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WERBUNG | Für die Cloud-Integration in Unternehmen sprechen zahlreiche Vorteile. Dass mit Beginn der Corona-Krise in vielen Unternehmen eine schnelle Umstellung auf Homeoffices möglich war, lag daran, dass der Trend in den Wirtschaftsunternehmen schon seit Jahren zum Cloud Computing geht. Der Zugriff auf Daten von jedem Standort aus, ist der wichtigste Vorteil, den wir ja auch im privaten Bereich sehr zu schätzen wissen. Speziell dann, wenn wir Dienste wie icloud, Google Drive oder ähnliches nutzen.

Die Mitarbeiter auf Cloud Integration vorbereiten

Routinierte Anwender sind leicht aufs Cloud Computing vorzubereiten. Die Software verändert sich ja nicht wesentlich. Anders sind nur die Speicherorte und vor allem die Datenschutzanforderungen. Fällt ein Unternehmen unter die Pflicht, einen Datenschutzbeauftragten bereithalten zu müssen, so ist die erste Aufgabe, diesen auf die Cloud-Umstellung vorzubereiten und durch diverse Schulungen vorzubereiten. Letztlich ist dieser Mitarbeiter auch der Ansprechpartner für alle Angestellten, die nun in der Cloud arbeiten sollen und Daten Dritter verwalten, speichern und sichern müssen. Außerdem ist diese Person auch dafür verantwortlich, intern die Anwender zu schulen und bei externen Dienstleistern darauf zu achten, dass sämtliche Bestimmungen, an die sich das Unternehmen halten muss, auch eingehalten werden.
Einige Cloudanbieter passen Schnittstellen und Software auf sehr spezielle Anforderungen in Unternehmen an. Interne und externe Softwareentwickler erarbeiten hierbei die speziellen Funktionen und müssen in Kooperation mit dem Datenschutzbeauftragten, nicht nur für die Funktionalität sondern eben auch für die Sicherheit sorgen. Fehlt ein qualifizierter Mitarbeiter, so helfen Weiterbildungen für Softwarenentwickler, das Personal zu schulen. Die Kosten hierfür sind unter bestimmten Voraussetzungen sogar förderfähig.

De Einrichtung eines Home-Office vereint viele Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer und schont ganz nebenbei noch die Umwelt (Foto: pixabay.com/CreationOffice).

Die Vorteile der Cloud

Die Anforderungen an IT Leistungen verändern sich oft innerhalb kurzer Zeit. In der Cloud lassen sich diese zeitnah skalieren und auf aktuelle Bedarfe anpassen. Speicherkapazitäten, Zugriffsberechtigungen, Softwarekomponenten usw. können problemlos hinzugebucht und wieder abbestellt werden, sobald sich Auftragslage, Mitarbeiterzahl oder andere Bedingungen verändern.
Diese Flexibilität wirkt sich auch auf organisatorische Themen wie Sicherheit, Schulungsangebote oder Technologierisiken und natürlich auf die Kosten aus. In der Regel sind externe Dienstleister dafür verantwortlich, dass Datenübertragungen sicher sind und die Technik funktioniert. Der unternehmensinterne Administrator hat dadurch einen deutlich geringeren Aufwand. Wo man früher Updates installieren, zusätzliche User manuell anlegen und deren stationären Rechner einrichten musste, wird dies inzwischen in kürzester Zeit von zentraler Stelle vorgenommen. Wege, Wartung und wiederkehrende Tätigkeiten für den Admin entfallen durch die Cloud-Integration. Ggf. kann hier sogar Personal, mit Sicherheit jedoch Überstunden eingespart werden. Teure Hardware (die ggf. schnell veraltet oder an ihre Kapazitäten kommt), muss nicht angeschafft werden. Wird die Software in der Cloud genutzt, so können auch kleinere Unternehmen auf teure, spezifische Programme zugreifen und zwar immer auf die aktuellsten Versionen. Veraltete Programme gehören der Vergangenheit an. Ob die Cloud fürs Unternehmen das Mittel der Wahl ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Es gibt verschiedene Informationsplattformen zur Entscheidungshilfe.

Wie sicher ist die Cloud?

