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Sonoros Maestro bringt dank massive Ausstattung alles mit, was der moderne und anspruchsvolle Musikliebhaber heute einfordert. Er glänzt durch seine schicke Klavierlackoberfläche und durch die vielfältigen Zuspielmöglichkeiten: Internetradio, Bluetooth, Streamingdienste oder ganz traditionell die Schallplatte. Über den Maestro wiedergegeben klingt es auch noch richtig gut, speziell dann, wenn man auch noch die Raumkorrektur nutzt …

Das Maestro kommt in typischer HiFi-Breite von 43 Zentimetern daher. Optisch erinnert sonst aber wenig an klassische HiFi-Komponenten.

Die Sonoro Audio GmbH hat ihren Sitz in Neuss, unweit von Düsseldorf. Dort wurde das Unternehmen 2006 bereits gegründet und ist man nach einem mehrjährigen Intermezzo in Köln nun auch wieder ansässig. Hier verfügt man in der Nordkanalallee über einen Verkaufsraum, in dem man die guten Stücke des Herstellers begutachten und natürlich auch anhören kann. Von beginn an steht Sonoro für anspruchsvollste Design-Audio-Produkte, die aber auch hervorragend klingen sollen. So hat die deutsche Marke unter anderem den „Red Dot Design Award“ und viele Auszeichnungen von Audiomagazinen einheimsen können. Darunter auch einige vom lite magazin. Bei Sonoro liegt der Fokus ganz klar darin qualitativ hochwertigen Produkte anzubieten, die sich zugleich als Musikspieler wie als Design- und Wohnelemente verstehen. Und die werden nicht einfach mit allen Features vollgestopft, die es so gibt. Unter dem Motto „Raumwelten“ entwickelt die junge Marke seine Modelle dediziert für den Einsatz in verschiedenen Raumsituationen.

Sanft gerundete Kanten, eine blitzsaubere Verarbeitung und perfekte Proportionen. Das kennt man von Sonoro und so zeigt sich auch das Maestro.

HiFi-Anlage im Kompaktformat

Nach dem Erfolg der hübsch gestylten und für bestimmte Einsatzszenarien entwickelten Kompaktsysteme, geht Sonoro mit der Entwicklung seines Multimedia-Vollverstärkers Maestro nun einen anderen Weg. Warum? Ganz einfach: Weil man das nötige Knowhow und die Werkzeuge besitzt auch die HiFi-Anlage im Wohnzimmer zu revolutionieren. Wer seinen geliebten Plattenspieler oder seine Lautsprecher nicht abgeben möchte, sollte das auch nicht müssen. Aus diesem Grunde entwickelte das Sonoro-Team einen umfangreich ausgestatteten Stereo-Verstärker, der gern auch auch Signale von externen Quellen entgegen nimmt und diese an die vorhandenen Schallwandler weiterleitet. Wer, wie ich, noch in den 1980ern ein ganzes Möbel mit HiFi-Komponenten füllte, um alle Quellen standesgemäß zu bedienen, kommt hier aber auch mit einem einzigen Gerät aus. Der Maestro bietet diesbezüglich einen integrierten CD-Player, einen FM/DAB/DAB+-Tuner und eine umfangreich ausgestattete Netzwerk-Sektion. Für Liebhaber der schwarzen Vinylscheibe ist zudem ein MM-Vorverstärker integriert, sodass auch der geliebte Plattenspieler Anschluss findet.

Schon das Auspacken des Maestro macht Spaß und sorgt für eine Extraportion Vorfreude.

Blitzsauber gearbeitet

Das Gehäuse des Sonoro Maestro ist aus Holz gefertigt und blitzsauber lackiert. Das sanft gerundete Klavierlackfinish, das wahlweise in Schwarz oder Weiß zu haben ist, verleiht dem Gerät ein ansprechendes Äußeres, das jede Wohnumgebung optisch aufwertet. Die Frontplatte sowie die Bedieneinheiten bestehen aus gebürstetem Aluminium – ein Sonoro-Markenzeichen. Sämtliche Drehregler und Tasten sprechen präzise an und vermitteln mir einen stabilen Eindruck. Für jeden Eingang steht sogar ein separater Button zur Verfügung. Der Lautstärkeregler verfügt über eine sanfte Rasterung. Auch sie fühlt sich langlebig und robust an. Über den Status und aktuell gespielte Titel gibt das 2,8 Zoll messende LCD Auskunft. Hier wählt man auch die gewünschte Quelle an. Unter dem Slot-in-Schacht des CD-Laufwerks befinden sich die notwendigen Knöpfe, um die CD-Wiedergabe zu beeinflussen. Neben dem Infrarotempfänger steht darüber hinaus noch eine 3,5 Millimeter-Buchse für den Anschluss eines Kopfhörers zur Verfügung.

