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High End zum Anfassen ist die Devise beim Rose RS150. Der Netzwerkplayer mit dem riesigen Touchscreen lässt sich nicht nur gut bedienen, sondern auch individuell anpassen. Dabei überzeugt er neben seinem schicken Äußeren zusätzlich mit einen enormen Funktionsumfang und hochwertiger Technik. Wir haben uns das Flaggschiff der koreanischen Audioexperten genauer angesehen.

Sein riesiges Display, das die gesamte Front dominiert, macht den RS150 zu einem echten Hingucker.

Smartphones haben die heimische Unterhaltungselektronik zwar deutlich komfortabler gemacht, doch dabei gibt es einen Nachteil. Dadurch, das alles mit dem selben Gerät gesteuert wird, wirken viele HiFi-Komponenten heute ein wenig austauschbar. Dazu kommt, das besonders Streamingsysteme heute kaum noch Anzeigen oder Bedienelemente bieten und darum ein eher schlichtes, teils sogar unansehnliches Gehäuse nutzen. Für ein modernes Audiosystem mit Lifestyle-Charakter ist dies keine Lösung. Der koreanische Hersteller Rose sieht dies ähnlich. Hier will man keine einfachen Klangwerkzeuge entwickeln, sondern perfekt integrierbare Systeme, die eine Verbindung zwischen Mensch und Musik schaffen. Das gilt besonders für den Referenz-Netzwerkplayer RS150, der dazu von allem ein wenig mehr bieten möchte, als vergleichbare Systeme.

Widescreen

Ich glaube man braucht nicht lange drum herum reden: Der Rose RS150 sieht aus, wie kein anderes HiFi-System auf dem Markt. Beinahe die gesamte Front des, nicht unbedingt kleinen Players, wird hier für das enorme Display verwendet. Dabei ist der Bildschirm allerdings nicht als reine Anzeige ausgelegt, sondern stellt ein Kernelement des Players dar. Er schafft die Verbindung zwischen Nutzer und Musik, denn mit dem Touchscreen lässt sich das gesamte System kontrollieren. Die Vorteile einer Bedienung per Smartphone werden also direkt in den RS150 integriert, wodurch auch das Design des Gerätes selbst deutlich ansprechender wird. Die Ähnlichkeit zu einem Smartphone geht aber noch weiter, denn Rose setzt bei seinem Streaming-Flaggschiff ebenfalls auf eine modifizierte Android-Version als Betriebssystem. Nutzer entsprechender Telefone fühlen sich also sofort heimisch und auch Funktionsumfang und Systemstabilität profitieren von der bekannten Software.

Für die Auswahl der unterschiedlichen Funktionen werden große Symboltasten verwedet, deren Reihenfolge und Design man anpassen kann.

Choose your style

Während beim Smartphone aber meist auf schlanken Formfaktor und geringes Gewicht geachtet wird, geht Rose in eine andere Richtung. Hier wir die Glasfront mit einem dickem Aluminiumkleid kombiniert, das sich wunderbar in Anlagen mit High End Komponenten einfügt. Mit schlanken Kühlrippen an den Seiten und einem, dezent in den Deckel eingefrästen Firmenlogo, macht der RS150 optisch und haptisch einen klasse Eindruck. Erhältlich in schwarz und silber, ist das Gehäuse der erste Schritt zur Individualisierung. Dazu kann man außerdem das User Interface des Gerätes anpassen. Sechs verschiedene Stilvarianten stehen zur Verfügung, von edlen Bronze- oder Silbertönen, bis zu peppig bunten Schaltflächen. Auch die Reihenfolge der App-Logos im Hauptmenü lässt sich verändern, so dass oft genutzte Funktionen schneller erreichbar sind. Im Standby kann man außerdem die Uhrzeit und das Wetter in verschiedenen Stilen anzeigen lassen. Im Spielbetrieb gibt es dann auf Wunsch die Auswahl zwischen zahlreichen, unterschiedlichen VU-Metern.

