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In der zweiten Realverfilmung der weltberühmten Abenteurer Tim und Struppi verschlägt es die beiden mit Anhang nach Spanien. Sie wollen Professor Zalamea besuchen, der... Tim und die blauen Orangen – Hektische Verfolgungsjagden mit viel Klamauk

In der zweiten Realverfilmung der weltberühmten Abenteurer Tim und Struppi verschlägt es die beiden mit Anhang nach Spanien. Sie wollen Professor Zalamea besuchen, der eine Frucht entwickelt hat, die sogar in der Wüste wächst. Da eine internationale Verbrecherbande diese Erfindung für sich nutzen möchte, werden Professor Bienlein und Professor Zalamea entführt. Nun sind Tim, Struppi und Kapitän Haddock gefragt, die beiden Wissenschaftler zu retten.

Professor Bierlein und die Blaue Orange. (© Tiberius Film)

Professor Bierlein und die Blaue Orange. (© Tiberius Film)

Die Blaue Orange

Eines Tages erhält Professor Bienlein (Felix Fernandez), ein Päckchen von einem bekannten Kollegen namens Professor Zalamea (Angel Alvarez), in der sich eine blaue Orange und eine Einladung nach Spanien befinden. Kaum ist das Team in Spanien angekommen, wird Professor Bienlein entführt und zusammen mit Professor Zalamea dazu gezwungen, die Forschung an der blauen Orange fortzuführen. Eine internationale Verbrecherbande möchte sich diese Forschung zu nutzen machen. Die blaue Orange hat nämlich die Eigenschaft, selbst in der Wüste zu wachsen und somit den Hunger auf der ganzen Welt zu bekämpfen. Allerdings schmeckt diese Orange noch sehr salzig und bitter. Tim (Jean-Pierre Talbot) und Struppi (Milo) fällt schnell auf, dass Bienlein verschwunden ist. Kurzerhand bekommen sie unverhofft Hilfe von ortsansässigen Kindern. Diese finden einige Spuren, die letztlich zum verschwundenen Professor Bienlein führen. Auch Schulze (Franky Francois) und Schultze (Andre Marie) verschlägt es nach Spanien, leider haben die beiden Detektive einen eher unwichtigen Auftritt. Nachdem Tim und Struppi dann die ersten Spuren mithilfe der Kinder aufdecken konnten, kommt es zu mehreren Verfolgungsjagden, die die drei Abenteurer immer näher zu den beiden Professoren führen.

Tim ist den Entführern auf der Spur ...  (© Tiberius Film)

Tim ist den Entführern auf der Spur … (© Tiberius Film)

Da geht noch was …

Wer mit Tim und Struppi und die blauen Orangen ein handfestes Abenteuer mit verschollenen Schätzen und tollen Kulissen an geheimen Orten erwartet, wird hier wahrscheinlich eher enttäuscht. Der Film beginnt im seichten Tempo und bietet anfangs wenig Unterhaltung. Selbst nach der Entführung Bienleins wird die Spannung nur zögerlich aufgebaut. Nach den ersten heißen Spuren, die Tim, Struppi und Kapitän Haddock mithilfe ihrer Kindergruppe erhalten, jagt dann eine Verfolgungsjagd die andere. Bei diesen Verfolgungsjagden rennen die Darsteller immer hektischer durch die Gegend, was fast das Gefühl aufkommen lässt, sich in einem alten Stummfilm zu befinden, in dem sich die Schauspieler sich noch mit Hand und Fuß verständigten. Selbst für die kleinen Zuschauer wird dieser Klamauk nur partiell für Spaß sorgen. Lichtblick mit hohem Unterhaltungswert bieten dagegen die Detektive Schulze und Schultze. Leider aber auch nur in wenigen Szenen. Die lustigen Sequenzen mit Schulze und Schultze kommen in den 97 Minuten leider ein wenig zu kurz. Wer die Comics und die Zeichentrickfilme von Tim und Struppi kennt, muss sich erstmal mit den realen Schauspielern anfreunden. Diese versprühen allerdings eher wenig Charme. Die schauspielerischen Leistungen sind eher auf niedrigem Niveau. Vor allem Jean Bousie alias Kapitän Haddock scheint eine Fehlbesetzung und kann absolut nicht überzeugen. Jean Bousie lässt diesen eigentlich harten, cholerischen Charakter wie einen durchgeknallten Clown aussehen. In der ersten Realverfilmung mimte übrigens noch Georges Wilson den Kapitän – ihm gelang dies weitaus besser.

Schulz und Schulz: Die beiden etwas tollpatschigen Detektive sorgen für den einen oder anderen Lacher. (© Tiberius Film)

Schulz und Schulz: Die beiden etwas tollpatschigen Detektive sorgen für den einen oder anderen Lacher. (© Tiberius Film)

Bild, Ton, Extras

Das Bild der Blu-ray (1080i/50p ; 1,85:1) ist für sein Alter absolut in Ordnung. Bis auf ein paar Filmkörner und Farbverläufen bei manchen Einstellungen bietet sie ein beständiges Bild. Gerade in den Nahaufnahmen schafft es die Blu-ray, für das Alter des Filmes eine gute Auflösung und Schärfe darzustellen. Der Ton liegt im Deutschen und Französischen jeweils nur in Dolby Digital 2.0 vor. Aber auch hier kann man mit Rücksicht auf das Alter des Filmes nicht viel beanstanden. Die Extras der Blu-ray sind dagegen leider sehr schmal ausgefallen. Bis auf die Filmtrailer befindet sich nichts Weiteres auf der Disc.

Unerwartete Hilfe: Tim, Struppig und Kaptain Haddock erhalten Unterstützung von einigen Kindern. (© Tiberius Film)

Unerwartete Hilfe: Tim, Struppig und Kaptain Haddock erhalten Unterstützung von einigen Kindern. (© Tiberius Film)

Fazit

Auf dem Cover der Blu-ray wird ein tolles Abenteuer, welches selbst kleinste Zuschauer begeistert, versprochen. Dem kann ich nicht zu 100 Prozent zustimmen. Ich glaube, dass selbst Kindern dieser Film nur teilweise gefallen wird. Bis auf den Klamauk der zum Ende hin seinen Höhepunkt findet, könnte dieser Film ein wenig mehr Spaß und Spannung. Lediglich Schulze und Schultze machen hier richtig Spaß, kommen in ihren Nebenrollen aber für meinen Geschmack leider ein wenig zu kurz.

„Tim und die blauen Orangen“ ist als DVD und Blu-ray im Vertrieb von Tiberius Film erhältlich.

Genre
Kinderfilm

Produktionsjahr
1964

Laufzeit
ca. 97 Minuten

Regie
Philippe Condroyer

Cast
Jean-Pierre Talbot, Milo, Jean Bousie, Felix Fernandez

50 of 100

80 of 100

70 of 100

50 of 100

40 of 100

58 of 100

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