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Musik ist heutzutage mobil und immer dabei. Nicht nur unterwegs, sondern auch zuhause soll der Sound da sein, wo wir sind. Das ist mit einem Multiroom-System einfach umgesetzt. Denon liefert dafür mit dem HEOS-gestützen Home 200 einen idealen Einstieg. Nun in der dritten Generation warten die Home-Speaker mit neuen, spannenden Features auf.

Der Home 200 verbindet vielseitiges Streaming mit einem dezenten aber eleganten Design.

Innovative Audio-Lösungen gepaart mit Erfindergeist und dem Willen sich immer weiter zu entwickeln sind bei Denon Teil der Firmen-DNA. Auch wenn Denon seit 2017 mehrfach weiterverkauft wurde und inzwischen zu Harman gehört, blieb der Kern der bereits 1910 in Japan gegründeten Firma stets erhalten. Bei der Verbreitung von Schallplatte und CD war Denon stets ein Innovator und hat Entwicklungen vorangetrieben. Spulen wir ein paar Jahrzehnte vor. Angefangen hat das Thema Multiroom mit der Heos-Reihe 2014 und seit dem hat sich einiges getan. Mehr Funktionen und weiter verbesserter Sound. Mit der zweiten Generation wurde der Name HEOS zur Systembezeichnung für Multiroom und in weitere Modelle integriert. Nachfolger der ersten Heos-Reihe waren dann die Home x50-Modelle. Ende 2025 erschien die dritte Generation deren kleinsten Vertreter wir uns heute anschauen. Und Denon hat sich nicht lumpen lassen und bei Sound und Funktion nochmal ordentlich einen drauf gesetzt.

Was ist HEOS

Diese vier Buchstaben werden heute noch oft auftauchen. Sie stehen für „Home Entertainment Operating System“ und bezeichnen das Wireless-Audio-System von Denon. Es beschränkt sich dabei nicht auf die Home-Lautsprecher und Multiroom-Anwendungen. HEOS findet sich unter anderem auch in einigen Lautsprechern und Subwoofern von Denon und auch einigen Geräten von Marantz. Das Label „HEOS Built-In“ gibt hier Auskunft. Interessant ist das vor allem, da entsprechend ausgestattete Verstärker wie der Marantz PM7000N es ermöglichen, sogar den Plattenspieler mit in das Multiroom-System zu integrieren und die aktuell laufende Schallplatte akustisch zum Beispiel mit in die Küche zu nehmen. Andersrum lässt sich unser Home 200 auch als Surround-Speaker für Denons Soundbar 550 nutzen. Also ein modulares System, dessen Einsatzmöglichkeiten über die reine Multiroom-Nutzung hinaus gehen. Doch zurück zu unserem Testkandidaten Home 200 und was dieser allein alles kann.

Mit dem HEOS Multiroomsystem lässt sich die Musik von einem Gerät auf allen anderen kompatiblen Systemen im Haus wiedergeben. Darüber hinaus kann der Home 200 auch eine HEOS Soundbar ergänzen.

Optik und Anschlüsse

Das Gehäuse des Denon Home 200 besteht aus Kunststoff mit einer umhüllenden Netzbespannung, erhältlich in dunklem Charcoal oder der helleren Stone-Variante. Ein gelungenes Einfügen in jede Wohnumgebung ist garantiert. Mit 2,2 Kilogramm ist der Proband um einiges schwerer als der erste Blick vermuten lässt. Beim anheben macht sich die makellose und stabile Fertigung direkt bemerkbar. An der Oberseite finden wir ein Steuerungspanel, dass wir uns später noch genauer ansehen. Auf der Rückseite befinden sich Anschlüsse für Strom, USB-C und eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für analoge Soundquellen. Außerdem Schalter für die Deaktivierung der Mikrofone für die Sprachsteuerung, für das Bluetooth-Pairing und Verbindung mit dem WLAN. Ein eigener Ethernet-Port wurde zugunsten eines kompakteren Designs weggelassen, aber mittels Adapter kann über den USB-C Port auch eine kabelgebundene Verbindung zum Internet hergestellt werden. Der USB-Port steht dann natürlich nicht als Audio-Anschluss zur Verfügung.

AUf der Rückseite verbergen sich Stromanschluss, USB-C-Port und ein Klinkeneingang, ergänzt um Tasten für das Pairing und die Stummschaltung des Mikrofons.