Die Frontplatte besteht aus gebürstetem Aluminium. In ihr sind alle Taster und Drehregler sauber eingelassen.

Anschlussvielfalt

Der Maestro bietet auf seiner Rückseite einen Netzschalter an, über den sich das Gerät vollständig vom Stromnetz trennen lässt. Gleich darunter befindet sich die Buchse für das Netzkabel, das auch eine Kennzeichnung für die Phase (den stromführenden Leiter, L1) der Steckdose aufweist. Sonoro empfiehlt die Leiter mithilfe eines Phasenprüfers ausfindig zu machen und den Stecker entsprechend orientiert einzustecken. So soll sich der Klang verbessern lassen. Auch wenn ich im Praxistest keinen Unterschied ausmachen konnten, schadet dies sicherlich nicht. Neben dem großen Rippen, die die Class-D-Endstufen kühlen, sitzen die Lautsprecheranschlüsse. Sie nehmen sowohl Bananas, Kabelschuhe und auch Litzen mit großem Querschnitt auf. Sehr gut gefällt mir, dass Sonoro seinem Maestro gleich noch einen Vorverstärkerausgang integriert hat. Hier lässt sich zum Beispiel ein Subwoofer integrieren. Darüberhinaus befinden sich hier auch noch die Anschlüsse für die mitgelieferten WLAN- und Bluetooth-Antennen.

Sonoro liefert auch ein Paar Baumwoll-Handschuhe mit. So bleibt das Maestro beim Auspacken von kleineren Kratzern und unschönen Fingerabdrücken verschont.

Eingänge wie ein Großer

Der Maestro nimmt selbstverständlich aber auch Signale von externen Quellen entgegen. Dafür bietet er zunächst zwei analoge Zugänge: Einen AUX-In für Cinch-Kabel und einen für die Verbindung mit 3,5 Millimeter-Klinkensteckern. Plattenspieler mit Moving-Magnet-Abnehmer finden hier ebenso Verbindung.
Fehlt noch die Digital-Sektion: Der eingebaute Digital-Analog-Wandler (DAC) lässt sich per optischem Anschluss oder Koaxial-Eingang erreichen. Damit Musik auch mal eben von anderen Zuspielern angeliefert werden kann, bietet der Sonoro gleich noch einen USB-Port an. Diesen hätte ich mir allerdings zusätzlich in der Front noch einmal gewünscht, da die Rückseite ja nicht immer zugänglich ist. Andererseits versteht der Receiver sich auch auf Bluetooth, sodass Musik auch über diesen Weg zugespielt werden kann. Und da der Maestro auf Zuverlässigkeit setzt, verfügt er nicht nur über WLAN-Konnektion, sondern auch über einen RJ45-Anschluss, also für die kabelgebundene Netzwerkverbindung. So kann er theoretisch sogar aus zwei unterschiedlichen Netzen erreicht werden, falls erforderlich.

Anschlüsse satt: Neben zwei analogen Eingängen bietet der Multimedia-Alleskönner auch diverse Digitalports an.

(Fern-)Bedienung

Der Maestro SO-1000 verfügt über ausreichend viele und gut verarbeitete Knöpfe auf der Front. Sie lassen sich intuitiv bedienen, dennoch wird der Besitzer auch die ebenfalls hervorragende Fernbedienung zu schätzen wissen. Auch sie wartet mit Tasten für für den Direktzugang zu den allermeisten Quellen auf, bietet zehn programmierbare Tasten. Dazu kommen Buttons zur Einstellung des Equalizers, der Höhen und Tiefen und natürlich der Lautstärke. Darüber hinaus steht mit UNDOK-Kompatibilität und der passenden App eine weitere bequeme Fernbedienmöglichkeit bereit, die der normalen Fernbedienung in nichts nachsteht. Im Gegenteil, die Appsteuerung bietet darüber hinaus den Vorteil, dass die Bedienung des Gerätes auch außerhalb der direkten Sichtlinie funktioniert, weil der Receiver über das Netzwerk gesteuert wird. Dafür muss das Maestro nur im gleichen Netzwerk wie das Smartphone angemeldet sein. Kennt man sein WLAN-Netz und das passende Passwort, ist die Einrichtung in weniger als zwei Minuten erledigt.

