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Das ganz große Kino für die eigenen vier Wände, davon träumt jeder Filmfan. Viele Hobby-Cineasten lassen sich aber noch immer davon abschrecken. Entweder durch angeblich zu hohe Preise, die im Hinterkopf herumschwirren oder aber aus Respekt vor einer zu komplizierten Handhabung von Beamer, Leinwand & Co. Doch es geht auch erschwinglich und sogar ohne nerviges Strippenziehen und (fast) ohne Werkzeug …

Selbst im dedizierten Heimkino fällt der weiße Projektor optisch nicht negativ auf.

Ein dediziertes Heimkino ist eine schöne Sache. Ist aber nicht zwingend notwendig für ein unter die Haut gehendes Kinofeeling in den eigenen vier Wänden. Möglich ist das nämlich auch im Wohnzimmer.

Heimkino für jeden – Kabelsalat und überteuerte Preise waren gestern!

Noch vor wenigen Jahren war die Anschaffung eines Beamers eine sehr exklusive Angelegenheit. Wollte man gute Qualität haben, musste man richtig tief in die Tasche greifen. So blieben für die meisten Haushalte nur zwei Möglichkeiten: Entweder man verzichtete komplett auf das große Kinoerlebnis im heimischen Wohnzimmer – oder aber man musste in Sachen Qualität teilweise deutliche Abstriche machen. Doch dank der steten Weiterentwicklung in der Welt der Unterhaltungselektronik ist das Duo Beamer plus Leinwand mittlerweile zweifellos „massentauglich“ geworden. Ein gewichtiges Argument für die Installation eines „Heimkinos“ ist die Tatsache, dass man keine Unsummen mehr für Projektor und Leinwand in die Hand nehmen muss. So sind entsprechende Projektionsflächen bereits für niedrige dreistellige Euro-Beträge zu bekommen.
Selbst die Bedienung von Beamern der neueren Generation ist mittlerweile ein Kinderspiel und kommt zudem ohne umständliches Kabel-Wirrwarr aus – sogar die motorisierte Rollo-Leinwand! Selbst absolute Technik-Laien kommen so mit nur wenigen Handgriffen und Tastenklicks und ohne tiefe Eingriffe in die Bausubstanz in den Genuss von Kino pur. Stichworte wie Wireless Full HD und MHL (Mobile High-Definition Link) eröffnen ganz neu Möglichkeiten der Datenübertragung und binden mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets problemlos ins private Kinoerlebnis mit ein. Wie auch in den anderen Bereichen der Unterhaltungselektronik steigt auch bei den Projektoren die Leistungsfähigkeit von Jahr zu Jahr. So sind mittlerweile extreme Zoomfaktoren ebenso an der Tagesordnung wie beeindruckende Kontrastwerte, intensive Farbskalen und nahezu perfekte Bildtiefen. Selbst bei nicht ganz optimalen äußeren Lichtverhältnissen, beispielsweise wenn der eigene Garten zu WM-Zeiten mal wieder zum Public (Private) Viewing einlädt, machen die kleinen Projektoren dem Auge einfach ganz viel Spaß!

Die Curved Leinwand wird in der Leiwandmanufaktur Alphaluxx in Münster hergestellt. Das 4K-fähige Leinwandtuch gibt es auch als schalldurchlässige Variante. Foto: Michael B. Rehders

Sogar “Made In Germany”: Diese Curved-Screen wird in der Leinwandmanufaktur Alphaluxx in Münster hergestellt. Das 4K-fähige Leinwandtuch gibt es auch als schalldurchlässige Variante.
Foto: Michael B. Rehders

Beamer trifft Leinwand – ein Duo für perfekte Bilder

Wie so oft im Leben gehören aber auch beim Thema „perfektes Heimkino“ mindestens zwei Komponenten dazu. Denn parallel zur rasanten Entwicklung auf dem „Beamer-Markt“ haben auch die Hersteller von Leinwänden ihre Hausaufgaben gemacht – und das mit Bravour: So kommen beispielsweise die neuesten Accu Screen Motorleinwände der Marke Alphaluxx komplett ohne Stromanschluss aus und laden sich bei guten Lichtverhältnissen über eine Solar-Ladefunktion sogar selbst wieder auf. Frei nach dem Motto: nie wieder ans Stromnetz. Das alles für deutlich unter 1000 Euro!
Das ist aber nur ein „Talent“ der neuen Projektionsflächen. Eines von vielen! Auch die Vielseitigkeit ist erstaunlich. Für jede Raumgröße und Positionierung gibt es eine passende Lösung. Egal ob per Deckenmontage oder mit Hilfe einer Wandhalterung – der richtige Ort für das Kinospektakel ist in jeder Wohnung schnell gefunden. Und weil man ja im High-Tech-Zusammenspiel nicht den Beamer alleine für die Bildqualität verantwortlich machen kann, ist bei den meisten Herstellern die Auswahl der Leinwand-Stoffe so groß und variantenreich, dass man das Material auf die Lichtverhältnisse zu Hause abstimmen kann. Sowohl für Räume mit relativ viel Restlicht als auch für echt „Dunkelkammern“ – zu jedem Raum das richtig Tuch! Und was gibt es sonst noch zu sagen? Achso: der Sound! Ist ja fast genauso wichtig wie ein großes und scharfes Bild. Und auch hier gibt es gute Nachrichten: Die neuesten Leinwände sind nämlich nahezu komplett schalldurchlässig. So können Subwoofer und Front-Speaker beispielsweise hinter der Leinwand positioniert werden und so den Schall direkt „durch das Bild“ schicken. Die akustische Krönung eines intensiven Kinoabends!