Treiber und Bluetooth

Unter der Netzbespannung ist ein Array mit drei Treibern verbaut. Der Woofer sorgt trotz überschaubaren vier Zoll für ordentlich Dampf. In den höheren Frequenzen arbeiten zwei Tweeter mit jeweils einem Zoll Durchmesser. Für einen stabilen Grundsound und native Stereo-Wiedergabe ist also gesorgt. Jeder Treiber wird von einer separaten Class-D Endstufe angetrieben. Infos zu Trennfrequenz oder Schalldruck fehlen im Datenblatt. Da die Klangverarbeitung auf digitale Komponenten setzt, dürften diese Werte aber eh keine große Aussagekraft haben. Etwas stiefmütterlich ist die Bluetooth-Konnektivität ausgefallen. Mit SBC steht nur das offene Standard-Protokoll zur Verfügung. Dieses komprimiert das Audio Signal auf 384 Kbits und weniger und ist eher als Notlösung zu empfehlen. Hier wäre natürlich eine Schnittstelle mit aptX-Unterstützung schön gewesen, die mit CD-ähnlicher Qualität arbeitet. Doch in erster Linie geht es hier eh ums Streaming und die HEOS-Plattform ist im Home 200 klar die Hauptattraktion.

Denon Home 200 – Komfortabel eingerichtet

Wie es die Schnellstart-Anleitung empfiehlt, gehe ich zuerst in den App-Store und lade mir die kostenfreie HEOS-App aufs Smartphone. Klar bebildert und einfach erklärt leitet die App mich durch die Einrichtung. Unbedingt das WLAN-Passwort bereit halten, eine WPS-Verbindung ist leider nicht dabei. Sobald alles eingerichtet und der Denon Home 200 mit dem WLAN verbunden ist, prüft die App automatisch auf Updates und dann kann es auch schon losgehen. Als letzten Schritt können wir dem Lautsprecher noch eine Zimmerbezeichnung oder individuellen Namen zuweisen. Unter diesem Namen taucht er dann auch als Bluetooth oder Airplay2-Empfänger auf. Danach öffnet sich der Homebildschirm der App. Dort finden wir im Grunde alles was das Herz begehrt. Wir können uns direkt aus der App eine Favoritenliste von Internet-Radiosendern zusammenstellen oder eine Streaming-App verbinden. Etwas weiter unten finden wir die Auswahl an Zuspielern.

Die App leitet Nutzer Schritt für Schritt durch den Einrichtungsprozess. Dabei kann auch gleich der Aufstellungsort des Lautsprechers berücksichtigt werden.

Steuerung

Auf der Oberseite befindet sich ein haptisches Panel. Auf die nummerierten Tasten können per App Favoriten gespeichert werden und direkt abgerufen werden. Darunter finden wir den Play/Pause-Button und Lautstärkeregelung. Bei der Steuerung per Sprachbefehl hat Denon beschlossen erstmal ausschließlich auf Apples Siri zu setzen. Laut einigen Quellen soll Amazons Alexa in Zukunft auch noch integriert werden. Die Speaker haben zwar alle Mikrofone, aber um diese nutzen zu können, muss ein Apple HomePod oder HomePod Mini in das Setup integriert sein. Für die Einrichtung wird ebenfalls ein iPhone mit iOs 16 oder höher benötigt. HomePod-Nutzer sollten ein solches in der Regel ihr eigen nennen. Ich für meinen Teil verzichte in diesem Test auf Siri und deaktiviere die Mikrofone mittels eines Buttons auf der Rückseite. Mit der App steht uns ohnehin ein Steuerungs-Tool zur Verfügung, dass keine Wünsche offen lassen dürfte.

Dank der Favoritentasten auf der Oberseite lässt sich auch ohne Smartphone sofort Musik spielen. Dazu lassen sich hier auch Lautstärke und Wiedergabe kontrollieren.

