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Mit dem AIA Immersive 5.1 System möchte Ascendo zeigen, dass man auch auf kleinem Raum vollen Klang genießen kann. Dazu setzt der deutsche Heimkinospeziallist auf On-Wall Lautsprecher mit hohen Wirkungsgrad und breitem Abstrahlverhalten, kombiniert mit einem leistungsstarken Subwoofer. So sollen auch Wohnräume mit recht wenig Fläche, zu atmosphärischen Filmtempeln werden. Wir haben uns das Ascendos Einsteigersystem im Praxistest vorgenommen.

Die fünf schlanken On-Wall Lautsprecher und der aktive Subwoofer des AIA Heimkinosystems kommen schon mit recht wenig Platz aus.

Auro-3D, Dolby Atmos, DTS:X. Die aktuellen Tonformate liefern zweifelsfrei tolle Filmerlebnisse. Den Gang in den Kinosaal, mit klebrigen Böden und überteuerten Snacks, kann man sich da mittlerweile eigentlich sparen. Dreidimensionalen, immersiven Sound gibt es schließlich auch für Zuhause. Doch nicht jeder hat Platz für ein echtes Heimkino. Für die Erfüllung dieser opulenten Soundträume müssen mittlerweile nämlich über zehn Lautsprecher im Raum verteilt werden. Gut, dass es clevere Klanglösungen gibt, die auch mit weniger Platz und Material auskommen. Heimkinospezialist Ascendo bietet mit seinem AIA Immersive System nun ein erweiterbares 5.1 Surroundset an, das auch in kleineren Räumen 3D-Sound-Erlebnisse schaffen kann. Der Schlüssel zum Erfolg? Flexibel einsetzbare Schallwandler in besonders schlankem Format.

Schlankheitskur

Die High End Lautsprecher der deutschen Firma Ascendo kennt man aus vielen eindrucksvollen Heimkinoinstallationen. Dazu sorgte der Hersteller beispielsweise auch mit seinem SMSG50 Subwoofer, und dessen gigantischem 50-Zoll-Treiber, für Aufsehen. Das AIA Immersive Heimkinosystem geht es nun mehr als nur eine Nummer kleiner an. Mit dem 5.1 Set, bestehend aus den On-Walls CCM5-P und dem SV-12 Subwoofer, möchte man zeigen, das auch mit kompakteren Lautsprechern und in kleineren Räumen, guter Kinoklang erreicht werden kann. Trotz der klaren Ansage, bin ich überrascht, als ich die CCM5-P aus ihrer Verpackung entnehme. Selbst für On-Wall Lautsprecher sind diese nämlich beeindruckend flach konstruiert. Gerade einmal siebeneinhalb Zentimeter tief sind die schwarz lackierten MDF-Gehäuse. Selbst die Abdeckungen, die magnetisch an den Boxen angebracht werden, tragen nur sechs zusätzliche Millimeter auf. Damit das Gehäusevolumen dann doch nicht zu mager wird, genehmigen sich die CCM5-P dafür ein wenig mehr Raum Höhe und Breite.

Selbst mit der magnetischen Abdeckung tragen die CCM5-P nur wenig auf.

Gibt Halt

Dennoch bleiben die On-Walls ziemlich kompakt. Trotz der stabilen Gehäuse bringt darum jeder CCM5-P auch nur vier Kilogramm auf die Waage. Dementsprechend können die Boxen an beinahe jeder Wand angebracht werden. Dank der eingebauten Halterung auf der Rückseite, reicht dazu schon eine einzelne Schraube. Leider fehlt dann ein winziges Detail, um die Lautsprecher wirklich eben an der Wand anliegen zu lassen. Verlegt man seine Kabel offen, anstatt innerhalb der Wände, liegen die Gehäuse unten auf. Eine kleine Aussparung um die Anschlüsse herum, würde hier Abhilfe schaffen. Wer die CCM5-P als In-Walls verwendet, hat hier natürlich keine entsprechenden Probleme. Großes Lob gibt es dann für die alternative Befestigungsmethode. So verfügen die Lautsprecher über zwei Löcher, durch die sie direkt auf Wand oder Decke geschraubt werden können. Gerade beim Einsatz als Effektlautsprecher in einem Dolby Atmos Setup, erleichtert das die Installation, sollte man sein 5.1 Set später erweitern wollen.

