lite - DAS LIFESTYLE & TECHNIK MAGAZIN

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Redakteurin
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Mit Gute-Laune-Musik geweckt werden oder beim Kochen dem Lieblings-Podcast lauschen – das sind nur zwei von vielen Möglichkeiten, die das Xoro HMT 425 in sich vereint. Das Internetradio besticht durch Vielseitigkeit und Funktionalität. Was es sonst noch kann und wie sich der schwarze Alltagsbegleiter in der Praxis schlägt, wird das lite Magazin testen.

Mit seinen Kompakten Abmessungen findet der Radiowecker auch dort Platz, wo er am meisten gebraucht wird: auf dem Nachttisch.

Jacke besser drüber ziehen oder mit gutem Gewissen an der Garderobe hängen lassen? Früher losfahren, um gut durch das morgendliche Stau-Chaos zu kommen? Was sind die Neuigkeiten am Morgen? Diese und weitere Fragen beantworten Radiosender quasi ganz nebenbei – ohne dass auf dem Smartphone eine Wetter-, Verkehrs- oder News-App aufgerufen werden muss. Noch praktischer wird’s, wenn es sich um ein Internet-Radio mit integrierter Wettervorschau handelt. So wie das Xoro HMT 425. Ein kurzer Blick nach dem Aufstehen genügt, und schon weiß man, wie warm es draußen ist und wie sich das Wetter entwickelt. Auch ein Wecker ist mit an Board, so drängt sich ein Einsatzort quasi auf: das Schlafzimmer. Doch auch im Bad, in der Küche oder im Hobbykeller dürfte das Internetradio ganz sicher seinen Platz verdienen. Das einzige, was man braucht: eine Steckdose und WLAN.

Was die Verpackung verrät…

„Internetradio mit digitalem Wecker“ steht auf der Box im typischen Xoro-Farbmix aus schwarz und lila-pink. Doch das reicht mir für einen ersten Überblick nicht aus. Und als hätte der Elektronik-Hersteller genau das geahnt, steht hinten auf der Verpackung eine ausführliche Liste mit dem, was der schwarze Kasten mit den abgerundeten Ecken sonst noch mitbringt. Neben Klängen aus dem Internet kann man Sendern auch über DAB+ und FM lauschen. Für diejenigen, die gerne Musik über Bluetooth streamen, wird der Xoro HMT 425 zum praktischen Lautsprecher und so noch vielfältiger einsetzbar. Weitere Möglichkeiten (darunter USB und Spotify Connect) sowie eine Uhrfunktion inklusive zwei Weckzeiten, Sleeptimer und Snooze sind ebenfalls integriert und machen das Radio zu einem perfekten Allrounder. Auch acht verschiedene Schlafklänge sind mit an Bord. Ebenfalls sehr durchdacht und praktisch: Dank integrierter USB-Ladestation können Smartphone oder eBook-Reader bequem über Nacht mit neuer Energie versorgt werden.

Mit dem 2,8 Zoll großen Farbdisplay ist die Bedienung der zahlreichen Funktionen kein Problem.

Dynamisches Design

Was besonders neugierig macht: Der Punkt „Wettervorschau von 5.200 Wetterstationen (über 400 in Deutschland)“. Und auch die Möglichkeit, das Webradio komfortabel über eine App vom Smartphone aus steuern zu können, erhöht die Vorfreude. Es gibt also einiges zu testen. Bevor ich damit starten kann, muss aber erst mal die Box geöffnet werden. Zum Vorschein kommt ein wenig Zubehör (Steckernetzteil und Bedienungsanleitung) sowie der Hauptdarsteller, das Xoro HMT 425. Seine abgerundeten Ecken und die schwarze Farbe verleihen ihm eine gleichermaßen dynamische sowie klassische Optik. Absoluter Hingucker – und zudem noch sehr informativ: das vollgrafische 2,8 Zoll große LCD-Farb-Display an der Front. Rechts und links daneben finden sich die beiden Lautsprecher (2×2 Watt). Die Rückseite beherbergt einen USB-Anschluss, den Eingang für den Netzstecker sowie den Kopfhöreranschluss (3,5 mm). Eine Antenne – oft auch rückseitig zu finden – ist nicht dabei. Der einfache Grund: Man braucht sie nicht. Dazu später mehr.