Unterstütze Formate

Der Denon Home 200 unterstützt folgende Formate und Codecs: WAV, MP3, AAC, WMA, ALAC und FLAC, die vor allem beim abspielen von Festplatten oder aus dem eigenen Netzwerk relevant sein dürften. Darüber hinaus ist der Lautsprecher auch in der Lage, extrem hoch aufgelöste DSD-Files abzuspielen. Schauen wir uns also mal an, wie gut die WIedergabe lokaler Dateien funktioniert. Meine in USB-Festplatte mit 1 TB Musik wird jedenfalls problemlos erkannt und ich kann in der App durch die Ordner-Struktur navigieren. Auch Verzeichnisse mit hunderten von Ordnern sind angenehm schnell geladen. Da nur der aktuelle Ordner und nicht der komplette Pfad angezeigt wird, ist die Lesbarkeit top. Bei den einzelnen Songs wird stets gefragt ob diese direkt gestreamt oder in eine Playlist integriert oder in eine temporäre Warteschlange gesetzt werden sollen. Dabei können Playlists verschiedener Dienste, eigene Heos-Listen und die Warteschlange ganz nach Wunsch kombiniert werden.

Gemischte Playlists

Schauen wir kurz auf die HEOS-Playlists. Mit diesen können Songs aus verschiedenen Quellen zusammengestellt werden. Für mich, der gerne die Musik aus der digitalisierten CD-Sammlung mit Streaming kombiniert, eine wirklich tolle Sache. Wichtig ist dabei, dass diese alle über die App laufen. Songs die vie Airplay oder Bluetooth gestreamt werden können nicht eingebunden werden. Dafür können aber Tracks verschiedener Streaming-Anbieter die in der App verbunden sind, Radio-Stationen oder den in den Streaming-Server eingebundenen lokalen Geräten wie USB-Laufwerken kombiniert werden. Die DSP gestützte Klangverarbeitung vom Speaker gleicht automatisch Unterschiede in Lautstärke und Frequenzgängen aus und sorgt für ein möglichst homogenes Klangbild. Wenn sich unterschiedliche Epochen, Quellen und Stile in einer Playlist abwechseln kommt es zu Schwankungen in Lautstärke und dem Druck im Bassbereich. Aber insgesamt funktioniert es erstaunlich gut und ich ich hab eigentlich nie das Bedürfnis die Lautstärke ändern zu müssen.

Der Home 200 steht auf einem stabilen Sockel mit rutschfester Auflage. Dank eines Gewindes in der Unterseite kann er aber auch auf Stativen oder Wandhalterungen montiert werden.

Atmosphärisch

Die Denon Home-Speaker der neuen Generation haben Dolby Atmos an Bord. Beim Probanden als kleinsten Vertreter der Reihe allerdings nur in virtueller Form. Aber bevor wir uns das genau anhören erstmal die Frage was Dolby Atmos eigentlich ist. Kurz gesagt: Objektbasiertes Audio. In Stereo- und Surround-Setups wurde bisher Kanal-basiert gemixt. Also wie laut ist welches Signal auf welchem Kanal. Bei Stereo Links und Rechts. Bei Surround je nach Setup entsprechend weitere Kanäle. Bei Dolby Atmos wird das Ganze nun um die Horizontale Komponente erweitert, indem Lautsprecher von der Decke herab strahlen oder von unten nach oben feuern. Die dadurch entstehenden direkten und reflektierten Signale erzeugen eine 360-Grad Umgebung. Mit den entsprechenden Tools können Kreative nun Objekte im Mix im Raum platzieren und bewegen. Für Heimkinos eine tolle Sache. Aber was bringt es für Musik und in einem kompakten Speaker wie dem Denon Home 200?

Virtuelle Diffusion

Die größeren Vertreter den Reihe haben auch jeweils nach oben gerichtete Treiber verbaut und können somit Dolby Atmos nativ abbilden. Der Denon Home 200 hat keine nach oben gerichteten Lautsprecher, das Array beschränkt sich auf drei Treiber die frontal abstrahlen. Daher setzt Denon hier auf virtuelles Dolby Atmos, wie man es zum Beispiel auch von Air Pods kennt. Mittels digitalem Soundprocessing – kurz DSP – wird mittels diverser psychoakustischer Tricks ein räumliches Klangbild erzeugt als es das Array eigentlich erlaubt. Richtige Dolby-Atmos Mischungen kann man damit nicht abbilden, aber ich finde es sorgt für eine angenehme Diffusion des Signals und lässt Musik deutlich räumlicher wirken. Bei Apple Music findet sich eine eigene Kategorie von Musik in 3D-Audio. Ein großer Wow-Moment bleibt aus, aber die Musik wirkt noch etwas räumlicher und vom Lautsprecher gelöst. Und das macht einfach Spaß und letztlich kommt es auch genau darauf an.