Auf gleicher Linie

Neben der Effektivität bei der Konstruktion des Gehäuses, stand natürlich auch der akustische Aspekt im Vordergrund. Schließlich soll hier mit vergleichsweise wenigen Elementen und mit einem überschaubaren Budget, packender Surroundsound generiert werden. Entsprechend wurde auf einen guten Wirkungsgrad geachtet, so dass auch mit weniger Verstärkerleistung bereits ordentliche Pegel zu Stande kommen. Ascendo entschied sich für den Einsatz eines Koaxialtreibers, der recht zentral in das Gehäuse eingesetzt ist. Dabei wird ein Tiefmitteltöner mit 130 Millimeter Durchmesser, mit einer 25-Millimeter-Hochtonkalotte kombiniert. Über dem Treiber befindet sich dann die Öffnung für den Bassreflexkanal, mit dessen Hilfe der CCM5-P bis hinunter zu 85 Hertz spielen soll. Für alle Frequenzen darunter ist im AIA Set dann der SV-12 verantwortlich. Im Gegensatz zu den besonders flachen Passivlautsprechern, ist der aktive Subwoofer eher großräumig dimensioniert. Dennoch lassen ihn seine gerundeten Kanten ein wenig schlanker auftreten, als es die reinen Abmessungen vermuten lassen.

Kompakt kann man den SV-12 zwar nicht unbedingt nennen, doch durch das gerundete Gehäuse ist der Subwoofer absolut wohnraumtauglich.

Spielkamerad

Wie der Name bereits verrät, agiert im SV-12 ein Tieftöner, dessen Durchmesser zwölf Zoll beträgt. Dieser feuert nach vorne in den Raum hinein, wobei er von zwei großen Bassreflexöffnungen unterstützt wird. Auch diese sind nach vorne auf die Hörposition gerichtet und schön in das Gehäuse eingefasst. Anders als bei den bewusst eher zurückhaltenden On-Walls, verleiht Ascendo seinem Tieftöner damit ein etwas offensiveres Design. Dazu ließ man es sich außerdem nicht nehmen, die große Sandwich-Membran mit einem Firmenlogo zu verzieren. Wer dem nichts abgewinnen kann, kann den SV-12 aber auch mit der beiliegenden Stoffabdeckung versehen. Sie verleiht dem, immerhin 40 Zentimeter breiten und 48 Zentimeter hohen Subwoofer, ein wenig zusätzliche Wohnraumtauglichkeit. Außerdem stimmt die Abdeckung den Sub optisch ein wenig mehr auf die CCM5-P ab. Anstelle eines glatten Lacks, besitzt der SV-12 nämlich in ein schwarzes Eschenfurnier, das sich um das, intern enorm versteifte, Gehäuse aus HDF legt.

Anschlussfreudig

Während die Optik des SV-12 nichts allzu spektakuläres bietet, geht Ascendo bei der Ausstattung seines Basslieferanten in die Vollen. Das große Aktivpanel auf der Rückseite bietet nicht nur zahlreiche Anschlüsse, sondern auch jede Menge Möglichkeiten, den Subwoofer perfekt zu justieren. Seine Signale kann der SV-12 dabei auf mehrere Arten entgegen nehmen. Gleich zwei LFE-Eingänge warten hier darauf, vom angeschlossenen AV-Receiver versorgt zu werden. Während der XLR-Eingang auf die Profiqualitäten des Subwoofers hindeutet, wird wohl der Cinch-Eingang das Mittel der Wahl für die meisten Nutzer sein. Besonders praktisch sind außerdem die beiden vorhandenen LFE-Ausgänge. Hier kann das Signal an zusätzliche Subwoofer weitergeleitet werden, ohne das mehrere Ausgänge am AV-Receiver benötigt werden. Über den Pass-Through, lässt sich das 5.1 System also äußerst unkompliziert erweitern. Zusätzlich zu den beiden LFE-Inputs, verfügt der SV-12 aber auch über einen normalen Line-In. Statt am Receiver, wird die Basswiedergabe dabei direkt am Subwoofer kontrolliert.

Die Rückseite des SV-12 bietet nicht nur viele Anschlussmöglichkeiten, sondern auch die nötigen Bedienelemente, um den Basslieferanten passend zum Raum abzustimmen.

