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Während Internet-Radios den Markt regelrecht überschwemmen, präsentiert Kenwood mit seinem CR-ST50DAB ein universell einsetzbares Tischradio. Dieses empfängt FM- und DAB+ Sender, aufs Audiostreaming muss man dank Bluetooth-Funktion aber auch nicht verzichten.

Das Kenwood CR-ST50DAB sieht gut aus und hat auch einiges an Ausstattung zu bieten.

Statistisch gesehen, hört jeder Deutsche im Durchschnitt drei bis vier Stunden Radio – pro Tag! Das hätte ich nicht gedacht. Aus diesen Statistiken lässt sich auch entnehmen, dass mehr als die Hälfte ihrem Empfänger in den eigenen vier Wände lauscht. Primär für solche Einsatzszenarien hat Kenwood sein CR-ST50DAB entwickelt. Ein schickes, kompaktes DAB+ Radio, das überall seinen Platz finden kann: Im Badezimmer, in der Küche oder beispielsweise im Hobby-Keller. Dank Weckfunktion dürfte das kleine schwarze Kästchen aber auch im Schlafzimmer zu einem zuverlässigen Begleiter werden. Dank Bluetooth-Audiostreaming besteht zudem die Möglichkeit, seine Lieblingsmusik auch von Smartphone & Co. abzuspielen.
Das Radiovergnügen gibt’s mit dem CR-ST50DAB aber nicht nur drinnen. Die leichte Box kann auch spontan in den Garten oder an den See mitgenommen werden. Ein Akku ist zwar nicht integriert, aber mit vier Batterien (AA) kann die Stromzufuhr hier auch mobil aufrechterhalten werden.

Viele Wege führen … zur Musik

Schwarzer Kasten, ein paar Knöpfe, ausziehbare Antenne: Ein kleines bisschen ähnelt der CR-ST50DAB auf den ersten Blick den schlichten Radios, wie sie auch schon vor Jahrzehnten in den Haushalten präsent waren. Kurz gesagt: Dieses Radio ist in Sachen Design eher oldschool. Während die Geräte aus unserer Jugend oder unserer Eltern lediglich UKW-Sender empfangen konnten – und das leider meist mit einem verlässlichen Rauschen im Hintergrund – versteckt sich hinter der schicken Metall-Kunststoff-Kombi von Kenwood viel mehr: Dass UKW- sowie DAB+ Sender für Gute-Laune-Klänge aus der Box sorgen können, wurde bereits erwähnt. Ebenso die Möglichkeit, Musik per Bluetooth vom Smartphone oder Tablet zu streamen. Zudem ermöglicht ein analoger 3,5mm-Klinkenanschluss die Verbindung zu weiteren externen Geräten mit Analog-Ausgang. Auch ein Kopfhörer lässt sich mit diesem Radio verbinden. So dürfte jeder seinen eigenen Weg finden, um mit musikalischer Begleitung den Tag zu rocken …

Die Bedienung des CR-ST50DAB ist intuitiv und mit einer Hand durchgeführt.

Was das CR-ST50DAB auf dem Kasten hat

Neben den genannten Möglichkeiten der Musikwiedergabe haben sich die Experten von Kenwood ein paar weitere Features einfallen lassen, um ihr Produkt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten und unentbehrlich werden zu lassen. Dazu zählen 20 Speicherplätze für DAB+ oder UKW-Sender. Vier davon lassen sich per Direktwahl mit einem Tastendruck direkt an der Geräteoberseite aufrufen.
Das beleuchtete Display zeigt den Sendernamen und die Uhrzeit an, weitere Infos sind bei Interesse abrufbar. Eine Schlummerautomatik (Sleep Timer) für das automatisches Abschalten sowie ein programmierbarer Wecker sind selbstverständlich ebenfalls integriert. Die Auswahl, die Kenwood hier bietet, erscheint mir genau richtig – und ich verliere niemals den Überblick.
Ebenfalls praktisch: Das Radio ist mit einer automatischen Energiesparfunktion ausgestattet. Diese schaltet nach 15 Minuten in den Standby-Modus, sollte im Line-In-Modus keine Musik wiedergegeben werden, im Bluetooth-Modus keine Geräteverbindung besteht oder aber keine sonstige Audio-Wiedergabe stattfinden.

Die Uhrzeit lässt sich auch aus zwei Metern Entfernung noch gut ablesen.