Hinter dem stylischen Stoffvorhang verbergen sich zwei Hochtöner und ein Tiefmitteltöner. Per DSP simuliert der Home 200 damit die räumliche Dolby Atmos darstellung.

Synth-Pop in 3D

Ach, was vermisse ich Chvrches. Aber vor ihrer Pause haben sie zum Glück noch das hervorragende „Screen Violence“ veröffentlicht. Dieses liegt auch in einer Dolby Atmos Abmischung vor. Das Duett „How not to drown“ in dem Robert „The Cure“ Smith himself vors Mikro getreten ist, nutzt die zusätzliche Dimension durchaus gekonnt. Sind die Vocals in den Strophen noch sehr geerdet und mittig gemischt, heben sie im Chorus geradezu himmelwärts ab und verschwimmen in einer breiten Klangwolke. Insbesondere im zweiten Chorus, wenn diese durch Smith’ Harmonien noch breiter und diffuser wirkt, ergibt sich ein Klangbild zum träumen. In der Coda am Ende des Songs verwehen Vocals und Instrumente wie Wind nach und nach in die Ferne. So kommt eine zusätzliche Erzähl-Ebene im Mix dazu, was interessante Möglichkeiten eröffnet. Wenn dieser Sound zu fremd wirkt, kann über den Breite-Regler in der Tonsteuerung aber auch zum klassischen Stereo-Sound zurückkehren.

Die HEOS App erlaubt das Mischen von lokaler Musik und Tracks von Streamingdiensten. Im Wiedergabebildschirm lässt sich außerdem stets auf die Klangregelung zugreifen.

Pure oder Processed

Während der Wiedergabe überlässt uns der Denon Home 200 die Auswahl aus zwei Soundmodi. Der Pure-Modus deaktiviert die digitale Klangbearbeitung und gibt den Ton wieder, wie er ist. Bei Lossless-Audio einiger Genres wie Jazz oder Klassik bevorzuge ich diese Einstellung. Der Klang ist, wie der Name verspricht, natürlich und ungefärbt. Mehr Spaß macht mir definitiv der automatische Modus. Dieser gleicht zum einen Lautstärke, Bass und Höhen der verschiedenen Quellen an einen gemeinsamen Wert an. Wer möchte kann diese auch beeinflussen. Das ist zum einen Geschmackssache, aber eignet sich auch dazu, die Wiedergabe dem Einsatzort anzupassen. So wird durch Erhöhung der Breite und Reduktion des Basses die Wiedergabe viel hintergründiger, wenn man sich nebenbei unterhalten möchte oder einen diffusen Klang bevorzugt. Auch die Einstellung „Wandnähe“ ist keinesfalls Placebo. Vor allem der Bass wird hier aktiv beeinflusst um zu verhindern, dass er sich in Ecken stapelt.

Mit der Klangeregelung lässt sich der Sound an den Aufstellungsort des Lautsprechers anpassen. Steht er beispielsweise direkt an der Wand, oder in einem Regal, lässt sich so ein Brummen im Bass verhindern.

Majestätisch

Nächster Halt: Jurassic Park und den Breiteregler auf Anschlag. Ich empfehle den Bassregler in diesem Fall auch etwas hinterher zu ziehen. Bei entsprechend unkomprimiertem Eingangssignal sorgt das DSP für einen Sound der mich an meinen Augen zweifeln lässt. Kommt das alles wirklich aus diesem vierzehn Zentimeter breiten Speaker? Ja, tut es. Und was mich auch erstaunt ist, dass die Lautstärke und Klangbühne relativ konstant bleibt während ich mich um den Speaker herum bewege. Von den ersten Piano-Klängen bis hin zur kompletten Orchester-Wucht des unvergesslichen Dino-Themas bin ich gefangen. Klassische Filmmusik hat ja einen wesentlich größeren Dynamikumfang als Pop und daher ist es natürlich schön wenn auch die leiseren Töne abgebildet werden, wenn die zarten Ausläufer der Credits uns in eine ungewisse Zukunft entlassen. Aber auch hier lässt der Home 200 einen nicht im Stich und hält auch bei leisen Passagen einen angemessenen Schalldruck bei.

