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Die Gaming- und E-Sports-Branchen boomen und damit einhergehend der Zubehörmarkt. Vom Hobbyzocker, zu denen in Deutschland mittlerweile rund 34,4 Millionen Leute gehören, bis zum Ligaspieler und E-Sports-Profi reicht die Bandbreite. Entsprechend umfangreich ist das Angebot angefangen beim Gaming-Notebook bis zum Kabelhalter.

Doch während ständig neue Artikel auf den Markt kommen, die ihren Weg auf so manchen Wunschzettel finden, stellt sich die Frage, was davon tatsächlich gebraucht wird. Dabei steht an erster Stelle die Frage nach dem Anspruch. Wer nur zum Freizeitspaß und in kürzeren Runden zockt, kommt mit relativ simplem Equipment aus. Interessanterweise sind gerade viele E-Sports-Spiele recht anspruchslos, was die Hardware betrifft. PC samt Maus und Tastatur sind dabei für viele Gamer die erste Wahl. Sie sind zumeist reaktionsschneller und präziser sind als eine Gameskonsole mit Controller. Das gilt für simulierte Fußballspiele wie FIFA und Tennisspiele ebenso wie für Strategiespiele. Weil mittlerweile das Handy zur beliebtesten Gamingplattform geworden ist, können etliche der Megahits sogar als App-Version zwischendurch gezockt werden. Eben so wie auf dem Smartphone nebenbei mühelos auch Tipps auf E-Sports oder Tenniswetten abgegeben werden können.

Bei der Bildwiederholungsrate gehen moderne Smart-TV häufig sogar über das hinaus, was beispielsweise Spielekonsolen benötigen (Foto: pixabay.com/JESHOOTS-com).

Mehr Spielspaß

Während ein durchschnittlicher Rechner im Normalfall ausreicht, wird dem Monitor deutlich größere Bedeutung zugeschrieben. Um im E-Sports erfolgreich zu sein, kommt es außer auf die eigene Reaktion auf eine schnelle und vor allem flüssige Wiedergabe an. Dabei ist die Bildauffrischungsrate entscheidend. Die meisten TFT-Monitore haben eine so genannte Refresh-Rate von 60 Hz. Das bedeutet, das Bild wird pro Sekunde 60mal wiederholt – für das menschliche Auge üblicherweise mehr als ausreichend. Doch bei Videospielen macht sich das teilweise durch Ruckeln und Stocken bemerkbar. Das stört den Spielfluss. Monitore mit Raten von 120 Hz und mehr, die zudem eine deutlich bessere Farbwiedergabe bieten, sind daher für viele Gamer ein absolutes Muss. Weitere Besonderheiten wie G-Sync (Nvidia) oder Free-Sync (AMD) zur Synchronisierung der Wiederholungsrate mit der Grafikkarte machen zum Teil kleine, aber entscheidende Unterschiede aus. Auch Dinge wie ein ergonomischer, verstellbarer Standfuß für den Bildschirm kann den Spielspaß aufwerten.

Ergonomie ist wichtig

Die Ergonomie sollte von vornherein nicht unterschätzt werden. Etliche Spiele, beispielsweise “League of Legends” oder “Fortnite” können sich rasch zu epischen Schlachten entwickeln. Das kann dann auch schnell mal die halbe Nacht in Anspruch nehmen. Wer da falsch sitzt oder unkomfortables Zugehör benutzt, kann rasch unter Rücken- und Handgelenksschmerzen oder anderen Beschwerden leiden.
Eine Maus, die bequem in der Hand liegt, ist ein guter Anfang. Für den E-Sport sollte das kleine Teil zudem leicht, flexibel einstellbar und mit hoher Abtastrate in der Spitze ausgestattet sein. Hochwertige Gleitfüße sind ebenfalls ratsam. Um tatsächlich die richtige Maus für die eigene Hand zu finden, empfiehlt sich der Besuch im stationären Fachgeschäft, in dem ausprobiert werden kann. Das gleiche gilt auch, sobald es um die Anschaffung einer geeigneten Tastatur geht. Den größten Unterschied machen hier die Tasten aus, angefangen bei der Anschlaghärte bis hin zur Größe.

Der richtige Sound gehört zum Spielspaß dazu

Wer mit Vorliebe E-Sports wie FIFA spielt, der kann sich mit seinem Surround-System oder den guten alten Boxen das Stadiongefühl ins Wohnzimmer holen. Wer bevorzugt im Team spielt oder bei Strategiespielen darauf angewiesen ist, jedes Geräusch mitzubekommen, um auf herannahende Gegner reagieren zu können, kann mit herkömmlichen Lautsprechern nicht viel anfangen. Ein leistungsstarkes Headset, das auch für die Kommunikation mit den Teamgefährten oder beim Streaming für Live-Kommentare genutzt werden kann, ist hier häufig mitentscheidend, wenn es um Sieg oder Niederlage geht. Ein ergonomischer, höhenverstellbarer Gaming-Schreibtisch und ein Gaming-Stuhl tragen zum entspannten, schmerzfreien Sitzen und Spielen bei.

Sinnvolles Zubehör

Doch auch kleine Dinge können große Wirkung haben, wenn es ums Zocken geht. Eine Blaulichtfilter-Brille schont die Augen und fördert den Nachtschlaf. Der kann ansonsten durch das lange Starren auf den Monitor beeinträchtigt werden. Das von Bildschirmen ausgestrahlte Blaulicht reduziert nämlich die Bildung des für den Schlaf verantwortlichen Hormons Melatonin. Mausbungees oder ähnliche Kabelhalter verhindern das Verheddern oder Überspannen des Mauskabels. Eine Kleinigkeit, die ansonsten vor allem in entscheidenden Spielmomenten wertvolle Sekunden kosten kann. Ein ausreichend großes Mauspad mit verschiedenen Beleuchtungsmodi, das gleichzeitig Platz für Tastatur und Maus bietet, gehört ebenfalls zu den Gadgets, die den Spielspaß und den eigenen Erfolg erhöhen können.

Immer ausreichend Strom

Je mehr Geräte und Gadgets benutzt werden, desto höher der Bedarf an Steckdosen. Doch da gerade Charger häufig unterschiedlich geformt sind, blockieren sie sich leicht gegenseitig auf den Steckplätzen. Ladestationen mit einer großen Anzahl an Steckplätzen schaffen hier Abhilfe.
Wer seine ideale Ausrüstung zusammen hat und sich von langen E-Sports-Sitzungen erholen will, findet inzwischen immer mehr Fitness-Möglichkeiten vor dem Bildschirm. Wem die Klassiker wie Wii Sports dazu nicht genügen, der kann unter einer ständig steigenden Zahl von Fitnessspielen für die verschiedenen Virtual Reality Brillen wählen. Von Schwertspielen bis zu Holo-Dancing reicht das Angebot, das auch im Multiplayer-Modus gezockt werden kann. Der Zubehörmarkt wächst und wächst auch in diesem Bereich. Es kommt nur auf die eigenen Wünsche und Ansprüche an.

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