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Ein neues Notebook ist wahrlich keine kleine Anschaffung und kostet relativ viel Geld. Je nach Leistungsumfang und Ausstattung kann der Preis schnell mal über die 1.000-Marke klettern. Nicht selten fehlt jedoch für so einen finanziellen Kraftakt das nötige Kleingeld. Abhilfe können hier einige Spartipps schaffen. Wie diese genau aussehen, zeigt dieser Ratgeber.

Ort und Zeit bestimmen Kaufpreis

Konsumverhalten und Preisentwicklung haben sich durch die Digitalisierung stark gewandelt. Gekauft wird in der heutigen Zeit vorzugsweise über das Internet. Dadurch hat sich auch das Angebot immer weiter in den digitalen Raum verschoben. In der Konsequenz gibt es kaum noch Produkte, die nicht im Netz bestellt werden können. Dabei sind vor allem Technikartikel wie etwa Notebooks ein echter Dauerbrenner. Hersteller, Zwischenhändler, Plattformen und selbst Elektronikfachhändler, die sonst eher in den hiesigen Einkaufspassagen operieren, bieten auf ihren Webseiten zig verschiedene Notebooks und Laptops online an. Verbraucher haben so die Möglichkeit, mit wenigen Klicks die besten Notebook Angebote ausfindig zu machen und das beste Preisleistungsverhältnis zu erzielen. Wer sich etwas in Geduld übt und ganz gezielt auf Notebook-Suche geht, kommt in den Genuss extremer Preisdifferenzen. So ist etwa zum Weihnachtsgeschäft und über den Jahreswechsel traditionell Elektronik günstiger.

Ohne Notebook oder mobiles Endgerät ist das Leben in einer digitalen Gesellschaft schwierig (Foto: pixabay.com/picjumbo_com).

Kein Betriebssystem

Auch zu besonderen Events, wie etwa dem Black Friday oder dem Cyber Monday, purzeln regelrecht die Preise für Notebooks. Teilweise gibt es Modelle für die Hälfte des ursprünglichen Kaufpreises. Die meisten Notebooks werden sowohl im Netz als auch im stationären Handel mit einem vorinstallierten Betriebssystem verkauft. Das kostet extra – zuweilen auch mehr als eigentlich nötig. In der Regel findet man eine Version von Windows 10 auf einem neuen Notebook vor. Die Preise sind dabei nicht zu unterschätzen und können die anfallenden Kosten nochmal in die Höhe schnellen lassen. Daher lohnt es sich gegebenenfalls, ein Gerät ohne Betriebssystem zu erwerben. Ein direkter Kauf bei Microsoft oder bei anderen seriösen Händlern könnte unter Umständen ordentlich Geld sparen.

Kombinationsangebote

Das berühmt-berüchtigte Preisleistungsverhältnis sollte gerade bei Notebooks mehr als zufriedenstellend sein. Daher lohnt es sich bei der Suche auch etwas über den Tellerrand zu schauen und sich nicht ausschließlich auf das Gerät selbst zu versteifen. Viele Technikanbieter und Großhändler locken Verbraucher mit sogenannten Kombinationsangeboten, die neben dem Notebook noch andere technisch passende Geräte versprechen. Das kann eine Maus, eine Tastatur oder ein neues Headset sein. Hier lassen sich in der Summe meist gute Preise erzielen. Wer geschäftstüchtig ist, kann das zusätzliche Gadget auch weiterverkaufen. Das bringt zwar einen erhöhten Aufwand mit sich, aber so lassen sich die Kosten für das eigentlich angestrebte Notebook meist deutlich reduzieren.

Notebook von der Steuer absetzen

Notebooks kommen in der heutigen Zeit in verschiedenen Gebieten zum Einsatz. Vor allem für den Beruf oder fürs Studium sind solche Gerätschaften nicht zu entbehren. Das weiß auch das Finanzamt und versucht den Verbrauchern finanziell entgegenzukommen. Wer z.B. für die Arbeit einen neuen Laptop kauft, kann diesen bei der Steuer geltend machen. Das gilt jedoch nur für Selbstständige. Angestellte müssen einen kleinen Umweg gehen und können die anfallenden Kosten als Werbungskosten geltend machen. In diesem Fall muss aber nachgewiesen werden, dass das Notebook hauptsächlich beruflichen Zwecken dient. Zudem gibt es nur eine Steuererstattung, wenn der Betrag über der vom Staat gewährten Pauschale liegt. Im Idealfall nimmt man steuerliche Beratung in Anspruch, um tatsächlich finanziell vom Notebookkauf profitieren zu können.

