sein. Doch während der Ausbau hierzulande gefühlt eher schleppend voran geht, ist man in vielen asiatischen Ländern deutlich weiter und hat 5G bereits als Standard etabliert.

Das Samsung Galaxy S10 ist eines der ersten Smartphones nach 5G-Standard (Bild: pixabay.com/Ishman000).

China auf der Überholspur

Vor allem Staaten wie Südkorea, wo 5G bereits im April 2019 flächendeckend eingeführt wurde, gelten hier als Vorreiter. Und derzeit prescht auch China mit rasanter Geschwindigkeit voran und hat den 5G Ausbau zur Chefsache erklärt. So spendiert das große Reich der Mitte nicht nur ländlichen Gebieten das schnelle Mobilfunknetz, sondern auch Orten, bei denen es eher ums Prestige als um den wirklichen Sinn geht. Ein Affront, wenn man bedenkt, dass in großen Teilen Europas noch nicht einmal die Metropolen flächendeckend mit 5G versorgt sind. So kann man in China derzeit schnelles mobiles Internet auf dem Mount Everest nutzen. Mit 8.848 Metern der höchste Berg der Welt und sicherlich kein Ort, der am dringendsten nach einer Versorgung schreit, zumal bereits Teile des Berges eh mit 3G und 4G bedient werden. Bislang musste man auf der Spitze zu einem Satellitentelefon greifen. Der Datentransfer darüber war gewissermaßen unbezahlbar. Doch jetzt haben der chinesische Telefonanbieter China Mobile und der Netzwerklieferant Huawei die neue Technik ins Hochland verfrachtet. Wer aktuell den knapp neun Kilometer hohen Gipfel im Himalaya erklimmt, der kann dann direkt vom Gipfelkreuz einen Gruß in die Welt senden – inkl. Selfie natürlich. Das einzige, was man dafür benötigt, ist ein 5G Tarif sowie ein 5G taugliches Handy wie bspw. das Huawei Mate 20 X, das Samsung Galaxy S20 Ultra, das Sony Xperia 1, das LG V50 ThinQ oder auch das OnePlus 8 Pro.

Die Technik liefert Huawei

Die Technik für das Mount Everest-Projekt liefert der zumindest im Westen umstrittene Hersteller Huawei, dem aufgrund seiner Staatsnähe vor allem in Kreisen der US Regierung Spionage vorgeworfen wird. Auf der Nordseite des Massivs hat man dazu im 5.300 Meter hohen Basislager, im 5.800 Meter hohen Übergangslager sowie im 6.500 Meter hohen Zwischenlager der Gipfelroute drei Funkstationen errichtet. Sie versorgen auch die Spitze des Mount Everest mit Mobilfunk. Für die Installation wurden übrigens 25 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und drei schwere Ölmotoren hoch transportiert.
Warum das alles? Derzeit sind chinesische Wissenschaftler dabei, den Mount Everest mit neuester Technik neu zu vermessen. Und damit die Kommunikation dazu schnell und zuverlässig erfolgen kann, hat man sich für das prestigeträchtige Vorhaben entschieden. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, will man die Sendemasten jedoch wieder entfernen. Wer also 5G auf dem Berg nutzen möchte, muss sich beeilen. Bis Ende des Jahres soll das Projekt planmäßig beendet werden.

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