Neun Tasten zur Bedienung

Weiter geht’s auf der Oberfläche des klassisch und dennoch modern anmutenden Radios. Acht kreisrunde Tasten in Kombination mit einer länglichen ergeben auf dem Deckel ein harmonisches und übersichtliches Gesamtbild. Die „Hingucker-Taste“ ist mit „Snooze/Sleep/Dimmer“ versehen und dürfte so auch im Halbschlaf gut zu ertasten sein. Die acht weiteren Knöpfe sind zur Hälfte doppelt belegt – zum Beispiel Standby + Menü oder nach oben navigieren + lauter. Sie weisen allesamt einen klaren Druckpunkt auf. Einmal gedrückt, klickt es sehr gut hör- und fühlbar. So wird sofort deutlich, dass der Befehl auch verlässlich losgeschickt wurde. Das klickende Geräusch ist allerdings etwas „blechern“ und somit nichts für Akustik-Ästheten. Zudem wackelt mein Testgerät beim Drücken der hinteren Tasten leicht. Ein Blick auf die Unterseite zeigt den simplen Grund: Die länglichen, rutschfesten Füße, die eigentlich für einen stabilen Stand sorgen, hatten sich gelöst. Ein schnell behobenes Problem.

Einige Tasten auf der Oberseite besitzen gleich mehrere Funktionen. Die längliche Snooze-Taste, zur Unterbrechung des Weckers, ist besonders gut erreichbar.

Xoro HMT 425 startklar machen

Genug geguckt und testweise auf den Tasten rumgeklickt – jetzt geht’s los: Zunächst das Steckernetzteil zur Hand nehmen und dieses mit Radio und Steckdose verbinden. Bei der ersten Inbetriebnahme wird nach der bevorzugten Sprache gefragt. Diese auswählen und mit OK bestätigen. Nun folgt auch schon die – für mich jedenfalls – größte Herausforderung: das Verbinden mit dem heimischen Netzwerk. Irgendwie läuft das bei mir in den seltensten Fällen rund, was wohl entweder an mir oder dem unsäglich langen WLAN-Passwort liegt. Meine leichte Nervosität ist aber völlig unbegründet, wie sich kurze Zeit später herausstellt. Der Wahl des Netzwerks folgt die Eingabe des Passworts – das ist zwar ein wenig mühsam, gelingt aber problemlos. Was mir dabei auffällt: Die OK-Taste, die etwas mittig versteckt ist, dürfte gerne separat stehen oder größer sein, damit man sie auch ohne den Blick darauf richten zu müssen, mit den Fingern erkennt.

Durchs Menü klicken

Datum und Uhrzeit werden dank WiFi automatisch eingestellt. So kann ich direkt durchs Auswahlmenü klicken und mir einen ersten Überblick verschaffen. Für jede Funktion des Xoro HMT 425 gibt es ein passendes Icon. Mit dabei sind Internet-Radio, Podcasts, Media-Center, DAB, Spotify Connect, Bluetooth, lokale Station und ein Einstellungsmenü. Dort schaue ich mich ein bisschen genauer um: Ich stelle fest, dass die Icons im Menü nach Bedarf geändert werden können. Häkchen hinzufügen oder entfernen – diese Individualisierung gefällt mir. Ich lasse es aber zu Testzwecken erst mal beim Standard und klicke weiter. Hier lässt sich neben dem Wecker oder Timer zum Beispiel auch an der Datums- und Zeitdarstellung feilen: verschiedene Farben, digitale oder analoge Uhr mit Zeigern, usw. Auch ein Softwareupdate kann ich hier machen oder das Radio auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Ebenfalls dabei: das Wetter. Das schaue ich mir direkt noch genauer an.

Funktionen wie Internetradio, Podcasts, Mediaplayer und weitere, werden mit großen, gut erkennbaren Icons dargestellt.

Radio wird zur Wetterstation

Mit nur einem Blick aufs Display den kompletten Überblick übers Wetter haben? Das klingt verlockend. Deshalb mache ich mich direkt daran, das Xoro HMT 425 zur Wetterstation umzurüsten. Was nach viel Aufwand klingt, ist sekundenschnell erledigt. In den Einstellungen beim Wetter das Land, Bundesland und die Stadt einstellen – schon erscheint das aktuelle Wetter auf dem Display, im Wechsel in klein gemeinsam mit Uhrzeit und Datum sowie groß mit den wichtigsten Infos. Ohne eine Taste zu drücken, erfahre ich, dass es 3 Grad kalt ist, die gefühlte Temperatur aber bei -3 Grad liegt und die Luftfeuchtigkeit 81 Prozent beträgt. Diese Infos erleichtern meine Kleidungswahl erheblich – Mütze und Handschuhe sind gebucht. Pfeiltaste nach rechts: Die Wettervorhersage für fünf Tage auf einen Blick erscheint, mit höchster und niedrigster Temperatur und passendem Wettersymbol. Klicke ich weiter, wird jeder dieser Tage einzeln mit Regenwahrscheinlichkeit und Luftfeuchtigkeit angezeigt.

