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Über dem Boden schweben wie Marty McFly: Halten Hoverboards im Test, was sie versprechen? Mitnichten, der „waschechte McFly“ ist dann doch noch Zukunftsmusik. Aber darauf kommt es auch gar nicht an. Das passende Hoverboard findest Du, wenn Du auf Akku, Motorisierung und Sicherheit achtest!Hier sind die passenden Tipps dazu:

Genau genommen ist es kein Hoverboard, um das es hier geht. Moderne Elektroboards werden zwar so bezeichnet, aber tatsächlich schweben sie nicht über den Boden wie im Blockbuster mit Michael J. Fox. Anders als im Film hat das Elektroboard eine Standfläche für die Füße und rechts und links je eine Rolle. Beim Fahren wirst Du über ein Gyroskop, einen Kreiselstabilisator, im Gleichgewicht gehalten. Wichtig zu wissen: Du darfst keines der Hoverboards im Test im öffentlichen Verkehr verwenden!

Cooles Board, coole Lichter – trotzdem darf das Hoverboard nicht im öffentlichen Verkehr genutzt werden. Weder auf dem Gehweg, noch auf Fahrradweg oder Straße ist das erlaubt (Foto: pixabay.com/Schäferle).

Was kann so ein Hoverboard?

Die kleinen Flitzer erreichen in der Regel 12, 15 oder sogar 20 km/h. Lithium-Ionen Akkus sorgen für Reichweiten von bis zu 30 Kilometern, da steckt also schon eine Menge Spaß drin. Achte aber beim Kauf unbedingt auf das zulässige Gewicht! Damit das Hoverboard Dich wirklich trägt und das Gyroskop auch zuverlässig arbeitet, musst Du im Rahmen des vom Hersteller angegebenen Gewichts bleiben. Das ist besonders wichtig, wenn Du ein Hoverboard für Kinder suchst: Das Mindestgewicht liegt normalerweise bei 20 Kilogramm. Liegt Dein Kind mit seinem Körpergewicht darunter, wird es das E-Board nicht richtig steuern können. Das führt nicht nur zu Frust, sondern ist auch ein Sicherheitsrisiko. Wichtige Nenngrößen sind außerdem Motorisierung und Akku. Die gängigen Hoverboards sind mit zwei Motoren à 350 Watt ausgestattet- Sie beziehen ihren Strom aus Lithium-Ionen Akkus. Achte beim Kauf nicht nur auf die angegebene Reichweite. Wichtig sind auch die Ladezeit und vor allem das Sicherheitssiegel. Es kam in der Vergangenheit zu Unfällen mit heißen, aufgeplatzten oder gar explodierenden Akkus. Der unabhängige Sicherheitscheck stellt sicher, das die hier verbaute Technologie im Alltag keine Gefahr darstellt.

Rollen: 6,5 Zoll oder mehr?

Wer öfter mit dem Skateboard unterwegs ist, kennt die Frage: Wie groß sollten die Rollen sein? Die meisten Hoverboards haben Rollen von 6,5 Zoll, aber auch 7 Zoll und 8,5 Zoll sind im Handel zu finden. Letztendlich ist es Geschmackssache, welche Rollen man bevorzugt. Viele Hersteller werben mit Extras wie beispielsweise in den Rollen verbauten LEDs, die beim Fahren bunt leuchten. Wenn Dir das Spaß macht, spricht nichts dagegen. Auf die Fahreigenschaften haben die LEDs aber keinen Einfluss. Alternativ gibt es auch integrierte Bluetooth-Lautsprecher. Soe lässt sich auf dem Handy gespeicherte Musik während der Fahrt laut wiedergeben.

Extras: Lautsprecher, Lichter, Tasche

Machen wir uns nichts vor: Hoverboards sind Spielzeuge. Im öffentlichen Bereich nicht zugelassen, ohne Betriebserlaubnis, ohne klar definierten Führerschein und ohne irgendeine Art von Versicherung darfst Du so ein Ding sowieso nur auf Deinem Privatgrundstück nutzen. Warum sollte das Spielzeug also nicht wie ein Spielzeug aussehen? Tatsächlich legen sich die Hersteller mächtig ins Zeug, um den Hoverboards das echte Party-Feeling zu geben. Bunte Lichter, manchmal auch tatsächlich nützliche weiße Beleuchtung vorne und rote Lichter hinten, blinken um die Wette. Nicht täuschen lassen: Die Beleuchtung macht das E-Board nicht verkehrstauglich! Ob Du die Lichtorgel und die Lautsprecher brauchst, entscheidest Du selbst. So manches Hoverboard ist zünftig genug ausgestattet, damit Du damit Deine eigene Disko-Anlage für den Hinterhof hast. Das kann also durchaus Spaß machen. Bitte bedenken: Licht und Lautstärke verbrauchen auch Akku-Kapazität. Das könnte bei exzessiver Nutzung also auf die Reichweite (beziehungsweise Nutzungsdauer) schlagen. Sehr praktisch dagegen ist die Transporttasche, die manche Hersteller drauflegen. So ein Hoverboard bringt mit 7 bis 15 Kilogramm ein ganz ordentliches Gewicht mit, und das Ding soll ja auch von der Ladestation bis zum Einsatzort und zurück gebracht werden. Taschen schützen außerdem vor Staub und anderem Schmutz. Das ist also durchaus ein Kaufargument.

Keine Betriebserlaubnis – warum?

Eigentlich erfüllt das Hoverboard die Voraussetzungen, um als Elektrokleinstfahrzeug eingestuft zu werden. Es fährt aus eigenem Antrieb schneller als 6 km/h. Warum bekommt es also keine Betriebserlaubnis, die eine Nutzung im öffentlichen Verkehr ermöglichen würde?
Derzeit ist an die Einstufung als Elektrokleinstfahrzeug das Vorhandensein von Sitz, Lenkstange, Bremsen und der verkehrstauglichen Beleuchtung gebunden. Bis auf die Beleuchtung kann das Hoverboards nichts davon vorweisen. Als Fahrzeug mit einer Eigenleistung von mehr als 6 km/h setzt das Hoverboard außerdem voraus, dass Du einen Führerschein besitzen musst, um das Fahrzeug zu führen. Aber der Gesetzgeber hat bislang keine Führerscheinklasse für die kleinen Flitzer definiert. Es ist also gar nicht klar, welcher Führerschein die Gültigkeit sicherstellen könnte. Und eigentlich brauchst Du für das Betreiben eines solchen Fahrzeugs im öffentlichen Verkehr auch noch eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Die bieten die Versicherungsgesellschaften bislang aber nicht an. Du kannst also de facto keine Versicherung für Dein Hoverboard abschließen.

Alles unklar außer Bußgeldern

Wirst Du trotz fehlender Betriebserlaubnis, fehlender Versicherung und fehlendem Führerschein im Straßenverkehr erwischt, werden Bußgelder fällig. Und zwar für jeden einzelnen Punkt ein eigenes Bußgeld. Kurioserweise sind die im Bußgeldkatalog bereits fest definiert. Daher raten wir: Bleib mit dem Hoverboard auf dem privaten Grundstück!

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