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Sie sind klein und echte Kunstwerke. Sie wurden designt, um den Wohnraum zu schmücken oder sich dem gehobenen Ambiente anzupassen. Eigentlich kaum zu glauben, dass die schicken E305er aus dem Hause KEF auch noch hervorragend klingen sollen. Oder?

Oscarverdächtig gestylt und beste Technik unter der Haube: KEFs E305.

Oscarverdächtig gestylt und beste Technik unter der Haube: KEFs E305.

 

 

Kompakte Surround-Sets gibt es in Hülle und Fülle. Es gibt sie in den verschiedensten Formen, in den unterschiedlichsten Grössen und einer facettenreichen Farbpalette. Die Auswahl ist also riesig. Dennoch suchen viele Filmfans bis heute nach einem passenden 5.1-Set, das die eigenen Ansprüche nach bestem Klang und den Wünschen der Dame des Hauses nach Kompaktheit und vollendetem Design entspricht. Nun hat die Suche endgültig ein Ende, denn mit ihrem E305 präsentieren die britische Audiospezialisten von KEF ein Heimkinopaket, das sich ohne grossen Aufwand in die Wohnlandschaft integrieren lässt, optisch eine exzellente Figur macht und klanglich „mächtig was auf dem Kasten“ haben soll. Wir waren gespannt …

 

 

KEF: Geschichte und Philosophie
1961 gegründet, gehört KEF zu den ältesten Herstellern in der Audioindustrie. Dabei ist in mehr als 50 Jahren aus der in einer Garage von Raymond Cooke (1925 – 1995) gegründeten Firma, ein weltweit agierendes Unternehmen geworden. Ein Unternehmen, dessen Ziel es von Beginn an war, erschwingliche HiFi-Geräte für anspruchsvollste Musikfreunde anzubieten. Mehr als das, denn da man sich bei KEF traditionell niemals mit dem Erreichten zufrieden gibt und unaufhörliche neue Wege zu gehen pflegt, um den Menschen die bestmögliche Audioqualität zu liefern, zählen die Briten heute zu den angesehensten und innovativsten Lautsprecher-Herstellern unseres Planeten. Gründe, die das belegen gibt es reichlich, denn mit der zu Beginn der 60er Jahre von Raymond Cooke für die BBC entwickelten Referenzbox LS3/5a, den weltweit überaus erfolgreichen Reference-, XQ-, Q- und KHT-Serien bis hin zu den hauseigenen Topend-Modellen Muon und Blade, präsentierte KEF im letzten halben Jahrhundert einige der begehrtesten HiFi-Produkte der Audiogeschichte. Zugleich setzen die Briten seit vielen Jahren auf eine durchgängige Philosophie, die unter Musik-Enthusiasten schnell zum omnipräsenten Erkennungszeichen wurde: das Uni-Q-Chassis. Und dabei handelt es sich beileibe nicht um ein Werbe-Gimmick. Im Gegenteil, denn mit ihrer regelmässig überarbeiteten Einpunktschallquelle bietet KEF ein Chassis-System, das an Präzision und Detailtreue immer wieder neue Massstäbe setzt.

KEF bietet sein edel gestaltetes E305-Surroundset in mattschwarzer und mattweisser Farbausführung an.

KEF bietet sein edel gestaltetes E305-Surroundset in mattschwarzer und mattweisser Farbausführung an.

 

 

