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Mit einigen Tricks ist es möglich, sich richtiges Kino-Flair in die eigenen vier Wänden zu holen. Um den neuesten Film von Tarantino oder die Hollywood-Romanze nochmals wie im Kino zu erleben, sind das Equipment sowie die Raumverhältnisse entscheidend. Mit dieser Checkliste verwandeln Sie ihren Raum in das perfekte Heimkino:

Erste Schritte zum Heimkino: Ort bestimmen und Lichtquellen minimieren

Bevor der erste Film zu Hause über die Leinwand flimmert, benötigt es eine genaue Planung. Zunächst ist die Raumauswahl maßgebend für das spätere Filmvergnügen. Insbesondere ein quadratischer Raum ist aus akustischer Sicht zu vermeiden, da es durch stehende Wellen zu Aufdickungen im Bass kommen kann. Neben der Raumauswahl gibt es weitere Faktoren, die das Heimkino-Erlebnis beeinflussen können: Kahle Wände reflektieren den Schall stärker und es entsteht störender Nachhall. Auch ungünstige Raumecken führen dazu, dass sich der Bass zu sehr aufbläht. Besonders fremde Lichtquellen müssen im Raum verringert werden, wenn Sie eine Leinwand anstelle des Fernsehers bevorzugen. Viele Leinwände können das Beamer-Licht nicht von anderen Lichtquellen unterscheiden. Dies führt dazu, dass eine Leinwand jede Lichtquelle reflektiert. Abhilfe schaffen hier u.a. Sonnenschutzfolie beim Anbieter Folienmarkt, verdunkelnde Vorhänge, Sonnenrollos oder Jalousien. Je weniger Licht in den Raum fällt, desto besser ist das Heimkino-Ambiente.

Ganz wichtig: eine ruhige Optik. Für die bestmögliche Bildqualität wählen Sie idealerweise eine einfarbige, etwas dunkler gehaltenen Tapete für die Stirnwand – und vermeiden Sie die Entstehung von Restlicht.

Weitere Tipps:

– Hochflorteppiche schlucken hohe Töne.
– Subwoofer nicht in die Raumecke stellen.
– Zimmerpflanzen oder Regale sind natürliche Diffusoren, die dem Klang förderlich sind.
– Sitzposition sollte möglichst zentral zur Leinwand ausgerichtet werden.
– Projektor möglichst mittig zur Leinwand platzieren.
– Wenn möglich, Umgebungslicht vermeiden.
– Bequeme Sitzgelegenheiten sorgen für mehr Komfort.

Die passende Hardware für das Heimkino-Flair wählen

Neben der Raumauswahl und den idealen Lichtverhältnissen spielt auch die Hardware eine wichtige Rolle für das perfekte Kinoerlebnis.

Leinwand versus Fernseher
Wer sich ein richtiges Heimkino gestalten möchte, der entscheidet sich für eine Leinwand. Anders als eine weiße Wand bietet die Leinwand eine optimale, störungsfreie Fläche. Zu beachten ist, dass zwischen dem Projektor und der Projektionsfläche eine gewisse Distanz von mindestens zwei Metern empfohlen wird, um ein großes Bild zu erzeugen. Ist der Platz sehr begrenzt, dann wäre die Nutzung eines Fernsehers oder eines Kurzdistanz-Projektors vorteilhafter. Nach dem Filmabend könnte Letztgenannter bis zum nächsten Event in einem Abstellraum verstaut werden. Das spart auch gleich Installationsaufwand.

Beamer

Fällt die Wahl auf die Leinwand, dann wird zur Übertragung des Bildes ein Projektor benötigt. Hier stehen zahlreiche Modelle zur Wahl. Ausschlaggebende Kriterien für das perfekte Heimkino-Erlebnis sind unter anderem die Auflösung des Beamers sowie sein Geräuschpegel. Ein absolutes Muss ist Full HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Besitzt der Beamer einen HDMI-Port und HDCP-Kompatibilität? Dieser digitale Anschluss ist wichtig, um Blu-Ray-Filme anzuschauen. Zudem sollte sich der Nutzer vorher darüber Gedanken machen, ob er an 3D-Effekten interessiert ist. Ist das der Fall, muss der Beamer einen entsprechenden Zusatz. Für ein angenehmes Kinovergnügen in den eigenen vier Wänden ist die Betriebslautstärke des Beamers aber ebenso entscheidend. Übertönt der Projektor den ganzen Film, ist dies sehr störend. Wählen Sie am besten einen Beamer mit einem Geräuschpegel von unter 40 dB. Zudem sollte auf ein scharfes Kontrastverhältnis geachtet werden: mindestens 10.000:1.

Übertragung per Funk oder Kabel

Um Filme in HD-Qualität zu erleben, benötigt es neben einem hochauflösenden Beamer noch weiteres Equipment. Ganz klassisch spielt man DVDs und Blu-rays mit einem hochwertigen Blu-ray-Player ab. Oder man schließt seinen Beamer per HDMI-Kabel an sein Notebook an. Hierbei ist zu beachten, dass nicht jedes Notebook in der Lage ist, hochauflösende Filme abzuspielen. Wer seine Übertragung nicht via HDMI-Kabel steuern möchte, der setzt auf eine elegantere Lösung: die drahtlose Übertragung von Ton und Bild auf den Beamer oder Fernseher. Hierbei gibt es verschiedene Systeme, z.B.: WHDI, WiHD und WiGig.

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