Rose RS150 – Möglichkeiten ohne Ende

Doch nicht nur optisch legt der koreanische Hersteller Wert auf Vielfältigkeit. Auch in Sachen Funktionen und Anschlussmöglichkeiten, spielt der RS150 in der ersten Liga mit. Das bedeutet aber, das das Heck deutlich weniger aufgeräumt ausfällt, als die anderen Seiten des Gerätes. Hier warten dutzende Ein- und Ausgänge aller Art darauf, analoge und digitale Signale zu verarbeiten. Wichtig für ein Streamingsystem ist dabei immer der Netzwerkanschluss. Dieser ist beim RS150 zwar nicht absolut zwingend, doch wer alle Funktionen nutzen möchte, sollte für Zugang zu Heimnetzwerk und Internet sorgen. Eine integrierte WLAN-Verbindung gibt es leider nicht, doch das System ist mit entsprechenden USB-Dongles verwendbar. Gleiches gilt für Bluetooth, wobei hier ein passender Adapter bereits beiliegt, da auch die Fernbedienung des RS150 die kabellose Verbindung nutzt. Neben seiner Funktion als Streamer, kann der Rose aber auch als vollwertiger Mediaserver eingesetzt werden.

Rose bestückt seinen Referenzplayer mit einer Vielzahl verschiedener analoger und digitaler Anschlüsse, wodurch er als Quelle, DAC und Vorstufe genutzt werden kann.

Datentresor

An der Unterseite befindet sich ein Fach, in das eine SSD mit SATA-Schnittstelle und bis zu 4 Terabyte Speicher eingesetzt werden kann. Einmal eingesteckt und mit den vier beiliegenden Schrauben fixiert, ist sie bereit für den Einsatz. Auch externe Festplatten können per USB vom RS150 ausgelesen werden. Dazu lassen sich selbst MicroSD-Karten von Größen bis 400 Gigabyte als Speicher verwenden. Versehen mit einem externen optischen Laufwerk, kann der Rose sogar CDs abspielen oder rippen. Es bietet sich also an, das Gerät mit irgendeiner Art von Speicher auszustatten, um das eigene HiFi-System besonders schlank zu halten. Gerade Einsteiger bekommen so eine Platz und Kosten sparende Methode eine Streaming-Infrastruktur zu erstellen, bei dem man nur wenig Kenntnis über Netzwerktechnik benötigt. Dabei lassen sich die verschiedenen Einstellungen des Gerätes dank des Touchdisplays gut kontrollieren. Selbst wenn man einmal etwas manuell eingeben muss, ist dies dank der vollwertigen Bildschirmtastatur kein Problem.

Mit wenigen Handgriffen lässt sich der RS150 zu einem vollwertigen Server aufrüsten. Dafür reichen eine passende SSD und ein Schraubenzieher.

Frei kombinierbar

Ich verbinde unser Testgerät kurzum per XLR mit einem Hegel H390 und einem Paar Canton Reference 7.2 DC Standlautsprecher. Da der RS150 selbst ebenfalls über eine eigene Lautstärkeregelung verfügt, bietet sich alternativ auch die Verwendung mit einem Paar Aktivlautsprecher an. Ich möchte aber den Vollverstärker die Arbeit machen lassen und konfiguriere dazu im Audiomenü die Anschlüsse des Streaming-DACs. Dank einer fest einstellbaren Spannung für die analogen Ausgänge, lässt sich hier wunderbar einfach eine perfekte Abstimmung erreichen. Alles ganz bequem per Fingertippen. An einem der drei verfügbaren USB-A-Ports wird dann noch der Bluetooth-Dongle eingesteckt, woraufhin auch die Fernbedienung Kontakt mit dem Gerät aufnimmt. Mit dem Anschluss des Netzwerkkabels ist der Rose dann vollständig einsatzbereit. Wer im Besitz eines entsprechenden Abos ist, kann nun noch seinen Tidal oder Qobuz Account einrichten. Beide Dienste sind direkt in das System integriert, während weitere Online-Anbieter sich per Bluetooth oder AirPlay2 verwenden lassen.

Mit Tidal und Qobuz sind zwei anspruchsvolle Streamingdiesnte mit an Bord. Mit RoseTube lässt sich dann zusätzlich auf viele Millionen Musikvideos zugreifen.

Bewegte Bilder

Neben den beiden audiophilen Streamingdiensten hat Rose dann noch einen weiteren gigantischen Service in sein System eingebunden, den man als Musikfan oft gar nicht auf dem Schirm hat. Über die RoseTube App greift der RS150 auf die Inhalte von YouTube zu. Dabei handelt es sich zwar in erster Linie um eine Videodienst, doch hier gibt es trotzdem so viel Musik, wie sonst nirgendwo. RoseTube ist dabei klar auf die Wiedergabe von Musikvideos ausgelegt und bietet im Startbildschirm bereits einige Empfehlungen an. Daneben kann man auch nach unterschiedlichen Genres filtern lassen und mit der Suchfunktion auch alle auf YouTube befindlichen Videos ansehen – und das werbefrei. Eine tolle Methode, um ohne Abo bereits auf Millionen von Songs zugreifen zu können. Daneben lassen sich auch lokal gespeicherte Filme, Serien und Clips mit einer separaten Video App wiedergeben.

