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Mission: Impossible Nummer 5. Hunt ist zurück und mit ihm auch sein Team. Seit dem Phantom-Protokoll ist ein wenig Zeit vergangen und Ethan Hunt... Mission: Impossible 5 – Rogue Nation – „Cruise” Control increased

Mission: Impossible Nummer 5. Hunt ist zurück und mit ihm auch sein Team. Seit dem Phantom-Protokoll ist ein wenig Zeit vergangen und Ethan Hunt steht zusammen mit Benji Dunn, Luther Stickell und William Brandt kurz davor eine geheime Organisation, die das Syndikat genannt wird, aufzudecken.

Ethan Hunt (Tom Cruise) ist wieder im Einsatz. (© Paramount Pictures)

Ethan Hunt (Tom Cruise) ist wieder im Einsatz. (© Paramount Pictures)

 

Dieses Syndikat besteht aus verräterischen Ex-Agenten, die das Gegenstück zum IMF (Impossible Mission Force) bilden und das IMF vernichten wollen. Doch die Aufgabe, dieses Syndikat hochgehen zu lassen, gestaltet sich sehr schwierig. Denn die CIA will, aufgrund bedenklicher, vorheriger Missionen, die beachtliche Kollateralschäden mit sich brachten, das IMF auflösen. Davon wollen sich Ethan Hunt (Tom Cruise) und sein Team aber nicht aufhalten lassen. Und schnell kommt es zur ersten Konfrontation: Hunt betritt in London einen geheimen Stützpunkt, der sich in einem Plattenladen befindet. Dort wird er von Solomon Lane (Sean Harris), Kopf der geheimnisvollen Untergrundorganisation namens „Syndikat“, gefangen genommen. Dabei muss er noch zusehen, wie Solomon Lane kaltblütig eine Mitarbeiterin des IMF tötet. Hunt ist in eine Falle geraten, kann nicht fliehen und wird bewusstlos gemacht.

 

Schließlich wacht er in einem Keller auf, in dem er gefoltert werden soll. Eine Undercoveragentin des britischen MI6, Ilsa Faust (Rebecca Ferguson), die sich in das Syndikat eingeschmuggelt hat, befreit Ethan Hunt, taucht aber wieder unter. Währenddessen hat der CIA-Chef Alan Hunley (Alec Baldwin) dafür gesorgt, dass das IMF geschlossen wird. Grund dafür sind die vorangegangen Missionen, die für beachtliche Kollateralschäden gesorgt haben und bei denen einige Menschen ihr Leben lassen mussten. Ethan muss abtauchen und macht mit allen verbleibenden Möglichkeiten Jagd auf Solomon Lane. Kann er das Syndikat zu zerstören? Wird Ilsa Faust ihn nochmals helfen? Kann er das IMF retten? Mission: Impossible?

Gemeinsam mit seinem Team um William Brandt (Jeremy Renner, l.) und Luther Stickell (Ving Rhames) macht Hunt Jagd auf ein geheimes Syndikat. (© Paramount Pictures)

Gemeinsam mit seinem Team um William Brandt (Jeremy Renner, l.) und Luther Stickell (Ving Rhames) macht Hunt Jagd auf ein geheimes Syndikat. (© Paramount Pictures)

 

Christopher McQuarrie führte bei Rogue Nation Regie. Mit seinen vorherigen Regiearbeiten „Edge of Tomorrow“ und „Jack Reacher“ hat dieser schon wahrlich gute Arbeit geleistet und nun hat er wieder mit Tom Cruise zusammen gearbeitet. Durch sein Mitwirken am Drehbuch zu „Mission: Impossible Phantom-Protokoll“ hatte er bereits die Gelegenheit, Teil des Mission: Impossible-Universums zu werden. McQuarrie’s Rogue Nation reiht sich daher nahtlos in die Reihe der bisherigen 4 Teile ein und liefert dem Publikum einen weiteren Agententhriller der Extra-Klasse. Auch wenn es mittlerweile der fünfte Teil der Serie ist, verliert dieser keineswegs an Charme, Action und Spannung, die die „Mission: Impossible“-Reihe ausmachen. Auch storytechnisch kann der Zuschauer sich auf einige Überraschungen und Wendungen gefasst machen.

Der erste Kontakt mit dem Syndikat endet für Hunt allerdings in einer Falle. (© Paramount Pictures)

Der erste Kontakt mit dem Syndikat endet für Hunt allerdings in einer Falle. (© Paramount Pictures)

 