Studentenvorteile nutzen

Als Student kann man sich beim Notebookkauf nicht nur das Steuersystem zunutze machen, sondern auch anderweitig profitieren. Die Möglichkeiten sind dabei endlos. So richten etwa viele Verkaufsplattformen ihre Angebote explizit an Studenten und locken mit Vergünstigungen. Zudem gibt es bestimmte Modelle wie Mitgliedschaften, die zusätzliche Preisnachlässe versprechen. Wer sich bei den verschiedenen Händlern umschaut und die Angebotsvielfalt miteinander vergleicht, hat zwischendurch die Möglichkeit, ordentlich Geld zu sparen. Im Apple Store gibt es Studentenrabatt in Form des Bildungspreises. Der Nachlass für ein MacBook Pro beträgt hier bis zu 220 Euro. Rund 150 Euro Sparpotenzial bietet die Basisversion, inklusive kostenloser Lieferung. Zusätzlich gibt es die Option, das Gerät zinsfrei abzubezahlen. Auch andere Hersteller bieten ähnliche Bezahlmodelle für Studenten an.

Leistungsumfang abstimmen

Notebooks lassen sich in verschiedene Preisklassen einordnen, die in der Regel auf dem Leistungsumfang basieren. High-End-Geräte liegen jenseits der 1.000 Euro – meist sogar deutlich darüber. Dafür weisen sie in puncto Hardware oft das Nonplusultra auf. Prozessor (CPU), Arbeitsspeicher und Grafikkarte (GPU) bewegen sich entsprechend in der Nähe des gegenwärtigen Leistungsmaximums. Vor allem die GPU kann den endgültigen Preis eines Notebooks ordentlich in die Höhe schrauben. Wer nicht viel Budget für einen neuen Laptop zur Verfügung hat und sich auch anderweitig nicht in Unkosten stürzen will, muss sich vor dem Kauf über die benötigte Leistungskapazität bewusstwerden und das Suchfeld danach ausrichten. Soll das Gerät nur Standardanwendungen wie Word oder auch komplexe Programme, die z.B. auf Video- und Bildbearbeitung ausgerichtet sind, bewältigen können? Die Hardware muss also an die persönlichen Ansprüche angepasst werden. Entsprechend fatal wäre es, sich ein High-End-Gerät für über 1.000 Euro anzuschaffen, obwohl die Rechenleistung gar nicht genutzt wird. Im Endeffekt würde man so Geld aus dem Fenster werfen.

Gebraucht und günstig

Muss es immer ein komplett neues Gerät sein oder reicht auch ein gebrauchtes Notebook? Wer sich dazu durchringen kann, die zweite Option zu wählen, kann eine Menge Geld sparen. Dabei heißt gebraucht nicht gleich minderwertig. Viele Notebooks sind trotz Vorbesitzer in einem tadellosen Zustand und weisen keine großen Verschleißerscheinungen auf. Zudem muss man sich nicht auf bestimmten Plattformen mit zwielichtigen Drittanbietern herumschlagen. Viele bekannte Hersteller stellen gebrauchte Notebooks zur Verfügung. Oftmals handelts es sich dabei um Rückläufer aus abgelaufenen Leasingverträgen. Ist der Etat für den Notebookkauf besonders niedrig, lohnt sich ein gebrauchtes Gerät besonders. Natürlich sollte vorab gut abgewogen werden, wo man zuschlägt. Nicht jeder Anlaufstelle sollte blind vertraut werden. Da einem jedoch mittlerweile viele seriöse Möglichkeiten geboten werden, bilden gebrauchte Notebooks eine gute Alternative.

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