Film ab!

Trotz der enormen Ausmaße des Displays, ist sich auch Rose bewusst, das die beinahe 15 Zoll für einen Filmabend nicht ausreichen. Darum bietet der RS150 zwei HDMI-Ports, von denen einer auch mit ARC genutzt werden kann, um den Fernseher in die Anlage einzubinden. In der RoseTube App suche ich zunächst nach dem Kanal Frog Leap Studios, der sich auf Metal Cover bekannter Popsongs spezialisiert hat. Bei deren Wiedergabe überzeugt der RS150 mit ausgewogenem Sound, obwohl die Qualität der YouTube Tonspur prinzipiell nur einer mittelmäßigen MP3-Datei entspricht. Der Streamer bietet hier dennoch ordentliche Dynamik und eine angenehm große Bühne. Kein schlechter Einstand für den Rose, dessen Technik mit dem anliegenden Signal natürlich deutlich unterfordert ist. Der verbaute DAC ist schließlich in der Lage, HiRes-Files mit bis zu 384 kHz und 32 Bit, oder sogar DSD512 wiederzugeben.

Die Navigation durch die eigene Bibliothek oder das Angebot von Streamingdiensten, fällt dank des eingängigen User Interfaces, angenehm leicht.

Referenztechnik

Es bleibt allerdings noch anzumerken, das der RS150 momentan in zwei Varianten erhältlich ist. Während Funktionsumfang und Design gleich bleiben, wird im Modell RS150B ein anderer DAC-Chip verwendet. Anstelle des AK4499EQ, der in unserem Testmodell verbaut ist, setzt man dort auf den ES9038PRO von ESS. Bei beiden handelt es sich um die Referenzmodelle der jeweiligen Halbleiterhersteller, so dass, wie auch bei den restlichen Bauteilen, die High End Ansprüche gewahrt sind. Neben einer Clockingsektion, die auf die Femtosekunde genau arbeitet, verfügt der Player dann außerdem über ein großes Linearnetzteil. Bei weitem kein Standard für digitale Quellgeräte. Auch an Kompatibilität mit anderen HiFi-Geräten der Referenzklasse wurde gedacht. So besitzt der RS150 zwei unterschiedliche I²S-Ausgänge, die für die Verwendung mit besonders hochwertigen DACs gedacht sind. Die Auswahl von Ein- und Ausgängen erfolgt dann mit einem sehr übersichtlichen Bildschirm, bei dem man schlicht auf ein Bild der gewünschten Buchse tippt.

Auch bei der Auswahl von Ein- und Ausgängen stellt sich das große Display als enorm komfortabeles Bedienelement heraus. In der übersichtlichen Schmadarstellung lassen sich außerdem diverse technische Einstellungen wie ein Upsampling oder eine feste Ausgangsspannung auswählen.

Rund um den Globus

Auch die beiden Radiodienste, die Rose seinem Streaming-Flaggschiff mit auf den Weg gibt, reizen diese Technik natürlich nicht aus. Dafür punktet der RS150 auch hier mit guter Bedienbarkeit und schicker Präsentation. Das normale Internetradio bietet Zugriff auf hunderte Sender aus Ländern rund um die Welt. Dazu kommt dann noch die Rose FM App, die auf dem Bildschirm einen klassischen Radiotuner, inklusive Drehregler zur Frequenzsuche, simuliert. Hier stehen allerdings nur einige Sender aus Korea, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz zur Verfügung, was die Funktionalität ein wenig einschränkt. Generell sollte Rose noch ein wenig Feinarbeit bei der Lokalisation seiner Software betreiben. Neben einem prominent integrierten Onlinedienst, der nur in Korea verfügbar ist, sind auch Beschriftungen teils ein Problem. Hin und wieder stolpert man über manchen falsch übersetzten Begriff und ganz selten werden noch koreanische Schriftzeichen eingeblendet. Das sollten die Entwickler ruhig noch mal drüber schauen.

Die Fernbedienung ist eine gute Ergänzung zur Bedienung am Gerät selbst. Einige Schnellzugriffstasten erleichern die Bedienung des RS150 zusätzlich.