Internetradio: „Let’s get loud“

Jetzt geht’s aber weiter mit Musik, was bei einem Radio ja auch eine nicht ganz unbedeutende Funktion darstellt. Erstmal zum Icon „Internetradio“ klicken. OK gedrückt, und schon habe ich die Wahl zwischen mehr als 30.000 Radiosendern. Wähle ich den entsprechenden Untermenü-Punkt an, werden mir glücklicherweise ein paar Hilfestellungen an die Hand gegeben: So kann ich zum Beispiel in die weltweite Top 20 reinhören – BBC Radio 2, Country Radio oder Antenne Bayern erscheinen hier. Und auch das Retro Radio, das ich einfach mal anklicke. Jennifer Lopez mit „Let’s Get Loud“ begrüßt mich mit ihrem lateinamerikanisch-schwungvollen Sound. Lebensfreude pur aus dem Jahr 1999. Trommel-Rhythmen laden zum mitwippen ein, während ich diese Zeilen schreibe. Der Sound ist dynamisch, was aber teils auch an dem Song liegen könnte. Denn von den 2×2 Watt des Xoro HMT 425 darf man natürlich keine Konzertbeschallung erwarten.

DAs Internetradio bietet Zugriff auf tausende von Sendern aus der ganzen Welt. Selbst anlegbare Favoritenlisten erleichtern das Aufrufen bevorzugter Stationen.

Display „verrät“ Mozart

Während J.Lo ihr puerto-ricanisches Temperament gezügelt hat, steigt das spanische Moderatoren-Duo ein. Für mich der richtige Zeitpunkt, um weiter zu skippen. Swiss Classic+ darf nun zeigen, was es drauf hat. Und hier kommt das vollgrafische 2,8 Zoll große LCD-Farb-Display richtig zur Geltung: Neben dem Namen und dem Logo des gewählten Senders wird hier auch der aktuell gespielte Titel angezeigt. Dass es sich um ein Klavierstück handelt, hätte ich auch noch hinbekommen, aber ich werde bis ins Detail aufgeklärt: „Wolfgang Amadeus Mozart, Rondo aus dem Klavierkonzert 20 d-moll KV 466“ klingt aus dem Xoro HMT 425. Ich muss leider sagen: Unter die angenehm entspannenden Töne mischt sich ein leises Rauschen. Weiter geht’s mit Streichern und Carl Maria von Weber – was mir glücklicherweise erneut das Display verrät. Ich klicke weiter und kann auch nach Genre, Land/Region oder Empfehlungen auswählen. Hier bin ich noch gut beschäftigt.

Wecken, Schlummern, Wecken

„Internetradio mit digitalem Wecker“ steht auf der Xoro-Verpackung – Internetradio ist getestet. Es folgt der Wecker, um in der richtigen Reihenfolge zu bleiben. Hierfür muss ich nicht über „Einstellungen“ navigieren, sondern kann die Kurzwahltaste „Alarm“ nutzen – sehr praktisch. Wecker 1 stelle ich auf 6:30 Uhr, als Quelle habe ich die Wahl zwischen Ton, Melodie, Internet Radio, USB und Spotify Connect. Ich nehme das Radio. Das Wecker-Symbol samt Weckzeit wird auf dem Stand-by-Bildschirm des HMT 425 angezeigt. Was auch noch super ist: Ich kann zwei verschiedene Weckzeiten eingeben, zudem den Schlummer-Wecker für wiederholtes Wecken z.B. alle fünf Minuten einstellen. Dazu noch die Wecker-Lautstärke auf schön leise, damit ich nicht am Morgen senkrecht im Bett sitze. Dass um 6.30 Uhr Nachrichten kommen, habe ich vergessen – egal, macht auch wach, drücke aber trotzdem „Alarm“, um sie zu beenden. Alternativ könnte ich auch die längliche Snooze-Taste drücken und schlummern.

Das HMT 425 bietet die Möglichkeit zwei unterschiedliche Weckzeiten zu programmieren. Auch der bevorzugte Weckton bzw. der Radiosender und die Lautstärke können frei gewählt werden.