E305: Audio-Juwelen im Detail
Edle Materialien, sanfte Rundungen und modernste Technik. Drei Begrifflichkeiten, die die optische Erscheinung der KEF E305 am treffendsten beschreiben. Zugleich drei Attribute, die weit mehr sind, als die blosse Aneinanderreihung einzelner, für sich stehender Merkmale. Viel mehr, denn in diesem absolut zeitlos auftretendem Surroundpaket verschmelzen Formgebung, Technik und Materialien zu einer offensichtlich zusammengehörigen Einheit. Und zwar zu einer optisch schlichtweg begehrenswerten Einheit, die so makellos daher kommt, dass sie beispielsweise direkt aus der Feder von Sir Jonathan Paul Ive, seines Zeichens Apple-Chefdesigner, stammen könnte. Übertrieben ist diese Aussage keineswegs, denn ein kurzer Blick auf die wohlgeformten Kurven der kompakten Zwei-Wege-Schallwandler reicht, um die schlichte Eleganz dieses ungewöhnlichen Heimkinopaketes zu erkennen. Und dabei handelt es sich beileibe nicht um einen gestaltungstechnischen Zufallstreffer, denn seit jeher steht der Name KEF sowohl für besten Klang im Zwei- und Mehrkanalbereich sowie für herausragendes Design. Zum Beweis genügt dazu ein kurzer Blick auf die KEF-Historie, die beispielsweise mit der legendären Blade, dem KHT-3005, den XQ- und Reference-Serien oder der Jubliäumsbox LS50, aussergewöhnlich elegant konstruierte Boxenmodelle hervorbrachte, die teilweise selbst nach vielen Jahren noch höchste Begehrlichkeiten wecken. Als bestes Beispiel dient in diesem Zusammenhang ganz sicher das hauseigene, von niemand geringerem als der walisischen Industrie-Designikone Mr. Ross Lovegrove gestaltete Lautsprecher-Flaggschiff Muon, die bis heute unbestritten zu den bestklingendsten Schallwandlern unseres Planeten gehört.

Die mattweiss gehaltenen Satelliten des E305 sind viel zu schade, um sie im Wohnraum zu verstecken.

Edle Schmuckstücke: Die mattweiss gehaltenen Satelliten des E305 sind viel zu schade, um sie im Wohnraum zu verstecken.

 

 

Uni-Q der neuesten Generation
Doch zurück zur Technik unserer wahlweise in mattweisser oder mattschwarzer Schleiflackoptik gehaltenen Testprobanden: Um eine realitätsgetreue und durchweg homogene Surroundkulisse zu erschaffen, bedarf es im Idealfall fünf identisch bestückter Lautsprecher. Eine Vorgabe die sich die KEF-Entwickler auch bei der Entwicklung dieses ultrakompakten 5.1-Paketes zur Pflicht machten und jedem gerade einmal 26 Zentimeter hohen E301, wie dem identisch aufgebauten Center E301c einheitliche Uni-Q-Chassis implantierten. Ein Schwingsystem, auf das man bei KEF besonders stolz ist und welches der Hersteller mit folgenden Worten beschreibt: „Das Geheimnis der hervorragenden HiFi-Fähigkeit des E305-Systems liegt in der neuesten Auflage des charakteristischen Uni-Q-Treibers von KEF, der ursprünglich für die mehrfach preisgekrönte Q-Serie entwickelt wurde. Diese Technologie verfügt über Eigenschaften zur besonders weiten Streuung und Klangreinheit und verleiht dem System somit seine außergewöhnlich natürliche Klangqualität. Der Hochtöner in der Mitte des Mitteltönerkonus ist belüftet, um zu verhindern, dass sich hinter der Kalotte ein zu hoher Druck aufbaut, der zu Verzerrungen führt. Somit bleibt die Wiedergabe auch im kritischen Stimmbereich äußerst detailliert und transportiert jede Nuance der Originalaufnahme. Mit dem Tangerine-Waveguide von KEF breitet sich der Klang gleichmäßig aus, so dass sowohl die Abstrahlcharakteristik als auch die Empfindlichkeit des Hochtöners für eine natürlichere Leistung im Hörbereich gesteigert werden. Der Mitteltönerkonus aus Aluminium ist steifer als herkömmliche Materialien und erzeugt im gesamten Klangbereich die sanfte und klare Mitteltönerwiedergabe, die die menschliche Stimme erstaunlich genau wiedergibt. Zusammen mit dem Z-Flex-Cone-Surround ermöglicht er eine komplette Auslenkung des Konus und bietet gleichzeitig eine glatte, ununterbrochene Oberfläche, über die sich der Hochtonschall ohne Störungs- oder Beugungseffekte bewegen kann. Sein Antrieb mit Undercut-Magnet, der normalerweise nur in High-End-Lautsprechern zu finden ist, verringert die Mitteltonverzerrung durch sein symmetrisches Magnetfeldes. Die sich daraus ergebende Transparenz erzeugt das Gefühl, ‚mittendrin‘ zu sein“.

Der aufwändige und entwicklungsintensive Aufbau des Uni-Q der E305er-Serie im Detail.

Der aufwändige und entwicklungsintensive Aufbau des Uni-Q der E305er-Serie im Detail.

