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Eigentlich sind es doch immer wieder die gleiche Faktoren, die für uns in Bezug auf HiFi-Komponenten von Bedeutung sind: Wir wollen einen guten Sound, eine übersichtliche und clevere (Multi-)Funktionalität – und natürlich soll auch der Preis stimmen. Wenn man aber ehrlich ist, bleibt in vielen Fällen zumindest eines dieser Kriterien auf der Strecke.

Die Auna Stealth Bar 70 ist nicht einmal sechs Zentimeter hoch, nimmt es aber mit TV-Geräten bis zu einem Gewicht von 75 Kilo auf (Herstellerangabe).

Die Auna Stealth Bar 70 ist nicht einmal sechs Zentimeter hoch, nimmt es aber mit TV-Geräten bis zu einem Gewicht von 75 Kilo auf (Herstellerangabe).

Weil sich kompakte und leistungsstarke Sounddecks in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreuen, beschäftigen wir uns in diesem Test einmal mehr mit einem vielversprechenden Vertreter dieser Gattung. Um genau zu sein, mit der Auna Stealth Bar 70 2.1-Soundbase Metall. Zum Preis kann man schon vorweg sagen: Der Hersteller liefert hier ein echtes Schnäppchen für Sparfüchse. Aber wie sieht es mit den beiden anderen Disziplinen aus, der Klangqualität und der Funktionalität? Das schauen wir uns jetzt mal an!

Sogenannte Sounddecks oder TV-Lautsprecher erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder, bieten Sie doch jede Menge Anschlußmöglichkeiten, verbessern den meist dünnen TV-Ton und übernehmen immer mehr Funktionen der klassischen HiFi-Anlage.

Sogenannte Sounddecks oder TV-Lautsprecher erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Obwohl quasi unsichtbar, bieten Sie doch jede Menge Anschlußmöglichkeiten, verbessern den meist dünnen TV-Ton und übernehmen immer mehr Funktionen der klassischen HiFi-Anlage.

Auna – den Namen sollte man sich merken!

Noch ist der Name Auna vielleicht nicht jedem HiFi-Interessierten ein Begriff. Allerdings kann man durchaus zuversichtlich sein, dass sich dies in nächster Zeit ändern wird! Schließlich spricht es für sich, was die Berliner in ihrer bisherigen Firmenhistorie schon so geschafft haben: Das Startschuss fiel im Jahr 2007, als sich junge Entwickler das Ziel setzten, HiFi-Komponenten mit hohem Anspruch an Design und Technik auf den Markt zu bringen. Dabei stand der Gedanke im Mittelpunkt, mit wirklich erschwinglichen Preisen die breite Masse zu bedienen, ohne dabei riesige Qualitätseinbußen verzeichnen zu müssen. Mittlerweile werden die Produkte aus den Sparten HiFi, Mobile Entertainment (u.a. Kopfhörer), Lautsprecher, Mikrofonie und Car-Hifi-Entertainment bereits in 15 Ländern vertrieben und das Portfolio wird ständig mit trendigen Neuerscheinungen erweitert – nicht selten auf Basis konstruktiver Kundenkritik. Die ersten Jahre der Unternehmenshistorie klingen also schon mal nach Erfolgsgeschichte. Ob diese Soundbase dazu beiträgt, diese Entwicklung fortzusetzen, das werden wir nun mal überprüfen. Frei nach dem Auna-Motto „Auna – play it loud!“ sind wir gespannt, was uns da so um die Ohren fliegt!

Schickes Schnäppchen: der erste Eindruck überzeugt!

Schon beim Auspacken fällt auf: Das Sounddeck kommt in einem schnörkellosen aber dennoch irgendwie eleganten Design daher. Das mattschwarze Gehäuse, die grau vergitterte Frontverkleidung und die Chrom-Seitenwangen wirken stilvoll und in Kombination mit den acht Standfüßen macht das ganze Gerät einen wirklich hochwertigen und für diese Preisklasse überraschend stabilen Eindruck. Das Gewicht von 3,8 Kilogramm ist zwar eher überschaubar, jedoch zeugt die maximale Belastbarkeit, die der Hersteller mit 75 Kilo angibt, davon, dass hier wirklich robuste Qualität verarbeitet sein muss. Die Touch-Bediensektion an der Frontseite ist unauffällig und flüssig ins Gesamtdesign eingearbeitet. Die rückseitig „versteckten“ Anschlüsse stören das schicke Äußere der Auna Stealth Bar in keinster Weise. Kurz und gut: Die Optik stimmt!