Schönes Einschlummern

Geweckt wurde ich also. Nun der nächste Test, zum Thema Einschlafen. Praktisch: Es lässt sich ein Sleeptimer einstellen – hier habe ich die Wahl zwischen 15, 30, 60, 90, 120, 150 und 180 Minuten: Ein Bett erscheint im Display. Jetzt kann ich ein Hörbuch starten und einschlummern. Was ebenfalls spannend klingt: Schlafradio. Hier verspricht Xoro „Klänge zum Einschlafen“. Ich klicke mich aus Spaß durch die Auswahl und höre mir die Töne an: „Vögel“ (hier komme ich mir vor wie in einem Tropenhaus im Zoo), „Wiegenlied“, „Klavier“ (allerdings wird hier gerade von „You can save 50 %…“ erzählt), „Regen“ (Rauschen wie früher beim Radioempfang, ergänzt mit leichtem Donner), „Spa“ (da ist jetzt das Klavier zu hören), „Universum“ (bin schlagartig wieder wach, klingt echt abgespaced), „Weißes Rauschen“ (noch abgespacter als das Universum). Mein Favorit des Xoro HMT 425: die „Welle“ für alle, die Urlaub am Meer lieben.

Der nächste bitte: DAB+

Während ich mir noch Gedanken darüber mache, ob ich wirklich so einschlafen könnte und mir einfällt, dass mein Sohn als Baby die Geräusche der Dunstabzugshaube sehr beruhigend fand, wird weiter getestet. DAB+ ist an der Reihe. Die Abkürzung steht für „Digital Audio Broadcast“ und ist der digitale Bruder des analogen UKW-Radios. Dafür hat Xoro die FM- und DAB-Sendersimulation mit an Bord: Das bedeutet, dass das Signal, welches üblicherweise über eine Antenne empfangen wird, über das Internet simuliert wird. Es können also FM oder DAB+ Sender gehört werden, die sonst nur über das Antennensignal ankommen. Deshalb benötigt es kein lästiges Ausrichten einer Antenne. Bei 1LIVE sind prompt die Jonas Brothers mit „Only Human“ zu Hören. Das Album-Cover erscheint neben einigen Infos auf dem Farb-Display, mit der Pfeiltaste nach rechts kann ich es aber auch auf Bildschirmgröße anwachsen lassen – das sieht cool aus.

Neben den zahlreichen Funktionen die die WLAN-Einbindung bietet, können auch USB-Sticks für die Wiedergabe von Musikdateien genutzt werden.

Lieblingssender per Knopfdruck speichern

Auch hier bestätigt sich mein Klangeindruck: Der HMT 425 gibt sich in Sachen Detailfülle und Spielfreude jede erdenkliche Mühe, die 2×2 Watt bremsen ihn in seinem Enthusiasmus aber merklich aus. Trotzdem möchte ich mir 1LIVE abspeichern. Dafür die Taste „Preset“ lange drücken, der aktuelle Sender wird gespeichert. Wie viele Radiostationen ich genau speichern kann, verrät mir die beiliegende Bedienungsanleitung leider nicht. Bei 51 gespeicherten Favoriten gebe ich meinen Selbstversuch auf. Aber so viele Lieblingssender hat ja auch keiner, würde ich sagen. Meine Favoriten kann ich über „Preset“ schnell wieder aufrufen. Zurück zum Klang. Der lässt sich mit einem integrierten Equalizer noch zusätzlich optimieren. Über Menü und Einstellungen gelange ich dorthin. Calum Scott fragt über 1LIVE gerade „Where Are You Now“. Das klingt hier bereits ganz gut, aber vielleicht lässt sich so noch etwas was mehr herausholen.

Optimierung per MyEQ

Die voreingestellten Equalizer Jazz, Rock, Soundtracks, Klassik und Nachrichten lasse ich in diesem Fall mal links liegen. Pop erscheint mir für den Titel am geeignetsten. Mein Plan geht allerdings nicht wirklich auf. Der eigentlich direkte Sound des Xoro verschwindet bei diesem Preset leider ein wenig im Hintergrund. Also lieber die persönlichen Vorlieben aus als Maßstab nutzen. Dabei hilft die Möglichkeit, einen individuellen Equalizer namens MyEQ zu basteln. Hier können Höhen, Bässe sowie die Lautstärke nach Wunsch eingestellt werden. Für ein „normales“ Radio wäre mir der Aufwand persönlich zu groß, aber für absolute „Klang-Tuning-Fans“ durchaus ein gutes Angebot. Apropos gutes Angebot: Das macht Xoro auch mit den Möglichkeiten der Musikwiedergabe, die hier wirklich sehr breit aufgestellt sind.

Dank integrierter Bluetooth-Schnittstelle kann der Radiowecker auch für die Wiedergabe sämtlicher Streamig-Apps genutzt werden.