Tom Cruise ist natürlich das Gesicht, welches für Mission: Impossible steht. Und ich muss diesen Schauspieler an dieser Stelle loben. Auch wenn man seine privaten Ansichten und Meinungen nicht unterstützt. Aber was dieser Mann mit seinen 53 Jahren schauspielerisch leistet, ist Wahnsinn. Anhand der Specials, die die Blu-ray mit sich liefert, bekommt man einen kleinen Einblick in seine Arbeit und versteht auch mein Lob. Viele wissen, dass er keine Gelegenheit auslässt, einen Stunt selbst durchzuführen. Auf Stuntdouble verzichtet er, wo er nur kann. Das war bisher bei allen Mission: Impossible-Filmen der Fall. Man erinnere sich nur an die Free-Climbing Szene in MI2 oder als Tom Cruise in MI4 am höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa, hängt. In Rogue Nation wurde die Actionszene am Anfang des Films nicht mit CGI-Effekten, Blue Screen oder sonstigen technischen Finessen gedreht. Nein. Tom Cruise hat auch hier den Stunt selbst durchgeführt und sich an den Airbus 400 gehängt. Und wenn man erstmal bedenkt, welche Gefahren das mit sich bringt (Kälte, Abgase, Dreck auf der Rollbahn, Vögel, usw….), fragt man sich, wie hoch Cruises Lebensversicherung sein muss…

Neben den anderen Schauspieler wie z.B. Simon Pegg („Star Trek“, „Shaun of the Dead“) und Jeremy Renner („Avengers“, „Tödliches Kommando“) ist erstmals in der Agentenreihe ein neues Gesicht mit dabei. Rebecca Ferguson, die zuletzt eine Nebenrolle in dem Dwanye „The Rock“ Johnson-Hercules Film gespielt hat, mimt die Ilsa Faust. Und die 32-jährige Schwedin hat Potenzial, ihre Rolle als MI6-Agentin spielt sie gekonnt. Man nimmt ihr die Rolle ab und auch ihre Eigenschaften als Stuntfrau sind beachtlich. Der Cast lässt sich auf jeden Fall sehen.

Glücklicherweise steht ihm mit Ilsa Faust (Rebecca Ferguson) eine Undercoveragentin des britischen MI6 zur Seite. (© Paramount Pictures)

Glücklicherweise steht ihm mit Ilsa Faust (Rebecca Ferguson) eine Undercoveragentin des britischen MI6 zur Seite. (© Paramount Pictures)

 

Rogue Nation bietet ein gutes Bild (2,39;1; 1080p/24), Bis auf einige dunkle, weiche Szenen kann man nicht meckern. Die natürlichen Farben und die durchgehend gute Schärfe bieten unter anderem eine gute Tíefenwirkung. Gerade die schon erwähnte Airbus-Szene lässt den Zuschauer mit am Flugzeug hängen. Die Actionszenen sind nicht zu schnell abgedreht worden, so dass man diese gut verfolgen kann und nichts im hektischen Treiben verloren geht.

Der Ton liegt im Deutschen leider nur im Dolby Digital 5.1 Format vor. Englischkundige Filmfans können sich dabei aber auf eine Dolby-Atmos-Abmischung freuen. Getestet wurde aber die deutsche Fassung. Die Tonspur bietet eine gute Räumlichkeit und Direktionalität. Auch die Stimmen sind gut verständlich. Allerdings ist die Basswiedergabe nicht die beste. Gerade die Szene mit dem Airbus oder der Einbruch ins E-Werk bringen ein ordentliches Gerummel ins Heimkino, was sich negativ bemerkbar macht. Man merkt aber bei der Dolby-Atmos-Spur selbst auf einem 5.1 System da wiederum schon deutliche Verbesserungen.

An Extras bietet die Blu-ray genau das an, was mich als Zuschauer auch interessiert. Beleuchtet wird vor allem die Entstehung der einzelnen Actionszenen und das ist, wie schon oben erwähnt, sehr interessant.

Doch Hunt hat noch ein weiteres Problem: CIA-Chef Alan Hunley (Alec Baldwin) hat dafür gesorgt, dass das IMF geschlossen wird. (© Paramount Pictures)

Doch Hunt hat noch ein weiteres Problem: CIA-Chef Alan Hunley (Alec Baldwin) hat dafür gesorgt, dass das IMF geschlossen wird. (© Paramount Pictures)

 

Fazit

Mission: Impossible – Rogue Nation ist eine gelungene Fortsetzung der Agentenreihe um Ethan Hunt und der IMF. Die Action ist wie gewohnt auf hohem Niveau. Auch die Drehorte wie Russland, Wien, Casablanca und London lassen sich sehen und bringen Vielfalt in den Film. Das gilt auch für die Story, was man gerade im letzten Drittel merkt, da mit der Motorradverfolgungsjagd in Marokko die letzte große Actionszene vorüber ist. Und trotz anschließend ausbleibender Action ist Rogue Nation weiterhin spannend und unterhaltsam. 132 Minuten Agententhriller vom Feinsten.

„Mission: Impossible – Rogue Nation“ ist als DVD und Blu-ray im Vertrieb von Paramount Pictures erhältlich.

Genre
Action

Altersfreigabe
ab 12 Jahren

Laufzeit
ca. 132 Minuten

Regie
Christopher McQuarrie

Cast
Tom Cruise, Jeremy Renner, Simon Pegg, Ving Rhames, Rebecca Ferguson, Sean Harris

95 of 100

95 of 100

85 of 100

95 of 100

85 of 100

92 of 100

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