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Mit dem HSR 200 hat XORO den großen Bruder des HSR 100 vorgestellt. Im Langzeittest habe ich ihn fast ein halbes Jahr im täglichen Einsatz ausprobiert und viele Höhen aber auch ein paar Tiefen erlebt. In diesem Einsatzbericht möchte ich euch meine Erfahrungen mit dem kleinen Helfer in vielen Details mitteilen und habe auch den ein oder anderen Tipp auf Lager.

Der HSR 200 setzt auf Laser, um seine Umgebung zu erkennen. Trotz des aufgesetzten LIDAR-Türmchens, beschränkt sich die Höhe auf etwa neun Zentimer.

Die Marke XORO wurde 1999 von der Konzernmutter MAS Elektronik AG in Buxtehude gegründet. Sie möchte hochwertige Produkte in den Bereichen Unterhaltungselektronik und Smart Home bieten. Diesem Anspruch wird die Marke durchaus gerecht. Dabei setzt man außerdem stets auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der XORO HSR 200 selbst reiht sich vom Preis her in die Mittelklasse ein und bietet alles, was man von einem modernen Saug- und Wischroboter erwarten würde. Die Beschreibung bei XORO lautet amüsanter Weise: kabelloser WLAN Saugroboter mit Wischfunktion. Gut, wenn er das WLAN wischt und saugt, warum nicht. Er verfügt über eine Lasernavigationseinheit, klinkt sich ins WLAN ein und lässt sich per App steuern. In dieser Klasse üblich ist eine Wischplatte und ein Wassertank. Wenn nichts dagegenspricht, kann das Gerät also saugen und wischen und so die Wohnung tipptopp in Ordnung halten.

Die Ausstattung

Unser XORO HSR 200 wurde mit Ladestation samt Netzteil geliefert. Im Lieferumfang sind außerdem eine Bedienungsanleitung, Ersatzfilter und Reserve-Seitenbürsten enthalten. Freundlicherweise hat uns XORO noch mit dem Ersatzteilset ausgestattet, das eine weitere Reinigungsbürste, ein Tuch, zwei Seitenbürsten und ein Reinigungswerkzeug enthält. Der Staubbehälter des Saugroboters bietet mit 600 Millilitern ausreichend Volumen, um ihn nicht jeden Tag leeren zu müssen. Der Wasserbehälter für die Wischfunktion fasst 350 Milliliter, was für einen Reinigungslauf durchaus ausreichend ist, selbst wenn auf Fliesen unterwegs sein sollte. Beim Wischen wird der Staubbehälter gegen den Wassertank getauscht und das Mikrofasertuch darunter befestigt. Steuern lässt sich der neue Hausgenosse per Tastendruck auf dem Gerät, per App oder wahlweise mit Google Home oder Amazon Alexa. Ein großes Lob an XORO, dass man den Saugroboter auch ohne WLAN, aber auf Kosten des Komforts, seinen Dienst verrichten lassen kann. Damit gibt man dem Hersteller keinerlei Daten preis.

Kehrt der Saugroboter an die Ladestation zurück, wird sein 3.000 mAh Akku in maximal 6 Stunden wieder voll aufgeladen.

Die Einrichtung

Der XORO HSR 200 ist bei der Einrichtung sehr genügsam. Für eine einfache Reinigung genügt es, die Basisstation einzustecken und so aufzustellen, dass ein bisschen Platz zum Navigieren drumherum frei bleibt. Anschließend wird der Roboter von allen Aufklebern befreit und dann auf die Basis gestellt, wo er erst einmal volltanken kann. Ist der Akku aufgeladen, kann auch schon die erste Fahrt beginnen. Eine Integration ins WLAN oder Koppelung mit dem Smartphone ist nicht zwingend erforderlich. Ein Druck auf den großen runden Betriebsknopf in der Mitte des Saugroboters veranlasst ihn zu einer umfänglichen Reinigung des Areals. Dabei macht der HSR 200 eine gute Figur und fährt systematisch die gesamte Wohnung ab. Schafft er mit seiner Akkuladung, die etwa zwei Stunden hält, den Grundriss nicht komplett, kehrt er zur Ladestation zurück und setzt die Reinigung später wieder fort. Nach Abschluss der Reinigung sucht er selbstverständlich ebenfalls die Basis auf.

