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Rademachers Smart Home-Serie ist umfangreich, preislich attraktiv und fast ohne Werkzeug zu installieren. Sie verspricht Komfort, Sicherheit, hilft Energie und somit Geld zu sparen und ist kinderleicht nachrüstbar. Sogar die komplette Deinstallation und ein Neuaufbau am neuen Wohnort ist ohne Eingriff in die Bausubstanz möglich. Und: Ihre hohe Zuverlässigkeit macht die Serie zu viel mehr als zu einem netten Spielzeug für Hobby-Hausautomatisierer.

Bereits mit wenigen Kompnenten lässt sich das eigene Heim smarter machen. Selbstverständlich ist die Rademacher Smart Home-Serie jederzeit erweiterbar.

Heizung, Licht und bei Bedarf auch Überwachungskameras automatisiert oder individuell steuern; davon träumen viele Haus- und Wohnungsbesitzer. Das Interesse ist riesig, ebenso groß ist aber auch die Angst davor, in die Bausubstanz eingreifen und meterweise Kabel verlegen zu müssen. Diese Angst ist allerdings unbegründet, denn es gibt auch Systeme, die kabellos miteinander kommunizieren. Und die sich schnell und einfach per App einrichten lassen. Das ist bequem und komfortabel und lässt sich ausserdem jederzeit rückstandslos zurückbauen bzw. umkonfigurieren. Eines dieser Systeme wäre die Smart Home-Serie von Rademacher. Wir haben mal ein Setup zum Test geordert, mit dem man jede Miet- und Eigentumswohnung smarter machen, automatisieren und aus der Ferne befehligen kann.

Grundausstattung

Für meinen Test habe ich mich für folgendes Setup entschieden: Den HomePilot, ein DuoFern-Bewegungsmelder, einen addZ-Stick, sowie je ein addZ E27- und E14-Leuchtmittel. Warum habe ich mich für genau diese Bausteine entschieden? Ganz einfach: Der HomePilot wird für die Einrichtung eines Rademacher Smart Home-Systems zwingend benötigt. Er stellt sozusagen die Zentrale dar. Er kontrolliert und befehligt bis zu 100 DuoFern-Komponenten. Das können Lichtquellen, Heizungen, Markisen, Überwachungskameras oder Rollläden sein, um nur die wichtigsten Mitspieler zu nennen. Der Fantasie ist hier kaum eine Grenze gesetzt – fast alles ist mit dem kompakten HomePilot möglich, der einfach per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden wird. Der ebenfalls auserwählte, funkfähige DuoFern-Bewegungsmelder ist für die Anwendung im Innenbereich gedacht. Der addZ-Stick dient der Erweiterung des HomePilot um Zigbee-Funktechnologie. Heisst: Der HomePilot ist nun auch in der Lage addZ-Beleuchtungen zu kontrollieren. Also auch die beiden georderten E27- und E14-Leuchtmittel.

Der Home Pilot ist unbedingt notwenig. Er ist die Steuerzentrale des Rademacher Smart Home-Systems.

Grundeinrichtung

Jetzt kommt das Wichtigste: Die Installation ist tatsächlich kinderleicht und in wenigen Minuten durchgeführt. Im ersten Schritt wird der HomePilot mit Strom versorgt und über das mitgelieferte Kabel mit dem hauseigenen Router verbunden. Anschließend lädt man dann auch schon die kostenlos erhältliche Rademacher „HomePilot“-App auf sein Smartphone. Nun fragt die App automatisch nach der Erlaubnis kompatible Geräte im eigenen Netzwerk suchen zu dürfen. Stimme ich zu, gilt es ein eigenes Nutzerkonto anzulegen. Hat man seine persönlichen Daten angegeben, erhält man eine Mail inkl. Bestätigungslink, der noch angeklickt werden muss. Ist das Erledigt, werden auch schon die gefundenen Rademacher-Geräte in der App angezeigt. In meinem Fall wäre das der HomePilot selbst. Anschließend nehme ich die Zentrale wieder vom Strom und stecke den addZ-Stick in einen der vier freien USB-Ports. Ist das erledigt, versorge ich den HomePilot wieder mit Strom. Damit wäre die Grundeinrichtung auch bereits abgeschlossen.

