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Redakteur
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Mit den Smart GLE 3 Aktivlautsprechern der modernen Smart-Serie präsentiert Canton eine durchdachte All-in-One-HiFi-Lösung, die aber noch viel mehr kann. Neben der kompakten, zugleich aber auch massiven Bauweise erwarten den Audiofreund hier ein klassisches Design, eine flexible Funktionsweise und echter Spitzensound. Das sowohl in klassischer Anwendung als HiFi-System, am Fernseher, im Multiroom-Setup, als Streamer oder als Bluetooth-Partner fürs Smartphone.

Die Canton Smart GLE 3 ist ein Aktiv-Lautsprecher mit smarten Eigenschaften …

Ein Tag, an dem man sich mit Musik beschäftigen darf, ist ein guter Tag. Ein Vorsatz, den sicher jeder Musikfan unterschreibt. Erst recht, wenn die Wiedergabe so einfach, umkompliziert und klanglich hervorragend ist wie hier. Mit Produkten aus der Canton Smart-Serie haben wir exakt diese Erfahrung bereits mehrfach gemacht. Beispielsweise haben uns die Smart GLE 9 als auch der Smart Connect 5.1 in unseren Tests voll und ganz überzeugt. Aktuell steht mit der Smart GLE 3 das nächste Klang-Highlight aus dem Hause Canton in unserem Hörraum. Warum wir das wissen? Weil wir diese kleinen Soundsysteme vor Wochen schonmal ganz kurz in der Redaktion hatten. Damals mussten sie sofort weiterreisen, diesmal durften wir sie ganz ausführlich testen. Und da ich theoretisch nur mein Smartphone benötige, um diesen aktiven Regallautsprechern Dampf zu machen, wird sich der Aufwand der Testphase im Rahmen halten. Das akustische Vergnügen sollte dafür umso größer sein.

Nur etwas über fünf Zentimeter ist der Smart Connect 5.1 hoch, bietet aber trotzdem fast alle Features, die man von modernen AV-Receivern kennt. Die Smart GLE 3 lässt sich kabellos mit ihm verbinden und dann beispielsweise als Streaming-Lautsprecher oder im Heimkino-Verbund betreiben.

Canton und die Smart-Serie

Als 1972 im südhessischen Weilrod das Unternehmen Canton das Licht der Welt erblickte, war das der Startschuss einer Erfolgsgeschichte. Seit nunmehr 48 Jahren entwickeln und produzieren die Audio-Spezialisten alles, was mit intelligenter Lautsprechertechnologie zu tun hat. Darunter waren einige bemerkenswerte Meilensteine – dazu gehört inzwischen auch die Smart-Serie. Diese clevere Produktserie umfasst eine Vielzahl unterschiedlichster Lautsprecher-Modelle, die alle eines gemeinsam haben: Sie alle sind echte Experten für die kabellose Musikwiedergabe! Die smarten Familienmitglieder erzeugen also nicht nur im Alleingang einen Spitzensound, sie lassen sich ganz einfach auch zu einem Multiroom-System zusammenstellen. Mit der Smart-Serie lassen sich also Musik-Erlebnisse quer durch die ganze Wohnung streamen, absolut synchron. So lässt sich dieses umfangreiche Portfolio als hochmoderne Lösung für flexible, klangstarke und zukunftssichere Musik-Einrichtungen bezeichnen. Wie stark der Klang einzelner, eher kompakter Smart-Mitglieder ist, das wird der Test der Smart GLE 3 zeigen.

Die Smart GLE 3 kommt gradlinig und ganz ohne überflüssigen Schnickschnack daher.

Die Canton Smart GLE 3 können sich sehen lassen

Wahlweise in schwarzer oder weißer Ausführung bietet die Smart GLE 3 eine klare Designsprache: Das furnierte Holzgehäuse wartet mit gewohnt geradliniger Optik auf. Das kennt man von der GLE-Serie, die traditionell den Einstieg in die gehobene HiFi-Klasse von Canton darstellt. Entnimmt man die Gewebeabdeckungen, wird der Blick auf das dezente Display im unteren Bereich, sowie auf den 180 Millimeter Tiefmitteltöner und den 25 Millimeter Alu-Mangan Hochtöner frei. Ich finde, die Abdeckung kann man getrost weglassen, diese Aktiv-Lautsprecher bieten ein wirklich angenehm-zurückhaltendes Gesamtbild. In Kombination mit ihrer überschaubaren Größe (Grundfläche 19 x 28 Zentimeter) werden diese Schallwandler rein optisch zu einem universell einsetzbaren Klangmöbel. Entsprechend lässt sich die Smart GLE 3 harmonisch sowohl in ganz klassische Wohnumgebungen, wie auch in das hochmoderne Hightech-Loft einbinden. Das zeitlose Design, sowie die wirklich gute Verarbeitung lassen hier so ziemlich alles zu.