 

 

Adäquate Bassunterstützung
Kurz und bündig „E-2“ nennt KEF den zum Paket gehörigen Aktiv-Woofer. Das passt, denn wie seine minimalistische Namensgebung vermuten lässt, kommt auch er ohne Schnörkel, Ecken oder Kanten daher und erweist sich schon optisch als ideale Ergänzung zu bereits beschriebenen Mitspielern. Und das in jedem Detail, denn bis auf den deutlichen Grössenunterschied, gleichen sich Satelliten und Sub in ihrer Form wie ein Ei dem anderen. Und um in jedem Wohnraum flexibel einsetzbar zu sein, wurden das Anschlussfeld wie das leistungsfähige und 20 Zentimeter messende Bass-Chassis, das im definierten Abstand Richtung Boden strahlt, in der Unterseite des E-2 platziert. Die Optik passt schonmal. Gleiches gilt für die inneren Werte, denn neben eines überraschend grossen Schwingsystems und einer stattlichen 250-Watt-Endstufe ist man bei KEF besonders stolz auf seine hauseigenen Filtertechnik. Diese wurden nämlich so gestaltet, dass Lautsprecher und Bassmeister so aufeinander abgestimmt wurden, dass ein absolut nahtloser Übergang zwischen den Satelliten und dem E-2 erreicht werden konnte. Im Ergebnis soll so nicht nur ein homogeneres Klangbild entstehen sondern auch der Bassbereich merklich präsenter dargestellt werden, als es bei ähnlich-kompakten 5.1-Sets der Fall ist.

 

 

Bester Heimkinosound in den eigenen vier Wänden
Bevor es aber ans Eingemachte geht, gilt es einige wichtige Details zu beachten, die fast jedem Surroundsystem helfen sein volles Leistungspotenzial auszuschöpfen.
1. Einspielzeit: Gönnen Sie Ihren neuen Lautsprechern (Hersteller- und grössenunabhängig) eine längere Einspielzeit. Wie jedem unserer Testmodelle gönnen wir auch diesem Set die obligatorische Warmspielzeit von 48 Stunden. Das macht Sinn, denn erst nach einer adäquaten Einspielzeit, die bei manchen Lautsprechern auch über 100 Stunden betragen kann, sind die Voraussetzungen für beste Klangqualität gegeben. Der Grund dafür sind u.a. die anfangs hohe Steifigkeit der mechanischen Bauteile (z.B. Sicke, Zentrierspinne), die sich erst nach längerem Gebrauch „lockern“ und ihren Dienst in gewollter Manier ausführen.
2. Positionierung: Idealerweise platzieren sie die Satelliten auf einer Höhe von etwa 75 Zentimetern. Das entspricht in etwa der Position eines sitzenden Zuhörers. Optional bietet KEF zu diesem Zweck hauseigene Lautsprecherstative an. Die schicken, silbrig glänzenden Metallfüsse der Satelliten lassen allerdings auch direkt als Wandhalter nutzen. Das funktioniert einfacher und schneller als gedacht, denn nach dem Lösen einer einzigen Schraube lässt sich der Fuss dank seines integrierten Kugelgelenkes in die gewünschte Position bringen mit mit dem Festziehen der Schraube wieder fixieren.
3. Ausrichtung: Ein Vorgang, den wir nach dem Kauf eines jeden Lautsprechers, unabhängig des Herstellers empfehlen, denn schon um wenige Zentimeter „verschoben“ kann sich ein völlig anderes Klangbild ergeben. Beginnend mit der direkten Ausrichtung auf den Referenzplatz, drehen Sie beide Lautsprecher idealerweise in kleinen Schritten nach Aussen. Die beste Position ist gefunden, sobald Stimmen und Instrumente wie eine Einheit im Raum stehen und das gesamte Klangbild „einrastet“. Bei vielen Titeln scheint die Stimme nun aus der Mitte, statt von rechts und links zu kommen. In unserem Test (Sitzabstand etwa 4 Meter) erwies sich die leichte Ausrichtung auf den Referenzplatz übrigens als Ideallösung.
4. Wandabstand: Je näher die die Satelliten der Rückwand bzw. der Raumecke kommen, desto voluminöser klingen sie. Gehen Sie deshalb behutsam vor, denn der Anstieg des Basspegels geht schnell mit dem Verlust von Präzision und Kontrolle einher. Letztlich gilt aber auch hier: in kleinen Schritten vorgehen und immer wieder Probehören.
5. Bassintensität: Über einen kleinen, dreistufigen Schalter am Aktivmodul des E-2 lässt sich die Bassintensität im Bereich 70-100 Hertz auf den eigenen Hörgeschmack anpassen. Ist die Stellung „Cut“ gewählt, wird der Pegel in diesem Bereich etwas gesenkt, während die Schalterstellung „Boost“ eine leichte Anhebung bewirkt. „Flat“ hingegen beschreibt ein ausgeglichenes Lautstärkeverhältnis über den gesamten, wiederzugebenden Bereich.
6. Phaseneinstellung: Ein enorm wichtiger Punkt am Subwoofer, dem aus Unwissenheit oft keine Bedeutung beigemessen wird. ist der Subwoofer in einem anderen Abstand als die Boxen zur Referenzposition aufgestellt, können sich unterschiedliche Laufzeiten ergeben. Mittels Phasenumschalter lässt sich der Bassist dann an seine Mitspieler angleichen. Die richtige Einstellung ist gefunden, sobald der Bass am lautesten erscheint. Mittels Verringerung bzw. Vergrösserung des Abstandes zum Hörplatz lässt sich zudem noch eine Feinjustage vornehmen.