Der addZ-Stick ist wichtig, um auch addZ-fähige Leuchtmittel in das Smart Home-Setup einzubinden.

Leuchtmittel hinzufügen

Ab jetzt wird’s nun noch einfacher: Nun werden die zu kontrollierenden Komponenten hinzugefügt. Ich beginne mit dem E14-Leuchtmittel, das ich einfach in eine ausgeschaltete Tischlampe einschraube. Anschließend schalte ich die Lampe ein. Nun startet das addZ-Leuchtmittel einen Farbdurchlauf, blinkt mehrfach auf und leuchtet dann dauerhaft weiß auf. Dieser Vorgang dauert nur wenige Sekunden und anschließend gibt sich das Leuchtmittel auch schon nach der Gerätesuche in der App als „addZ White + Colour LED E14“ zu erkennen. Mit einem Fingertipp gelange ich dann in die Kontrollübersicht dieser Komponente und bin in der Lage die Helligkeit und/oder die Farbeigenschaften meiner Tischlampe bequem vom Sofa aus per App zu verändern. Das Coole dabei: Das funktioniert mit jeder Lampe. Egal ob alt oder neu und egal, ob Decken-, Tisch- oder Stehlampe. Dieser Vorgang lässt sich nun beliebig wiederholen, um weitere Leuchtmittel mit der App zu verbinden.

Gruppe einrichten

Um beide (oder auch weitere) Lampen gemeinsam steuern zu können, lassen sich nun entsprechende Gruppierungen einrichten. Zunächst drücke ich dafür den Reiter „Gruppen“ und anschließend die Schaltfläche mit den drei Pünktchen. Nun öffnet sich ein Pop-up-Fenster, in dem ich auf „Gruppe erstellen“ tippe. Ist das getan, lässt sich die Gruppe zunächst benennen. Anschließend tippe ich auf die Schaltfläche mit dem symbolisierten Bleistift. Dabei wechselt die App in die Übersicht der verfügbaren Komponenten, die ich mit einem einfachen Fingertipp auswählen kann. In meinem Fall wären das die beiden zuvor beschriebenen Leuchtmittel. Habe ich alles richtig gemacht, lassen sich beide Lampen nun parallel kontrollieren und befehligen. Wähle ich „rot“, leuchten beide Leuchtmittel entsprechend auf. Ebenso lassen sich beide Komponenten auch zeitgleich dimmen oder ausschalten. Weitere Leuchtmittel lassen sich selbstverständlich später noch zur Gruppe hinzufügen – oder eben aus der Gruppe entfernen. Alles ganz einfach und mit wenigen Fingertipps.

Sind die eigenen Geräte mit der App verknüpft, lassen sich Gerätegruppen bilden.

Bewegungsmelder einrichten

Im nächsten Schritt installiere ich dann noch den funkfähigen DuoFern-Bewegungsmelder. Das beginnt mit der Wandmontage und kann an Stelle jedes beliebigen Lichtschalters oder jeder Steckdose erfolgen. Auch wenn der Anschluss keine Besonderheiten erfordert, empfiehlt es sich, das von einem Elektriker installieren zu lassen. Ist das erledigt, halte ich die AUTO- und Power-Taste gleichzeitig rund eine Sekunde lang gedrückt. Anschließend sollte die mittlere LED grün blinken. Nun öffne ich die App und navigiere wieder zum Punkt „Gerät anmelden“. Wenige Sekunden später wird mir der DuoFern-Bewegungsmelder dann auch schon als konnektierbare Komponente dargestellt. Ist diese ausgewählt, kann ich (muss aber nicht) den neuen „Mitspieler“ entsprechend benennen. Möchte ich den Bewegungsmelder später per Sprachsteuerung befehligen, entscheide ich mich idealerweise für eine einfache, eindeutige Bezeichnung. Ausserdem lässt sich nun noch ein entsprechendes Icon hinzufügen. Damit wäre die einmalige Software-Integration auch schon abgeschlossen.

Auch die Tischlampe kann ganz einfach als „Informant“ verwendet werden, sobald eine Bewegung registriert wird.

