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Es gibt inzwischen kaum ein Gerät im Haus, das man nicht auch in einer „smarten“ Variante erhält. Angefangen beim Kühlschrank, über den Staubsauger bis hin zur heimischen Beleuchtung. So praktisch die Vernetzung im Haus in den meisten Fällen auch ist, bietet sie doch zugleich Angriffspunkte für Hacker in das heimische Netzwerk. Dem kann jeder Hausbesitzer effektiv mit einer VPN-Verbindung vorbeugen. Im Folgenden stellen wir vier empfehlenswerte smarte Geräte vor.

Auch das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik rät dazu, bei Zugriffen aus der Ferne eine VPN-Verbindung zu nutzen, um eine Manipulation und ein Ausspähen der Daten zu verhindern (Foto: unsplash.com/Ihor Saveliev).

1. Smarte Beleuchtung von Philips Hue

Allen voran ist hier Philips Hue zu nennen. Die Produktreihe umfasst inzwischen eine riesige Auswahl an Lampen und Leuchten. Nicht nur für den Innenbereich hat das niederländische Unternehmen Produkte im Sortiment, auch für den Außenbereich gibt es zahlreiche Optionen. Um die Leuchten und Lampen vom Smartphone oder Tablet aus zu steuern, benötigt der Nutzer die Hue Bridge, die sozusagen die Steuereinheit des Systems darstellt. Sobald man ein neues Produkt aus der Reihe erwirbt, besteht der erste Schritt darin, dieses mit der Bridge zu verbinden. Die Einrichtung gestaltet sich als sehr unkompliziert. Die Lampen reagieren zuverlässig auf Befehle. Ausserdem lassen sich zahlreiche Routinen einrichten (zum Beispiel ein An- und Abschalten zu bestimmen Uhrzeiten, auch im Falle einer längeren Abwesenheit).
Einziger Nachteil: man muss teilweise tief in den Geldbeutel greifen, bekommt dafür aber zuverlässige und ansprechende Produkte geboten.

2. Saugroboter von iRobot

In vielen Haushalten übernehmen kleine Roboter das tägliche Saugen und Reinigen der Böden. Waren diese smarten Geräte früher noch sehr teuer, sind sie inzwischen schon für wenige hundert Euro in guter Qualität zu bekommen. Zwischenzeitlich teilweise sogar noch günstiger. Einen hatten wir auch bereits im Test. Ein führender Hersteller ist die Marke iRobot, der sowohl Saugroboter als auch Kombinationen aus Saug- und Wischrobotern anbietet. Diese Roboter lassen sich in das eigene WLAN-Netz integrieren, so dass man Reinigungsvorgänge vom Smartphone aus kontrollieren kann. Das funktioniert übrigens auch, wenn man gerade nicht zu Hause ist.
Wer Zeit beim Saugen und Wischen sparen möchte, aber keine menschliche Reinigungskraft beschäftigen will, für den bietet sich der Kauf eines solchen Saugroboters an.

3. Sicherheitskameras

Sicherheit ist im Smart Home ein großes und wichtiges Thema. Hierbei können die Vorteile der Technik genutzt werden. Im Falle eines versuchten Einbruchs in das eigene Haus erkennt die Überwachungskamera Bewegung, und es wird eine Nachricht auf das Smartphone des Nutzers gesandt. Ist dieser nicht zu Hause, kann er ebenfalls per Smartphone die Alarmanlage aktivieren. Diese wird, wenn man beispielsweise das Überwachungssystem von Arlo besitzt, innerhalb der Basisstation mitgeliefert. Das Einstiegssystem kann mit bis zu vier enthaltenen Kameras erworben werden und später durch zusätzliche Kameras erweitert werden. Aufnahmen werden gespeichert, so dass nachvollzogen werden kann, wer oder was eine Bewegung ausgelöst hat. Eine Cloud-Funktion, sowie Videos in bis zu 4K sind nur im Abo verfügbar. Aber auch ohne dieses bietet das System einen zuverlässigen Schutz der eigenen vier Wände.
Einer der wenigen Nachteile: jede einzelne Kamera muss ein WLAN-Signal empfangen, damit sie in das System integriert werden kann. Das kann sich vor allem im Außenbereich teilweise als schwieriger erweisen. Zudem ist der Preis sehr hoch angesetzt.

Arlo Essential Spotlight.

4. Smarte Heizkörperthermostate von Eve

Vernetzte Heizkörperthermostate können zu Hause für die ideale Temperatur sorgen. Um bereits beim Betreten des Hauses perfekt temperierte Räume vorzufinden, müsste man den ganzen Tag durchheizen – selbst wenn man nicht zu Hause ist. Eine Lösung kann ein smartes Thermostat sein. Dies kann so programmiert werden, dass zum Beispiel bei Abwesenheit oder in der Nacht die Temperatur gesenkt wird. Oder man vernetzt das Gerät mit einem Fenstersensor, so dass die Temperatur der Heizung im Zimmer automatisch gemindert wird, sobald jemand ein Fenster öffnet.
Die Installation ist äußerst einfach. Bei Eve benötigt man zudem keine Bridge-Konfigurationen oder Starterpacks. Nur für einen Fernzugriff und Automationen ist ein HomeKit-Steuerzentrale (Apple TV oder HomePod) erforderlich. Für die Ausrüstung des gesamten Hauses muss man preislich etwas mehr bezahlen, je nachdem, wie viele Räume man besitzt.

Datenschutz

Smarte Geräte bringen viele Vorteile, können aber auch wahre Datenkraken sein, insbesondere wenn sie eine Cloud-Anbindung besitzen. Sensible Daten wie Bilder einer Überwachungskamera oder Heizzeiten der Bewohner des Hauses können die Geräte an die Hersteller weiteleiten. Daten über das Heizen klingen im ersten Moment irrelevant, sagen aber viel darüber aus, wann Bewohner nach Hause kommen oder schlafen gehen.
Aber auch unbekannte Dritte können Sicherheitslücken nutzen. Um nicht auf die Vorteile eines Smart Homes zu verzichten, kann ein VPN-Dienst verwendet werden. Auch das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik rät dazu, bei Zugriffen aus der Ferne eine VPN-Verbindung zu nutzen, um eine Manipulation und ein Ausspähen der Daten zu verhindern. Dadurch kann man gerade in öffentlichen Netzwerken unbesorgt auf die Geräte im Smart Home zugreifen, ohne Angst haben zu müssen, dass Hacker Daten abgreifen können.

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