Phase und Bass-Boost lasst sich ganz leicht an der Gehäuseunterseite des E-2 einstellen. Die Lautstärkeregelung wird hingegen über den AV-Receiver vorgenommen.

Phase und Bass-Boost lasst sich ganz leicht an der Gehäuseunterseite des E-2 einstellen. Die Lautstärkeregelung wird hingegen über den AV-Receiver vorgenommen.

 

 

Der Praxistest
Noch vor der erwähnten Einspielzeit, sollte der AV-Receiver zunächst auf seine neuen Mitspieler angepasst werden. Als ideal erwies sich in unserem Test dabei eine Übergangsfrequenz von 100 Hertz sowie die Lautsprechergrösse „small“. Und da wir erfahren wollen, was das KEF-Set und nicht der Mehrkanalverstärker zu leisten imstande ist, wurden sämtliche Klangunterstützungen im AV-Receiver ausgeschaltet bzw. auf „0“ gesetzt. Nachdem die 24-stündige Einspielzeit dann beendet ist und der Abstand der einzelnen Boxen zum Hörplatz sowie deren Pegel ermittelt und dem AVR-Receiver zwecks Laufzeitkorrektur mitgeteilt wurden, geht es mit „Hulk“ dann endlich in den Hörtest. Und hier geht es sofort zur Sache. So katapultiert der Raketenangriff auf den grünen Muskelmann die Testjury auf direktem Wege in die Handlung. Das ist keineswegs übertrieben, denn rund um den Hörplatz scheinen nun Granaten und andere Geschosse einzuschlagen. Glücklicherweise nur akustisch. Dennoch wird innerhalb weniger Augenblicke ein Audioszenario geschaffen, das das Auditorium unweigerlich mitreisst. Das hat Gründe unterschiedlichster Natur, denn neben jeder Menge Hörschall, der in dieser Szene fast ausschliesslich aus unteren Frequenzlagen an das Publikum herangetragen wird, setzt der optisch „völlig ungefährlich aussehende“ E-2 soviel Körperschallenergie frei, dass unser Sofa leicht zu beben beginnt. Wow, eine Performance, die nach dem ersten Blick auf die Abmessungen unserer Testprobanden ganz sicher nicht zu erwarten war und die sich zu einem Grossteil auf die perfekte Abstimmung und den Einsatz identischer Chassis zurückzuführen ist, die ganz nebenbei ein homogenes und überaus detailreiches Surroundfeld aufbauen.
Nochmals offenkundiger stellt sich letzteres dann im zweiten Teil unseres Tests dar, den wir mit der Anfangssequenz des Kevin-Costner-Westerns „Open Range“ einläuten. Auch hier dauert es nur wenige Sekunden bis wir uns mitten im Geschehen befinden, denn unmittelbar nach Einsetzen des Regens scheinen wir selbst unter der Plane zu sitzen, um Schutz vor dem niederprasselnden Nass zu finden. Indem sie weitere Details aus dem Soundtrack herausschälen, die über andere Kompaktsysteme gehört, einfach nicht da zu sein scheinen, legen die KEFs anschliessend noch einen drauf. Besonders deutlich wird dies in der akustisch prägnant differenzierten Darstellung des auf die Plane und auf den kargen Boden fallenden Regens, der den provisorischen Unterschlupf der Cowboys wegzuspülen droht. Wow, das sind die kleinen Unterschiede, die ein gutes von einem hervorragendem Lautsprecherset unterscheiden. Und beim E305 handelt es sich eindeutig um ein hervorragendes! Keine Spur von Klangmatsch, dröhnender Bässe, näselnder Höhen oder sonstigen fehlerhaften Darstellungen, wie man sie von vielen kompakten Surroundsystemen kennt. Im Gegenteil, denn hier regieren Ordnung, Klarheit und eine Raumdarstellung, die das Publikum unweigerlich am Ort des Geschehens wähnen lässt und somit beeindruckenden Filmspass liefert. Ein weiteres Indiz für die imponierende Detailreproduktion dieses Sets ist die stets saubere Dialogdarstellung. So bleiben Stimmen auch in turbulenteren Szenen und selbst unter höherem Pegel stets sauber und klar verständlich. Wunder vollbringt das E305 dabei freilich nicht, denn natürlich gibt es Surroundpakete, die noch etwas tiefer in den Basskeller hinabsteigen, die griffiger im Grundton zu Werke gehen oder wie die kürzlich in unserem Hörraum thronende KEF X300A (Test hier), die noch etwas feiner auflösen. Diese sind jedoch allesamt grösser und/oder deutlich teurer. Vergleicht man allerdings unser hervorragend verarbeitetes und oscarverdächtig gestyltes Testset mit anderen 5.1-Paketen seiner Dimension und Preiskategorie, wird schnell deutlich, dass das E305 neue Massstäbe in seiner Klasse setzt.

