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Mit dem aktiven Topmodell namens Eleven will Econik seinen Kunden nicht nur guten Klang bieten. Neben den Lautsprechern an sich ist hier auch die Philosophie entscheidend, bei der Dinge wie Kundenzufriedenheit, Umweltschutz und lokale Wertschöpfung einen hohen Stellenwert besitzen. So sollen Musikfreunde ihren individuellen Wunschlautsprecher mit bestem Gewissen genießen können.

Hochwertig bestückt und mit individuellem Touch sollen die Econik Eleven die Audiolösung für moderne Wohnzimmer sein.

Mit den Eleven verfolgt Econik Speakers aus dem badischen Sulzbach viele unterschiedliche Ziele. Erstes Ziel ist natürlich, einen gut klingenden Lautsprecher zu bauen. Dafür setzt man auf bekannte und auch weniger verbreitete akustische Konzepte und hochwertige Komponenten. Zweites Ziel ist es, die Lautsprecher nicht einfach auf Halde zu produzieren, sondern sie individuell nach Wunsch der Kunden zusammenzustellen. In Sachen Bestückung, Design und Ausstattung gibt es also einiges an Auswahl. Drittes Ziel ist es, die Lautsprecher nicht nur zu einem moderaten Preis anzubieten, sondern dabei auch noch hohe Ansprüche an die Fertigung und alles was damit zusammenhängt zu stellen. „Made in Germany“ soll hier nicht nur etwas über die Herkunft aussagen, sondern auch über die Art wie produziert wird und welche ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen die Herangehensweise hat. Dabei sollen besonders Nachhaltigkeit, die Schaffung von Arbeitsplätzen, sowie der generelle Schutz von Umwelt und Mitarbeitern beachtet werden.

Bei der Herstellung der Eleven spielen neben der Akustik auch Aspekte der Nachhaltigkeit eine große Rolle.

Wandelbar

Grundsätzlich ist jede Econik Eleven stattliche 114 Zentimeter hoch und besitzt, ihre Traversenfüße mit eingerechnet, einen Grundriss von 30 mal 30 Zentimetern. Das war es prinzipiell dann auch mit den Verallgemeinerungen, denn ab da liegt es am Kunden selbst, wie die Lautsprecher aussehen. Bei der Lackierung werden sowohl eine weiße, wie auch eine schwarze Version geboten. Beide in einem matten Finish. Dazu darf man dann aus einem von fünf unterschiedlichen Zierringen aus Holz wählen, der den Hochtöner einrahmt. Die Palette reicht dabei von sehr hellen Varianten mit Namen wie „Toronto“ oder „Stockholm“, über das leicht rötliche „Kapstadt“, hin zu zu dunklem „Tokyo“ oder schlicht „Schwarz“. Auch bei den ovalen Abdeckungen darf man wählen. Entweder bleiben Schallwand und Treiber frei, oder man nutzt die magnetisch haftenden Stoffverhüllungen in Schwarz oder Seidengrau. Anders als Lack und Zierringe, sind die Abdeckungen aber ein optionales Extra.

Bei Lack, Zierring und Abdeckungen lässt sich jeweils aus verschiedenen Optionen wählen. Auch beim Hochtöner selbst bietet Econik dann zwei Möglichkeiten zur Auswahl.

Kalotte oder Folie

Auch was genau bei der Eleven in der Schallwand sitzt, ist nicht in Stein gemeißelt. Econik verwendet hier ein Dreieinhalbwege-System, bei dem insgesamt sieben Treiber zum Einsatz kommen. Vorne befindet sich üblicherweise eine Excel Hochtonkalotte des norwegischen Herstellers SEAS. Alternativ bietet Econik aber auch einen Air Motion Transformer (AMT) der Kölner Marke Mundorf an, der speziell für die Eleven entwickelt und gebaut wurde. Auch bei unseren Testmodellen sind die potenten Folientreiber installiert. Pro Lautsprecher geht der Einsatz des Hochtöners aber auch mit einem Aufpreis von 300 Euro einher. Eingerahmt werden Kalotte oder AMT dann von zwei Mitteltönern im 120-Millimeter-Format. Die Eleven nutzt dabei eine D’Appolito-Anordnung, die für eine ausgewogene, präzise Darstellung sorgen soll. Die Mitteltöner stammen ebenfalls von SEAS und setzen auf eine stabile Membran mit einer Schilf-Papier-Mischung, eine stark dämpfende Sicke und einen impulsstarken Antrieb mit kupferbeschichtetem Aluminium.