Mit einem einzelnen Tastendruck kann der Roboter bereits zum Arbeiten gebracht werden. Die meisten Funktionen des HSR 200 müssen aber per App eingestellt werden.

Die Apps für den XORO HSR 200

Ohne App-Anbindung verpasst der neue Inhaber des XORO HSR 200 einige Features, wie zum Beispiel die tägliche Reinigung, die Regelung der Saugleistung und weitere praktische Funktionen. Dabei zählen die Apps nicht unbedingt zu den Stärken des XORO, denn der Hersteller setzt hierbei auf den chinesischen Anbieter Tuya. Gerade bei der Einrichtung von Funktionen ist hier sehr viel Fantasie gefragt, denn die Übersetzung der App erfolgte vermutlich maschinell. Anders kann ich mir die eigenwillige Benennung von Optionen nicht erklären. Die Implementierung des Saugroboters geht allerdings noch ziemlich gut von der Hand. Wie bei allen Modellen mit Tuya-Chips müssen Gerät und Smartphone allerdings in einem 2,4 Gigahertz-WLAN sein, sonst klappt die Koppelung nicht. Im Regelfall kann man im Router (Fritzbox, Speedport etc.) den 5 Gigahertz-Betrieb vorübergehend abschalten, damit die Einrichtung gelingt. Smart-Home-Profis empfehle ich den Einsatz der Smart Life-App. Sie kann zusätzlich ITTT.

Ganz schön App-gefahren

Ist der XORO HSR 200 schließlich mit der App verbunden, stehen dem Herrscher über das Gerät nun viele nützliche Optionen zur Seite. Zuerst sollte man einen Zeitplan für den Roboter anlegen, damit er täglich an die Arbeit geht. Die App ist dabei nur oberflächlich in deutscher Sprache gehalten, viele Optionen liegen in fragwürdigem Englisch vor. In der App wird hierzu einfach der HSR 200 ausgewählt. Hat er bereits einmal die komplette Wohnung / Etage gesaugt, erscheint hier ein Grundriss, auf dem man erkennen kann, wo der Sauger entlanggefahren ist und wo er sich gerade befindet. Das kann sehr nützlich sein, wenn er sich einmal verirrt hat oder steckengeblieben ist. Falls die Raumerkennung nicht so gut funktioniert hat, kann man mit „Partition Editing“ die Räume einzeln durch Linien trennen. Mit dem „Restricted Zone Editor“ legt man Bereiche fest, die der Sauger nicht bearbeiten soll.

Die mäßige Übersetzung der App kann zunächst zu etwas Verwirrung sorgen, so dass man viele Dinge einfach ausprobieren sollte, um sie zu verstehen. Dafür bietet der HSR 200 dann zahlreiche praktische Features.

Sperrzonen und Räume in der App

Mit „Split“ lassen sich hier gemeinsam erkannte Räume durch eine Markierung aufteilen. Dass die App beim Tippen auf „Save“ keinerlei Reaktion zeigt, darf dabei nicht weiter irritieren. Damit man für den Vorgang keine Lupe für das Smartphone benötigt, kann die Karte dabei wie bei einem Foto vergrößert und verkleinert werden. „Merge“ verbindet zwei Räume miteinander. Beim Arrangieren von Sperrbereichen legt man das Rechteck mit „Add Area“ einfach irgendwo auf die Karte. Fasst man in die offene Fläche, lässt sich das Rechteck verschieben, unten rechts lässt sich die Form und Größe verändern. Ist man nicht zufrieden kann man es mit dem „x“ einfach löschen. In der Übersicht kann man überdies ablesen, was der XORO HSR 200 gerade tut und zuletzt tat. Die Symbole unten sind einigermaßen selbsterklärend. Bei Smart reinigt der Roboter die gesamte Fläche unter Berücksichtigung der eingestellten Bereiche.