Kabelgebundene Verbraucher

Der DuoFern-Bewegungsmelder ist zwar funkfähig, es können aber auch kabelgebundene Verbraucher (z.B. Deckenlampe, Beleuchtung der Garageneinfahrt etc.) konnektiert werden. In diesem Fall wäre der Ablauf eines vorbestimmten Szenarios völlig unabhängig von der aktuellen WLAN-Netzabdeckung. Ein gerade im Aussenbereich interessantes Feature. Die Verbindung geschieht ganz einfach an den dafür vorgesehenen Anschlüssen auf der Gehäuserückseite – also als Unterputz-Installation. Ist das der Fall, lässt sich die Eingangsempfindlichkeit am Bewegungsmelder bestimmen. Ist diese erreicht (z.B. bei Bewegung nahe des Sensors), wird automatisch ein vorab bestimmtes Szenario in Gang gesetzt. Dieses kann so aussehen, dass die Garageneinfahrt beispielsweise zu 75 Prozent ausgeleuchtet wird. Oder, dass sich ausschließlich selektierte Strahler einschalten. Ebenso lassen sich externe Schalter oder weitere DuoFern-Bewegungsmelder verketten, um gegebenenfalls das gesamte Grundstück zu beleuchten oder um weitere Szenarien auszulösen. Das könnte wahlweise auch die Einbindung von Überwachungskameras oder einer Alarmanlage sein.

Der Bewegungsmelder wird einfach anstelle eines Lichtschalters bzw einer Steckdose in die Wand montiert.

Alles ist möglich

Es lassen sich aber auch Abläufe in Gang setzen, die kabellos verbundene Geräte betreffen. Geht es um die Sicherheit, können das Beleuchtungen, Überwachungskameras oder Sirenen sein. Oder es geht ums Thema Energie-Management. In diesem Fall lassen sich beispielsweise Aktoren befehligen, die dann Sonnenrollos herunter- oder Markisen ausfahren. Selbstverständlich lassen sich beide Themenbereiche auch kombinieren. Das Ganze kann bei Bedarf also sehr komplex gestaltet sein – je nachdem wieviele Geräte involviert sein sollen. Es geht aber auch ganz simpel. Eine typische Szene habe ich mit meinen Testmustern mal programmiert. In meinem Fall soll die Tischlampe in voller Helligkeit (100 Prozent) und in grüner Farbe aufleuchten, sobald der Bewegungsmelder eine Bewegung registriert. Ein solches Makro lässt sich via Smartphone-App oder wahlweise auch über die Browser-Oberfläche am Festrechner vornehmen. Will man Letzteres, gibt man lediglich die IP-Adresse des HomePilot ein und schon stehen einem alle Möglichkeiten offen.

Tippt man die passende IP-Adresse in seinen Browser, lassen sich alle Einstellungen auch bequem über den Festrechner vornehmen.

Szenario festlegen

Die gewünschte Programmierung selbst ist ziemlich einfach: Zunächst geht man in die Rubrik „Szenen“ und klickt dann auf „Szene erstellen“. Ich benenne meine erste Szene „Licht ein“. Dann wähle ich die Lampe aus, die gesteuert werden soll. Hier wäre das die addZ E27. Klicke ich dann auf das gewünschte Gerät, lassen sich individuelle Einstellungen vornehmen. Ich möchte, die höchste Helligkeitsstufe und ich möchte, dass sie grün aufleuchtet. Anschließend lege ich eine weitere Szene mit der Bezeichnung „Licht aus“ an. Ziel ist es, dass die Lampe sich automatisch wieder ausschaltet. Dafür wähle ich in der Rubrik „Geräte/Szenen/Auslöser“ wieder die addZ White + Colour E27 aus und bestimme den Zielzustand (Aus). Damit wäre der schwierigste Teil auch schon erledigt. Nun fehlt nur noch ein weiterer Schritt: Die Einstellung der sogenannten „Auslöser“. Schließlich muss ich dem System ja noch sagen, was es genau zu tun hat.

So kann beispielsweise ein programmiertes Szenario aussehen.