Große Tasten, sehr guter Druckpunkt übersichtliches Design: Auch die Fernbedienung überzeugt.

FM-Radio, DAB+ und Internetradio

Das Maestro bietet tatsächlich fast alle Empfangsmöglichkeiten: Angefangen beim klassischen FM-Empfang, über das deutlich komfortablere und besser klingende DAB+ bietet der Maestro SO-1000, so seine vollständige Bezeichnung, die meistverbreiteten Empfangsmöglichkeiten stationärer Sender. Aber auch Internetradiostreams weiß das Gerät zu verarbeiten. Über sein Bedienfeld lassen sich Senderlisten erstellen und anschließend den Schnelltasten zuweisen. Dabei können für jeden Empfangsweg zehn (!!) Sender fest abgespeichert werden. Sehr gut, so lässt sich der eigene Lieblingssender – egal ob terrestrisch oder aus dem Netzwerk empfangen – schnell und mit nur einem Knopfdruck anwählen, ohne dass man das Handy zur Hand nehmen muss. Sollte das beispielsweise im Internetradioempfang nicht ausreichen, erweist sich das „NUVOLA Smart Radio“-Portal als echte Hilfe. Einmal mit dem Maestro gekoppelt, kann das gesamte Internet über diesen Weg bequem nach Radiostreams und Podcasts durchsucht werden. Hat man eine persönliche Favoritenliste erstellt, kann diese auch über den Sonoro abgerufen werden.

Die gewünschte Quelle kann einfach über die Darstellung auf dem Display ausgewählt werden.

Streamingdienste

Selbstverständlich bietet der Sonoro auch den direkten Zugang zu den wichtigsten Streamingportalen. Dazu gehören Spotify, Napster, Tidal, Deezer, Qobuz und Amazon Music. Sie alle sind bereits auf meinem Testgast vorinstalliert. Hat man Benutzernamen und Passwort eingegeben, kann es sofort losgehen – sofern der Receiver eine Netzwerkverbindung hat. Die Befehligung funktioniert sogar direkt am Gerät: Sobald die kleine Wolken-Taste betätigt wird, öffnet sich ein Menü, in dem alle verfügbaren Streamingdienste angezeigt werden. Die Navigation erfolgt nun über den Lautstärkeregler. Seine Eingaben bestätigt man mit der OK-Taste. Ist eine Quelle ausgesucht, spielt die aktuell gewählte Playlist los. Die Auswahl der Musik muss allerdings, am Smartphone oder Tablet durchgeführt werden. Das ist nur konsequent, denn die Bedienung am Gerät wäre doch etwas umständlich. Allerdings speichert der Maestro bis zu zehn Playlists, die ebenfalls bequem über die Fernbedienung abgerufen werden können.

Die aktuell wichtigsten Online-Dienste wie Spotify, Tidal, Napster oder Amazon Music können hier ohne Zusatzgerät direkt angewählt werden.

Hörkulisse

Mit zweimal 100 Watt, die der Class-D-Verstärker bereitstellt, darf man sicher keine brachialen Konzertpegel erwarten. Dennoch kann der Maestro sehr laut und spielt dabei unglaublich gut. Er holt aus meinen gar nicht mal so kleinen KEF R3, die ich überwiegend für diesen Test verwendet habe, ein beeindruckendes Klangbild heraus. Das Stereofeld ist fein gestaffelt und sämtliche Instrumente sind klar auf der Bühne auszumachen. In Yellos „30 000 Days“ breitet mir der schicke Maestro eine angenehm breite Bühne aus, die auch in ihrer Tiefe an nichts vermissen lässt. Was mir dabei auch sehr gut gefällt, ist die realistische Größenabbildung der Instrumente. Die Synthesizer umspielen mich auf meiner Couch angenehm und greifen dabei auch nach dem Raum hinter mir. Auch Fifi Rong in „Kiss The Cloud“ wird luftig und scharf gezeichnet. Sie positioniert sich frei im Raum vor und zwischen den Lautsprechern und erhält eine ausreichende Dynamik.

