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BenQ macht Schluss mit langen und teuren HDMI-Kabeln. Dank eines dem W1500 beigelegten Senders, müssen im Heimkino keine Kabel mehr verlegt werden, um Bildsignale zum Projektor zu übertragen. Wie flexibel und zuverlässig die kabellose Bildübertragung funktioniert, zeigen wir in diesem ausführlichen Test.

Der W1500 ist ein „Ein-Chip-DLP“-Projektor mit „Full HD“-Auflösung. Foto: Michael B. Rehders

Der W1500 ist ein „Ein-Chip-DLP“-Projektor mit „Full HD“-Auflösung.
Foto: Michael B. Rehders

 

 

Ausgereifte und moderne Technik
Der W1500 verfügt über moderne Wireless-HDMI-Technik. Per WiFi können dem Projektor vom Blu-ray-Player, der Spielkonsole oder dem AV-Receiver Bild- und Tonsignale zugespielt werden. Der dafür notwendige Sender (WHDI-Dongle) gehört zum Lieferumfang. Auf diesem Weg können selbst 3D-Inhalte problemlos übertragen werden. Doch in erster Linie sollten sich Nutzer für den BenQ interessieren, die keine HDMI-Kabel quer durchs Wohnzimmer verlegen wollen. Unschöne Kabelkanäle an der Decke sind nämlich ab sofort nicht mehr notwendig. Auch das Risiko entfällt, dass das lange HDMI-Kabel das Bildsignal fehlerhaft übertragen könnte, denn ab zehn Metern Länge sind HDMI-Kabel oftmals kritisch, weil mit zunehmender Kabellänge Bildsignalstörungen auftreten können. Darüber hinaus kann der Projektor flexibel eingesetzt werden, wenn die Bildübertragung kabellos erfolgt. Hilfreich ist Wireless-HDMI beispielsweise an lauen Sommerabenden mit Gästen, wenn im Garten die Fußball-WM geschaut werden soll. Auch „Dia“-Shows vom letzten Urlaub machen großen Spaß, wenn diese unter freien Himmel stattfinden. Vielleicht mit einem guten Wein, einem zünftigen Bier und passenden Snacks.

Der Benq W1500 verfügt u.a. über S-Video-, Video-, Componenten-Eingänge und 2 HDMI-Eingänge. Wer seinen alten Projektor gegen den W1500 austauschen möchte, kann das bereits vorhandene HDMI-Kabel problemlos weiter nutzen. Foto: Michael B. Rehders

Der Benq W1500 verfügt u.a. über S-Video-, Video-, Componenten-Eingänge und 2 HDMI-Eingänge. Wer seinen alten Projektor gegen den W1500 austauschen möchte, kann das bereits vorhandene HDMI-Kabel problemlos weiter nutzen.
Foto: Michael B. Rehders

 

 

Die Zoom- und Fokus-Regler sind auf der Gehäuseoberfläche eingelassen. Durch diese Konstruktion wird verhindert, dass die Bildeinstellungen unbeabsichtigt verstellt werden. Der Zoombereich des W1500 ist so groß bemessen, dass der Projektor ausgesprochen flexibel aufgestellt werden kann. Foto: Michael B. Rehders

Die Zoom- und Fokus-Regler sind auf der Gehäuseoberfläche eingelassen. Durch diese Konstruktion wird verhindert, dass die Bildeinstellungen unbeabsichtigt verstellt werden. Der Zoombereich des W1500 ist so groß bemessen, dass der Projektor ausgesprochen flexibel aufgestellt werden kann.
Foto: Michael B. Rehders

 

 

Der Lens-Shift kann an einem kleinen Drehrad eingestellt werden, das sich unter einer Klappe hinter den Zoom/Fokusreglern verbirgt. Nach der Arretierung verstellt es sich nicht mehr. Foto: Michael B. Rehders

Der Lens-Shift kann an einem kleinen Drehrad eingestellt werden, das sich unter einer Klappe hinter den Zoom/Fokusreglern verbirgt. Nach der Arretierung verstellt es sich nicht mehr.
Foto: Michael B. Rehders

 

 

Anschließen und fertig
Wer nun denkt, dass der Anschluss mit dem WHDI-Sender kompliziert ist, den können wir beruhigen. Schauen Sie selbst – so einfach ist der Anschluss des BenQ W1500 per Wireless-HDMI:

Der kleine WHDI-Dongle gehört zum Lieferumfang dazu. Foto: Michael B. Rehders

Der kleine WHDI-Dongle gehört zum Lieferumfang dazu.
Foto: Michael B. Rehders

 