Von der Antenne (links) bis zum Bassreflexport (rechts) bietet das Anschlussfeld auf der Rückseite alles, was es für die „kabelhafte“ Verbindung braucht. Der USB-Port ist dezent an der Seite der Soundbase „versteckt“ (siehe Pfeil). Mit seiner Integration steht – neben der Verbindung über Kabel und Bluetooth – die Nutzung weiterer Quellen zur Verfügung.

Von der Antenne (links) bis zum Bassreflexport (rechts) bietet das Anschlussfeld auf der Rückseite alles, was es für die „kabelhafte“ Verbindung braucht. Der USB-Port ist dezent an der Seite der Soundbase „versteckt“ (siehe Pfeil). Mit seiner Integration steht – neben der Verbindung über Kabel und Bluetooth – die Nutzung weiterer Quellen zur Verfügung.

So geht Vielfalt: überzeugend funktionell, angenehm unkompliziert!

Eines sei an dieser Stelle einmal vorausgeschickt: Man erwartet von einem Sounddeck in der „Einsteiger-Preisklasse“ ganz bestimmt keine Wunderdinge. Umso erfreuter ist man natürlich, wenn man so positiv überrascht wird wie hier: Neben dem äußeren Erscheinungsbild gibt es gleich die nächsten Pluspunkte für eine beispiellos unkomplizierte Handhabung. Aufgestellt und angeschlossen ist die Auna Stealth Bar 70 2.1-Soundbase nämlich im Handumdrehen – beispielsweise als „Bühne“ für den Fernseher. In Sachen Anschluss per Kabel hat man die Wahl zwischen Digital- (koaxialer plus optischer Eingang) und Analog-Audio (Cinch- und Klinke-Audiokabel). Egal wie – die Verbindung mit dem TV-Gerät, DVD/Blu-ray-Player, Tablet oder Laptop dauert nicht länger als ein paar Sekunden. Und selbstverständlich geht es auch ohne Kabel – per Bluetooth. Komplizierter ist das auch nicht: Mit einem Knopfdruck auf die Fernbedienung oder wahlweise am Sounddeck schalten Sie den entsprechenden Modus ein, nun muss nur noch die Bluetooth-Funktion am Smartphone oder Tablet aktiviert werden und schon können beide Geräte gekoppelt werden. Auch für die Datenübertragung per USB ist das Sounddeck mit dem dezent seitlich angebrachten USB-Port bestens vorbereitet. Über diesen lässt sich nicht nur Musik abspielen, externe Geräte wie beispielsweise das Smartphone können hier auch aufgeladen werden. Einmal vom fehlenden HDMI-Eingang abgesehen, bleiben in Sachen Anschlussvielfalt also kaum Wünsche offen!

Das Herstellen der äußerst stabilen Bluetooth-Verbindung braucht nur wenige Sekunden. Einfach

Das Herstellen der äußerst stabilen Bluetooth-Verbindung braucht nur wenige Sekunden. Einfach Bluetooth-Bereitschaft an beiden Geräten aktivieren, „Stealth Bar 70“ auswählen und dann verbinden.

Wir sind „On Air“: Das Sounddeck als Radio

Sollten Sie sich für die Anschaffung der Auna Stealth Bar 70 2.1-Soundbase entscheiden, überrascht in erster Linie wahrscheinlich die integrierte Tunereinheit, die in den allermeisten Mitbewerbsmodellen nicht zum Ausstattungspaket gehört. So wird das klassische FM-Radio, das in vielen Haushalten ja noch einen festen Platz hat, schlichtweg überflüssig. Eine gute Lösung, denn so lassen sich die Nachrichten oder die samstägliche Bundesliga-Live-Übertragung nun auch „in groß“ und mit echten Stereo-Sound verfolgen. Der Sendersuchlauf bzw. die gesamte Tunerbedienung ist spielend einfach und intuitiv. Einmal die FM/Scan-Taste gedrückt halten und schon startet das Sounddeck den automatischen Sendersuchlauf. Anschließend hat man mit wenigen Klicks seinen Sender gefunden und hinterlegt. Das war es auch schon.