Grundsätzlich müssen sich Cloudbetreiber natürlich mit den gleichen Problemen auseinandersetzen, wie ein Unternehmen mit Firmennetzwerken. Das bedeutet, ein Schutz vor Angriffen von außen und vor Datendiebstahl und Datenverlust, muss immer gegeben sein. Er wird aber nie hundertprozentig zuverlässig sein, wenn Hacker es drauf anlegen. Anbieter von IT Dienstleistungen unterliegen besonders strengen Datenschutzbestimmungen. Zudem sichern sie den Kunden vertraglich zu, dass unternehmensbezogene Daten regelmäßig gesichert werden, oft in mehrfach abgesicherten Vorgängen. Datenverlust oder Datenlecks wären der Super-Gau für einen Cloudanbieter. Daher wird mit aufwendigen Maßnahmen vorgebeugt. Würde es zu solch einem Fall kommen, drohen hohe Schadensersatzforderungen und Gerichtsprozesse. Bei allem Vertrauen in die Betreiber, sollten Unternehmen ggf. immer einen QM Standard für das Worst Case-Szenario haben und zumindest für eine zusätzliche Datensicherung in regelmäßigen Abständen sorgen. Backups können mehrfach verteilt werden, was einem Datenverlust deutlich besser vorbeugt, als ein einmaliges Backup an einem Speicherort. Die Zugriffsrechte für Nutzer können mit unterschiedlichen Privilegien versehen werden, so dass unerlaubte Zugriffe von Unbefugten unterbunden werden. Hochprivilegierte Anwender sollte es nur in geringer Zahl geben. Die Authentifizierung kann mit mehreren Faktoren erfolgen. So ist sicher, dass der zugreifende Nutzer auch tatsächlich befugt ist. Das A und O ist natürlich die Geheimhaltung und sichere Verwahrung von Zugangsdaten.

Vorteile

Es spricht sehr viel für die Cloud Integration in Unternehmen. Die cloudbasierte Arbeit ermöglicht eine flexiblere Organisation und Anwendung von Informationstechnologien. Da die Datenschutzbestimmungen auch für Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern inzwischen sehr hoch sind, ist Cloud Computing auch in KMU (Kleinen und mittelständischen Unternehmen) inzwischen keine Seltenheit mehr. Die Arbeit im Homeoffice ist nicht nur in Zeiten wie der aktuellen Pandemie ein Thema. Entfallende Arbeitswege und familienfreundliche Arbeitszeiten wirken sich positiv auf die Worklife-Balance von Arbeitnehmern aus und schonen die Umwelt. Der Fachkräftemangel erschwert es Unternehmen ohnehin schon, geeignetes Personal zu finden. Die Auslagerung von IT Dienstleistungen entlastet den Administrator im Unternehmen und schafft Zeit, Fachkräfte zu finden oder gar selbst ausbilden zu lassen.
Ein Kriterium das deutlich für das Cloud Computing spricht, ist das Angebot hochwertige Software kostengünstig nutzen zu können. Damit müssen keine teuren Lizenzen und Upgrades gekauft werden. Die Schnittstellen zu anderen Dienstleistern ermöglichen auf komfortable Weise eine interdisziplinäre Datennutzung und ggf. auch eine für Kunden transparente Abwicklung von Aufträgen.

Fazit

Die Digitalisierung ist in der Wirtschaft auf dem Vormarsch. Veränderungen haben die Menschheit voran gebracht. Wer sich heute dem Fortschritt verweigert, wird später das Nachsehen haben. Um Nachteile im Cloud Computing auszugleichen gibt es viele Möglichkeiten, die beste ist, gut geschultes Personal bereitzustellen und die Mitarbeiter in der Entwicklung mitzunehmen. Hierfür bieten die Clouddienstleister umfassenden Support, u.a. von Webinaren, Live Chats und Mitarbeiterschulungen vor Ort.
Je enger die Zusammenarbeit interner Datensicherheitsbeauftragter und Softwareentwickler mit den Cloudanbietern, desto eher werden Sicherheitslücken erkannt und geschlossen. Der Zugriff auf Unternehmensdaten von jedem Standort aus, verspricht eine effektive Nutzung zeitlicher und persönlicher Ressourcen der mitarbeiter. „Arbeiten wo andere Urlaub machen“, das ist dann auch für Festangestellte in kleineren und mittleren Unternehmen möglich.

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