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Viele Raucher von E-Zigaretten stellten sich oft die Frage, ob es sich lohnt, das Liquid selbst zu mischen. Erfahrene Dampfer tun dies schon lange. Andere überlegen, ob es sich auszahlt, damit anzufangen. Der Prozess an sich wirkt deutlich aufwendiger und komplizierter als er eigentlich ist und gestaltet sich relativ einfach. Das Selbstmischen von E-Liquids bietet viele Vorteile, die das Dampferlebnis verbessern können und für mehr Genuss und Spaß beim Rauchen sorgen.

E-Zigaretten werden immer populärer. Das Selbstmischen der Liquide auch … (Bild: unsplash.com/Antonin FELS).

Die Vorteile beim Selbstmischen liegen auf der Hand

Durch das eigene Mischen von E-Liquids bieten sich verschiedene Vorteile:
1. Fertig gemischte E- Liquids sind sehr viel teurer als das Liquid, das selbst gemischt wird. Wer gerne dampft, spart so Geld.
2. Gerade, wenn Liquids benutzt werden, die Nikotin enthalten, lohnt es sich, seinen Lieblingsgeschmack selbst zu mischen. So lässt sich die Stärke selbst dosieren und ganz individuell anpassen.
3. Auch das Aroma kann bei der eigenen Mischung selbst dosiert und so dem eigenen Geschmack angepasst werden. Nicht jeder Dampfer mag die Intensität der fertig gemischten Geschmacksrichtung. Die perfekte Lösung ist auch hier das selbst gemischte Liquid.

4. Die Konsistenz eines Liquids beeinflusst die Konsistenz des Dampfes. Auch hier gibt es ganz individuelle Vorlieben. Mit der eigenen Mischung lässt sich auch dies beeinflussen. So kann der Geschmack des Dampfes für die individuellen Wünsche genau getroffen werden kann. Die Kombination aus den einzelnen Komponenten und deren Dosierung ergibt das perfekte Liquid für den jeweiligen Raucher.

Es gibt also viele Gründe sich sein Liquid selbst zu mischen und so das ganz eigene, individualisierte Liquid für den persönlichen Geschmack zu treffen und noch mehr Freude am Rauchen zu haben. Trotzdem zögern viele E-Raucher immer noch und schrecken davor zurück, sich ihre Liquide selbst zu mischen. Der Grund dafür ist oft, dass der Vorgang fast wie eine eigene Wissenschaft wirkt – äußerst kompliziert und schwierig. Dies ist allerdings nicht der Fall. Ganz im Gegenteil, der Prozess ist relativ simpel und bietet, ist einmal die perfekte Mischung gefunden, das optimale Raucherlebnis.

Die einzelnen Komponenten

Ein E- Liquid besteht aus drei unterschiedlichen Komponenten:

 

1. „Liquid Base“
Dieses Liquid Base ist die Grundsubstanz und völlig ohne Geschmack. Diese Flüssigkeit selbst besteht aus verschiedenen Komponenten, die je nach Zusammensetzung die Konsistenz und das Raucherlebnis beeinflussen. Im Liquid Base sind Propylenglycol (PG, dieses ist dünnflüssig und sorgt für moderaten Dampf) und pflanzliches Glycerin (VG, dies ist ein etwas schlechterer Geschmacksträger, sorgt dafür aber für dichteren Dampf) enthalten. Je nach Mischungsverhältnis des Basisliquids lässt sich so also auch der Rauch beeinflussen. Ein Basisliquid mit höherem PG-Gehalt sorgt für intensiveres Aroma und moderaten Dampf. Hingegen bewirkt ein Basisliquid mit höherem VG-Gehalt einen dichteren Dampf, dafür aber weniger Geschmack.

2. Nikotinshot
Mit dem Nikotinshot wird dem Basisliquid Nikotin in der gewünschten Menge zugeführt. Natürlich nur, falls dies vom Nutzer so gewünscht ist.

3. Aroma
Das Aroma wird hinzugefügt und sorgt für den eigentlichen Geschmack beim E-Rauchen. Je nach Geschmack lässt sich das gewünschte Aroma in der bevorzugten Stärke beimengen. Zusätzlich zu den verschiedenen Komponenten wird auch Zubehör für den Mischvorgang benötigt. Das wären:
– Messbecher
– Spritze
– leere Flaschen
– Etiketten zum Beschriften

So funktionierts

1. Zunächst sollte nur eine geringe Menge des gewählten Basisliquids in die Flasche gegeben werden, zum Beispiel 10 Milliliter.
2. Soll ein Liquid mit Nikotin hergestellt werden, wird ein Nikotinshot in der gewünschten Dosierung hinzugefügt.
3. Mit der Spritze wird dann das Aroma aus der Aromaflasche entnommen und in der gewünschten Menge dosiert, zum Beispiel 5 Prozent.
4. Schon ist das selbst gemischte Liquid fertig und kann geraucht/gedampft werden.

Wer hier noch unsicher ist, macht einfach mal seinen Computer an und sucht ein bisschen in den einschlägigen Foren nach Tipps für spannende Mischungen und passende Mischungsverhältnisse.

Fazit
Der Prozess an sich ist nicht kompliziert wie man vielleicht denkt und gestaltet sich relativ einfach. Bestimmt findet sich nicht sofort die perfekte Mischung, schief gehen kann allerdings auch nichts. Mit etwas Übung findet sich schnell das optimale Verhältnis für den ganz eigenen Geschmack und ein perfektes Dampferlebnis. Je nach Lust und Laune kann von nun an immer wieder variiert werden. Mit einem selbst gemischten Liquid kann man also Geld sparen und ein optimiertes Dampferlebnis schaffen.

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