Das Maestro stellt genug Leistung bereit um auch größere Lautsprecher (hier die Seta Audio Soulitaire Monitor) ordnungsgemäß anzutreiben.

Kraft in Tiefen und Höhen

Dafür, dass es sich bei der KEF R3 „nur“ um Regallautsprecher handelt, stellt der Maestro hier ordentlich Schub bereit. In Martin Garrix „Animals“ sorgen die kraftvollen Bässe locker für den nötigen Antrieb der elektronischen Tanzmusik. Aber auch jazzige Klänge liegen dem Receiver sehr gut: Die zum Test herangezogenen Kandidaten, wie der „Asphalt Canyon Blues“ von Kenny Burrell und Grover Washington, Jr. oder Suzan Tedeshi absolvierte der schneeweiße Streaming-Amp ohne zu Murren. Im Gegenteil, der tiefe Kontrabass erhielt eine lebendige und auch glaubwürdige Abbildung. Auch das Saxophon wird mit dem nötigen Säuseln und Rauschen ausgestattet, um die Jazzbühne direkt vor mir aufzubauen. Das Schlagzeug bei Suzan Tedeshi wird mit dem nötigen Kick unterfüttert, um den Blues so richtig fetzig zu präsentieren. Die Abstimmung würde ich als sehr stimmig, rund und neutral beschreiben. Unten herum trägt der Maestro gut aber niemals zu dick auf.

CDs nimmt das Maestro über seinen frontseitigen Slot-In selbstverständlich ebenfalls entgegen.

Stimmige Stimmen

Ebenso glaubwürdig und intensiv gelingt dem Sonoro die Wiedergabe von Stimmen. Mein Testgast verleiht der Stimme Suzan Tedeshis eine wundervolle Präsenz. Zugleich wird sie körperhaft und akkurat im Raum dargestellt. Was mir hier ebenso auffällt: Der Maestro ist nicht nur fein gestylt, er zeichnet auch feinste akustische Nuancen nach. Die Aufnahme von Angela Puxis „Anima“ ist wie gewohnt leicht mittenbetont. Das kenne ich so und das muss so. Und es beweist mir, dass der Maestro kein Schönspieler ist, der alles „glattbügelt“. Im Gegenteil, die Musik behält hier ihren Charakter, egal ob gut oder weniger aufgenommen und abgemischt. Dem Sonoro ist´s egal, seine eher neutral spielenden Endstufen spielen glaubhaft und verschleudern keine Details. Alle perkussiven Elemente klingen angenehm leicht, ja fast schon befreit. Das Saxophon von Grover Washington, Jr. verfügt über eine ausgewogene Mischung aus Mitten und leicht säuselnden Höhen.

Ist man Inhaber eines Spotify-Accounts, kann das Maestro sogar direkt aus der Spotify-App angesteuert werden – selbstverständlich immer vorausgesetzt, das Sonoro ist mit dem heimischen Netzwerk verbunden.

Raumanpassung

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal ist die Sonoro Raumkorrektur-App. Sie ermöglicht die klangliche Anpassung an die räumlichen Gegebenheiten. Über die App wird eine Frequenzkorrekturkurve für den Maestro berechnet. Sie entgegnet Raummoden, also Schwingungen im Resonanzbereich des Raumes, indem sie dort den Pegel absenkt oder den Pegel dort anhebt, wo sich Frequenzen auslöschen oder minimieren. Das Ganze funktioniert, indem der Maestro 50 Sekunden lang ein rosa Rauschen ausgibt, das über das Mikrofon des Smartphones aufgenommen wird, während der Anwender mit dem Handy durch den Raum wandert. Ist die Messung abgeschlossen, berechnet das Programm eine Korrekturkurve, sodass ein möglichst linearer Frequenzgang entsteht. Vorbildlich ist, dass keine zusätzlichen Kosten für das Einmessen entstehen. Die App ist kostenlos verfügbar und es werden weder externe Mikrofon oder Rechner benötigt. Aktuell ist diese Funktion allerdings nur für iOS-Geräten ab iPhone 6 aufwärts nutzbar. Für Android ist aufgrund der vielen baulichen Unterschiede aktuell noch keine App verfügbar.