Subwoofer und Satelliten (hier in mattschwarzer Ausführung) wurden sowohl optisch wie auch klanglich perfekt aufeinander abgestimmt.

Subwoofer und Satelliten (hier in mattschwarzer Ausführung) wurden sowohl optisch wie auch klanglich perfekt aufeinander abgestimmt.

 

 

Testfazit
Mit der Markteinführung des E305 setzt KEF die Tradition seiner Ei-förmigen Surroundsysteme fort. Trotz aller Ähnlichkeit erweist sich das E305 allerdings als optische Revolution, die sich wahlweise nahtlos in das vorhandene Wohnambiente einfügt oder auch als optisches Highlight in der guten Stube dient. Dennoch handelt es sich beileibe nicht um reine Design-Böxchen, denn auch klanglich ist das E305 seinen Vorgängern einen Schritt voraus. Dabei überzeugt es durch eine sehr homogene Raumdarstellung, eine beeindruckende Effektkulisse und ein Bassfundament, das man normalerweise nur von deutlich grösseren Lautsprechern kennt. Zusammengefasst ist dieses Setup eine uneingeschränkte Empfehlung für den Einsatz in anspruchsvoll gestalteten Wohnräumen bis zu einer Grösse von etwa 30 Quadratmetern.

 

Test & Text: Roman Maier

Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

 

Modell:KEF
E305
Produktkategorie:Surroundlautsprecher (Kompaktboxen)
Preis:999,00 Euro / Set
Garantie:- 5 Jahre Lautsprecher
- 2 Jahre Elektronik (Subwoofer)
Ausführungen:mattschwarz, mattweiss
Vertrieb:GP Acoustics, Essen
Tel.: 0201 / 170390
www.kef-audio.de
Abmessungen (HBT):- E301: 260 x 136 x 159 mm
- E301c: 157 x 220 x 155 mm
- E-2: 320 x 430 x 270 mm
Prinzip:- E301: geschlossen
- E-301c: geschlossen
- E-2: geschlossen
Hochtöner:- E301: 19mm
- E301c: 19 mm
Tief-/Mitteltöner:- E301: 115mm
- E301c: 115 mm
- E-2: 200 mm
Besonderes:- Oscarverdächtiges Design
- hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis
- Uni-Q-Chassis
- exzellente Verarbeitung
- fesselnde Surroundkulisse
Empfohlene Raumgrösse:bis 30 Quadratmeter
Benotung:
Klang (60%):1,0
Praxis (20%):1,0
Ausstattung (20%):1,1
Gesamtnote:1,0
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistunghervorragend

 

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