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Seit Sommer 2020 ist das beliebte “Fortnite” für iOS-Nutzer leider nicht mehr verfügbar. Doch dieser Zustand soll sich bald ändern. Möglich macht das der Streamingdienst GeForce Now, über den Mobile-Spieler wieder darauf das populäre Spiel zugreifen können.

Hoffnung für alle Mobile-Gamer

Im Sommer 2020 hat Apple den Spielehit von Epic aus seinem App Store verbannt. Grund dafür war die von Epic Games versteckt eingeführte Funktion, In-App-Käufe im eigenen Epic Games-Store zu tätigen, was gegen die Apple-Vorgaen verstieß. Für Fans des beliebten Shooters und einem Handy mit dem iOS-Betriebssystem war mit “Fortnite” deshalb erstmal Schluss – bis jetzt! Epic Games hat sich mit dem Chiphersteller Nvidia, dem Betreiber des Streamingdienst GeForce Now, zusammen getan und damit einen gewieften Umweg geschaffen: Obwohl Apple “Fortnite”auch weiterhin in seinem App-Store nicht zur Verfügung stellt, wird es künftig für Nutzer eines iPhone oder iPad wieder spielbar sein.

Zunächst wird “Fortnite” für Mobilgeräte nur in der zeitlich begrenzten Closed Beta verfügbar sein (Foto: pexels.com/LinkedIn Sales Navigator).

Ein Rückblick: Apple versus Epic

Schon lange zeigt sich Epic Games-Chef Tim Sweeney empört gegenüber den Vorgehensweisen und Richtlinien von Großunternehmen wie Apple oder Google. Seine Kritik richtet er dabei vor allem gegen erstgenanntes Unternehmen. Insbesondere das Verkaufssystem des Apple App-Store, aber auch das des Google Play Store, geben dem CEO von Epic Games Grund zur Beschwerde. Und damit ist er nicht allein. Auch der schwedische Musikstreaming-Dienst Spotify hatte sich bereits an die EU-Wettbewerbsbehörde gewandt. Es ist der 13. August 2020 der schließlich alles verändert. Epic Games führt ein Update für iOS- und Android-Geräte ein: Spieler haben jetzt die Möglichkeit, V-Bucks, die Währung für virtuelle Gegenstände, direkt über Epic Games selbst zu erwerben. Anders als bisher, da solch ein Kauf bis zu diesem Tag nur über den Apple App-Store und den Google Play Store möglich war. Damit hat Epic die verbundene Transaktionsgebühr von 30 Prozent, die der Apple App-Store und Google Play Store erheben, für Spieler auf Mobilgeräten umgangen und die Preise von V-Bucks gesenkt.

Die Reaktion

Hardware-Hersteller Apple sah darin einen klaren Fall von Vertragsbruch seitens Entwicklerstudio Epic. Ein Rechtsstreit zwischen den Giganten entfacht und hält bis heute an. Mobile Fortnite-Spieler trifft es besonders hart, auf deren Handys das Battle-Royale-Game nicht mehr läuft. Ähnlich erging es vor wenigen Monaten auch den Entwicklern von Glücksspiel-Apps in Deutschland. Durch die neue Gesetzgebung sahen sich viele Zocker nach Alternativen zu klassischen Online-Casinos um und fanden diese bei den sogenannten Casinos ohne Limit. Viele dieser Anbieter starteten mit iOS-Apps in den Markt und kämpfen nun im App Store um die Gunst der Kunden in Deutschland. Trotzdem wird Apple “Fortnite” vorerst nicht mehr in seinem App-Store aufnehmen. Doch zumindest einen Teilerfolg kann der Spieleentwickler verzeichnen. Denn in einem ersten Verfahren wurde entschieden, dass Apple alternative Bezahlverfahren in Apps zulassen muss.

Closed Beta für Fortnite mit GeForce Now

Zunächst wird “Fortnite” für Mobilgeräte nur in der zeitlich begrenzten Closed Beta verfügbar sein. Nutzer, die ihrem Lieblingsspiel wieder nachgehen möchten, können sich bei Nvidia anmelden und sind anschließend automatisch für die Teilnahme zur Closed Beta qualifiziert. Auf Handys wie dem iPhone mit dem Betriebssystem iOS lässt sich “Fortnite” dann nach der Registrierung GeForce Now über den Safari-Browser öffnen. Android-Geräte erhalten Zugang über die GeForce-Now-App.

GeForce Now im Fakten-Check

GeForce Now ist in zwei unterschiedlichen Abos verfügbar, kostenlos und Priority. Für das Free-to-Play-Game bietet nur die kostenpflichtige Methode den vollen Umfang. Maximal eine Stunde am Stück kann Fortnite mit dem kostenlosen Abo gespielt werden. Darüber hinaus muss man mit der Einreihung in eine Warteschlange rechnen, sollten zu viele Spieler gleichzeitig auf den Dienst zugreifen wollen. Anhand der nicht abzustreitenden Beliebtheit des Shooters, dürfte gerade das zu einem Problem werden. Das Priority-Abo hingegen erlaubt ein Spielerlebnis von bis zu sechs Stunden am Stück und überzeugt mit einer besseren Grafikleistung. Im Falle einer Warteschlange erhält man mit dem kostenpflichtigen Abo bevorzugten Zugriff auf die Premium-Server. Kostenpunkt für diesen Service: 49,99 Euro für sechs Monate.

Was es außerdem zu beachten gilt:

Neben den möglichen Kosten, die bei einem entsprechenden Abo anfallen, sollte darauf geachtet werden, dass man über eine stabile Internetverbindung verfügt. Die Leistung und die damit einhergehende Qualität des Spielerlebnisses ist stark davon abhängig. Die Zufriedenheit bei einer schlechten Verbindung könnte die Bildqualität beeinträchtigen und insbesondere Inputverzögerung bei der Steuerung verursachen.

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