Standardmäßig wird in der Eleven eine Hochtonkalotte verbaut. In unserem Testmuster war jedoch der optionale Mundorf AMT eingesetzt. Um die Mitten kümmern sich dann zwei Konustreiber von SEAS.

Weitreichend

Für das Bassfundament greift Econik dann erneut zu den beliebten Treibern aus Norwegen. Zwei Tieftöner aus SEAS‘ Prestige-Serie sind unterhalb von Hoch- und Mitteltönern in die vordere Schallwand eingesetzt. Damit wären die meisten Hersteller wohl schon zufrieden, doch in Sulzfeld verlangte man nach mehr. Auch auf der Rückseite der Eleven findet man also zwei weitere der 165 Millimeter messenden Treiber. Dafür verzichtet man auf die mittlerweile praktisch obligatorische Bassreflexabstimmung und lässt die Chassis in geschlossenen Gehäusen arbeiten. Dabei mangelt es dennoch keineswegs an Tiefgang, denn der Hersteller gibt satte 19 Hertz als untere Schwelle des Frequenzbereichs der Standlautsprecher an. Während zwei der Tieftöner dabei den Bereich von 350 bis 80 Hertz abdecken, spielen die anderen beiden bis ganz nach unten durch. Oberhalb des Bassbereiches decken die Mitteltöner dann die Frequenzen bis 3.500 Hertz ab, bevor der Hochtöner schließlich bis hinauf zu 30.000 Hertz reicht.

Jeweils zwei Tieftöner sind auf der Vor- und der Rückseite verbaut. Dabei bespielen die vier Treiber überlappende Frequenzbereiche, was die Eleven zu einem Dreieinhalbwege-System macht.

Kabelfrei

Kontrolliert und angetrieben wird all das von einem modernen Aktivmodul mit DSP. Pro Lautsprecher stellt dieses insgesamt vier mal 150 Watt Schubkraft zur Verfügung. Rechenkünstler stellen bei der Eleven also eine Kanalleistung von 600 und eine Systemleistung von satten 1.200 Watt fest. Da können viele ausgewachsene HiFi-Ketten nicht mithalten, während man die Power hier in zwei platzsparenden, schlanken Klangsäulen zur Verfügung gestellt bekommt. Das Aktivmodul übernimmt hier aber auch noch weitere Funktionen einer klassischen Anlage, allen voran die Signalverarbeitung. Dafür besitzt jeder Lautsprecher eine XLR-Buchse als Eingang, die per Adapter auch mit Cinch-Kabeln verwendet werden können. Primär sind die Eleven aber für die Nutzung ohne Kabel ausgelegt. Dafür sind sie mit einem Wireless-Modul ausgestattet, das mit dem hochauflösenden WiSA-Standard kompatibel ist. Dieser wird von zahlreichen großen und kleineren Herstellern genutzt, um Stereo- oder Surroundsignale unkompliziert und mit bis zu 96 Kilohertz bei 24 Bit übertragen zu können.

Neben der Wireless-Schnittstelle verfügt das Verstärkermodul nur noch über einen XLR-Eingang. Mit Hilfe des beleuchteten Anlagen-Schemas lassen sich hier außerdem das Pairing und die Kanalzuteilung vornehmen und auch die Eingangsempfindlichkeit kann per Schalter angepasst werden.

Lokal gebaut, global gedacht

Die Endstufen sind dann auch eines der wenigen Elemente der Eleven, die nicht aus Deutschland stammen. Sie werden aus China bezogen, wo sie getreu Econiks Ansprüchen hergestellt werden. Während die Treiber dann, wie erwähnt, aus der norwegischen Produktion von SEAS kommen, stammen die restlichen Gehäuse-, Bau- und Verpackungsteile aus Deutschland. So sollen die Transportwege kurz und der CO₂-Fußabdruck klein gehalten werden. Gleichzeitig baut Econik seinen Standlautsprecher in einer modularen Form. Treiber und Verstärkermodul können also einzeln getauscht werden. Entweder bei einem Defekt, oder auch um Komponenten aufzurüsten. Das verlängert die Lebenszeit der Lautsprecher und schont zusätzlich Ressourcen. Ein absolut lobenswerter Ansatz, der durchaus als Beispiel für die gesamte Branche dienen darf. Anders herum bedeutet der modulare Aufbau aber auch etwas weniger Finesse beim Design. Chassis besitzen also sichtbare Schrauben und Traversen und Spikes unserer Eleven dürften gerne noch ein wenig präziser gefertigt sein.