Ist die Gewebebespannung aufgesteckt, ist von der Chassis-Technik nichts mehr zu sehen.

Flexibel einsetzbarer Alleskönner

Die Canton Smart GLE 3 sind flexibel einsetzbar. Das kennen wir schon aus dem test der größeren Smart GLS 3. Für die kabelgebundene Verbindung mit dem TV-Gerät, CD-Playern, Spielekonsolen, Sat-Receivern etc. stehen ein optischer Digitaleingang, ein digitaler Koaxialport sowie ein Analog-Line-Eingang und ein XLR-Zugang bereit. Dazu kommt ein USB-Port, über den ein Computer oder eine andere moderne Quelle angeschlossen werden kann. Das kennt man auch von anderen Aktiv-Lautsprechern. Das Besondere hier sind aber die kabellosen Fähigkeiten: Beispielsweise lassen sich die Smart GLE 3 via Bluetooth kabellos mit einem Smartphone oder Tablet verbinden. Ist man dann noch Besitzer eines Smart Connect 5.1, werden die kompakten Cantons auch noch streamingfähig. Kabellos ist übrigens auch die Verbindung untereinander. Beide Lautsprecher finden sich nach dem Einschalten automatisch und arbeiten dann exakt synchron. Die sehr gut ablesbaren Displays in der Front geben Auskunft über die aktive Quelle, Lautstärke und weitere Modi.

Jede Smart GLE 3 ist mit identischen Eingängen ausgerüstet. So können externe Quellen sowohl rechts als auch links angeschlossen werden. Nur der USB-Port ist auscchließlich am Master vorhanden.

Solokünstler und Teamplayer für die Zukunft

Ohne Zuviel vom Praxistest vorweg zu nehmen: Die Canton Smart GLE 3 sind eine Audio-Offenbarung. Darüber hinaus bietet das smarte System aber auch die Möglichkeit, sich nach und nach eine komplette, kabellose und klangstarke Soundlandschaft aufzubauen. In Kombination mit den vielfältigen Mitgliedern der Smart-Serie können Sie beispielsweise gleich noch ein Smart Connect 5.1, einen Subwoofer oder Center-Lautsprecher kombinieren, um eine komplette 5.1-Surround-Anlage aufzubauen oder die komplette Wohnung in ein Multiroom-Audio-Paradies zu verwandeln. In diesem Fall dient das Smartphone dann als Steuerzentrale. Nun lässt sich der ganze Haushalt nach allen Regeln der Audiokunst zum Klingen bringen. Beispielsweise können einzelne Räume oder das Set in seiner Gesamtheit angesteuert werden. Diese Erweiterungsmöglichkeiten muss man meinen Testgästen hoch anrechnen. Sie machen den Kauf der Smart GLE 3 zu einer Investition in die Audio-Zukunft!

Die schicken Alleskönner können auch als HiFi-System und zugleich als Klangunterstützung am Fernseher eingesetzt werden.

Immer den Überblick behalten

Auch wenn man es der Smart GLE 3 nicht direkt ansieht, sie ist so umfangreich ausgestattet wie die meisten Stereo-Verstärker. Über die handlich gestaltete Fernbedienung nimmt man alle möglichen Einstellungen vor. Die angebotenen 17 Tasten erscheinen auf den ersten Blick vielleicht etwas wenig. Mehr benötigt man aber tatsächlich nicht.
Wird die Lautstärke erhöht, ist für wenige Sekunden „VOL“ im Display zu sehen. Kurz darauf ist „Lautstärke“ in Laufschrift zu lesen. Ein kurzer Druck auf den Button mit dem aufgedruckten „M“ genügt dann, um ins Menü zu gelangen. Über die Pfeil-Tasten navigiere ich durch die verschiedenen Ebenen. An welcher Stelle man sich hier gerade befindet, zeigen Displays in großen, blauen Lettern an. „SPS“ bedeutet beispielsweise den Einstieg in die Lautsprecher-Einstellungen, „CHL“ steht für „Channel-Level“ und erlaubt die individuelle Anpassung der Lautstärke jeder Smart GLE 3. Hinzu kommen Klangpresets, die über die „Sound-Taste“ angewählt werden.