Unauffällig aber funktionell ist das Touch-Bedienfeld perfekt ins Design eingebunden. Es reagiert schon auf leichten Fingerkontakt und ist daher sehr bedienfreundlich.

Unauffällig aber funktionell ist das Touch-Bedienfeld perfekt ins Design eingebunden. Es reagiert schon auf leichten Fingerkontakt und ist daher sehr bedienfreundlich.

Die inneren Werte: Kann der Klang ebenso überzeugen wie die Optik?

Eine vom Hersteller angegebene Leistung von 80 Watt, die beiden Frontlautsprecher, der Tieftöner sowie der Bassreflexport auf der Rückseite lassen zwar schon vermuten, dass dieses Sounddeck es ganz schön krachen lassen kann – aber natürlich wird das im Praxistest jetzt genau überprüft. Zunächst zappen wir uns durch die deutsche TV-Landschaft und beginnen in der ARD mit „Hart aber Fair“ – also eher ruhig und ohne große Soundeffekte. Und der Start ist vielversprechend: Stimmen kommen gut definiert und klar rüber, keine Überbetonungen, keine unangenehmen Zischlaute, der Klang ist wesentlich besser als über den Fernseher wiedergegeben. Gut, eine Talkshow ist vielleicht nicht die größte Herausforderung für ein HiFi-Equipment. Bei einer „Stirb-langsam-Nacht“ sieht das schon anders aus. Und auch hier finden wir nichts, was man Auna negativ ankreiden könnte. Natürlich ist der Raumklang nicht mit einer hochwertigen Surround-Ausstattung in echter 5.1-Ausführung zu vergleichen, unser Testobjekt sorgt aber dennoch für ein intensives Heimkino-Erlebnis. Sobald man dann die Lautstärke etwas weiter aufdreht, scheint es fast, als würde Bruce Willis auch das heimische Wohnzimmer rücksichtslos in die Luft jagen. Klasse! Dabei fällt auf, dass der Sound mit steigendem Volume auf keinen Fall schlechter wird. Eher im Gegenteil. Die Auna Stealth Bar 70 2.1-Soundbase braucht eher einen gewissen Pegel, um ihre volle Stärke entwickeln zu können – und das ohne großes Scheppern oder Kratzen. Im Übrigen ist auch ein gewisses Feintuning möglich: Mit den Einstellungsmöglichkeiten „News“ für Sendungen mit hohem Anteil gesprochenen Wortes und „Music“ lassen sich klangliche Schwerpunkte setzen. Will man es eher klar und fein betont, oder soll der Sound mehr Tiefe und Dichte bekommen – das gilt es im Einzelfall auszuprobieren. Die Unterschiede sind je nach Sendung und Qualität der Abmischung mehr oder weniger stark hörbar. Es lohnt sich aber auf jeden Fall einfach mal zu testen, welcher Modus besser gefällt.

Die Auna Stealth Bar 70 2.1-Soundbase Metall sieht gut aus und ist stabil: Belastbar mit bis zu 75 Kilo ist sie die ideale „Plattform“ für Ihren Fernseher – nicht nur akustisch!

Die Auna Stealth Bar 70 2.1-Soundbase Metall sieht gut aus und ist stabil: Belastbar mit bis zu 75 Kilo ist sie die ideale „Plattform“ für Ihren Fernseher – nicht nur akustisch!