 

Ein USB-Kabel gehört ebenfalls zum Lieferumfang dazu. Das eine Ende wird in den WHDI-Dongle gesteckt (links), das andere Ende in den mitgelieferten Netzstecker (Mitte). Danach wird der Netzstecker in die Steckdose gesteckt – und fertig! Foto: Michael B. Rehders

Ein USB-Kabel gehört ebenfalls zum Lieferumfang dazu. Das eine Ende wird in den WHDI-Dongle gesteckt (links), das andere Ende in den mitgelieferten Netzstecker (Mitte). Danach wird der Netzstecker in die Steckdose gesteckt – und fertig!
Foto: Michael B. Rehders

 

 

Der WHDI-Dongle wird noch an den Blu-ray-Player angeschlossen, ebenso kann der WHDI-Dongle aber auch in den HDMI-Ausgang des AV-Receivers gesteckt werden – und das war es schon. Mehr muss nicht gemacht werden. In beiden Fällen gelingt eine stabile Signalübertragung zum Projektor. Foto: Michael B. Rehders

Der WHDI-Dongle wird noch an den Blu-ray-Player angeschlossen, ebenso kann der WHDI-Dongle aber auch in den HDMI-Ausgang des AV-Receivers gesteckt werden – und das war es schon. Mehr muss nicht gemacht werden. In beiden Fällen wird automatisch eine stabile Signalübertragung zum Projektor aufgebaut.
Foto: Michael B. Rehders

 

 

Bildübertragung bis 8 Meter ohne Kabel
Projektor und AV-Receiver (mit Dongle) werden eingeschaltet. Es dauert nur wenige Sekunden, bis das vom Dongle übertragene Signal „einrastet“. Bis zu einer Distanz von acht Metern werden TV-Sendungen und Spielfilme transportiert. Und zwar vollkommen frei von Störungen. Sollte allerdings kein direkter „Sichtkontakt“ zum Projektor bestehen, weil sich beispielsweise Möbel zwischen Player und Projektor befinden, verringert sich die stabile Übertragungsentfernung ein wenig. In diesem Falle ist es möglich, dass Störungen auftreten, die beispielsweise als kurzzeitige Pixelausfälle wahrnehmbar sind. Wenn Sender und Projektor allerdings „Sichtkontakt“ haben, funktioniert die Signalübertragung hingegen durchweg stabil. Fotos und Filme bis 1080p/60 Hz werden fehlerfrei projiziert.

Das Bildmenü besitzen alle notwendigen Einstellmöglichkeiten. Der Bildmodus „Standard“ ist ab Werk voreingestellt. Die Farbtemperatur sollte von „Normal“ auf „Kalt“ geändert werden, um die Farbtemperatur von 6500 Kelvin (D65) perfekt zu treffen. Mehr ist nicht notwendig für eine natürliche Farbwiedergabe. Foto: Michael B. Rehders

Das Bildmenü besitzen alle notwendigen Einstellmöglichkeiten. Der Bildmodus „Standard“ ist ab Werk voreingestellt. Die Farbtemperatur sollte von „Normal“ auf „Kalt“ geändert werden, um die Farbtemperatur von 6500 Kelvin (D65) perfekt zu treffen. Mehr ist nicht notwendig für eine natürliche Farbwiedergabe.
Foto: Michael B. Rehders

 

 

Diese Panoramaaufnahme habe ich aus der 13. Etage des „Hanseatic Trade Center“ geschossen. Die zahlreichen Details kommen erst auf der großen Leinwand vollständig zur Geltung. Foto: Michael B. Rehders

Diese Panoramaaufnahme habe ich aus der 13. Etage des „Hanseatic Trade Center“ geschossen. Die zahlreichen Details kommen erst auf der großen Leinwand vollständig zur Geltung.
Foto: Michael B. Rehders

 

 

Eine Ausschnittsvergrößerung des projizierten Bildes zeigt deutlich, über welch feine Detaildarstellung der Benq W1500 verfügt. Sogar die Richtungspfeile über der Ampel sind zu sehen. Das Rot des Backsteingebäudes wird perfekt reproduziert, und das neutrale Grau des Asphalts ist ohne Verfärbungen. Foto: Michael B. Rehders

Eine Ausschnittsvergrößerung des projizierten Bildes zeigt deutlich, über welch feine Detaildarstellung der Benq W1500 verfügt. Sogar die Richtungspfeile über der Ampel sind zu sehen. Das Rot des Backsteingebäudes wird perfekt reproduziert, und das neutrale Grau des Asphalts ist ohne Verfärbungen.
Foto: Michael B. Rehders