Die Alphaluxx Motorleinwand kann wahlweise mit unterschiedlichen Leinwandtüchern bestückt werden. Der Hersteller bietet verschiedene Tuchsorten an. Vom farbneutralen Gain 1,0 bis zu Gain 2,4 High-Contrast-Bildwänden reicht die Auswahl. Die neuen Motorleinwände der Firma Alphaluxx sind akkubetrieben. Wer eine ältere Motorleinwand von Alphaluxx besitzt, kann diese nachträglich problemlos auf Akkubetrieb umrüsten lassen.

Die neuen Motorleinwände der Firma Alphaluxx sind akkubetrieben. Wer eine ältere Motorleinwand von Alphaluxx besitzt, kann diese nachträglich problemlos auf Akkubetrieb umrüsten lassen.

Die Größe macht doch den Unterschied …

Mit dem richtigen Equipment, das aufgrund der einfachen und teilweise kabellosen Installation nahezu komplett unsichtbar ist, kann so ein Kinoabend ein echtes Erlebnis werden – und eben auch ein bezahlbares. Zerstörerische Explosionen kommen in einem Action-Spektakel eben einfach besser rüber, wenn man eine große Leinwand vor sich hat. In Kombination mit dem perfekten Sound (idealerweise natürlich Surround) bieten besonders Blockbuster wie “Nachts im Museum 3“, “Wild Card” oder „Ein Quantum Trost“ ein Maximum an Effekten und offerieren so ein intensives Kinoerlebnis von dem man einfach nicht genug bekommen kann. Dann ist es so, als würde Bond höchstpersönlich durchs Wohnzimmer rauschen. Auch bei Familienevents wie den Jurassic Park-Filmen macht eine XXL-Leinwand einfach wesentlich mehr her als ein üblicher Fernseher. Auf drei Metern Bildbreite passt halt mehr Dinosaurier als auf durchschnittliche 40 Zoll Bildschirmdiagonale! Und die Sinneseindrücke steigen bei Klein und Groß proportional dazu an. Eine weitere und für viele vielleicht die wichtigste Stärke hat das Team Projektor/Leinwand ohne Zweifel in seinem „professionellen Umgang“ mit sportlichen Großveranstaltungen. Unvergessliche Momente wie das Sommermärchen 2006, der große Triumph der „Mannschaft“ im Jahr 2014 oder ein Champions League Finale mit (vielleicht ja mal wieder doppelter) deutscher Beteiligung leben zum Großteil von der Atmosphäre. Und die ist einfach um ein Vielfaches eindrucksvoller und intensiver, wenn man in geselliger Runde, mit riesigem Bild und Stadionsound mit am Ball ist. Um einen bekannten Sportsender zu zitieren: Man fühlt sich „mittendrin statt nur dabei“!

Fazit

Die Frage, ob man nun lieber ins niedergelassene Lichtspielhaus geht oder Kino zu Hause erleben möchte, muss sich schlussendlich jeder selbst beantworten. Kino als Event mit vielen Menschen oder als privates Erlebnis ohne nervende Popcornwühler oder Quasselstrippen im Nachbarsitz – das ist Geschmackssache. Und es gibt ja auch wirklich gute „klassische“ TV-Geräte, die auch zuhause viel Spaß machen. Wer allerdings wirklich großes Kino im eigenen Wohnzimmer erleben möchte, der wird über kurz oder lang nicht an der Variante Beamer plus Leinwand vorbeikommen. Die gute Nachricht dabei ist: Die Kosten befinden sich aktuell auf tiefstem Niveau. Qualität, Funktionsspektrum und Leistungsfähigkeit sind dagegen so weit oben wie nie zuvor! Kurz zusammengefasst kann man es so auf den Punkt bringen: Noch nie war das Preis-Leistungs-Verhältnis in dieser Sparte der Unterhaltungselektronik so attraktiv wie heute. Zudem war es auch noch nie so einfach sich echtes Kinofeeling in die eigenen vier Wände zu holen. Also steigen Sie schnell ein. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Test & Text: Stefan Meininghaus
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

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