lite - DAS LIFESTYLE & TECHNIK MAGAZIN

von

Redakteur
English
Zur Übersetzung unserer Seiten nutzen wir Google Translate. Dazu wird eine Verbindung zu Google-Servern hergestellt und Daten werden übertragen (weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung). Wenn Sie damit einverstanden sind, können Sie über folgenden Button Google Translate aktivieren.

Als „Ein multimediales Must-have für Sound- und Design-Liebhaber“, beschreibt Auna seine Areal Bar 350. Mit maximalen 80 Watt soll die filigrane Soundbar dabei sogar Räume mittlerer Größe hervorragend beschallen und obendrein ein hohes Maß an Funktionalität bieten. Das habe ich uns mal näher angesehen ..

Superschlank, schick und klangstark: So verspricht sich die Auna Areal Bar 350 in unserem Test

Superschlank, schick und klangstark: So verspricht sich die Auna Areal Bar 350 vor dem Praxistest

Die Areal Bar 350 2.0 von Auna bietet an Leistung 40 Watt RMS (2×20 Watt) bzw. 80 Watt Impulskraft und gehört somit zu den „kleineren“ Soundbars. Mit an Bord sind ein UKW-Radiotuner, eine Bluetooth-Schnittstelle, ein USB-Port und einige weitere Anschlussmöglichkeiten, auf die wir später näher eingehen. Der ideale Einsatzort ist natürlich das Wohnzimmer unter dem Fernseher. Darüber hinaus kann die Soundbar aber auch auf der Kommode oder dem Lowboard platziert und selbstverständlich auch an der Wand befestigt werden. Die Areal Bar 350 ist also vielseitig einsetzbar, egal ob fürs Fernsehen, für die Filmton- und Musikwiedergabe oder den Radioempfang. Wir wollen uns den Soundriegel nun etwas genauer anschauen und sehen, ob das Multimediatalent den eigenen Ansprüchen tatsächlich gerecht wird.

Besagter USB-Port befindet sich in der rechen Seitenwand und ist somit jederzeit frei zugänglich.

Besagter USB-Port befindet sich in der rechen Seitenwand und ist somit jederzeit frei zugänglich.

Ausgepackt und Aufgebaut

Die Areal Bar 350 kommt gut verpackt und mit mehreren Styroporkörpern bestens vor Transportschäden geschützt in einem relativ kompakten Karton daher. Zu ihrem Lieferumfang gehört neben der Soundbar noch folgendes Zubehör:

1 Fernbedienung inkl. Batterie
1 Cinch-Audiokabel (1 Meter)
2 Winkel inkl. Befestigungsmaterial zur Wandmontage
1 Bedienungsanleitung (deutsch/englisch)Ausgepackt macht die Soundbar gleich auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Mit gerade einmal 1,1 Kilo ist sie nicht besonders schwer, sondern eher ein Fliegengewicht, was mit unter anderem an ihrem Minimalmaß und den eingebauten Digitalverstärker liegt. Mit ihren Abmessungen von 90,0 x 5,7 x 7,0 (BxHxT) Zentimetern findet sie sogar unter kleineren Fernsehmodelle einen festen Platz, ohne ins Bild zu ragen. Die gesamte Front, ein großer Bereich der Oberseite und ein kleiner Teil der Unterseite sind von einem Metallgitter eingefasst, welches man in ähnlicher Form von schlanken Säulen-Lautsprechern kennt. Im oberen Bereich auf der Oberseite findet sich eine verspiegelte Leiste, in die sämtliche Touch-Buttons integriert sind. Beide Seitenteile sind von chromfarbenen Abdeckungen bedeckt. Rechtsseitig eingelassen befindet sich der USB-Port. Seine Platzierung ist vielleicht eher ungewöhnlich, dafür aber clever, da leicht zugänglich. Sehr praktisch! Unter- und Rückseite bestehen aus schwarzem Kunststoff, was die Auna-Bar noch etwas unauffälliger werden lässt, als sie es ohnehin ist. Mittig in der Rückseite sind alle weiteren Anschlussmöglichkeiten verbaut – u.a. auch die festinstallierte Wurfantenne des Radiotuners. Links und rechts neben den Anschlüssen befinden sich zudem kleine Bassreflexöffnungen, die den unteren Wiedergabebereich der Soundbar nochmals erweitern sollen. Auna spricht hier übrigens von einem Bassabstieg bis runter auf 40 Hertz. Wir sind schon gespannt, ob Auna dieses Ziel tatsächlich realisieren kann. Aber zunächst mal weiter mit der Ausstattung: Unterseitig finden sich zwei große Gummifüße, die der Soundbar einen festen Stand bieten. Zugleich ist die Areal Bar 350 aber auch für die Wandmontage vorbereitet. Dank der mitgelieferten Winkel, des Schrauben/Dübel-Sets und einer aussagekräftigen Montageanleitung wird die Anbringung zum Kinderspiel.
„Puristisch, elegant und stilvoll“ so lautet meine erste optische Beschreibung der Soundbar aus Berlin. Die verspiegelte Leiste auf der Oberseite und die Chromabdeckungen wirken für ein Gerät dieser Preisklasse erstaunlich hochwertig und modern. Die verwendeten Materialien sind keinesfalls billig. An keiner Stelle knarzt oder rappelt es, während man das Gerät aufbaut bzw. in Betrieb nimmt. Auch das ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich.