Hochwertiges Erscheinungsbild

Als ich das CR-ST50DAB zum ersten Mal in den Händen halte, bin ich überrascht von seinem Gewicht. Da das Kenwood-Tischradio optisch einen sehr robusten und hochwertigen Eindruck macht, habe ich ihn deutlich schwerer eingeschätzt. Mit gerade einmal 830 Gramm ist er aber tatsächlich ziemlich leicht für ein 22,7 Zentimeter breites Audiosystem.
Das Gehäuse ist wahlweise in den Ausführungen Anthrazit, Schwarz oder Weiß erhältlich. Für meinen Test habe ich die schwarze Variante bekommen. Die zeigt sich dann sogleich als extrem sauber verarbeitet: Die edlen Knöpfe auf der Oberseite, der dynamisch gerundete Hartkunststoff-Rahmen und auch die robuste Lautsprecherblende aus Metall. Hinter ihr verstecken sich übrigens zwei 64 Millimeter durchmessende Lautsprecher, die von zwei Drei-Watt-Verstärkern angetrieben werden. Klingt vielleicht wenig, ist aber absolut ausreichend. Zur Leistung aber später mehr …

CR-ST50DAB macht mobil

Mittig im oberen Abteil der Front ist ein dimmbares Display mit mehrsprachiger Menüführung (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch) eingelassen. Im Standby-Modus zeigt es die Uhrzeit gut lesbar an. Ist das Kompaktradio eingeschaltet, kann man dort diverse Infos ablesen – unter anderem den Sendernamen samt aktuellem Songtitel und Interpreten.
Rückseitig finden sich die ausklappbare und ausziehbare Teleskop-Antenne, ein Kopfhöreranschluss und ein AUX-Eingang für analoge Zuspieler (3,5mm Klinke). Auch das Batteriefach, in das vier Mignonzellen AA passen, hat hier seinen Platz. Setzt man hier vier Akkus ein (für rund fünf Euro zu haben), wird das Tischradio zum mobilen Begleiter im Garten oder Stadtpark. An der Geräteunterseite finden sich vier kleine, gummierte Standfüße. Sie sorgen dafür, dass das CR-ST50DAB im Küchenregal, auf Badezimmerfliesen oder Holzschränken stets einen sicheren Halt hat.

Übersichtlich und schick

Die Oberseite des CR-ST50DAB wird nun besonders beleuchtet. Diese Sonderbehandlung hat sie aber auch verdient. Die Fläche ist in schwarzer Ausführung gehalten, besticht aber durch ihre leicht angeschliffene Optik. Durch diesen einfachen Effekt wird das elegante Erscheinungsbild des Kenwood-Radios noch einmal unterstrichen. Die glänzenden, leicht geriffelten Tasten sind nicht nur einzeln betrachtet sehr schick, sondern ergeben aufgrund ihrer symmetrischen Anordnung ein sehr geordnetes und übersichtliches Gesamtbild.
Links und rechts davon sind Drehregler eingelassen. Die Regler selbst ragen hier leicht heraus. Das sorgt dafür, dass man mit seinen Fingern einen guten Halt hat. Während die linke „Drehscheibe“ mit Tune/Auto/Enter sowie Play/Pause gleich mehrfach belegt ist, lässt sich mit dem rechten Regler ausschließlich die Lautstärke verändern. Dazwischen sitzen besagte Tasten. Zehn an der Zahl, die einen angenehmen Druckpunkt aufweisen. Einmal gedrückt, klickt es sehr gut hör- und fühlbar. So ist sofort klar, dass der Befehl auch verlässlich losgeschickt wurde. Über die obere Reihe (in Kombination mit dem Drehregler Tune/Auto/Enter) lassen sich dann nahezu alle Einstellungen vornehmen: Standby/Ein/Quellenumschaltung, Menü, Info, Speicherplatz- und Speicherplatz+. Die untere Reihe ist für dann ausschließlich den Stationstasten 1 bis 4 reserviert. Der Button mit Stern kennzeichnet die Speichertaste.

Das Bedienfeld des CR-ST50DAB ist zurückhaltend und übersichtlich struktiert, bietet aber alle Möglichkeiten der Bedienung.