Multiroom und Multitalent

Bei einem Smartspeaker, der verschiedene Quellen und Genres vereint und dank DSP in raumfüllendem Glanz erstrahlen lässt, ist es garnicht so einfach ein Soundprofil zu schärfen. Was ich dem Denon Home 200 attestieren kann, ist ein hervorragender Bass, der richtig Druck macht und glasklare Höhen. Auch im Ohren-gefährdendem Lautstärkebereich im oberen Drittel der Range gibt er sich keine Blöße, bleibt verzerrungsfrei und bringt jede Party ins Rollen. Egal ob krachender Horrorpunk ala Misfits oder moderner Pop von Carpenter und Co. Alles wird stets spielfreudig wiedergegeben. Natürlich auch am ruhigeren Ende. Hervorzuheben ist auch, dass selbst bei extremeren DSP-Einstellungen des virtuellen Atmos bei hochwertigen Quellen kein Zischeln oder Artefakte entstehen. Bei sehr auf Stereo angelegten Mixen kann es mal etwas viel werden, aber mit der Standardeinstellung hat man eigentlich immer Spaß. Wirklich ein kleines Klangwunder, dass trotz überschaubarer Maße ganz groß klingt.

Ob als einzelner Musiklieferant, im Verbund mit weiteren HEOS-Systemen, oder als Effektlautsprecher im Wohnzimmerkino, der Denon Home 200 überzeugt mit sattem, klaren Sound und toller Bedienbarkeit.

Fazit

Die etablierte HEOS-Familie wird erweitert und bereits der kleine Home 200 überrascht mit enormem Funktionsumfang. Besonders loben muss ich an dieser Stelle auch noch einmal die App. Eine aufgeräumte Oberfläche, schneller Zugriff auf alle Funktionen und perfekte Unterstützung bei der Einrichtung – Was will man mehr? Auch bei der Konnektivität bleiben im Grunde keine Wünsche offen. Durch die dezente Farbe in zwei Varianten fügt er sich außerdem in jede Wohnumgebung ein als hätte er schon immer dort gestanden. Der Sound ist dank DSP vielseitig und macht jeden Song zu einem Erlebnis. Genügend Reserven in Höhen, Bass und Lautstärke bringt der Testkandidat ebenfalls mit und zaubert eine Klangbühne, die in der Kompaktklasse Ihresgleichen sucht. Wer sich für Multiroom interessiert, seine bestehenden HEOS-Geräte erweitern will, oder einfach einen fantastisch klingenden Smartspeaker sucht, ist beim Denon Home 200 genau richtig.

Test & Text: Dominik Schirach
Fotos: Simone Maier

Gesamtnote: Highlight
Klasse: Spitzenklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

Technische Daten

Modell:Denon Home 200
Produktkategorie:Wireless-Lautsprecher
Preis:349 Euro
Garantie:2 Jahre (5 Jahre bei Registrierung)
Ausführungen:- Schwarz
- Grau
Vertrieb:Denon, Eindhven (NL)
02157 1373706
www.denon.com
Abmessungen (HxBxT):216 x 140 x 140 mm
Gewicht:2,2 kg
Anschlüsse:- WLAN
- Bluetooth (SBC)
1 x 3,5 mm Klinkeneingang
1 x USB-C
(1 x Mikrofon für Sprachsteuerung)
Bestückung:2 x 25 mm Hochtöner
1 x 102 mm Tiefmitteltöner
Unterstützte Dateiformate:MP3, AAC, WMA, ALAC, FLAC, DSD
Unterstützte Abtastraten:PCM: bis 192 kHz/ 24 Bit
DSD: bis DSD 128, 5,6 MHz/ 1 Bit
Streaming:- HEOS (inkl. UPnP, Qobuz, Tidal, Deezer, Amazon Music, Soundcloud, TuneIn, etc.)
- Spotify Connect
- AirPlay2
- roon ready
- Bluetooth
Lieferumfang:1 x Home 200
1 x Stromkabel
1 x Quickstart Guide
Pro & Contra:+ hervorragender Sound
+ Dolby Atmos
+gute Anschlussmöglichkeiten
+ schickes, zeitloses Design
+ sehr gelungene App
+ viele integrierte Streamingdienste
+ einfach erweiterbar

- keine
Benotung:
Gesamtnote:Highlight
Klasse:Spitzenklasse
Preis-/Leistungsehr gut
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