Auslöser festlegen

Im ersten Schritt klicke ich nun auf „Auslöser erstellen“. Alles Weitere ist dann schon fast selbstverklärend: Ich benenne den Auslöser sinngemäß und bewege mich dann in der Oberfläche „Wenn“. Dort wähle ich den Bewegungsmelder aus und bestimme, dass eine Reaktion erfolgen soll, wenn eine „Bewegung erkannt“ wird. Dann wechsle ich in die Oberfläche „Dann“ und wähle eines der zuvor angelegten Szenarien aus. Da mein E27-Leuchtmittel grün aufleuchten soll, sobald eine Bewegung registriert ist, erwähle ich die Szene „Licht ein“.
Anschließend lege ich dann einen weiteren Auslöser an. Dieser besagt, dass sich die Lampe nach einer vorbestimmten Zeit wieder ausschaltet. Theoretisch könnte man hier sogar Auslöser programmieren, die zu verschiedenen Tageszeiten oder Wochentagen unterschiedliche Befehle ausführen. UND: Ich könnte mich auch per E-Mail über die Auslösung informieren lassen. Ist eine Kamera in eine Szene eingebunden, könnte ich mir sogar entsprechende Live-Fotos per Mail zuschicken lassen.

Über den Menüpunkt „Auslöser“ wird bestimmt unter welchen bedingungen das Szenario aisgelöst werden soll.

Zuverlässig

Hat man die wenigen Schritte korrekt durchgeführt, funktioniert der Ablauf tatsächlich einwandfrei – und auch über mehrere Tage hinweg. Bemerkenswert ist auch der große Erfassungswinkel des Bewegungsmelders. Betrete ich das Büro, leuchtet die Tischlampe sofort grün auf – auch wenn ich mich dem Sensor aus einem extrem seitlichen Winkel nähere. Nehme ich die Lampe vom Strom, platziere sie im Nebenraum und versorge ich sie wieder mit Strom, geht es zuverlässig weiter. Eine erneute Programmierung ist nicht nötig. Will ich das System ausschalten – beispielsweise weil bei der Party nicht ständig ein Szenario ausgelöst werden soll – schalte ich den Bewegungsmelder einfach direkt am Gerät aus. Auch die Integration eines weiteren Leuchtmittels ist in wenigen Sekunden erledigt. Hat man die Programmierung einmal gemacht, funktioniert alles Weitere intuitiv und zuverlässig. UND: Das installierte Setup lässt sich jederzeit schnell und unkompliziert um weitere Komponenten erweitern. Beispielsweise um entsprechende Heizkörpersteller oder Raumthermostate.

Fazit

Sicherheit und Energieeinsparung sind die beiden häufigsten Gründe das Haus/die Wohnung smarter zu machen. Exakt hier setzt Rademacher mit seiner Smart Home-Serie an. Basis ist hier der kompakte HomePilot, der die Kontrolle von bis zu 100 Geräten übernimmt. Die Einrichtung und Programmierung geht schnell und einfach von der Hand. So lassen sich Bewegungsmelder, intelligente Leuchtmittel, Thermostate und andere Komponenten in wenigen Minuten in das System einbinden. Darüber bietet die Rademacher Smart Home-Reihe ungeahnte Zukunftssicherheit. So lässt es sich jederzeit individuell aufrüsten und/oder beim nächsten Umzug schnell demontieren und am neuen Wohnort ebenso schnell wieder neu installieren. Allein dieser Punkt macht dieses Setup zu einer preislich attraktiven und praktisch uneingeschränkten Empfehlung für den Einsatz in Mietwohnungen oder dem Eigenheim.

Test & Text: Roman Maier
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: Highlight
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

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Technische Daten

Modell:Rademacher
Smart Home
Produktkategorie:Smart Home-System
Preise:HomePilot: um 214,00 Euro
addZ-Stick: um 33,00 Euro
Bewegungsmelder: um 113,00 Euro
addz E27: um 29,00 Euro
addZ E14: um 29,00 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:weiß
Vertrieb:Rademacher, Rhede
02872/9330
www.rademacher.de
Pros und Contras:+ kinderleichte Einrichtung
+ unkomplizierte Programmierung
+ übersichtliche App
+ Browser-Bedienung möglich
+ hohe Zuverlässigkeit
+ erweiterbar
+ preislich attraktiv

- keine Contras
Benotung:
Gesamtnote:Highlight
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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