Das generelle Design der Eleven ist zeitlos-klassisch, mit geraden Kanten und ebenen Flächen. Chassis und Elektronik sollen bei Defekten oder Upgrades leicht austauschbar sein, weshalb die Schrauben sichtbar bleiben.

Mehr Möglichkeiten

Treiberauswahl und Design sind aber nicht die einzigen Dinge, die beim Konfigurator der Eleven ausgewählt werden können. Econik bietet auch gleich die passende Elektronik, um mit den Aktivlautsprechern eine spielfähige Anlage aufzubauen. Zur Auswahl stehen also auch zwei WiSA-kompatible Streaming-Hubs von Platin: eines für Surround und eines für die Stereo-Anwendung. Letzteres liegt auch unserem Testpaket bei. Dazu empfiehlt sich dann auch gleich das Zen Wireless-Mikrofon. In Verbindung mit der Econik App und den Lautsprechern, kann damit eine automatische Raumkorrektur im Frequenzbereich bis 1.000 Hertz vorgenommen werden. Und letztlich darf man sich dann noch die passenden Stromkabel aussuchen. Standardmäßig liegen Kabel mit 1,5 Metern Länge bei, die gegen Aufpreis auch auf drei Meter verlängert werden können. Alternativ gibt es aber auch Referenz-Stromkabel von Inakustik in den gleichen Längen. Unser Eleven Komplettset ohne Abdeckungen, dafür inklusive AMT, Stereo-Hub, Mikrofon und Standard-Kabeln schlägt letztlich mit 8.324 Euro zu Buche.

Der Stereo Hub verfügt über einen integrierten Streamer und bietet außerdem zusätzliche Anschlussmöglichkeiten. Ihm liegt außerdem eine praktische Fernbedienung bei.

11 + 1

Der Preis des Sets ist sicherlich nicht ganz ohne, doch letztlich bekommt man dafür ein vollständiges, spielfertiges Audiosystem „Made in Germany“. Mit passiven Lautsprechern vergleichbarer Qualität und passender Elektronik käme man also nicht unbedingt günstiger weg. Unsere Eleven werden also im Hörrum platziert und mit der Steckdose verbunden. Auch der Stereo Hub bekommt seine Stromzufuhr und wird anschließend, mit Hilfe der Econik App in das WLAN eingebunden. Während das Musikstreaming per Netzwerk geschieht, wird am HDMI-Port des Hubs noch ein Smart-TV angeschlossen. Darüber hinaus bietet der Hub außerdem einen USB-B-Eingang, drei optische und einen koxialen Digitalanschluss, ein paar Cinch-Buchsen und einen 3,5-Millimeter-Klinkeneingang. Auch eine schlanke Fernbedienung mit stylischer Beleuchtung gehört dazu, um Stereo-Hub und Eleven auch ohne App bequem nutzen zu können. Letztlich müssen noch die Lautsprecher selbst gekoppelt werden, was über die Pairing-Tasten auf den Rückseiten der Geräte geschieht.

Gerade der HDMI-Input des Stereo Hubs macht die Eleven zu echten Multimedia-Lautsprechern. Dazu bietet das kleine Gerät außerdem verschiedene digitale und analoge Anschlussmöglichkeiten.

Klangkonfiguration

Die Kanalzuordnung geschieht bei den Eleven ebenfalls auf der Rückseite. Mit Hilfe eines übersichtlichen Schemas und passender LEDs, lässt sich ganz einfach festlegen, welche Position jeder Lautsprecher im Raum besitzt. Auch über die App lässt sich dies einstellen, was dank Drag-and-Drop ebenfalls einfach zu bewerkstelligen ist. Dann geht es an die Raumeinmessung mit dem Zen Mikrofon. Die App erkennt das Mikro beim Einschalten, bevor es ebenfalls entweder ins WLAN eingebunden, oder per Bluetooth gekoppelt werden muss. Über das EQ-Menü der App kann dann der Messvorgang gestartet werden, während dessen man das kabellose Mikrofon einfach für eine Minute an der Hörposition hält. Anschließend errechnet die App eine passende Korrekturkurve und überträgt sie an die Lautsprecher. Alternativ lassen sich auch manuell bis zu drei unterschiedliche Equalizer-Kurven erstellen und speichern. Darüber hinaus bietet Econiks Website außerdem sechs herunterladbare Presets, die sich per USB-Stick auf die Lautsprecher übertragen lassen.

Die Econik App ist übersichtlich gestaltet, bietet aber keine integrierte Wiedergabeauswahl. Dafür lassen sich hier die Einmessung und eine manuelle Klangregelung nutzen.