Die Areal 350 wird inklusive Fernbedienung, Cinchkabel, Bedienungsanleitung und Wandhalter geliefert.

Die Areal 350 wird inklusive Fernbedienung, Cinchkabel, Bedienungsanleitung und Wandhalter geliefert.


Die zwei zum Lieferumfang gehörigen Wandhalter sind schnell und einfach montiert.

Die zwei zum Lieferumfang gehörigen Wandhalter sind schnell und einfach montiert.

Bluetooth-Verbindung

Einmal mit Strom versorgt, leuchtet auch sofort das mittig hinter dem Frontgitter befindliche Display auf. Akustisch bestätigt die Soundbar Betriebsbereitschaft, während „bT“ (Bluetooth) im Display aufblinkt. OK, dann entsprechen wir dem Wunsch unseres Testgastes und koppeln ihn direkt mit dem Smartphone, einem Apple iPhone 5. Ein fast schon selbsterklärender Vorgang, der wie folgt funktioniert:

1. Quelle „Bluetooth“ an der Auna-Soundbar wählen (hier bereits geschehen)
2. „Einstellungen“ im Handy öffnen und „Bluetooth“ aktivieren
3. „Areal Bar 350“ aus Liste verfügbarer Bluetooth-Geräte wählen.

Ist die Verbindung hergestellt, ertönt eine etwas längere Melodie. Zugleich leuchtet „bT“ nun durchgängig im Display. Und schonmal eines vorweg: Die Stabilität der Bluetooth-Verbindung ist durchgängig gut. Die Herstellerangabe von 10 Metern bestätigt sich ebenso.

Der Aufbau der Bluetooth-Verbindung erweist sich als Kinderspiel.

Der Aufbau der Bluetooth-Verbindung erweist sich als Kinderspiel.

Im Bluetooth-Musik-Einsatz

Also auf in den Bluetooth-Praxistest, den wir zunächst eher seicht beginnen – mit Gustavo Santaolalla’s Theme aus dem Videospielerfolg „The Last of Us“. Die Lautstärke noch eben schnell etwas hochfahren – was über die Fernbedienung oder besagte Touch-Buttons direkt an der Soundbar möglich ist – und zurücklehnen. Was dann folgt überrascht ein weiteres Mal: Klar, präzise und fast schon mit aufkommender Gänsehaut einhergehend, werden die Gitarrenklänge von Gustavo und Band sofort wiedergegeben. Nichts klingt verzerrt, scheppert oder hallt. Im ersten Augenblick denke ich: „Wo kommt dieser Sound her? Doch nicht aus diesem kleinen Riegel?“. Tut er aber doch. Jetzt bin ich noch neugieriger, also schnell zum nächsten Track wechseln. Diesmal zu „El Tango de Roxanne“ aus dem „Moulin-Rouge“-Soundtrack.
Und es geht in gleicher Güte weiter: Wunderschön klar und detailgetreu dargestellte Geigenklänge und dann diese tiefe verrauchte Stimme. Wahnsinn! Direkt baut sich eine strukturierte Bühne vor mir auf, bei der ich das Gefühl habe, kaum etwas zu vermissen. Keines der Instrumente geht unter. Selbst zum Ende des Songs, sobald der Chor einsetzt, ist der Gesang immer noch deutlich hörbar und verzerrt nicht.
Jetzt habe ich Blut geleckt. Also weiter zum nächsten Song. Nun aber mit etwas mehr Wumms. „What Does Love Mean“ von Nero.
Und auch hier kredenzt mir die Auna Bar wieder einen schönen atmosphärischen Einstieg. Alana Watsons hohe Stimme klingt hell und Rauminformationen breiten sich – ohne störend zu wirken – schnell aus. Nach kurzer Zeit setzen dann die ersten Bässe ein. Und was ich da zu hören bekomme, ist für ein superschlankes 2.0 System mehr als beachtlich. Die Bässe haben ordentlich Druck und sind selbst in meinem großen Hörraum spürbar. Wenngleich auch nicht vergleichbar mit größeren Regal- oder gar Standlautsprechern dennoch insgesamt sehr sehr dynamisch und sauber. Nun schnell noch zum Stresstest: „All Of The Lights“ von Kanye West. Selbst hier ist die Basswiedergabe einwandfrei und selbst unter höherem Pegel noch kraftvoll genug, dass man sich fast schon Sorgen bezüglich der Nachbarn machen muss. Die Soundbar selbst gibt auch jetzt keinen störenden Ton von sich. Ob die 350er jetzt tatsächlich 40 Hertz erreicht, konnte ich nicht messen, dennoch hat die Bassperformance überrascht und begeistert. Den Musiktest hat die Soundbar auf jeden Fall schon mal bestanden.
Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang übrigens die übersichtlich gestaltete Fernbedienung, die Zugriff auf sämtliche Funktionen bietet. Lautstärkeregelung, Titelauswahl, Stummschaltung, Stop/Play/Pause sind mit einem Knopfdruck möglich. Und sollte einmal der Akku des via Bluetooth zuspielenden Smartphones zur Neige gehen, kann dieser noch mittels entsprechenden Kabels über den seitlichen USB-Port aufgeladen werden, um den Musikgenuss nicht unterbrechen zu müssen.