Stecker rein, los geht’s

Vorbereiten, in Form von Akku laden oder aufbauen, muss man hier nichts: Hier verbinde ich einfach das mitgelieferte Netzteil mit dem CR-ST50DAB und der Steckdose. Das war’s schon! Dann schalte ich das Radio über die Powertaste ein. Bei der erstmaligen Nutzung wird lediglich ein automatischer DAB+ Sendersuchlauf gestartet.
Anschließend kann ich ein paar Einstellungen vornehmen: Menüsprache, Uhrzeit, Display-Beleuchtung, Sleep-Timer (15, 30, 45, 60 oder 90 Minuten) oder Weckfunktion. Bei letzterem hat man gleich die praktische Möglichkeit, zwei verschiedene Zeiten einzustellen. So können zwei Personen zu unterschiedlichen Zeiten geweckt werden. Sehr gut! Für den Einsatz im Schlafzimmer ist auch die Wahl der Display-Beleuchtung eine prima Sache: Hier können verschiedene Helligkeitsstufen eingestellt werden. Die Auswahl der gewünschten Menüpunkte erfolgt dabei durch Drehen des Reglers Tune/Auto/Enter. Bestätigt wird jeweils durch Drücken des gleichen Drehreglers. Das ist wirklich leicht, einfacher geht’s kaum.
Sind alle Einstellungen vorgenommen, ergeben sich gleich vier Möglichkeiten Musik zu hören. FM, DAB+, Bluetooth und LineIn. Die gewünschte Quelle wird mit Hilfe der Taste oben links gewählt.

Schnell zum Wunsch-Sender

Weil das CR-ST50DAB in erster Linie ein Tischradio ist, starte ich den Test selbstverständlich zunächst mit dieser Funktion und zwar mit DAB+. DAB steht für Digital Audio Broadcasting und ist der digitale Bruder des analogen UKW-Radios. Sämtliche Sender wurden nach dem Suchlauf automatisch alphabetisch in der Stationsliste gespeichert und lassen sich nun ganz leicht wie folgt abrufen:

– Den Regler Tune/Auto/Enter drehen, um durch die Senderliste zu blättern
– Steht der gewünscht Sendername im Display, Auswahl durch Drücken des Reglers bestätigen

Favoriten abspeichern

Ist ein Sender gewählt, stehen nun der Sendername sowie der Titel des aktuell gespielten Songs im Display. Um favorisierte DAB-Sender leichter wiederzufinden, können bis zu 20 Speicherplätze individuell belegt werden. Vier davon lassen sich über Direkttasten auf der Oberseite anwählen. Dafür muss lediglich die entsprechende Zifferntaste (1, 2, 3, 4) gedrückt werden. Weitere Sender (5-20) lassen sich speichern, indem die nebenan befindliche Stern-Taste ein wenig länger gedrückt wird. Mit Hilfe des Drehreglers wähle ich dann den gewünschten Speicherplatz aus. Einmaliges Drücken bestätigt die den Vorgang. Alle hinterlegten Sender können anschließend mit Hilfe der Sternchen-Taste wieder aufgerufen werden.
Als ziemlich spannend empfinde ich die Infotaste: Hier wird unter anderem der aktuelle Signalpegel grafisch einfach aufbereitet und mit Hilfe kleiner Balken dargestellt. Dazu gibt es Infos über den Programmtypen, die Frequenz, Uhrzeit und Datum.
Um den automatischen Sendersuchlauf für das den FM-Empfang zu starten, wird dann einfach die Taste Tune/Auto/Enter gedrückt gehalten. Alternativ kann man die Empfangsfrequenz mit Hilfe des Drehreglers auch manuell suchen und so seine Sender finden. Selbstverständlich können auch in dieser Betriebsart praktische Favoritenlisten angelegt werden.

Die untere Reihe ist den Senderspeichern vorbehalten. Drückt man die Stern-Taste, kann man durch die erweiterte Favoritenliste scrollen.

Digitalradio mit ehrlichem Klang

Los geht’s in den Klangtest mit DAB+: Ich wähle den Sender mit dem herrlich entspannten Namen „Absolut Relax“. „Break Every Rule“ von Tina Turner dringt aus dem CR-ST50DAB – und zwar knackig, druckvoll und natürlich ziemlich rockig. Gitarren bilden die solide Grundlage des Songs und präsentieren sich im perfekten Zusammenspiel mit der unverkennbaren Stimme der US-Amerikanerin. Alles klingt sauber abgestimmt und für nur sechs Watt Leistung tatsächlich überraschend druckvoll.
Weiter geht es anschließend mit „Here Without You“ von den 3 Doors Down. Entspannt, aber dennoch energiegeladen gelangen die Klänge des Klassikers an mein Ohr. Die Kenwood-Box lässt den Titel laufen, setzt ihm keine Grenzen. Keine Verzerrungen, kein Bassgewummer. Nein, ich erlebe einfach eine stimmige, dynamische und rockige Wiedergabe, die schon ziemlichen Spaß bringt.