Knalleffekt

Erneut stimmt auch bei der Radiowiedergabe die Soundqualität. Das von RadioBOB in die Welt gesendete „Purple Rain“ von Prince überzeugt mit schönem Fluss und einer erfreulich hohen Detailausbeute. Doch es wird Zeit, den RS150 ein wenig mehr zu fordern und ihm zumindest einmal ein paar CD-Rips vorzusetzen. Bei „Taylor Hawkins & the Coattail Riders“ legt der Rose dynamisch und knackig los. Das steht den Songs, die größtenteils auf schnelle Schlagzeuge und Gitarren fokussiert sind, ausgezeichnet zu Gesicht. Die Drumsticks treffen ohne große Vorankündigung präzise ihre Ziele, die im Anschluss an den ersten druckvollen Kick, ein paar feine Details spendiert bekommen. Gerade bei Becken und auch akustischen Gitarren, liefert der DAC des RS150 so ein facettenreiches Klangbild ab. Dazu findet der Rose eine gute Mischung aus differenzierter Offenheit und musikalischer Dichte. Einzelne Elemente lassen sich heraushören, verlieren sich aber nicht im prinzipiell eher ausgefüllt wirkenden Raum.

Auf Wunsch lassen sich im Betrieb verschiedene simulierte VU-Meter einblenden, mit denen man den RS150 optisch gut auf weitere Geräte abstimmen kann.

Kontrolle mit Stil

Während der Wiedergabe tippe ich auf das „Vollbild“ Symbol auf dem Bildschirm. Umgehend wechselt die Anzeige von der Listendarstellung in eine ansprechendere Variante. Hier werden Titel und Künstler angezeigt, ergänzt durch verschiedene Playerfunktionen und eine Darstellung des Albumcovers. Als Hintergrund wird dabei ebenfalls das Cover eingeblendet, das zum Bildschirmrand hin langsam ausläuft. Das sieht einfach deutlich cooler aus, als die übliche, eher kalte Präsentation einfacher Daten. Auch die Funktionalität des Touchscreens ist wunderbar. Die Erkennung ist präzise und die Reaktionszeit des Rose, mit seinen insgesamt sechs Prozessorkernen und vier Gigabyte Arbeitsspeicher, ist gering. Die Bedienung mit der Fernbedienung ist ebenfalls gelungen, selbst wenn die Markierung der momentan ausgewählten Schaltfläche, je nach Hintergrund, teils schwer erkennbar ist. Dafür muss man, dank Bluetooth, die Fernbedienung nicht auf das Gerät richten, um Eingaben zu tätigen.

Im Wiedergabebildschirm vereinen sich erneut tolles, modernes Design und ausgezeichnete Bedienbarkeit.

Qual der Wahl

Doch die enorme Funktionsvielfalt eines Gerätes wie dem RS150, lässt sich natürlich sehr gut mit Smartphone bedienen. Darum gibt es selbst für den RS150 die Rose HiFi genannte App, die Player- und Biblitoheksfunktionen steuert. Erneut ist die Lokalisation teils etwas lückenhaft, doch auch hier findet man sich schnell zurecht und kann den Netzwerkplayer, nach wenigen Minuten Einarbeitung, flüssig bedienen. Wer bereits im Besitzt einer Lizenz für das beliebte Musik- und Serverprogramm Roon ist, kann den RS150 auch damit verwenden. Das Gerät ist Roon Ready zertifiziert, lässt sich mit der passenden Remote App steuern und in ein Multiroom-System einbinden. So schön all die anderen Optionen zur Kontrolle auch sein mögen, ich persönlich bevorzuge tatsächlich die Bedienung per Touchscreen. Er macht Streaming wieder ein wenig nahbarer und schafft eine engere Verbindung zur eigenen Anlage und der liebgewonnenen Elektronik.

Mit der Rose HiFi App für Smartphones und Tablets, lässt sich das System ebenfalls gut bedienen. Dafür fehlt der Knalleffekt des enormen Displays.