Reinigungsprogramme

Bei „PIN N GO“ wählt man einen Bereich für den XORO HSR 200 aus, den er anschließend aufsucht und reinigt. Ist er unterwegs, kann man ihn zurück zur Basisstation schicken oder einfach nur anhalten, falls zum Beispiel das Telefon klingelt. Im Bereich „Settings“ lassen sich weitere Möglichkeiten konfigurieren. Unter „Manual“ versteckt sich nicht etwa das Handbuch, sondern hier lässt sich der Roboter manuell steuern, falls er mal unter einem Schrank hervorgeholt werden soll und der Arm zu kurz ist. Die Option „Suchroboter“ beschwört keinen weiteren Robbi herbei, der den verloren gegangenen sucht, sondern bewegt den HSR 200 zur Aussage „Hier ist der Roboter!“. Im „Scheduled Cleaning“ kann die Zeitsteuerung konfiguriert werden. Zum Glück hat XORO hier sinnvolle Einstellungen hinterlegt, denn man kann über die Szenen der App noch einige Dinge mehr konfigurieren, die aber dank der kryptischen Übersetzung etwas Experimentierfreude benötigen.

Mit recht großen Rädern und leistungsstarkem Antrieb, erklimmt der HSR 200 auch Hochflorteppiche ohne große Mühen. Bereiche die der Roboter nich befahren soll, lassen sich in der App präzise festlegen.

Arbeitsgeräusch und Betrieb

Wenn alles eingerichtet ist, kann der XORO HSR 200 seine eigentliche Arbeit aufnehmen. Dabei geht er nicht unhörbar, aber doch mit angemessener Lautstärke auf die Reise. Auf einem Hochflorteppich ist der Saugroboter so leise, dass ich ihn im Nebenzimmer kaum mehr wahrnehme. Auf Hartböden ist er aber natürlich nicht zu überhören. Das Arbeitsgeräusch spielt sich aber in einem Spektrum ab, in dem es mich zumindest nicht sonderlich stört. Beim Fahren fällt auf, dass der Roboter keine Abstandssensoren im Stoßfänger hat. Das Lidar (Abstandsmessung per Laser) erkennt zwar die Wohnung, nutzt das Erkannte aber nicht, um Hindernisse zu vermeiden. So dotzt Robbi, so heißt mein Kamerad, gegen alle möglichen Objekte. Für mich ein klarer Vorteil, denn ich hatte schon Modelle, bei denen nach einiger Zeit das Visier verkratzte und damit die Infrarotsensoren störte, sodass der Staubsauger den Dienst einstellte. Das kann hier nicht passieren.

Saugen ist ein Traum

Auch der Lidar-Turm auf dem XORO HSR 200 reagiert auf Gegendruck, allerdings nur von vorn und rechts. Das ist vor allem dann praktisch, wenn Robbi zwar mit dem Unterbau noch unter den Schrank kommt, aber dann mit dem Laserturm zu hoch wird. Da er sich grundsätzlich immer nach rechts dreht und an der rechten Wand entlangfährt, bleibt er normalerweise nirgends stecken. Nur wenn der Bodenabstand gerade so für das Gehäuse reicht, kommt es vor, dass sich Robbi unter meiner Küchenzeile verkeilt und um Hilfe schreit. Mithilfe einer Antirutschmatte in der Küche beziehungsweise über einen Sperrbereich in der App konnte ich das aber beheben. Mit seiner Rolle, die sowohl Bürsten als auch eine Gummilippe aufweist, nimmt der Saugroboter wirklich alles auf, was wir so in der Wohnung verlieren. Unser Hund mit langen gelockten Haaren verliert einiges an Fell, doch der XORO holt es aus jedem Teppich.

Stößt der Suagroboter gegen ein Hindernis, , dreht er stets nach rechts ab. Durch den leicht versetzten LIDAR-Turm gelangt der Sauger noch ein Stück weit unter recht flache Möbel, bevor er den Kurs ändert.

Reinigen der Bürstenwalze

Dabei wickelt sich natürlich einiges an langen Haaren um die Walze. Andere Hersteller lösen dieses Problem, indem sie keine Bürsten, sondern nur Lippen auf der Walze verwenden. Dann wird allerdings gerade der Hochflorteppich nicht mehr so schön von Haaren befreit und durchgekämmt. Mit dem Reinigungswerkzeug lässt sich die Bürste aber gut von Haaren befreien, indem man mit dem kleinen Messer einmal hindurchfährt und sie dann abzieht. Dabei lässt sich die Gummikappe auf der rechten Seite abnehmen. Das darunterliegende Kugellager sammelt zumindest bei meinem XORO HSR 200 auch Haare ein. Mit einem scharfen und stabilen Werkzeug (Messer) lässt es sich mit der Achse aus der Walze herausziehen und von Haaren befreien. Wenn sich die Walze nur noch schwer einsetzen lässt oder ziemlich warm wird, rate ich dazu, sie mit Kraft rauszuziehen und zu reinigen. Das ist bei mir so etwa einmal im Monat der Fall.