Wunschkonzert

Um den SV-12 in seinem Umfeld optimal arbeiten zu lassen, stehen einem auf der Rückseite drei Werkzeuge zur Verfügung. Mit dem obersten Regler auf dem Panel, wird der Leistungsoutput der Endstufe kontrolliert. Insgesamt 500 Watt werden von einer Class-D-Endstufe bereitgestellt, die mit Hilfe des kleinen Potis stufenlos reguliert werden können. Direkt darunter befindet sich dann die Anpassungsmöglichkeit für die Grenzfrequenz des Subwoofers. Frühestens bei 150 und spätestens bei 40 Hertz kann der SV-12 in das Spiel mit einsteigen. Leider sind dies auch die einzigen Werte, die auf der Skala des Drehreglers angezeigt sind. Für eine genauere Einstellung wären ein oder zwei zusätzliche Werte durchaus praktisch. Als letztes darf dann noch die Phase des Subwoofers angepasst werden. Hier zeigt sich Ascendo dann allerdings besonders nutzerfreundlich. Während viele Subwoofer nur die Wahl zwischen 0 und 180 Grad lassen, kann auch die Phase beim SV-12 vollkommen stufenlos eingestellt werden.

Schnell aufgestellt

Bevor wir aber zur Abstimmung kommen, wollen alle Lautsprecher erst einmal im Raum verteilt werden. Dabei sollte man darauf achten, dass die Hochtöner der CCM5-P ungefähr auf auf Ohrhöhe positioniert werden. Mit jeweils einer Schraube sind die beiden Frontspeaker in wenigen Momenten, hochkant an der Wand angebracht. Auch die Lautsprecher für die Surroundkanäle werden so ruck-zuck, hinter der Couch an der Wand befestigt. Hier lasse ich allerdings etwas mehr Platz zwischen den On-Walls als vorne, um mit den Effektkanälen ein besseres Raumgefühl erzeugen zu können. Dank der zentralen Positionierung des Koax-Treibers in den Lautsprechern, kann der Center problemlos in horizontaler Ausrichtung angebracht werden. Etwas unterhalb von Fernseher oder Leinwand, lässt er sich direkt auf die Wand schrauben. Die vergoldeten Federklemmen, die in die Gehäuse der CCM5-P hineinversetzt sind, benötigen beim Öffnen ein wenig Kraft. Anschließend halten sie die Lautsprecherkabel aber angenehm fest und bieten ausgezeichneten Kontakt.

Dank der Halterung an der Oberseite und den Durchführungen im Gehäuse, lassen sich die CCM5-P schnell und sicher an Wänden oder Decken anbringen. Dazu sind die Lautsprecher auch mit VESA-Halterungen kompatibel.

Feinabstimmung

Etwas links unterhalb des Bildes wird dann auch der Subwoofer mit dem AV-Receiver verbunden. Dabei ist ein wenig Abstand zu Wänden oder Ecken gut, um unschönem Dröhnen vorzubeugen. Hier macht sich auch die komfortable Phaseneinstellung des SV-12 bezahlt. Da die On-Walls und der Tieftöner schon allein konstruktionsbedingt unterschiedliche Entfernungen zum Hörplatz besitzen, kann hier die unterschiedliche Laufzeit gut angeglichen werden. Für die Kombination mit den CCM5-P ist es gut, die Grenzfrequenz nicht zu niedrig zu wählen. Mit einem Einstieg des Subwoofers ab etwa 100 Hertz, werden Löcher im Frequenzgang vermieden. Wie bei jedem Surroundset sollte man sich auch hier etwas Zeit nehmen, die Pegel der einzelnen Lautsprecher anzugleichen, Phase und Frequenzen richtig zu wählen, und eventuell auch mit der Positionierung des Subwoofers zu experimentieren. Mit ein wenig Geduld bekommt man so auch in kleineren Räumen, ohne umfangreiche Akustikmaßnahmen, packenden Sound.

Rundum Action

Ob das auch mit dem Ascendo Set in unserem Hörraum gelingt, möchte ich zunächst mit „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ herausfinden. Auf einem Schiff vor der Küste Portugals konfrontiert Indy einen alten Widersacher, während ein Sturm über die See peitscht und sich der Klang prasselnden Regens im Raum verteilt. Schon bevor die großen Wellen auf dem Bildschirm erscheinen, hört man, wie sich das Wasser hinten aufbäumt, nach vorne wandert und dann krachend auf das Deck des Bootes niedergeht. Beim Faustkampf, der wenige Sekunden später stattfindet, hat der Toningenieur des Films es hingegen weniger krachen lassen. Die Soundeffekte der Prügelei sind leider etwas zu höhenbetont, um den SV-12 zu fordern. 1989 ist eben lange her. Dafür liefern die CCM5-P weiterhin eine schöne Räumlichkeit. Als in den Katakomben unter Venedig tausende Ratten auftauchen, nehme ich deren fein aufgelöstes Quietschen an zahlreichen unterschiedlichen Stellen um mich herum war.

