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Der Sonoro Maestro ist ein wirklich hübsch gestylter HiFi-Receiver, der sich stilvoll in anspruchsvoll eingerichtete Wohnräume einfügt. Streaming, Bluetooth, CD, Internetradio etc. – all das ist selbst für Technikeinsteiger absolut kein Problem. Obendrein klingt der Maestro auch noch richtig gut. Nach unserem ausführlichen Test haben wir die in Deutschland entwickelte und hübsche Audio-Vollversorgung nun auch im Video.

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Die Zeit der großen Stereo-Anlagen ist fast vorbei. Statt klobiger HiFi-Türme stehen heute in der Regel kompakte Audio-Anlagen im Wohnzimmer. Wer allerdings großen Wert auf Klang und moderne Ausstattung legt, ist da nicht immer zufrieden. Mit seinem Maestro greift Sonoro genau diese Thematik auf, und bringt all das mit den eigenen Stärken zusammen. Schickes Design, eine wirklich gute Verarbeitung und eine dedizierte Ausstattung. Dieses All-In-One-System ist in etwa so groß wie ein klassischer HiFi-Baustein – und er ist einfach hübsch gestylt. Ganz nebenbei hat er auch noch jede Menge Ausstattung zu bieten. Streamer, Digitalradio, Bluetooth, Spotify-Direktzugang, CD etc. etc. etc.. Eigentlich muss man hier nur noch ein Pärchen Lautsprecher anschließen und schon hat man eine schicke HiFi-Anlage, die auch noch richtig gut klingt.

Klare Identifikation durch charakteristische Designmerkmale – das Maestro ist in jedem Detail gelungen.

Auspacken zum Erlebnis

Bereits das Auspacken macht hier schon Spaß. Klappt man den Deckel der wirklich gelungenen Umverpackung auf, kommen zunächst die Fernbedienung und zwei schön bedruckte Kartons zum Vorschein. Letztere enthalten die gesamte Dokumentation inklusive Anleitung, sowie das passende Zubehör. Dazu gehören das Netzkabel, eine WiFi-Antenne, Teleskopantenne und Wurf-Antenne. Bevor ich euch diesen Alleskönner nun aber im Detail zeige, ziehe ich erstmal die ebenfalls beiliegenden weißen Baumwoll-Handschuhe an. Sie verhindern, dass beim Auspacken und beim Aufbau unschöne Fingerabdrücke oder Kratzer auf der edlen Oberfläche entstehen.
Aber beginnen wir von vorn: Das Maestro basiert auf einem sanft gerundeten Holzgehäuse. Vom Holz ist allerdings nichts zu sehen, das ist nämlich von einer leicht glänzenden Lackierung überzogen. Diese Lackierung ist perfekt aufgetragen und wahlweise in schwarzer oder weißer Ausführung zu haben. Proportional passend dazu stellt Sonoro seinen Streaming-Receiver auf massive Rundfüße mit Gummisohle. So hat der Maestro immer einen stabilen Stand.

Schon das Auspacken des Maestro macht Spaß und sorgt für eine Extraportion Vorfreude.

Auch mit CD

Diese Eleganz zieht sich weiter über die Frontseite. Diese, sowie sämtliche Bedieneinheiten bestehen aus gebürstetem Aluminium. Alle Drehregler und Tasten sprechen präzise an und vermitteln einen wirklich soliden Eindruck. Zur Verarbeitung kommt der Komfort: Beispielsweise kann jede Quelle über ein eigenes Knöpfchen direkt angesprochen werden, ohne dass man sich erst mühsam durch irgendwelche Menüs kämpfen muss.
Welche Quelle gewählt oder welcher Titel aktuell gespielt wird, lässt sich über das 2,8 Zoll messende Farb-Display ablesen, das mittig in der Front sitzt. Beim Maestro handelt es sich übrigens genau genommen um einen CD-Streaming-Receiver. Wird eine CD eingelegt, wechselt der Sonoro selbstständig die Quelle und beginnt die Wiedergabe. Über die unterhalb des Slot-in-Laufwerks eingelassenen Taster lässt sich der CD-Player dann auch direkt am Gerät bedienen. Play, Pause, Stop, vor- und zurückschleppen, alles möglich. Links nebenan ist dann noch eine 3,5 Millimeter-Buchse für den Anschluss eines Kopfhörers platziert.

CDs nimmt das Maestro über seinen frontseitigen Slot-In selbstverständlich ebenfalls entgegen.