Alles im Blick: Das Display gibt Auskunft über die Uhrzeit und den aktuell gewählten Sender.

Ärmel hoch

Bislang habe ich in leicht gehobener Zimmerlautstärke gehört. Aber nun wird mal ein bisschen aufgedreht. Das geht nur direkt am CR-ST50DAB, eine Fernbedienung gehört hier nicht zum Lieferumfang. Für mich ist das kein großes Problem, da meine Lieblings-Radioprogramme in der Regel einfach als Hintergrundbeschallung laufen gelassen werden und da selten eine Fernbedienung zum Einsatz kommen würde.
Ich drehe also am rechten Regler. Auf dem Display wird die aktuelle Lautstärke in sich farblich ändernden Balken dargestellt. Bis hin zur Zimmerlautstärke spielt das Kenwood-Tischradio agil, druckvoll und überraschend verzerrungsarm. Je lauter ich anschließend aufdrehe, desto unsauberer wird die Klangqualität. Was eben noch dynamisch und wirklich gut ausbalanciert klang, wirkt nun angestrengt. Als Partybeschaller wurde das CR-ST50DAB aber auch nicht konstruiert, sondern als kompakte Audio-Lösung, die viel Ausstattung bietet und bis hin zur Zimmerlautstärke sauber und wirklich impulsstark spielt. Exakt das leistet mein Testgast auch.

FM vs. DAB

Anschließend drehe ich den linken Regler: Auf dem Display werden weitere Radiostationen aus der DAB+ Senderliste angezeigt. „Radio BOB!“ darf es jetzt sein. Ich hätte aber auch noch die Wahl zwischen Klassikradio, Schlagerparadies, Schwarzwaldradio und Co. Da sollte tatsächlich für jede Geschmacksrichtung etwas dabei sein.
Für meine nächste Testphase wähle ich dann FM als Quelle. Ich suche „WDR2“ und werde von einem Rauschen begrüßt. Der Grund: Die Antenne ist noch eingeklappt und muss nun selbstverständlich ausgeklappt und ausgefahren werden. Schnell ist das Rauschen verschwunden, aber schon nach wenigen Sekunden wird klar: Ganz so sauber wie eben noch mit DAB+ ist der Klang nicht. Dennoch wird „Bad Liar“ von den Imagine Dragons unaufgeregt und, ich würde sagen, neutral wiedergegeben. Das ist keine schlechte Leistung für „normales“ Radiohören. Im Vergleich zum DAB-Empfang gehen aber einige Details verloren.

Die Teleskopantenne ist fest an der Gehäuserückseite befestigt, lässt sich aber ganz leicht lösen und herausziehen.

Lieblingsmusik vom Handy

Neben DAB+ und FM gibt es noch die Möglichkeit eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone oder Tablet herzustellen und so seiner ganz persönlichen Lieblingsmusik zu lauschen. Das Ganze ist schnell erledigt:

1. CR-ST50DAB in den Bluetooth-Modus wechseln, auf dem Display steht „Nicht verbunden“
2. Bluetooth-Funktion am Smartphone oder Tablet aktivieren und nach verfügbaren Geräten scannen lassen
3. Aus der Liste verfügbarer BT-Geräte CR-ST50DAB wählen
4. Smartphone und Kompaktradio werden nun automatisch miteinander verbunden: Es ertönt eine Stimme („Connected“) und auf dem Display steht nun „Verbunden“