Der Koaxialtreiber der CCM5-P löst fein auf und bietet ein recht breites Abstrahlverhalten.

Atmosphärisch

Natürlich ist auch ein stimmungsvoller Soundtrack enorm wichtig für ein tolles Filmerlebnis. Hier lässt Ascendos Set keine Wünsche offen und glänzt bei der Wiederabe der herausragenden John Williams Kompositionen. Bei den Actionszenen auf dem Dach eines Zuges wirkt die flotte Musik frisch und knackig, während die Instrumente beim Gralsthema sachte und definiert die Szenen tragen. Schließlich darf dann auch der Subwoofer sein Können beweisen. Als Indy mit seinem Vater vor einem deutschen Flugzeug flieht, schlagen die Kugeln mit kräftigem Punch in den Boden ein. Die schnellen, aufeinanderfolgenden Einsätze scheinen den 12-Zöller dabei nicht aus der Ruhe zu bringen. Spätestens während der Verfolgungsjagd mit einem Panzer durch die Wüste, geht es mit Ascendos platzsparendem Set richtig rund. Schlagen die Geschosse des Tanks im Wüstenboden ein, durchfährt eine mächtige Druckwelle den Raum. Dabei liefert der SV-12 auch jede Menge Körperschall, so dass sich die Energie der Explosionen toll überträgt.

Ascendo AIA Immersive – Satter Sound auf wenig Raum

Auf die donnernden Detonationen folgt dann der Einsatz der CCM5-P, die wunderbar fein den herabrieselnden Sand darstellen, der durch die Explosionen hochgeschleudert wurde. Wechselt die Szene in das Innere des Stahlkolosses, umgibt das metallische Knarzen und Quietschen des Panzers den Hörplatz. Dennoch leistet der Center gute Arbeit bei der Dialogwiedergabe, auch im Originalton der 5.1 DTS-HD Master Tonspur. Obwohl ich den AV-Receiver noch lange nicht ausreize, bietet Ascendos AIA Set außerdem recht hohe Pegel. In unserem 25 Quadratmeter großer Testraum scheinen On-Walls und Subwoofer noch jede Menge Reserven bereit zu halten. Als der Gralstempel im Finale des Films einzustürzen beginnt, lässt das Surroundset ebenfalls die Wände wackeln. Auf dem Bildschirm öffnen sich riesige Spalten im Boden und auch der Bass des SV-12 reicht in unheimliche Tiefen. Hier und da könnten die wuchtigen Einsätze aber vielleicht noch ein wenig straffer sein.

Die CCM5-P können wahlweise horizontal oder vertikal ausgerichtet werden. Als Center liefern die On-Walls gute Dialogverständlichkeit.

Mitten im Geschehen

Bevor ich den nächsten Film einlege, mache ich einen kurzen Abstecher in die Stereowiedergabe. Bei hochaufgelösten Electrobeats beweisen die CCM5-P nochmals ihre gute Pegelfestigkeit. Ihre umfangreiche Dynamik, auch im Mikrobereich, lässt die On-Walls angenehm lebendig aufspielen und auch die Auflösung ist ausgezeichnet. Wer auf satte Bässe steht, sollte aber klar den Subwoofer in die Musikwiedergabe einbeziehen, der dann im unteren Frequenzbereich ein wenig aushilft. Nach dem Streaming geht es zurück zum Blu-Ray Player, in dem mittlerweile der Actionklassiker „Terminator 2“ rotiert. Bevor es hier richtig kracht, zeigt Ascendos Set nochmal seine gute Räumlichkeit. Als der Cyborg in der Egoperspektive die Besucher einer Bar scannt, werden die Effekte der ratternden Zahlen und Buchstaben so nah an die Hörposition transportiert, als hätte man die Anzeigen vor dem eigenen Gesicht. So sieht tolle Immersion aus. Gleichzeitig lassen sich die Umgebungsgeräusche dahinter, dank der guten Transparenz, ausgezeichnet orten.