Live dabei

Weiter geht es mit ein wenig Live-Atmosphäre in HiRes. Dabei macht der RS150 so weiter, wie er es auch bei anderen Quellen tat. Der eröffnende Riff zu „Smoke on the Water“ schallt unheimlich satt aus den Lautsprechern und man fühlt sich fast, als wäre man selbst beim Konzert in Osaka dabei. Dazu kommt nochmal die tolle Umsetzung von Percussion-Instrumenten. Schlagzeuge und Becken bieten strammen Antritt, abgerundet mit schönen Details. Die applaudierende Menge, die sich vor beinahe 50 Jahren um Deep Purples Bühne versammelte, wird gut im Raum verteilt. Dabei zieht der RS150 die Bühne bei hoch aufgelöstem Material noch ein wenig größer auf als zuvor. Der AKM DAC-Chip, der sich für die Wandlung verantwortlich zeigt, findet auch hier wieder eine gute Mischung aus Dynamik, Detailtreue, Offenheit und Dichte. So spielt unser RS150 genreübergreifend angenehm musikalisch, ohne digitale Kälte.

Aus edlem Material gefertigt und hochwertig verarbeitet, erfüllt der RS150 klar die Ansprüche der Referenzklasse.

Fazit

Rose kombiniert hochwertige Technik mit einem Funktionsumfang, der selbst im High End Bereich seines gleichen sucht. Wodurch sich dieser Netzwerkplayer aber besonders auszeichnet ist sein Bewusstsein dafür, all seine Möglichkeiten mit einem Höchstmaß an Stil und Komfort zu kombinieren. Der RS150 und sein gigantischer Touchscreen sehen nicht nur einzigartig aus, sondern verbinden den Nutzer auf eine neue Art und Weise mit seiner Musik und der eigenen Anlage. Egal ob als Server, Streamer, DAC oder Videoplayer, Roses Premium-System macht stets eine gute Figur und punktet zusätzlich mit cleveren Features. Wer ein Audio-System mit dem gewissen Etwas sucht, wird beim RS150 sicher fündig.

Test & Text: Philipp Schneckenburger
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: 98/100
Klasse: Referenzklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

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Technische Daten

Modell:Rose RS150
Produktkategorie:Netzwerkplayer/ Mediaserver
Preis:um 4000 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführung:- Schwarz
- Silber
Vertrieb:audioNEXT, Essen
0201 79939404
www.audiodomain.de
Abmessungen:123 x 430 x 316 mm
Gewicht:13 kg
Eingänge:1 x Ethernet
1 x microSD
2 x USB-A (auch Ausgang)
1 x USB-B
1 x AES/EBU
1 x HDMI (ARC)
1 x Toslink optisch
1 x S/PDIF koaxial
1 x Cinch Stereo
1 x USB-A (für BT-/ WLAN-Dongle)
Ausgänge:1 x XLR Stereo
1 x Cinch Stereo
1 x HDMI
1 x Toslink optisch
1 x S/PDIF koaxial
1 x I²S RJ45
1 x I²S DVI
Unterstützte Audioformate:WAV, FLAC, ALAC, WMA, MP3, OGG, AIFF, APE, DSD, AAC, MQA
Unterstütze Abtastraten:- PCM: bis maximal 384 kHz, 32 Bit
- DSD: bis maximal DSD512, 22,5 MHz, 1 Bit
Unterstütze Videoformate:ASF, AVI, MKV, MP4, WMV, MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4
Videoauflösung:maixmal 4K, 60 fps
Streaming:- UPnP/ DLNA
- Internetradio
- RoseTube (YouTube)
- Podcasts
- Tidal
- Qobuz
- Roon
- Bluetooth
- AirPlay2
- Bugs (nur Korea)
Bedienung:- Touchdisplay
- Fernbedienung
- Rose HiFi App
- Roon
Lieferumfang:1 x RS150
1 x Netzkabel
1 x Bluetooth-Dongle
1 x Batterien (inkl. Fernbedienung)
1 x Montageset für Festplatte
1 x Simple Manual
Pros & Contras:+ enormer Funktionsumfang
+ tolles Design
+ hochwertige Verarbeitung
+ ausgezeichnete Anschlussmöglichkeiten
+ Videofunktion
+ zum Mediaserver aufrüstbar
+ musikalische Klangabstimmung
+ tolle Percussions
+ sehr komfortabel Bedienbar
+ werbefreie YouTube Integration

- Software teils mäßig lokalisiert
Benotung:
Klang (60%):97/100
Praxis (20%):99/100
Ausstattung (20%):100/100
Gesamtnote:98/100
Preis/Leistungsehr gut
Getestet mit:- Hegel H390
- Canton Reference 7.2 DC
- Viablue SC-4
- Panasonic TX-55GZW1004

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