Mit einer Kombination aus Bürsten und Lippen reinigt der Saugroboter sowohl Hartböden wie auch Teppiche zuverlässig.

Seitenbürsten und vorderes Rad

Das Reinigen der Seitenbürsten ist schnell gemacht. Man zupft lockere Haare einfach direkt von den Bürsten herunter. Die Seitenbürsten können aber auch einfach abgezogen werden. Dann sieht man auch die Haare, die sich auf dem Filz um den Antrieb gewickelt haben. Anschließend rasten die Seitenbürsten mit einem hörbaren Klick wieder ein. Sollte das vordere Rad nur noch schwergängig abrollen, kann es passieren, dass der XORO HSR 200 nicht mehr merkt, dass er sich bewegt. Im Gegensatz zu anderen Herstellern hat XORO hier ein Vorderrad mit einem ganz schmalen aber stabilen Schlitz gewählt, das man kaum aus der Arretierung herausbekommt. Mit dem Messer meines Bestecksatzes bringe ich aber ausreichen Kraft auf, um die Achse aus der Halterung zu klicken und die dort aufgesammelten Haare zu entfernen. Hier könnte der Hersteller nachbessern, damit das Rad etwas leichter herauszunehmen ist.

Die Seitenbürsten werden vorne in den HRS 200 gesteckt. Zur Reinigung lassen sie sich dann einfach wieder abnehmen.

Der Schmutzbehälter

Etwas häufiger, bei mir mit Haustieren etwa zwei Mal pro Woche, muss der Schmutzbehälter des XORO HSR 200 geleert werden. Dieser lässt sich leicht aus dem Gerät herausnehmen. Mir gefällt die gesamte Mechanik dieses Behälters, die sehr durchdacht ausfällt. Klappt man den vorderen Teil herunter, kann der Staubbehälter einfach entleert werden. Im oberen Teil ist eine weitere Klappe, hinter der ein Staubfilter sitzt. Auch er hat eine Reinigung verdient. Ich nutze meinen Bodenstaubsauger dazu, den Filter direkt freizusaugen, so hält er etwas länger. Spätestens alle zwei Monate sollte man diesen aber auch ersetzen. Der darunterliegende grobe Plastiksiebträger kann einfach unter Wasser abgespült werden und ist dann wie neu. Sofern der Papierfilter herausgenommen wurde, gilt dies auch für den Schmutzbehälter. Allerdings sollte er dann erst einmal ordentlich an der Luft getrocknet werden, denn im Gerät bleibt die Feuchtigkeit im Behälter und beim nächsten Saugen würde alles festkleben.

Der Auffangbehälter bietet 600 Milliliter Volumen. Das ist ausreichend, um den Roboter einige Tage arbeiten zu lassen, bevor man ihn entleeren muss.

Wischen kann er auch

Aber natürlich kann der XORO HSR 200 auch die Wohnung wischen. Dabei wird der Staubbehälter gegen den Wasserbehälter ausgetauscht. Diesen fülle ich vorzugsweise mit heißem Wasser und gebe etwas nicht-schäumenden Reiniger hinzu. Die Leistung ist für die Ausstattung ordentlich. Das Laminat glänzt und wird nicht übermäßig feucht gewischt, wenn die Sprühmenge auf gering gestellt wird. Für Fliesen würde ich die Sprühmenge auf mittlere Stufe stellen. Das Mikrofasertuch sollte vor dem Reinigungsvorgang einmal angefeuchtet werden, sonst ist die Reinigungsleistung auf den ersten Metern etwas begrenzt. Die ausgezeichnete Steigleistung des Saugroboters wird beim Wischen aber zu meinem Verhängnis. Da Robbi meinen Hochflorteppich erklimmen kann, fährt er auch mit angesetztem Wassertank samt Tuch über den Teppich. Andere Modelle bieten hier eine Teppicherkennung und meiden dann diesen Bereich oder heben das Tuch an. Wer aber keine Teppiche hat, erhält eine sauber gewischte Oberfläche.

Für die Wischfunktion des HSR 200 muss zunächst der Wassertank befüllt und eingesetzt werden. Die Sprühmenge für das Wasser-Reiniger-Gemisch lässt sich dann in mehreren Stufen anpassen.