Ist die App auf dem iPhone geladen, wird sie noch schnell mit dem Maestro gekoppelt und die Einmessung kann beginnen.

Nach der Raumkorrektur

Ich habe erwartet dass der Klang nach der Anpassung etwas an Bass drauflegen würde. Meine Regallautsprecher versprechen zwar einen großen Frequenzumfang, im Bassbereich sind sie allerdings naturgemäß etwas schwächer unterwegs. Das Ergebnis hat mich dennoch positiv überrascht. Mein Abhörraum ist eigentlich gut gedämpft und bietet nur zwei parallele Wände an, die ich durch die Lautsprecher-Aufstellung einigermaßen gut kompensieren kann. Dennoch gewinnt die Wiedergabe nach der Raumkorrektur an Festigkeit und Druck im Bass. Durch die Absenkung störender Resonanzen entsteht dazu auch ein viel klareres Gesamtbild. Kontrabässe zerren viel dynamischer an den Saiten, das Klangbild erhält eine schärfere Kontur. Fifi Rong erklingt mit etwas mehr Volumen und die mir schon zur Gewohnheit verkommenen Überbetonungen in bestimmten Frequenzen werden geglättet. Zuvor kaum gehörte Fragmente werden zugleich klarer herausgestellt. Diese Anpassung hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn den größten Einfluss auf den Klang hat ja bekanntlich der Raum.

Dank integriertem Phono-Preamp lassen sich auch entsprechende Plattenspieler am Sonoro betreiben.

Fazit

Der Sonoro Maestro ist ein moderner HiFi-/Multimedia-Alleskönner. Zu den diversen Radioempfängern und dem CD-Laufwerk kommen Bluetooth, Streamingfunktionen und Direktzugänge zu vielen Streamingdienste. Obendrein bietet der exzellent verarbeitete Netzwerk-Amp sogar einen Phono-Vorverstärker auf. Zu Ausstattung und Design kommt der Klang: Hier imponiert der Maestro durch Leistungsstärke, Neutralität und eine sehr schöne Raumdarstellung. Absolut empfehlenswert ist die integrierte und ohne Zusatzkosten durchführbare Raumkorrektur. Sie arbeitet so effektiv, dass anspruchsvoller Musikgenuss auch unter ungünstigen Voraussetzungen möglich ist. Insgesamt muss ich Sonoro ein Riesenkompliment aussprechen: Der Maestro ist ein optisch ansprechendes Gerät, das bildhübsch gestylt, hervorragend verarbeitet und modern ausgestattet ist und – vor allem an seiner Größe gemessen – fantastisch klingt!

Test & Text: Dieter Pfeil
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: 90/90
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: hervorragend

89

90

90

Technische Daten

Modell:Sonoro
Maestro
Produktkategorie:Multimedia-Verstärker (netzwerkfähig)
Preis:1.299,00 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Schwarz
- Weiß
Vertrieb:sororo, Neuss
02131 88 34 141
www.sonoro.de
Abmessungen (HBT):120 x 432 x 277 mm
Gewicht:6,0 kg
Eingänge, analog:- AUX 1 (Cinch),
- AUX2 (3,5 mm Klinkenbuchse)
- Phono (MM)
Eingänge, digital:- USB
- Optisch
- Koaxial
- LAN
- WLAN (2,4 GHz und 5 GHz)
- Bluetooth
Ausgänge1 x Vorverstärkerausgang
2 x Lautsprecher
Quellen:- Bluetooth (aptX)
- CD
- USB
- DAB+/DAB-Tuner
- FM-Tuner
- Internetradio
- Tidal
- Spotify
- Quobuz
- Deezer
- Amazon Music
Lieferumfang:- Maestro
- Fernbedienung
- Bedienungsanleitung
- Teleskopantenne
- WiFi-Antenne
- Handschuhe
Pros und Contras:+ Raumkorrektur-App
+ 2,8-Zoll Display
+ Fernbedienungs-App
+ Webfrontend
+ lackiertes Holzgehäuse
+ Vorverstärker-Ausgang
+ exzellente Verarbeitung
+ ausgewogener Klang
+ hohe Leistungsreserven
+ integrierter CD-Player
+ multiroomfähig (UNDOK)

- keine Contras
Benotung:
Klang (60%):89/90
Praxis (20%):90/90
Ausstattung (20%):90/90
Gesamtnote:90/90
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistunghervorragend

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