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Sie hätten die Revolution auf dem Handy-Markt sein sollen: Faltbare Smartphones, die ein riesiges Display in einem kompakten Gehäuse bieten. Die Nutzer sollten damit Platz in der Tasche sparen können, ohne auf wertvolle Bildschirmfläche verzichten zu müssen. Gleichzeitig sollten diese Telefone alle Funktionen eines normalen Smartphone bieten und es den Nutzern ermöglichen, im Internet zu surfen, Videos anzusehen oder sogar in einem Online Casino mit Echtgeld zu spielen. Nachdem die ersten faltbaren Smartphones auf den Markt kamen, wurde jedoch schnell klar, dass es noch einige Macken gab, die ausgebügelt werden mussten.

Nur cool oder auch praktisch, robust und zuverlässig? Die neueste Generation faltbarer Smartphones steht vor der Tür (Foro: unsplash.com/Daniel Romero).

Die groß angekündigte Markteinführung des Galaxy Z Fold entwickelte sich zu einem PR-Albtraum für Samsung. Mehrere Tester berichteten, dass die Bildschirme ihrer Geräte beim Zusammenklappen zerbrochen waren. Es scheint, als wären faltbare Smartphones im Moment mehr Gimmick als ein wirklich brauchbares Gerät. Solange die großen Hersteller nicht herausfinden wie sie langlebige, qualitativ hochwertige faltbare Handys herstellen können, ist es unwahrscheinlich, dass sich diese Kategorie durchsetzen wird.

Die häufigsten Probleme mit faltbaren Smartphones

Zerbrochene Bildschirme sind sicherlich das größte Problem faltbarer Handys. Leider ist dieses Problem bei Weitem nicht das einzige. Im Folgenden gehen wir auf einige der wichtigsten Probleme dieser neuartigen Technologie ein:

1. Hoher Preis
Das größte Hindernis bei faltbaren Smartphones ist der Preis. Die ersten Telefone auf dem Markt kosteten rund 2.000 Euro. Eine Menge Geld für ein Telefon, egal wie man es betrachtet. Auch die neueren Phones sind immer noch ziemlich teuer, die meisten davon kosten mindestens um die 1.500 Euro. Zum Vergleich: Das iPhone 13 kostet um ab 900 Euro. Das ist auch nicht gerade billig, aber fast die Hälfte von faltbaren Handys. Nicht viele Nutzer sind bereit, so viel Geld für ein Handy auszugeben, egal wie innovativ es auch sein mag. Solange der Preis für diese Telefone nicht sinkt, werden sie höchstwahrscheinlich auch nicht massentauglich.

2. Nicht robust genug
Eines der größten Probleme bei einem faltbaren Smartphone ist die Robustheit. Das Galaxy Z Fold war eines der ersten Telefone das auf den Markt kam. Dabei wurde schnell klar, dass es einige Probleme mit der Verarbeitungsqualität gab. Mehrere Rezensenten berichteten, dass ihre Testgeräte bereits nach wenigen Tagen kaputt gegangen waren. Die Bildschirme waren anscheinend beim Zusammenklappen schlichtweg zerbrochen. Etwas Schlimmeres hätte sich der Technologieriese wohl kaum vorstellen können. Andere Nutzer berichteten über Probleme mit flackernden Bildschirmen, Geisterbildern und einer insgesamt schlechten Verarbeitungsqualität. Insgesamt waren die Reviews der ersten faltbaren Smartphones bestenfalls durchwachsen.

3. Nicht die beste Akkulaufzeit
Ein weiteres Problem mit faltbaren Smartphones ist, dass sie oft nicht die beste Akkulaufzeit vorweisen. Ein Faktor, der angesichts ihrer größeren Displays und leistungsfähigeren Prozessoren zu erwarten war. Dennoch ist eine hohe Akkuleistung heute eines der wichtigsten Kaufargumente bei einem neuen Smartphone. Ein Punkt, den man nicht ignorieren kann, sobald man über den Kauf eines solchen Handys nachdenkt. Das ist vor allem deshalb so wichtig, weil Menschen immer mehr Zeit mit ihren Smartphones verbringen. Gerade Anwendungen wie Kameras, Videospiele oder ähnliches brauchen relativ viel Strom.

4. Hohes Gewicht
Ein weiteres Problem: Faltbare Smartphones sind meist schwerer und klobiger als die aktuellen Topseller am Markt. Das ist besonders deshalb bedenklich, weil der Hauptnutzen dieser Telefone eigentlich darin bestehen sollte, bei gleicher Bildschirmgröße kompakter als normale Smartphones zu sein. Es stellt sich heraus, dass man nicht einfach die Hälfte seines Telefons in Luft auflösen kann. Wer ein Handy sucht, das er leicht in der Tasche mit sich herumtragen kann, für den ist ein faltbares Smartphone aktuell wahrscheinlich nicht die beste Wahl.

5. Probleme mit Apps
Eines der größten Schwierigkeiten mit faltbaren Smartphones ist, dass viele Apps nicht für ihre größeren Displays optimiert sind. Das bedeutet, dass man oft mit schwarzen Balken an den Seiten des Bildschirms zu kämpfen hat oder dass Apps einfach nicht richtig skaliert sind. Dieses Problem wird hoffentlich in Zukunft behoben, sobald mehr und mehr Apps für faltbare Smartphones aktualisiert werden.

Werden die Hersteller in der Lage sein, diese Probleme zu lösen?

Viele Menschen fragen sich, ob die Probleme mit faltbaren Handys einfach das Ergebnis früher Entwicklungsprobleme sind, die später korrigiert werden. Die meisten Probleme mit diesen Geräten sind jedoch auf die Natur der Technologie zurückzuführen. Die Tatsache, dass diese Telefone (noch) nicht robust genug sind, liegt daran, dass sie aus zwei Bildschirmen bestehen, die zusammengeklebt werden. Dieses Design macht sie wesentlich anfälliger für mechanische Beschädigungen als das klassische Smartphone. Das Gleiche gilt für die Akkulaufzeit und Probleme mit den Apps. Herausforderungen, die von den Entwicklern gelöst werden müssen, um diese Telefone praktikabler zu machen. Im Moment scheint es unwahrscheinlich, dass diese Probleme in naher Zukunft gelöst werden. Das bedeutet, dass faltbare Smartphones im Moment noch eher ein Gimmick als ein praktisches Gerät sind. Solange die großen Hersteller keine Lösung für diese Probleme finden, werden die Geräte wohl kaum an Beliebtheit gewinnen. Das Potenzial dieser Geräte ist jedoch immens. So wird es sehr spannend, wie sie sich in den nächsten Jahren entwickeln werden.

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