Räumlichkeiten

Bei der ersten Reinigung legt der XORO HSR 200 eine Karte seiner Umgebung an, an die er sich zuverlässig hält. In seinen fünf Monaten, die er bei mir unterwegs ist, hat er sich selten festgefahren. In den wenigen Fällen, in denen dies passierte, hatte ich ihm etwas in den Weg gestellt oder etwas war auf ihn gefallen. Hohe Teppiche erklimmt Robbi ohne Probleme und sie werden bei täglicher Fahrt immer sauber von Tierhaaren gehalten. Das schaffen nicht alle Kandidaten. Etwas störend ist jedoch, dass er immer die Karte verwarf, wenn er sich verirrte. Das wurde aber mittlerweile mit einem Update behoben. Die App speichert allerdings weiterhin nur ein Kartenlayout. Findet der Roboter also nicht seine gewohnte Umgebung vor, beispielsweise wenn man ihn in eine andere Etage setzt, werden ein neues Layout angelegt und alle Einstellungen an der bekannten Karte verworfen.

Mit Ersatzfilter und Renigungsbürste kann auch der HSR 200 selbst gereinigt werden. Einsteckbürsten und Mikrofasertuch sorgen für effektives Saugen und Wischen.

Fazit

Im Langzeittest hat sich der XORO HSR 200 bei mir in den letzten fünf Monaten ausgezeichnet geschlagen. Für ein Gerät in dieser Preisklasse kann ich lediglich die gewöhnungsbedürftige App bemängeln. Einmal passend eingerichtet, ist die dies aber nur noch Nebensache und der Saugroboter verrichtet zuverlässig seine Arbeit. Die untere Etage wird ausgezeichnet gesaugt, wobei auch er natürlich nicht ganz tief in die Ecken gelangt. Die Reinigungsleistung mit dem Mikrofasertuch ist ebenfalls gut. Allerdings sollte man aufgrund der fehlenden Teppicherkennung, zuvor sämtliche Teppiche entfernen. Für professionelle Smart-Home-Anwender empfiehlt sich die Nutzung der Smart Life-App, da sie besser in Smart-Home-Umgebungen eingepflegt werden kann. Wer auf absolute Datensparsamkeit Wert legt, kann auf die Einrichtung des Roboters sogar komplett verzichten und ihn ohne WLAN betreiben. Letztlich ist auch die deutsche Sprachausgabe des HSR 200 gut verständlich. Nach meinem Test kann ich den HSR 200 in dieser Preisklasse eindeutig empfehlen.

Test & Text: Dieter Pfeil
Fotos: XORO

Gesamtnote: 80/80
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

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Technische Daten

Modell:XORO HSR 200
Gerätekategorie:Saug-/ Wischroboter
Preis:299 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Schwarz-Weiß
Vertrieb:MAS Elektronik AG, Buxtehude
04161 8002424
www.xoro.de
Abmessungen (Ø x H):330 x 90 mm
Gewicht:3,2 kg
Reingungsmodi:- Automatik-Modus
- Programmierbare Reinigung
- Einraumreinigung
- Kantenreinigung
- Punktreinigung
Steuerung:- One-Key-Steuerung am Gerät
- App Control
- Google Home
- Amazon Alexa
Saugleistung:2.000 Pa
Fassungsvermögen:Auffangbehälter: 600 ml
Wasserbehälter: 350 ml
Akku-Kapazität/ -Laufzeit:3.000 mAh/ 120 Minuten
Akku-Ladedauer:5 - 6 Stunden
Lieferumfang:1 x HSR 200
1 x Ladestation
1 x Netzteil
1 x Staubbehälter
1 x Wasserbehälter
1 x Mikrofaserwischtuch
1 x Satz Seitenbürsten
1 x Primärer Filter
1 x HEPA-Filter
Pro & Contra:+ sehr gutes Saugergebnis
+ verschiedene Reingungsmodi
+ Smart-Home kompatibel
+ auch ohne WLAN nutzbar
+ Bedienung am Gerät
+ gute Steigleistung
+ leises Arbeitsgeräusch

- App nicht gut übersetzt
Benotung:
Reinigungsergebnis (50%):80/80
Praxis (25%):79/80
Ausstattung (25%):80/80
Gesamtnote:80/80
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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