Die zum Lieferumfang gehörige Fernbedienung ist übersichtlich gestaltet und liegt gut in der Hand.

Weitere Skills

Ausserdem bringt die Smart GLE 3 auch noch einige Heimkino-Fähigkeiten mit. Erscheint „DST“ im Display, lässt sich bestimmen, wie weit die Lautsprecher vom Hörplatz entfernt stehen. Mittels „VOI“ lassen sich Stimmanteile aus dem Klanggeschehen herausheben und präsenter wiedergeben. Ein sehr praktisches Feature bei der Wiedergabe der Nachrichtensendung. „LIP“ erlaubt es die Lippensynchronisation anzupassen. Das kennt man von AV-Receivern. Dazu kommen noch drei Equalizer-Presets. Über sie lässt sich jeder Lautsprecher individuell „klangtunen“. Canton empfiehlt beispielsweise „EQ1“ für die freie Aufstellung. „EQ2“ und „EQ3“ nutzt man dagegen für die wandnahe Positionierung bzw. für die Platzierung der Box in der Raumecke. Welche Einstellung letztlich die richtige ist, hängt aber immer von der Größe und Geometrie des Hörraums und dem persönlichen Hörgeschmack ab. Sind alle Einstellungen vorgenommen, lassen sich diese über längeres Drücken der Tasten 1, 2 oder 3 auf der Fernbedienung fest hinterlegen und bei Bedarf schnell abrufen.

Welches Preset gerade gfewählt ist, wird in großen Lettern am Display angezeigt. “MOV” steht in diesem Fall für “Movie” und verspricht eine breitere Wiedergabebühne.

Aufstellen, einrichten und los geht’s – aller Anfang ist leicht

Sind die smarten „Dreier“ erstmal ausgepackt und an ihrer finalen Position aufgestellt,wird einer der beiden Lautsprecher mit Strom versorgt. Etwa 20 Sekunden später führt man dann auch der zweiten Smart GLE 3 Strom zu. Hat man sich an diese (einzige) Vorgabe gehalten, verbinden sich Master- und Slave-Box vollautomatisch miteinander. Ab sofort ist das Smart GLE 3-Duo nun bereit, via Kabel mit allen möglichen Quellen oder per Bluetooth verbunden zu werden. Letzteres dauert nur wenige Sekunden und läuft so ab:

1. Mit der Fernbedienung auf „BT“ schalten
2. Taste „Bluetooth Pairing“ drücken
3. Am Smartphone/Tablet nach „Smart GLE 3“ suchen und koppeln

Schon kann es mit der kabellosen Übertragung losgehen. Ein paar Fingertipps auf dem Smartphone und das Wiedergabeprogramm (z.B. Spotify) oder das Lieblingshörbuch schallen durch den Raum. Eine einfachere Einrichtung eines solch umfangreich ausgestatteten Musiksystems findet man selten.

Simon Jäger, Christopher Moore, Smart GLE 3 – ein starkes Trio

Die beiden Smart GLE 3 sind positioniert, ich nehme meinen Platz im „Stereo-Dreieck“ ein. Zeit also den Test via Bluetooth aus meiner Audible-Bibliothek mit ein paar Kapiteln aus Christopher Moores herrlich komischem Roman „Ein todsicherer Job“ zu starten. Simon Jäger, einer der absoluten Top-Sprecher des Landes, verleiht der Story um den Totenboten Charly Asher mit einer ungeheuren Menge unterschiedlichster Stimmen einen großen Unterhaltungswert. Die Cantons unterstützen dieses Unterfangen dabei nach Kräften. Jede einzelne Stimmfarbe erhält eine feine Klarheit und einen überaus natürlichen Charakter. Der basslastige Minty Fresh bringt die Szenerie sogar in bester Barry White-Manier zum vibrieren. Die mit Sprachfehlern verunstalteten Wesen der Unterwelt kreischen eindringlich vor sich hin und selbst ganz normale Dialoge beeindrucken mich durch ihre Natürlichkeit. Die Story kenne ich schon länger, aber in einer solchen Top-Qualität habe ich sie bisher tatsächlich noch nicht gehört!

Hoch- und Tiefmiteltöner sitzen nah beieinander und sind auch klanglich sehr homogen aufeinander abgestimmt.

Und jetzt: Musik!