Klang-Achterbahn

Beim ersten Aufeinandertreffen von T-800 und T-1000, kommt Ascendos 5.1 Set noch mal richtig in Fahrt. Die Schüsse aus Schwarzeneggers Schrotflinte, werden satt und körperhaft in den Raum gehämmert. Als sein Kontrahent das Feuer mit seiner Pistole erwidert, agieren die Chassis wunderbar kontrolliert. Zwar haben die kleinen Projektile weniger Kraft, doch die Einschläge im Körper des T-800 sind praktisch spürbar. Dabei wird jeder Schuss von einem feinen metallischen Oberton begleitet, wenn das mechanische Skelett des Terminators getroffen wird. Als später eine Atombombe Los Angeles vernichtet, schiebt der SV-12 die Druckwelle so kräftig in den Raum, dass ich mich instinktiv kurz am Sofa festhalte. Aber auch wenn etwas mehr Feingefühl gefragt ist, harmonieren On-Walls und Sub gut miteinander. Atmosphärisch vom Soundtrack untermalt, gefriert der T-1000 im Finale unter hellem knirschen. Dann ein satter Pistolenschuss, bevor sich das zerspringende Metall spektakulär und fein aufgelöst im ganzen Raum verteilt. Klasse.

Ascendos 5.1 Set greift auf Technik aus dem Profibereich zurück, die sich auch in Wohnzimmerkinos bezahlt macht. Dank des zurückhaltenden Designs werden On-Walls und Subwoofer dort nicht zu optischen Störfaktoren.

Fazit

Das AIA Immersive 5.1 Set ist ein toller Einstig in die Welt der dreidimensionalen Klangerlebnisse, bei der mit wenig Aufwand viel Performance möglich ist. Dank der schlanken Konstruktionsweise der CCM5-P On-Walls fügt sich das Heimkinosystem auch in Wohnräume gut ein, wo es mit breitem Abstrahlverhalten und präziser Wiedergabe, lebendigen Klang mit guter Ortung erzeugt. Mit dem SV-12 erhält man passend dazu noch einen echten Tiefbasskünstler, der mit jeder Menge Leistung die richtigen Akzente setzt. Die gute Ausstattung des Subwoofers und die hohe Flexibilität, die die Lautsprecher bei der Installation bieten, machen außerdem die Aufrüstung des Sets besonders einfach. Auch Ascendos kleinstes Setup bietet genau das, was man von der Firma kennt: Packenden Kinosound, bei dem man mitten im Geschehen ist.

Test & Text: Philipp Schneckenburger
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: 98/100
Klasse: Referenzklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

98 of 100

99 of 100

99 of 100

Technische Daten

Modelle:Ascendo AIA CCM5-P & SV-12
Produktkategorie:5.1 Surround-Set
Preis:etwa 4195 Euro
Garantie:bis zu 5 Jahre
Ausführungen:- Schwarz
Vertrieb:IDC Klaassen, Lünen
0231 9860285
www.idc-klaassen.com
Abmessungen (H xB x T):CCM5-P: 400 x 250 x 75 mm
SV-12: 480 x 400 x 460
Gewicht:CCM5-P: 4 kg
SV-12: 22 kg
Bauart:CCM5-P: offen, passiv
SV-12: bassreflex, aktiv
Anschlüsse CCM5-Pje 1 x Klemmverbindung
Anschlüsse SV-12:1 x XLR LFE Eingang
1 x Cinch Stereo Eingang
1 x Cinch LFE Eingang
1 x XLR LFE Ausgang
1 x Cinch LFE Ausgang
Impedanz CCM5-P:8 Ohm
Wirkungsgrad CCM5-P:88 dB/ 1 Watt (Herstellerangabe)
Bestückung CCM5-P:1 x 130 mm Koaxialtreiber mit 25 mm Hochtöner
Bestückung SV-12:1 x 12 Zoll Subwoofer
Frequenzbereich:CCM5-P: 85 Hz – 20 kHz
SV-12: 25 Hz – 150 Hz
(Herstellerangaben)
Belastbarkeit CCM5-P:100 Watt
Leistung SV-12:500 Watt
Lieferumfang:5 x CCM5-P
1 x SV-12
1 x Stromkabel
5 x Montageset
6 x Abdeckung
Pros und Contras:+ On-Walls einfach zu befestigen
+ umfangreich ausgestatteter Subwoofer
+ LFE-Pass-Through
+ hoher Wirkungsgrad
+ gute Räumlichkeit
+ kräftiger Bass
+ feine Auflösung
+ gute Pegelfestigkeit
+ einfach erweiterbar

- kein Kabelkanal an CCM5-P
Benotung:
Klang (60%):98/100
Praxis (20%):99/100
Ausstattung (20%):99/100
Gesamtnote:98/100
Klasse:Referenzklasse
Preis/Leistung:sehr gut
Getestet mit:- Arcam AVR20
- Oppo UDP-203
- Panasonic TX-55GZW1002
- IsoTek Evo3 Polaris

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