 

 

Die vorzügliche Schärfe wird von unserem Testbild bestätigt. Kleinste Details in Pixelauflösung werden präzise reproduziert. Der volle Kontrastumfang bleibt auf dem Schachbrettmuster erhalten. Besser geht es nicht. Foto: Michael B. Rehders

Die vorzügliche Schärfe wird von unserem Testbild bestätigt. Kleinste Details in Pixelauflösung werden präzise reproduziert. Der volle Kontrastumfang bleibt auf dem Schachbrettmuster erhalten. Besser geht es nicht.
Foto: Michael B. Rehders

 

 

Bildeindrücke:
Schon „Out-of-the-Box“ ist die Farbdarstellung überwältigend gut. Der minimal vorhandene Grünfarbstich lässt sich kinderleicht beseitigen, in dem die Farbtemperatur von „Normal“ auf „Kalt“ gestellt wird. Wer diese geringfügige Änderung im Bildmenü vornimmt, den belohnt der Benq W1500 mit perfektem Weiß. Die von Benq angegebene Maximalhelligkeit wird nahezu erreicht. Im Bildmodus Dynamic werden satte 2190 Lumen erzielt, wenn auch mit einer leicht zu hohen Farbtemperatur. Mit korrekten Farben geht relativ wenig Lichtleistung verloren, was aufgrund der enormen Lichtleistung des W1500 aber kaum Auswirkungen hat. Im Bildmodus „Standard“ erreicht der Projektor beispielsweise immer noch satte 1800 Lumen (D65). Das reicht aus für Bildbreiten von bis 4,30 Metern, um die von THX für gewerbliche Kinos im Mittel geforderten 16 Footlamberts (fL) einzuhalten. Damit eignet sich der Projektor uneingeschränkt für den Einsatz in großen Heimkinos. Ebenfalls ist die Nutzung im dezent verdunkelten Wohnzimmer möglich. Und es gibt ein weiteres Argument für den Kauf dieses Beamers, denn zur Fußball-WM kann der Projektor im Garten während der Dämmerung eingesetzt werden.
Wir starten unseren Filmtest mit „James Bond – Casino Royale“. Als der britische Agent auf Hawaii landet, überwältigt der W1500 zunächst mit seiner hohen Maximalhelligkeit. Die Bilder leuchten förmlich auf der Leinwand. Kleinste Details auf der Insel werden bis in Pixelgröße perfekt dargestellt. Die physikalische Schärfe bleibt über das gesamte Bild erhalten. Abweichungen zum Rand hin sind schlichtweg nicht vorhanden!
Während der Verfolgungsjagd auf dem Flughafen verbessert die dreistufige Frame-Interpolation die Bewegungsschärfe. In der Stufe „Niedrig“ arbeitet sie weitgehend unauffällig, sie behält hier sogar den Filmlook weitgehend bei. Bildfehler treten kaum auf. Auf den Marcusplatz scheint die Sonne. Die wenigen dunklen Bildinhalte sind vorzüglich durchgezeichnet. Absaufende Details nahe Schwarz sind nicht vorhanden. Erst in wirklich dunklen Szenen (Montenegro) büßt der W1500 ein klein wenig an Plastizität ein. Sobald aber helle Filminhalte hinzu kommen, sorgen Spitzlichter und nahezu perfekte Farben für ein ausgesprochen brillantes Bild. Schwarz/Weiß-Szenen zu Filmgebinn werden vollkommen verfärbungsfrei projiziert. Dunkle Bildbereiche sind ideal durchgezeichnet, so dass alle Details auf dem Mantel von James Bond zu erkennen sind.
Die TV-Übertragung des letzten Spieltages der Fußball Bundesliga gelingt fehlerfrei mit dem WHDI-Dongle. Der Rasen in der Münchner Allianz-Arena erscheint saftig. Die Trikots der Bayern leuchten farbenprächtig, und die goldenen Sterne darauf heben sich deutlich ab. Der Kameraschwenk ins Publikum zeigt einzelne Zuschauer knackscharf. So muss eine Fußballübertragung aussehen!
3D-Kontent mit 1080p/24 Hz wird mit 144 Hz projiziert! Dadurch werden Filme praktisch flimmerfrei dargestellt. Diese 144 Hz-Technik nennt sich auch Triple Flash. Filmbilder werden nicht nur zweimal wiederholt, wie das bei anderen 3D-Technologien der Fall ist. Nein, denn der Benq W1500 stellt jedes Bild gleich dreimal (Triple) dar. Dadurch erscheinen bewegte Bildinhalt mit 144 Hz scharf, flimmer- und ruckelfrei. Es lässt sich sogar die Frame Interpolation in 3D nutzen, wodurch die Bewegungen im Bild noch natürlicher erscheinen. Die aktuellen Benq 3D-Shutterbrillen blocken dabei den Rotblitz wirkungsvoll. Dieser Rotblitz wird vom Projektor erzeugt, um die 3D-Shutterbrille mit dem W1500 zu synchronisieren. Dadurch werden dunkle Bildinhalte nicht mehr rötlich verfärbt, wenn sie durch die Brille betrachtet werden. Ebenso kann der Zuschauer seinen Kopf kurzzeitig zur Seite drehen, ohne dass die Synchronisation unterbrochen wird. Von dieser ausgereiften 3D-Technik profitiert der Zuschauer.
In „Der Hobbit – Smaugs Vermächtnis“ sind die Bilder frei von Crosstalk-Effekten (Ghosting). Als die „Gefährten“ durch das Tal der Elfen flüchten, baut sich eine vorzügliche Raumtiefe auf. Der goldene Schatz vom Drachen Smaug glänzt so farbenprächtig, dass dies eine wahre Freude ist.