Perfekte Connection über Bluetooth

Internetradio und DAB+ sind getestet. Bleiben Bluetooth, Spotify Connect, USB-Stick und Podcast als Quellen für die Musikwiedergabe. Ich teste die Option, über Bluetooth Musik von meinem Smartphone zu streamen. Hierfür wähle ich das entsprechende Icon auf dem Xoro-Display. Dann muss, wie üblich, das mobile Endgerät, also das Smartphone, mit dem Lautsprecher verbunden werden. Dafür suche ich aus der Liste verfügbarer Geräte den HMT425 aus – und schon steht auf dem Bildschirm „Bluetooth verbunden“. Über meinen Spotify-Account auf dem Smartphone schnappe ich mir eine Pop-Playlist. „What The Hell“ von Avril Lavigne dringt aus den Lautsprechern. Verbinden und abspielen funktioniert also top – am zurückhaltenden Klang ändert sich aber auch hier nichts. Man merkt der Xoro-Box an, dass sie so gerne mehr zeigen würde, ihr sind aber verstärkertechnische Grenzen gesetzt.

Steuerung aus der Ferne

Den letzten Test werde ich jetzt mit Abstand vornehmen. Denn Xoro verspricht als Option zur Bedienung am Gerät eine „bequeme Steuerung per App“. Dafür habe ich mir AirMusic Control (kostenlos erhältlich im App Store und bei Google Play) heruntergeladen. Als ich diese öffne, haben sich App und HMT 425 auch schon automatisch verbunden. Auf dem Startbildschirm sehe ich die Icons der einzelnen Menüpunkte übersichtlich aufgereiht. Hier kann ich wesentlich schneller navigieren, als es mit den Tasten auf dem Deckel möglich ist. Was ich lustig finde: Wenn ich in der App einen Punkt anwähle, bewegt sich das Xoro-Display entsprechend mit. Ich gehe auf „Podcast“ und tippe im Suchfeld „Mit den Waffeln“ ein. Schon erscheint auf beiden Bildschirmen „Mit den Waffeln einer Frau (Barbara Schöneberger)“. Hier kann ich nun bequem die passende Folge auswählen. Weitere Funktionen (wie etwa eine virtuelle Fernbedienung) hat die App ebenfalls auf Lager.

Anstelle der Bedientasten auf dem Gerät selbst, kann das HMT 425 auch bequem per Smartphone und App bedient werden.

Fazit

Das Internetradio Xoro HMT 425 ist vor allem am Morgen ein äußerst informativer und selbstverständlich musikalischer Begleiter. Alltagstauglich und praktisch sind Wecker und Sleeptimer. Besonders informativ: Ein Blick aufs Display genügt, und schon weiß man, wie das Wetter wird. Der Funktionsumfang ist sehr üppig und dennoch gut überschaubar. Radio hören kann man über das Internet sowie DAB+ und FM – ganz ohne Antenne. Auch über Bluetooth, Spotify Connect, USB (samt Ladestation) und Kabel kann man seiner Lieblingsmusik und Podcasts lauschen. Der Klang, der sich dank Equalizer individuell anpassen lässt, überzeugt leider nicht komplett, was an der eher begrenzten Verstärkerleistung der Lautsprecher liegen mag. Die Bedienung funktioniert über das Gerät selbst oder – und das ist eine absolute Empfehlung – über die App. Absolut top ist das Farbdisplay, das mit vielen Infos einen Mehrwert bietet.

Test & Text: Sonja Bick
Fotos: lite-magazin.de

Gesamtnote: 67/70
Klasse: Einsteigsklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

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Technische Daten

Modell:Xoro HMT 425
Produktkategorie:Internet-Radiowecker
Preis:99 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Schwarz
Vertrieb:MAS Elektronik AG, Buxtehude
04161 8002424
www.xoro.de
Abmessungen (H x B x T):90 x 100 x 220 mm
Gewicht:740g
Anschlüsse:- WLAN (Internetradio/ UPnP/ Spotify Connect)
- DAB/ UKW
- Bluetooth
1 x USB-A
1 x 3,5 mm Kopfhörerausgang
Leistung:2 x 2 Watt (10% THD Herstellerangabe)
Lieferumfang:1 x HMT 425
1 x Netzteil
1 x Bedienungsanleitung
Pros und Contras:+ Viele Möglichkeiten der Musikwiedergabe
+ praktische Wetterstation
+ 2 einstellbare Weckzeiten mit Sleeptimer und Snooze
+ dimmbares Farb-Display
+ kompakte Abmessungen
+ dynamisches Design
+ komfortable Steuerung per App
+ integrierte USB-Ladestation
+ Favoritenlisten

- mangelnde Verstärkerleistung
Benotung:
Klang (60%):65/70
Praxis (20%):70/70
Ausstattung (20%):70/70
Gesamtnote:67/70
Klasse:Einstiegsklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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