Geschichtenerzähler

Wir belassen es aber zunächst bei der per Mikrofon gemachten Einstellung und starten mit ein wenig Fernsehprogramm. Schnell, impulsstark und hell erklingen die Schläge eines Silberschmieds beim feinen Hämmern eines Werkstückes in einer Form. Auch das hochfrequente Quietschen eines Gewindeschneiders, dessen Zähne sich durch eine dünne Stange arbeiten, löst der AMT der Eleven wunderbar auf. Dazu überzeugen die Aktivlautsprecher bei der Reportage außerdem mit ihrer guten Stimmwiedergabe. Akteure vor der Kamera und der Sprecher aus dem Off, wirken sonor, kraftvoll und auch feine Nuancen in den Stimmen lässt die Eleven nicht aus. Auch bei der Wiedergabe von Guillermo del Toros „Frankenstein“ liefern die Lautsprecher durchweg wunderbar verständliche Dialoge. Oscar Isaacs kräftige Erzählstimme wird dabei schön nach vorne projiziert und auch das gutturale, tiefe Raunen und Brüllen, sowie das zunächst noch eher unbeholfene Sprechen des Monsters machen hier einen exzellenten Eindruck.

Mit Hilfe des kabellosen Zen Mikrofons lassen sich die Eleven schnell und bequem auf den genutzten Raum ausrichten.

Blick für’s große Ganze

Auf einer recht breiten Bühne bilden die Eleven dann auch Effekte sehr schön ab. Als das Monster ein im Eis festgefrorenes Schiff kentern will, knackt und knirscht das Eis bedrohlich. Bei den satten Musketenschüssen der Mannschaft zeigen dann auch die Tieftöner ihre Agilität. Sie treten dynamisch an, ziehen kraftvoll durch und stoppen anschließend gekonnt. Gleiches gilt für das schnelle Zischen und den hellen Knall, als Frankensteins Vater seinen Sohn mit einem Rohrstock ins Gesicht schlägt. Die Maschinen in der Werkstatt des Doktors untermalen die Eleven dann mit fein aufgelöstem Rattern und Surren. Dabei beweisen sie außerdem eine gute Transparenz, bei der auch leisere Elemente im Klangbild nicht untergehen. Generell wirken die Aktivlautsprecher bei der Filmwiedergabe enorm ausgeglichen und harmonisch. Kein Frequenzbereich wird überbetont, alles wirkt klar und kontrolliert und bei Effekten wie Explosionen oder grollendem Donner sorgen die Tieftöner für dynamischen und staubtrockenen Bass.

Die vier großen 165-Millimeter-Tieftöner werden von der Elektonik gut kontrolliert. Die Einmessung per Hub, App und Mikrofon bietet hier einen klaren Mehrwert.

Econik Eleven – Engagierte Entertainer

Es folgt der Wechsel zur Musikwiedergabe. Da die Econik App selbst keine Möglichkeit zur Auswahl von Musik bietet, muss dafür entweder eine UPnP-fähige App eines Drittanbieters, AirPlay, Google Cast, oder roon genutzt werden. In der roon Remote App wird also der Stereo Hub als Ausgabegerät eingestellt und das Album „Cage the Elephant“ der gleichnamigen Band ausgewählt. Erneut liefern die Eleven einen sehr trockenen Bassbereich, der recht diffus in den Raum strahlt. Vocals werden dazu schön nach vorne projiziert und lösen sich dabei gut von den Lautsprechern. Zusammen mit den sauberen Gitarren und den kernigen Drums ergibt sich dann ein volles, aufgeräumtes und definiertes Klangbild. Dazu kommt der sympathische Drive der Eleven, der auch Danielle Nicoles „Cry No More“ gut steht. Hier liefert das Aktivsystem plastische Orgeln, fein gezeichnete Backgroundchöre, Nicholes kraftvolle Gesangsstimme und den runden, satten Bass der Blues-Rockerin.

Die Traversen und die Spikes müssen vor der Aufstellung noch am Korpus verschraubt werden. Alles was dafür benötigt ist, liegt den Lautsprechern bei.