Das war mal ein schöner Start. Die Stimmwiedergabe und die Reproduktion feinster Details liegen den Cantons also schonmal. Wer also öfter mal einen Podcast hört oder ein Hörbuch genießt, der ist mit den Smart GLE 3 schonmal bestens ausgestattet. Doch auch wenn mir das so richtig gut gefällt, geht es einer guten Stunde richtig guter Hörbuch-Unterhaltung der Extraklasse nun in meinem Testprogramm mit Musik weiter: Für den Anfang grabe ich Alanis Morissettes „Jagged Little Pill“ als Acoustic-Version aus. Das passt ganz gut, da die Stimme der Kanadierin eine Herausforderung für jeden Lautsprecher ist. Den Smart GLE 3 gelingt es allerdings, selbst die sehr „kreischigen“ Stellen aus „All I Really Want“, „You Oughta Know“ und „Head Over Feet“ nicht unangenehm werden zu lassen. Im Gegenteil: Die Vocals sind wunderbar warm und ergänzen sich hervorragend mit dem dedizierten Einsatz der Instrumente.

Live-Feeling im Hörraum

Was hier so selbstverständlich und ohne den Ansatz von Anstrengung reproduziert wird, gelingt nicht jedem Lautsprecher. In anderen Tests klingt dieses Album oft angestrengt und spitz. Und damit auch wenig langzeithörtauglich. Hier, über die Smart GLE 3 wiedergegeben, ist das ausdrücklich nicht der Fall. Hier passt wirklich alles. Selbst die kleinsten Phrasierungen im Gesang wirken so unmittelbar, als würde man ein kleines Kneipenkonzert live verfolgen. Das gilt auch für die Raumdarstellung. Ein Punkt, der mich gerade in der aktuellen Situation, in der man von Live-Veranstaltungen ja absehen muss, so richtig mitnimmt. Raum, Leben, Temperament, alles da – aber niemals übertrieben zur Schau gestellt. Sanfte und ruppige Klänge wechseln sich ab – immer so, dass der Sound authentisch und klar bleibt. Ein intimes Album in Verbindung mit feinfühligen Lautsprechern, das bedeutet eine ganz besondere Musikatmosphäre. Emotional und mitten aus dem Leben!

Das Rundumstrahlverhalten ist sehr gut. In meinem Test musste ich die Smart GLE 3kaum auf den Hörplatz eindrehen, um eine lückenlose Frontbühne zu erhalten.

Ein Hauch von Metall-Party

Eine vergleichsweise ruhige Musiksession geht zu Ende. Das Ende des Tests ist aber noch lange nicht gekommen. Jetzt brauchen die Canton Smart GLE 3 und ich etwas mehr „Krach“. Ich starte mit der Monster Magnet-Hymne „Space Lord“. Die Stimmung wird düster, intensive Bassläufe die böse krächzende Stimme und explodierende Schlagzeug- und Gitarrenparts liefern wunderbare „Tarantino-Atmosphäre“. Irgendwie dreckig, gruselig aber trotzdem ausdrucksstark, lebhaft und dynamisch. Dieser Eindruck bestätigt sich, als ich das schwarze Metallica-Album in einen Schnelldurchlauf schicke. „Enter Sandman“, „The Unforgiven“ und „My Friend Of Misery“ zeigen, dass diese HiFi-Systeme nicht nur natürliche, hoch aufgelöste und ganz feine Wohnzimmerbeschallung können, sondern auch das Zeug dazu haben, eine Party bis zum Besuch der Polizei zu bringen. Mit der richtigen Gewichtung der Bässe und ganz weit aufgedrehter Lautstärke wird mein Testraum binnen kürzester Zeit zur Metallica-Konzerthalle. Massiv, wie die GLE 3 gebaut sind kratzt und scheppert dabei nichts – besser geht’s in dieser Größenordnung nicht!

Ist eine präzise Musikwiedergabe gewünscht, empfiehlt sich die Wahl des Presets “Stereo”.

