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Die Coronakrise hat es längst sichtbar gemacht: In Sachen Digitalisierung hat Deutschland enormen Nachholbedarf. Schulen trifft es in diesen Zeiten besonders hart. Das digitale Lernen stellt Schulen vor eine große Herausforderung. Neben dem fehlenden technischen Equipment, benötigt es generell Knowhow vonseiten des Lehrpersonals, um ein “digitales Klassenzimmer” auf die Beine zu stellen.

Passende IT für das digitale Klassenzimmer entscheidend

Seit Beginn der Pandemie gehört Homeschooling mittlerweile für viele Schülerinnen und Schüler zum Alltag. Um sich bestmöglich auf das digitale Lernen einzustellen, benötigen die Kinder und Jugendlichen passendes technisches Equipment. Nur so können für alle die gleichen Voraussetzungen geschaffen werden. Manche Familien besitzen keinen Computer oder andere technische Ausrüstung. Ist das der Fall, werden Schülerinnen und Schüler von vornherein vom virtuellen Unterrichtsgeschehen ausgeschlossen. Doch der Staat greift an dieser Stelle ein und unterstützt Schulen. So ist es möglich, allen Schülerinnen und Schülern Geräte wie Laptops und Co. sehr günstig oder gar kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Tipp: Wer kein Vermögen für die Ausstattung zum digitalen Lernen ausgeben möchte, kann auf generalüberholte IT zurückgreifen. Diese ist nach wie vor sehr leistungsfähig, dafür aber deutlich günstiger und für Schulträger förderfähig für den DigitalPakt Schule.

Welche technische Ausstattung man für das Homeschooling sowie für das digitale Klassenzimmer der Zukunft benötigt, ist abhängig von den Lerninhalten. An vorderster Stelle steht aber meist der Computer (Foto: pixabay.com/zapCulture).

Was ist der DigitalPakt Schule?

Der DigitalPakt ist ein Angebot des Bundes und der Länder für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik. Am 17. Mai 2019 wurde die Vereinbarung ins Leben gerufen. Finanziert wird der DigitalPakt aus dem Digitalinfrastrukturfonds, der ein Sondervermögen darstellt.
Ziel des DigitalPakts
Mit dem DigitalPakt soll die digitale Kompetenz von Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und durchdringt jegliche Lebensbereiche. Gerade in Bezug auf die Schul- und Arbeitswelt geschieht zunehmend eine Veränderung: Verschiedenste Prozesse werden durch digitale Hilfsmittel optimiert. Der DigitalPakt Schule soll beispielsweise für die Bereitstellung technisch notwendiger Ausstattung sorgen, um so digitale, fortschrittliche Lehrkonzepte zu gewährleisten.

Technische Grundausstattung für das “digitale Klassenzimmer” und das Homeschooling

Welche technische Ausstattung man für das Homeschooling sowie für das digitale Klassenzimmer der Zukunft benötigt, ist abhängig von den Lerninhalten. An vorderster Stelle steht der Computer. Dieser muss leistungsstark sein, sodass er verschiedenste Dateien schnell abrufen und wiedergeben kann. Ohne eine schnelle Internetverbindung wird der beste Computer seinen Zweck jedoch nicht erfüllen. Um die Lernmaterialien auch händisch zu bearbeiten, braucht es einen Drucker. Durch diese manuelle Tätigkeit speichert das Gehirn Inhalte besser ab und Wissen lässt sich schneller verfestigen. Weitere Ausstattung wie eine Computermaus und eine Webcam, um an virtuellen Unterrichtsstunden teilzunehmen, wird ebenfalls benötigt. Hilfreich ist zudem ein zweiter Computerbildschirm, um noch effizienter zu arbeiten. In den Schulen selbst werden u.A. smarte Whiteboards und Tablets benötigt. Generell muss die technische Ausstattung immer wieder dem Fortschritt angepasst werden.

Fortbildung für das Lehrpersonal der Zukunft

Sobald die digitale Ausstattung gewährleistet und für jeden zugänglich ist, gilt es, eine weitere Herausforderung zu meistern. Das beste Equipment ist nur so gut wie sein Anwender. Konkret heißt dies, dass sich das Lehrpersonal der digitalen Zukunft stellen und sich mit den technischen Geräten anfreunden muss. Wenn zuvor nur Tafel und Kreide benutzt wurde, um Inhalte zu veranschaulichen, dann ist es nun an der Zeit, sich umzustellen. Inhalte können auf digitaler Ebene um ein Vielfaches besser veranschaulicht werden. Sei es in Form von Präsentationen, Videos, kurzen Einspielern, Bildern oder einer Grafik. Reicht das Wissen des Lehrpersonals noch nicht aus, um die technischen Möglichkeiten zu nutzen, bedarf es einer Schulung. Eine Fortbildung alleine wird aber nicht ausreichen, um mit der Digitalisierung Schritt zu halten. Es werden kontinuierliche Schulungen benötigt, um die breiten Möglichkeiten auszuschöpfen. Nur so können Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Lehrpersonal einen Weg in Richtung Zukunft gehen.

Die richtige Arbeitsatmosphäre für das digitale Lernen

Die beste technische Ausstattung und ein gut ausgebildetes Lehrpersonal helfen nicht, wenn die Schülerinnen und Schüler sich zuhause nicht zum Lernen motivieren können. Um sich auf das Lernen vorzubereiten und sich dabei zu konzentrieren, bedarf es einer geeigneten Lernatmosphäre.
Am besten befindet sich der Lernort in einem ruhigen, hellen Raum mit ausreichend Arbeitsfläche. Ein geeigneter Schreibtisch mit Schreibutensilien wird benötigt. Der Stuhl muss bequem sein, am besten ist es, einen rückenschonenden Bürostuhl zu besitzen. Neben dem geeigneten Lernort ist es wichtig, sich zwischen dem Lernen Ruhezeiten zu nehmen. Damit Körper und Geist sich entspannen können und das neu gelernte Wissen aufzunehmen. Regelmäßige, gesunde Mahlzeiten tragen auch zu einer guten Lernsituation bei.

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