Leistungsbetont

Ein wenig Pegel fordern die Eleven aber durchaus ein, um wirklich loszulegen. Und auch die Einmessung hat einen klaren Anteil am ausgeglichenen Sound der Lautsprecher, der dann wiederum gelegentlich sehr glatt gebügelt wirkt. Bei „Cirklar“ des Tingvall Trios präsentieren die Elven damit aber ein Klavier mit definierten und dynamischen Anschlag der Saiten, dem ein sanftes, sauberes Abschwingen folgt. Der Kontrabass wirkt dazu erneut füllig und die kräftigen Tieftöner beweisen durchweg, dass sie auch einiges an Finesse mitbringen. Der optionale Mundorf AMT unseres Testmodells sorgt bei Angela Puxis „Bada Papa Paa“ dann besonders beim tonangebenden Saxophon für ein klasse Timbre. Definiert und klar, aber nicht übertrieben fokussiert bringt der Hochtöner eine schöne Portion Offenheit und Transparenz in das Spiel der Lautsprecher, während das donnernde Schlagzeug die große Bühne füllt. Und auch Orchestern verleiht die Eleven eine angemessene Präsenz, der man sich auch gut über längere Zeiträume hingeben kann.

Aufgeräumt, kraftvoll und dynamisch bieten die Eleven bei Fernsehton und Musik gute Unterhaltung.

Fazit

Mit der Eleven hat Econik einen Aktivlautsprecher geschaffen, der neben Freunden des guten Klangs auch Individualisten zufriedenstellen kann. Mit verschiedenen Optionen bezüglich Design, Bestückung und zusätzlicher Ausstattung, können Nutzer sich im Konfigurator ihren persönlichen Wunschlautsprecher zusammenstellen. Die zusätzliche Elektronik und die Möglichkeit zur bequemen Raumeinmessung sorgen für maximale Flexibilität und sind eine klare Empfehlung. Allerdings sind sie, wie auch die ausgezeichneten AMT-Hochtöner, mit merklichen Mehrkosten verbunden, die aber auch klare Vorteile mit sich bringen. Letztlich setzen sich die Eleven dann mit ihrem nachhaltigen Herstellungskonzept von der Masse ab, das außerdem ein erhöhte Langlebigkeit und Zukunftssicherheit der Aktivlautsprecher ermöglicht.

Test & Text: Philipp Schneckenburger
Fotos: Simone Maier

Gesamtnote: 98/100
Klasse: Referenzklasse
Preis-/Leistung: gut

98 of 100

98 of 100

97 of 100

Technische Daten

Modell:Econik Eleven
Gerätekategorie:Aktiver Standlautsprecher
Preis:ab 7.349 Euro (Paar)
Testset: 8.324 Euro
Garantie:Lautsprecher: 5 Jahre (+5 bei Registrierung)
Elektronik: 2 Jahre (+3 bei Registrierung)
Ausführungen:- Weiß matt
- Schwarz matt
(fünf unterschiedliche Zierringe, optionale Abdeckungen in Schwarz oder Grau)
Vertrieb:Econik-Speakers, Sulzfeld
07269 9196993
econik-speakers.com
Abmessungen (HxBxT):300 x 1140 x 300 mm (inkl. Füßen)
Gewicht:29 kg
Bauart/Prinzip:3,5-Wege, aktiv, geschlossen
Bestückung:1 x 25 mm Hochtonkalotte oder 1 x 80 mm AMT-Hochtöner
2 x 125 mm Mitteltöner
4 x 165 mm Tieftöner
Anschlüsse:- WiSA Wirelessverbindung
1 x XLR Mono
Frequenzbereich:19 Hz – 30 kHz (Herstellerangabe)
Leistung:4 x 150 Watt (Herstellerangabe)
Lieferumfang:2 x Eleven
2 x Stromkabel (1,5 m)

optional:
2 x Abdeckungen
2 x Stromkabel (3 m oder Inakustik 1,5/ 3 m)
1 x Platin Stereo Hub (inkl. Fernbedienung)
1 x Platin Surround Hub (inkl. Fernbedienung)
1 x Zen Wireless Mikrofon
Pro & Contra:+ per Konfigurator individualisierbar
+ Konzept mit Fokus auf Nachhaltigkeit
+ leistungsstarke Endstufen
+ Stereo und Surround ohne Kabel
+ einfache Einrichtung
+ Möglichkeit zur Raumeinmessung
+ gute Stimmwiedergabe
+ großer Dynamikumfang
+ klare, definierte Darstellung
+ hohe Langzeittauglichkeit

- wirkt teils etwas stark geglättet
Benotung:
Klang (60%):98/100
Praxis (20%):98/100
Ausstattung (20%):97/100
Gesamtnote:98/100
Klasse:Referenzklasse
Preis-/Leistunggut
Getestet mit:Innuos ZENmini Mk 3
Panasonic 55TX-55104
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