Soundcheck grandios bestanden, Zeit für letzte Anmerkungen:

Musikalisch war das im Test eine glatte Eins! Ausserdem möchte ich aber auch noch auf relativ wichtige Zusatzfeatures eingehen. Zum einen gibt es von meiner Seite noch ein dickes Lob für die mitgelieferte Smart-Fernbedienung. Sie ist angenehm klein und übersichtlich, fühlt sich aber dennoch sehr massiv und fast „unkaputtbar“ an. Sämtliche Funktionen sind einfach und schnell gefunden. Zum anderen sollte unbedingt darauf hingewiesen werden, wie reichhaltig die Feineinstellungen sind, die man an der Smart GLE 3 vornehmen kann. Da geht es von der individuellen Lautstärkeeinstellung je Box über die Voice-Funktion zur Betonung von Dialogen und die optimale Anpassung an den Aufstellungsort bis hin zur Preset-Funktion für drei festgelegte Konfigurationen. Funktionen wie ein Sleep-Timer und die Dynamic Range Control komplettieren das Angebot meiner Testgäste. Wenn der Sound eine glatte Eins ist, dann sorgt diese Ausstattung für das Plus zur perfekten Bewertung.

Nicht zu vergessen: Die Smart GLE 3 ist richtig gut verarbeitet.

Fazit

Mit den kompakten Smart GLE 3 liefert Canton rein äußerlich klassisch designte Regallautsprecher. In Sachen technischer Entwicklung sind es allerdings wahre Alleskönner. Das Design gibt schon einiges her. Dazu überzeugen die Smart GLE 3 durch einen hervorragenden Sound und ihre kinderleichte Bedienung. Als wäre das alles nicht genug, lassen sie sich mit ihren Kollegen aus der Smart-Serie zu einer High-End-Multiroom-Lösung kombinieren. Besonders beeindruckend: Die pure Natürlichkeit im Klang! Die beiden Cantons haben das Zeug zu echten Party-Experten. Sie können aber auch das ruhige Hörbuch nach Feierabend mit enormer Intensität zu Gehör bringen. Mit einem Paarpreis von rund 1.200 Euro liegt der Preis zwar nicht im Schnäppchensegment, gemessen an Ausstattung und Qualität ist diese Summe allerdings durchaus als günstig zu bezeichnen. Schließlich bekommt man hier Lautsprecher, Bluetooth-Empfänger, Verstärker, DSP, Zukunftssicherheit und einen erstklassigen Klang in Personalunion geboten.

Test & Text: Stefan Meininghaus
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: 90/90
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: hervorragend

90

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Technische Daten

Modell:Canton
Smart GLE 3
Gerätekategorie:Regallautsprecher, aktiv
Preis:um 1.250 Euro / Set (=Master-/Slave-Paar)
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Esche Schwarz Dekor
- Weiß Dekor
Vertrieb:Canton, Weilrod
Tel.: 06083 / 2870
www.canton.de
Abmessungen (H x B x T):360 x 190 x 280 mm
Gewicht:7,5 kg/St.
Prinzip:aktiv, Zwei-Wege, Bassreflex
Hochtöner:1x 25 mm, Alu-Mangan
Tiefmitteltöner:1x 180 mm, Aluminium
Übertragungsbereich:28 - 30.000 Hz
(Herstellerangabe)
Leistung:350 Watt pro Lautsprecher (Herstellerangabe)
Eingänge:1x Analogeingang (Cinch)
1x Bluetooth 3.0 aptX
1x Digitaleingang (koaxial)
1x Digitaleingang (optisch)
1x USB-Eingang
1x XLR (Balanced)
Ausgänge:1 x Digital (koaxial)
Dekoder:- Dolby Audio
- DTS Digital Surround
- Virtual Surround
- Virtual Center im 4.0-Heimkinobetrieb
Maximale Samplingrate/Auflösung:PCM 96 kHz/24 Bit
Lieferumfang:- 1x Smart GLE 3 (Master)
- 1x Smart GLE 3 (Slave)
- Fernbedienung
- Netzkabel
- optisches digitales Audiokabel (3,0m)
- koaxiales digitales Audiokabel (3,0m)
- analoges Stereo Audiokabel (3,0m)
- Bedienungsanleitung
Pros und Contras:+ superleichte Installation
+ kabellose Übertragung zwischen beiden Lautsprechern
+ Bluetooth-Modul
+ Laufzeitkorrektur möglich
+ LipSync-Funktion
+ Voice-Funktion
+ Dekoder für DTS und Dolby Audio
+ knackige Grundtondarstellung
+ USB-Wiedergabe von PC & Co
+ integrierter Verstärker
+ sehr gute Verarbeitung
+ übersichtliche Fernbedienung

- keine Contras
Benotung:
Klang (60%):90/90
Praxis (20%):90/90
Ausstattung (20%):90/90
Gesamtnote:90/90
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistunghervorragend

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