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Im Film „21“ (2008) geht es um mehr als nur das Spiel Black Jack. Es ist eine Erfolgsgeschichte im amerikanischen Stil – vom Tellerwäscher zum Millionär. Das Ganze dreht sich um das Kartenspiel Black Jack, das eine Gruppe von Studenten der amerikanischen MIT-Universität lernen zu beherrschen. Sie fliegen an den Wochenenden nach Las Vegas, um dort in den Casinos mit ihrer Strategie das große Geld zu machen und gewinnen tatsächlich nicht unbeachtliche Summen. Bis sie es schließlich mit den Casinobetreibern zu tun bekommen …

Nach kurzer "Einlernphase" zieht es die Studententruppe nach Las Vegas.

Nach kurzer “Einlernphase” zieht es die Studententruppe nach Las Vegas.

Die Inspiration für den Film entspringt einer wahren Begebenheit und der Film selbst wird durch namhafte Schauspieler wie Kevin Spacey und Laurence Fishburne aufgewertet. Kate Bosworth spielt eine Hauptrolle, nämlich eine der Studentinnen, die den Coup ausführen. Kevin Spacey und Laurence Fishburne sind, wie erwartet, fantastisch in ihren Rollen. Fishburne mimt einen Casino-Sicherheitsberater, der den Studenten auf die Schliche kommt. Kevin Spacey spielt Micky Rosa. Der Professor der Studenten, der ihnen das Kartenzählen beibringt und das Ganze organisiert. Hauptdarsteller Jim Sturgess ist als hochintelligenter Student Ben zu sehen, den Micky Rosa für sein Team rekrutiert. Ben steigt ins Team ein, da er Geld für sein Studium braucht. Ohne zuviel vorweg zu nehmen: Sturgess spielt überraschend gut und überzeugt in seiner Rolle.

Wer Erfolgsgeschichten aus dem Hause Hollywood mag, der findet an diesem Film sicher gefallen finden. Schließlich geht es darum, dass eine Gruppe von Studenten die großen, scheinbar übermächtigen Casinoeinrichtungen an der Nase herumführt. Dabei hält der Streifen auch einige Klischees bereit, wie beispielsweise die Beziehung zwischen Jill (Kate Bosworth) und Ben. Das tut der Story jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil, der Film ist unterhaltsam.
Auch wenn man auf den ersten Blick vielleicht nicht vermuten würde, die sechs Studenten betrügen beim Black-Jack-Spielen im Casino nicht, sondern zählen lediglich die Karten, um so die Wahrscheinlichkeit eines Gewinns oder Verlustes zu berechnen. Wer die Black-Jack-Regeln nicht kennt und etwas tiefer in die Materie einsteigen möchte, der findet bei Mr Greens Live Black Jack Spiele eine kurze und übersichtliche Erklärung.
Doch wie wird der Film von den großen Bewertungswebsites bewertet? Leider überwiegend negativ. Bei Rotten Tomatoes liest man fast nur schlechte Bewertungen, Metacritic gab dem Film eine Wertung von 48% und IMDb 6,8 von 10 Punkten. Womöglich wurde der Film den Erwartungen bestimmter Filmkritiker nicht gerecht, weil Schauspieler wie Laurence Fishburne und Kevin Spacey normalerweise in einer anderen Art von Film zu sehen sind. Doch „21“ ist unterhaltsam und erfüllt das, was ein Entertainmentfilm zu erfüllen versucht.

Natürlich hat der Trip nur ein Ziel: möglichst viel Geld zu scheffeln ...

Natürlich hat der Trip nur ein Ziel: möglichst viel Geld zu scheffeln …

Obwohl einige Aspekte des Films vorhersehbar sind, versucht der Film nicht unbedingt derartige Anforderungen zu erfüllen. Stattdessen möchte er unterhalten und das Publikum zum Mitfiebern animieren. Werden die Studenten es schaffen, das Casino zu übertrumpfen? Werden Ben und die anderen cleverer sein als all die anderen Glücksspieler? Wird am Ende alles gut gehen? Man freut sich außerdem darauf mitzuverfolgen wie Ben und der Rest des Teams gegen die Casinowelt vorgehen und welche Ideen als nächstes folgen. Die Story ist anregend: Ben ist hochintelligent und die Geschichte des „kleinen Mannes“, der sich gegen die Gruppe von Menschen, die sich in Machtpositionen befinden, auflehnt und womöglich gewinnt, wird nie langweilig. Es ist von Anfang an nicht klar, wie die Geschichte ausgehen wird. Man ahnt, dass sich die Geschichte zuspitzen und zu einem dramatischen Höhepunkt kommen wird, doch nicht wie sie letztendlich zu Ende gehen wird, weiß man zuerst nicht. Eine typische Hollywood-Geschichte, die Spaß macht, soweit man darauf eingestellt ist, dass dies eben ein Hollywoodfilm ist. Eineige unvermeidliche Klischees lassen sich somit auch gern entschuldigen. Zwar ist “21” kein Ocean’s Eleven, aber eben doch ein unterhaltsamer Kinofilm, mit dem man gut einen gemütlichen Filmabend verbringen kann.

Genre
Drama, Crime

Altersfreigabe
FSK 12

Laufzeit
123 Minuten

Regie
Robert Luketic

Cast
Jim Sturgess, Kate Bosworth, Kevin Spacey, Laurence Fishburne, Aaron Yoo, Jacob Pitts, Liza Lapira, Jack McGee

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