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Gaming Monitore gibt es in allen Preislagen. Bevor es an den Kauf geht, gilt es Einiges zu beachten. Nur dann können Gamer das optimale Spielerlebnis auch visuell in vollen Zügen genießen.

Bei der Auswahl des Monitors sollte auch immer der Sitzabstand eingezogen werden (Foto: pexels.com/Alena Darmel).

Größe und Auflösung

Die Größe des Gaming-Monitors ist abhängig vom geplanten Aufstellungsort und dem subjektiven Empfinden. Für Einsteiger sind Diagonalen mit 24 und 27 Zoll geeignet. Für das Shootern ist ein 24-Zoll-Monitor ideal. Für Monitore, die auch für andere Spiele infrage kommen sollen, ist eine Diagonale mit 27 Zoll geeigneter. Für die Höhe der Auflösung ist die Größe ausschlaggebend. Full-HD (1920 × 1080 Bildpunkte) ist für einen 24-Zoll-Monitor die beste Auflösung. Bei einem 27-Zoll-Monitor gibt es mit WQHD (2560 × 1440 Bildpunkte) und Full-HD entsprechende Alternativlöungen. Bei einem geringen Sitzabstand sind bei Full-HD vielleicht einzelne Pixel erkennbar, was viele Gamer als störend empfinden. Bildschirme mit einer Diagonalen ab 31,5 Zoll sind optimal für Strategiespieler geeignet. Allerdings leidet die Performance unter der hohen Auflösung. Eine starke Grafikkarte gleicht das aus. Bei HDMI 2.0 und DisplayPort 1.2 sind 60 Hertz bei 4K erreichbar. 120 Hertz sind erst ab DisplayPort1,4 und HDMI2.1 möglich.

Bildwiederholrate

Die Bildwiederholrate ist bei einem Monitor für Gaming eines der wichtigsten Kriterien. Für den Gaming-Einstieg sind 144 Hertz und 120 Hertz geeignet. Mittlerweile gibt es bezahlbare Bildschirme mit 165 Hertz. Diese Monitore beherrschen im Gaming-Einstieg eine Synchronisationstechnik wie Nvidias G-Sync, Adaptive Sync oder AMDs Freesync. Für die passende Bildwiederholrate stimmt sich die Grafikkarte mit dem Display ab. Welche Sync-Technik zum Einsatz kommt, ist von der Grafikkarte abhängig. Eine AMD-Karte ist Voraussetzung für Freesync, für Nvidia kommt nur G-Sync infrage. Damit das Spielen Spaß macht, ist eine separate Grafikeinheit (GPU – Graphics Processing Unit) Bedingung.

Reaktionszeit

Die Zeit, die es für den Farbwechsel eines Pixels braucht, ist die Reaktionszeit. Viele Hersteller verwenden einen Grauwechsel von einer Millisekunde. Der Panel-Typ ist die bessere Orientierungshilfe. Das TN-Panel (Twisted Nematic) ist simpel aufgebaut. Sein Vorteil liegt in einer schnellen Reaktionszeit. Hier ist die Darstellung weniger farbstabil und der Blickwinkel empfindlich. Das IPS-Panel (Inplane-Switching) ist mit einem 178 Grad optimaler. VA-Panel sind für schnelle Spiele weniger geeignet. Die Schaltzeiten von 5 Millisekunden sind zu schwerfällig. Bei langsameren Spielen punktet es mit guten Kontrasten, natürlicher Farbdarstellung und einer hohen Blickwinkelstabilität.

High Dynamic Range

Die Auflösung sagt nichts über die Darstellungsqualität von High Dynamic Range-Inhalten aus. Diese hängt mit der Helligkeit des Bildschirms zusammen. Ein Bildschirm mit der Mindeststufe erreicht auf zehn Prozent des Panels eine Helligkeit von 400 cd/m² und kann sie über eine halbe Stunde halten. Auf der kompletten Anzeigefläche kann dieser eine Helligkeit von 320 cd/m² wiedergeben. Mittlerweile geht es bis 1400 cd/m², abgerundet von der Farbtiefe, der Abdeckung von Farbräumen und weiteren Vorgaben.

Schnittstellen

Die meisten Monitore verfügen über USB-Ausgänge am Gehäuse. Diese dienen dem Anschluss von zusätzlichen Geräten wie Mäusen, Tastaturen oder externen Festplatten. In vielen Fällen ist inzwischen auch schon eine USB-C-Schnittstelle vorhanden.

Curved Display

Ein gekrümmtes Panel ist für Spiele-Monitore weiterhin sinnvoll. Damit lässt sich die gesamte Fläche besser im Blick halten. Speziell bei Dingen, die sich an den Rändern oder in den Ecken abspielen, lässt es sich dann schneller reagieren. Das ist beim Shootern oder bei Rennspielen von enormem Vorteil. Einsteigermodelle haben ein Seitenverhältnis von 16:9, auch wenn das Panel gekrümmt ist. Richtig lohnen wird sich ein Curved-Bildschirm erst ab 27 Zoll. Bei etwa 30 Zoll starten Monitore mit einem Seitenverhältnis von 21:9.

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