Clever und flexibel

Die gebotene Vielfalt geht auf der Rückseite weiter: Ganz links findet sich hier der Netzschalter, über den sich das Maestro vollständig vom Strom trennen lässt. Ein Stückchen weiter rechts werden die WiFi-Antenne angeklemmt und direkt darunter die Lautsprecher. Über den nebenan platzierten Vorverstärker-Ausgang kann das Sonoro auch als reiner Streaming-Vorverstärker verwendet werden. Eine clevere und flexible Lösung, die die Einsatzmöglichkeiten deutlich erweitert. Die beiden nebenan befindlichen Buchsen erlauben den Zugang einer externen Quelle. Das kann beispielsweise ein Sat-Receiver oder ein Tape-Deck sein. Auch Vinylfreunde kommen hier auf ihre Kosten. Der Maestro bietet nämlich einen Phono-Eingang inkl. Masseklemme an. Hier lassen sich Plattenspieler mit MM-Nadelsystemen betreiben, ohne dass man einen zusätzlichen Phono-Vorverstärker benötigt.
Fehlen noch die digitalen Zugänge: Diesbezüglich bietet der CD-Receiver je einen optischen und elektrischen Eingang an. Abgerundet wird das Anschlussfeld dann durch einen USB- und eine Ethernet-Port.

Anschlüsse satt: Neben zwei analogen Eingängen bietet der Multimedia-Alleskönner auch diverse Digitalports an.

Klassische Steuerung

Die Steuerung aus der Ferne erfolgt dann via Fernbedienung. Sie ist übersichtlich strukturiert und liegt wirklich gut in der Hand. Eine Taste führt beispielsweise direkt zu diversen Online-Musikdiensten. Dazu gehören unter anderem Spotify, Tidal oder Amazon Music. Alternativ kann ich hier aber auch direkt auf Musik zugreifen, die beispielsweise auf einer NAS-Platte abgelegt ist.
Eine App gibt es natürlich auch. In diesem Fall dient sie aber nicht der Bedienung, sondern bietet die Möglichkeit den Maestro auf den Raum einzumessen, in den er spielt. Aktuell allerdings ausschließlich für iOS und Modelle ab iPhone 6s. Ist die App heruntergeladen und der Zugriff auf Bluetooth und das Mikrofon gewährt, kann es schon losgehen.

Große Tasten, sehr guter Druckpunkt übersichtliches Design: Auch die Fernbedienung überzeugt.

Raumkorrektur

Nach einem kurzen Testton gibt das Sonoro dann einen weiteren Testton von sich, der 50 Sekunden lang zu hören ist. In dieser Zeit wandert man einfach mit dem iPhone in der Hand durch den Raum. Anschließend werden die über das Mikrofon aufgezeichneten Daten an das Maestro gesandt. Dort werden sie dann analysiert und die Wiedergabeparameter und Filtereinstellungen korrigiert. So wird der Klang an die gegebenen Raumverhältnisse angepasst. Selbstverständlich lässt sich die Raumkorrektur über die Menüeinstellung aber auch wieder deaktivieren.

Ist die App auf dem iPhone geladen, wird sie noch schnell mit dem Maestro gekoppelt und die Einmessung kann beginnen.

Fazit

Das Maestro ist eine smarte HiFi-Lösung. Es ist kompakt gehalten, schick gestylt, einfach zu bedienen und für alle modernen Quellen offen. Tidal, Spotify, Deezer, Amazon Music – alles direkt empfangbar. Dazu kommen tausende Internetradiostationen und natürlich lassen sich auch Smartphone und Tablet per Bluetooth mit dem Sonoro verbinden. Ausserdem klingt der hübsche CD-Receiver auch noch richtig gut. Alles dazu erfahrt ihr in unserem ausführlichen Testbericht.

Test & Text: Roman Maier
Fotos & Video: Philipp Thielen

Gesamtnote: 90/90
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: hervorragend

89 of 100

90 of 100

90 of 100

Technische Daten

Modell:Sonoro
Maestro
Produktkategorie:Multimedia-Verstärker (netzwerkfähig)
Preis:1.299,00 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Schwarz
- Weiß
Vertrieb:sororo, Neuss
02131 88 34 141
www.sonoro.de
Abmessungen (HBT):120 x 432 x 277 mm
Gewicht:6,0 kg
Eingänge, analog:- AUX 1 (Cinch),
- AUX2 (3,5 mm Klinkenbuchse)
- Phono (MM)
Eingänge, digital:- USB
- Optisch
- Koaxial
- LAN
- WLAN (2,4 GHz und 5 GHz)
- Bluetooth
Ausgänge1 x Vorverstärkerausgang
2 x Lautsprecher
Quellen:- Bluetooth (aptX)
- CD
- USB
- DAB+/DAB-Tuner
- FM-Tuner
- Internetradio
- Tidal
- Spotify
- Quobuz
- Deezer
- Amazon Music
Lieferumfang:- Maestro
- Fernbedienung
- Bedienungsanleitung
- Teleskopantenne
- WiFi-Antenne
- Handschuhe
Pros und Contras:+ Raumkorrektur-App
+ 2,8-Zoll Display
+ Fernbedienungs-App
+ Webfrontend
+ lackiertes Holzgehäuse
+ Vorverstärker-Ausgang
+ exzellente Verarbeitung
+ ausgewogener Klang
+ hohe Leistungsreserven
+ integrierter CD-Player
+ multiroomfähig (UNDOK)

- keine Contras
Benotung:
Klang (60%):89/90
Praxis (20%):90/90
Ausstattung (20%):90/90
Gesamtnote:90/90
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistunghervorragend
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