Expertentipp: Sollten 3D-Filme mal die gewohnte Räumlichkeit vermissen lassen, reicht ein Druck auf den „Synchro“-Knopf aus, damit die Shutterbrille sich neu mit dem Projektor synchronisiert. Das Ergebnis ist ein perfektes und räumliches 3D-Bild. Foto: Michael B. Rehders

Expertentipp:
Sollten 3D-Filme mal die gewohnte Räumlichkeit vermissen lassen, reicht ein Druck auf den „Synchro“-Knopf aus, damit die Shutterbrille sich neu mit dem Projektor synchronisiert. Das Ergebnis ist ein perfektes und räumliches 3D-Bild.
Foto: Michael B. Rehders

 

 

Die elegante Tragetasche schützt den Benq W1500 zuverlässig, wenn er mal transportiert werden muss. Foto: Michael B. Rehders

Die elegante Tragetasche schützt den Benq W1500 zuverlässig, wenn er mal transportiert werden muss.
Foto: Michael B. Rehders

 
Fazit:
Benq bringt mit dem W1500 einen „Full HD“-Projektor heraus, der in 2D und 3D gleichermaßen mit hellen und scharfen Bildern überzeugt. Die umfangreiche Ausstattung ermöglicht eine flexible Installation. Per WiFi können Bild- und Tonsignale kabellos zugespielt werden, so dass lange und teure HDMI-Kabel überflüssig sind. Somit eignet sich der Projektor vorzüglich für das elegant eingerichtete Wohnzimmer, den dedizierten Heimkinoraum und „Public Viewing“ im Garten während der Dämmerung. Das ausgereifte Spitzenmodell verfügt über modernste Technik, was ihn zum uneingeschränkten Highlight in seiner Preisklasse macht.

 

Test, Text und Fotos: Michael B. Rehders

 

 

Modell:BenQ
W1500
Preis:1799,00 Euro
Garantie: 36 Monate
(Garantie mit Leihgerät in den ersten 12 Monaten)
Lampe: 12 Monate oder 2.000 Stunden
(je nachdem welcher Zustand zuerst eintritt)
Ausführungen:Weiß/Grau
Vertrieb:BenQ, Oberhausen
Tel.: 0208 / 409420
www.benq.de
Abmessungen (HBT):339 x 284,8 x 120,2 mm
Gewicht:3,9 kg
Technik:1-Chip DLP
Helligkeit:2200 Lumen (1800 nach Kalibrierung)
Kontrast (On/Off):1853:1 (nach Kalibrierung)
Schwarzwert:0,97 Lumen (nach Kalibrierung)
Bildauflösung:1920 x 1080 Pixel
Lens-Shift:Vertikal 110% - 130% ±5%
3D-Wiedergabe:ja (144 Hz)
3D-Transmitterim Lieferumfang enthalten
3D-Brille:im Lieferumfang enthalten
Eingänge1 x HDMI
1 x Componente
1 x Composite-Video
1 x USB
2 x PC
1 x RS-232
2 x Audio R/L (RCA)
Zubehör- beleuchtete Fernbedienung
- Wireless Dongle
- 3D Brille
- USB-Kabel
- Tragetasche
Benotung:
Bildqualität (50%):1,1
Praxis (25%):1,0
Ausstattung (25%):1,1
Gesamtnote:1,1
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistungsehr gut

 

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