Nach unserem Ausflug in die TV-Landschaft und durchs DVD-Regal werden wir nun musikalisch – per Bluetooth. Wie oben schon beschrieben, steht die Verbindung zum Smartphone in kürzester Zeit und sie bleibt auch stabil. Die Reichweite ist mit ca. 10 Metern angegeben. Wir haben im Test zwar kein Maßband angelegt, aber diese Angabe erscheint uns als durchaus realistisch. So, was finden wir denn auf unserer Playlist? Fangen wir mal ganz ruhig an – mit der Unplugged-Version des alten Fanta 4-Klassikers „Tag am Meer“. Keine ganz leichte Übung, denn die sphärischen Klänge und die fast schon esoterische Stimmung des Stücks sind eine Herausforderung für jedes HiFi-Gerät. Unser Sounddeck stellt sich dieser Challenge mit Erfolg: Es löst den Klang herrlich leicht und klar auf, betont die sparsame und lockere Instrumentierung ebenso passend wie den Sprechgesang von Thomas D, Michi Beck und Co. Unser Musikalischer Streifzug geht weiter – und zwar deutlich lauter und mit ordentlich Bass. Für unseren Belastungstest der Auna Stealth Bar 70 2.1-Soundbase Metall zeichnen die 5 Sterne Deluxe mit „Dein Herz schlägt schneller“ verantwortlich. Zugegeben, die Musik ist nicht gerade filigran, was aber die Bassleistung angeht können wir hier auf jeden Fall eine klare Aussage treffen: Der Klang ist beeindruckend dynamisch und kraftvoll. Das Sounddeck flutet das Wohnzimmer mit Vibrationen und macht den Beat nicht nur hör- sondern auch spürbar! Ein intensives Musikerlebnis, wie man es einem Frontsurround-Setup der 120-Euro-Preisklasse auf den ersten Blick sicher nicht zutrauen würde.

Die Größenverhältnisse stimmen: Das Sounddeck mit den Maßen 71,2 x 5,7 x 34 cm (BHT) und die kleine, handliche Fernbedienung hier im Größenvergleich mit einem Samsung Galaxy S5.

Die Größenverhältnisse stimmen: Das Sounddeck mit den Maßen 71,2 x 5,7 x 34 cm (BHT) und die kleine, handliche Fernbedienung hier im Größenvergleich mit einem Samsung Galaxy S5.

Fazit

Was kann man von einem Sounddeck erwarten, das mit 119,90 Euro preislich im absolut unteren Bereich liegt? Wenn es nach Auna geht, eine ganze Menge! Die sorgfältige Verarbeitung, das stilvolle Design und die einfache und vielseitige Funktionalität sind die „nicht-akustischen“ Stärken der Soundbase. Und es überrascht auch klanglich. Natürlich erleben wir hier keinen absoluten High-Class-Sound, den einige Vielfach teurere Geräte bieten – der Klang überzeugt trotzdem voll und ganz. Er ist satt, kraftvoll und auch in hohen Lautstärkebereichen frei von unangenehmen Störgeräuschen. Eine stabile Bluetooth-Verbindung, die eine Nutzung mit diversen Datenquellen ermöglicht, ist ein weiterer Pluspunkt. Unterm Strich fällt so das Fazit nicht schwer. Wer Wert auf gute Qualität und Vielseitigkeit legt, ohne dabei zu tief in die Tasche greifen zu müssen, der kann mit der Auna Stealth Bar 70 2.1-Soundbase Metall nichts falsch machen. Passend zur Jahreszeit: Wenn Ihnen noch eine Idee für ein HiFi-Weihnachtsgeschenk gefehlt hat – jetzt haben Sie eine!

Test & Text: Stefan Meininghaus
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Gesamtnote: 1,1
Klasse: Einstiegsklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

85 of 100

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151112.Auna-Testsiegel

Technische Daten

Modell:Auna
Stealth Bar 70 2.1-Soundbase Metall
Produktkategorie:TV-Lautsprecher
Preis:119,90 Euro (UVP)
Vertrieb:Chal-Tec, Berlin
Tel.: 030 / 408173509
www.auna.de
Ausführung:Schwarz
Abmessungen (HBT):57 x 712 x 340 mm
Gewicht:3,8 kg
Frequenzbereich:40 - 20.000 Hz
Anschlüsse:- 1 optisch digital
- 1 koaxial Digital
- 1 Cinch analog
- 1 3,5mm analog
- 1 USB
- Bluetooth
Tragfähigkeit:- 75 Kg
Subwoofer:- 1 x 100 mm (Unterseite)
Besonderheiten:- einfache Bedienung
- 2 Klangmodi
- Bluetooth
- USB-Port mit Ladefunktion
- integrierter FM-Tuner
Lieferumfang:- Stealth Bar 70
- Fernbedienung
- Cinch Kabel
- Bedeinungsanleitung
Benotung:
Klang (60%):1,2
Praxis (20%):1,0
Ausstattung (20%):1,0
Gesamtnote:1,1
Klasse:Einstiegsklasse
Preis-/Leistungsehr gut
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