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Downloads mit zu 50 Gbps und Uploads mit 20 Gbps könnten in einigen Jahren bereits Realität sein, dank der 50G PON-Technologie. PON steht dabei für Passive Optical Network. In der Telekommunikationsbranche gibt es jedenfalls derzeit kaum ein heißeres Thema. Nahezu alle Big Player auf dem weltweiten Telekommunikationsmarkt arbeiten derzeit fieberhaft nach Lösungen zur praktischen Umsetzung und Einführung der 50G PON-Technologie. Es wird erwartet, dass die Technologie in China bereits Ende 2023 in einigen Ballungszentren ausgerollt wird.

Mit den vorgezeichneten Down- und Upload-Zahlen erreicht das Internet eine neue Dimension (Foto: pixabay.com/geralt).

Erste Feldversuche ab 2023 erwartet

Chinesische Firmen wie Huawei, China Mobile oder China Telecom sind aktuell führend in der Entwicklung des erforderlichen Equipments. Aber auch in Europa stehen Firmen wie Orange, Swiss Telecom, Telefonica und TurkCell in den Startlöchern. Bei der Deutschen Telekom hinkt man indes ein wenig hinterher, da man immer noch mit dem Ausbau des Glasfasernetzes beschäftigt ist. Eines ist jedenfalls klar: Mit den vorgezeichneten Down- und Upload-Zahlen erreicht das Internet eine neue Dimension und das viel diskutierte Metaverse rückt immer näher. Auch für die Unterhaltungsbranche und die Gaming- und Gambling-Industrie ergeben sich mit 50G PON zukünftig ungeahnte Möglichkeiten. Auch die Online Casinos Schweiz neu bekommen somit die Chance, in immer neue Dimensionen vorzurücken und die Spieler in eine schier sagenhafte Parallelwelt zu führen, in der der Entertainmentfaktor immer wichtiger wird.

Mehr Power für Entertainment
Zunächst einmal wird die Geschwindigkeit im neuen 50G PON Netz atemberaubend schnell sein. Vorbei also die Zeiten, als man den Tatort in der ARD-Mediathek auf „mittlere Qualität“ stellen musste, wenn man auf dem Zeltplatz schauen wollte. Der Torjubel bei einer Live-Fußballübertragung muss auch nicht mehr verspätet einsetzen. Streams sind mit der neuen Technologie in 4 und 5k in Echtzeit ohne wahrnehmbare Verzögerungen möglich, da wesentlich größere Datenströme durchgesetzt werden können.
Für die Spielewelt, die heute bereits weitestgehend Online abläuft, ergeben sich ebenfalls ungeahnte Möglichkeiten. Ladezeiten werden vernachlässigbar und für die Gesamtheit der Interaktionen in den Spielen wird erheblich mehr Raum geschaffen. In der Welt der Glücksspiele lässt sich seit einigen Jahren der Trend erkennen, dass neben dem Spielen auf dem Smartphone das Entertainment immer stärker in den Vordergrund rückt, wenngleich es weiterhin auch darum geht, attraktive Gewinnmöglichkeiten anzubieten. Die Spiele, insbesondere die neue Generation von Video Slots, aber auch viele Spiele im Live Casino werden immer aufwendiger. Sie bieten zusätzlich zum reinen Geldspiel atemberaubende Videosequenzen, innovative, so noch nie dagewesene und vor allem auch grafisch anspruchsvolle Features. In einigen Spielen kann man auch Hologrammen und Laser-Effekten begegnen, die vor ein paar Jahren mit einem alten Modem noch gar nicht denkbar waren. Die 50G PON-Technologie kann hier ebenfalls weiteren Raum für Entwicklungen schaffen.

Metaverse – was dürfen wir im Gaming und Gambling-Bereich erwarten?

Die Entwicklung hin zu einem echten Metaverse steht noch ganz am Anfang, selbst wenn 50G die Reaktions- und Bearbeitungszeiten bei Interaktionen wesentlich verkürzen würde. Die Idee der Vernetzung von allem mit allem scheint, wegen zahlreicher Regulierungsvorschriften und auch den berechtigten Interessen der Akteure ihre Spielwelten aus Gewinnerzielungsabsicht nicht zu öffnen, bislang noch in weiter Ferne. Wer sich beispielsweise in Fortnite ein neues Equipment oder Outfit kauft, kann dies auch immer nur in Fortnite und nicht in anderen Spielen einsetzen. In Ländern wie China sind Kryptowährungen mittlerweile bereits verboten, sodass ein auf der Blockchain basiertes Metaverse ohnehin auch räumlich begrenzt wäre.

Mini-Metaverse?

Dennoch gibt es Ansätze, die zumindest auf ein abgespecktes Mini-Metaverse hindeuten. Ein gutes Beispiel für ein solches Projekt ist „The Sandbox“ von PIXOWL. Bei „The Sandbox“, das auf der Blockchain basiert, handelt es sich um ein Multiplayer-Spiel. Eines, in dem sich Spieler virtuelle 3D-Grundstücke zulegen können. Die Eigentumsrechte werden mit NFTs „verbrieft“, die wiederum gehandelt werden können. Die maximale Anzahl der Grundstücke ist auf 160.000 begrenzt. Aufgrund des wachsenden Interesses am Spiel und der dadurch steigenden Nachfrage sorgen die Marktkräfte dafür, dass Investoren in „The Sandbox“ von überall auf der Welt mitmachen. Ohne irgendwelche regulatorischen Vorschriften lässt es sich handeln und evtl. auch reich werden. Voraussetzung ist natürlich auch hier, dass der Handel mit NFTs und Kryptowährungen erlaubt ist.

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