Druckvolle Performance

Sind Handy und CR-ST50DAB per Bluetooth miteinander verbunden, kann man seine Lieblingsmusik kabellos zustreamen. Fürs ultimative Radiogefühl suche ich einen Klassiker der Fantastischen Vier raus, der schon Millionen Mal für gute Laune in deutschen Haushalten gesorgt haben dürfte: „Sie ist weg“. Hier zeigen sich dann prompt die lässige Dynamik und eine mitreißende Spielfreude, mit der das CR-ST50DAB zu Werke geht. Alles klingt wunderbar ausgewogen und druckvoll, dabei aber nicht extravagant oder aufgesetzt. Die Stimmung ist sofort da und ich bin mittendrin. Das verwundert bei den „Fantastischen“ Smudo, Thomas D, Michi Beck und And.Ypsilon aber auch nicht wirklich.
Die Bluetooth-Verbindung offeriert mir zudem weiteren Komfort. Um die Lautstärke zu erhöhen oder den Titel zu wechseln, muss ich nicht extra zum Kenwood laufen, sondern kann das über das Smartphone erledigen. Nach einigen weiteren Fanta-4-Songs möchte ich nun noch herausfinden, ob der CR-ST50DAB auch mit einer sanften Frauenstimme umgehen kann. Meine Wahl fällt auf Taylor Swift mit „Soon You’ll Get Better“. Die Wiedergabe überzeugt auch hier: Alles scheint ist herrlich frei, ausgewogen, konturiert und ehrlich. Das gilt übrigens nicht nur für die Stimmreproduktion, sondern auch für den Grundton. Dieser zeigt sich auch hier zackig, dynamisch und überraschend betriebsam.

Die Lautstärke wird bequem über den entsprechenden Drehregler justiert.

Extras

Nicht zu vergessen: Meine Lieblingsradiosender kann ich selbstverständlich auch übers Handy empfangen und per Bluetooth an das CR-ST50DAB streamen. Über diesen Weg habe ich dann Zugriff auf mehr als 20.000 Sender weltweit und die Fehlende Fernbedienung wäre auch kompensiert. Alle Befehle wie Senderwechsel, Lautstärkejustage oder Quellwechsel werden dann über das Smartphone übermittelt. Das Kenwood-Tischradio arbeitet in dieser Konfiguration dann als reiner Aktiv-Lautsprecher.

Fazit

„Das Kenwood CR-ST50DAB ist flexibel, schick und klingt gut“, so könnte die Kernaussage in einem Satz lauten. Dieses ist mehr als ein DAB+ und FM-Empfänger, sondern ist auch in der Lage drahtlos empfangene Audiofiles wiederzugeben. Bedienfreundlichkeit und Klang sind für ein Kompaktradio dieser Größe und Preisklasse wirklich gut. Und auch äußerlich macht der schwarze Kasten eine mehr als gute Figur: Das Design ist robust, wirkt zugleich aber auch edel und sauber verarbeitet. Für 99 Euro hat das CR-ST50DAB absolut das Zeug dazu, ein verlässlicher Begleiter für Radiofans zu werden. Hier dürfte er seinen Platz vorrangig in Küchen, Badezimmern und, dank Weckfunktion auch in Schlafräumen finden. Und er ist nicht nur für den Inneneinsatz konzipiert. Spendiert man ihm vier Batterien, sorgt das obendrein preisgünstige Kenwood-Tischradio auch unterwegs für satte Sounds und jede Menge Spaß!

Test & Text: Sonja Bick
Fotos: Simone Maier
Model: Parmis Shaghafi-Vollbracht

Gesamtnote: 69/70
Klasse: Einstiegsklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

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190927.Kenwood-Testsiegel

Technische Daten

Modell:Kenwood
CR-ST50DAB
Produktkategorie:Tischradio
Preis:99,00 Euro
Ausführungen:- Schwarz
- Weiß
- Athrazit
Vertrieb:JVC Kenwood, Bad Vilbel
Tel.: 06101 / 4988 500
www.kenwood.de
Abmessungen (HBT):144 x 227 x 95 mm
Gewicht:ca. 0,8 kg
Anschlüsse:- Kopfhöreranschluss (3,5 mm Stereoklinke)
- AUX-Eingang (3,5 mm)
- Antenne
Quellen:- DAB+
- FM
- Bluetooth
Senderspeicher:- 20 x FM
- 20 x DAB+
Lieferumfang:- CR-ST50DAB
- Netzteil
- Bedienungsanleitung
Pros und Contras:+ DAB+/FM-Empfang
+ Bluetooth
+ ausgewogener Klang
+ gutes Grundtonfundament
+ Weck- und Einschlaffunktion
+ Digitaluhr
+ Dimmbares Display
+ kompakte Abmessungen
+ robustes Gehäuse
+ Akkubetrieb optional

- Keine Fernbedienung
Benotung:
Klang (60%):69/70
Praxis (20%):69/70
Ausstattung (20%):68/70
Gesamtnote:69/70
Klasse:Einstiegsklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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