DAs Display dee Soundbar verbirgt sich mittig hinter dem feinen Lochgitter und ist auch auch aus 2-3 Metern Entfernung noch ablesbar.

DAs Display dee Soundbar verbirgt sich mittig hinter dem feinen Lochgitter und ist auch auch aus 2-3 Metern Entfernung noch ablesbar.

FM-Radio-Test

Ein eingebauter Radiotuner ist in einer Soundbar schon relativ selten. Ein guter Grund, diesen direkt mal unter die Lupe zu nehmen. Die verbaute Tuner-Einheit erweist sich dabei ebenfalls schnell von hoher Qualität. Ein automatischer Sendersuchlauf und 25 Speicherplätze gehören zu seiner Ausstattung. Die Bedienung erweist sich als Kinderspiel, denn ist der Sendersuchlauf einmal über einen Druck auf die FM/SCAN-Taste gestartet, werden alle gefundenen Sender vollautomatisch nacheinander abgespeichert. Anschließend kann dann die manuelle Feineinstellung erfolgen. Klanglich muss bei der Wiedergabe auch hier kaum ein Kompromiss eingegangen werden. Der Empfang ist klar, verständlich und auch der Tiefton kommt in dieser Wiedergabeart gut zur Geltung. Den Radiotest hat mein Testproband also auch bestanden!

Die zum Lieferumfang gehörige Fernbedienung ist sinnvoll strukturiert und gut ablesbar. Leider haken die Knöpfe allerdings zwischenzeitlich.

Die zum Lieferumfang gehörige Fernbedienung ist sinnvoll strukturiert und gut ablesbar. Leider haken die Knöpfe allerdings zwischenzeitlich.

Im Heimkino-Betrieb

Hier dient die Sony PlayStation 4 als Zuspieler, die via optischen Kabels direkt mit der Areal Bar 350 verbunden ist. Kleiner Tipp am Rande: Dient ein Blu-ray-Player oder eine Spielkonsole als Quelle, sollte dort das Audioformat „Lineare PCM“ gewählt werden, da es sonst bei dem Abspielen von Blu-rays oder Konsolenspielen zu Problemen kommen könnte. Ein allgemeiner Hinweis, der natürlich auch für die Verbindung besagter Zuspieler mit anderen Soundbars oder Sounddecks zu beachten ist.
Jetzt aber weiter im Test: und zwar mit einer Episode der Erfolgsserie „Game of Thrones“, Folge „Schwarzwasser“, mit der ich direkt in die Vollen gehe. Eine unter Genrefans bekannte Episode, deren große Explosion einen gewaltigen Schlusspunkt setzt. Genau diese liefert dann die nächste Überraschung, denn hier hatte ich eigentlich mit einer völligen Übersteuerung im Bass gerechnet. Oder aber zumindest, dass sich tieffrequente Schallanteile förmlich überschlagen, was sich in einem Gegrummel und Knacksen in der Wiedergabe bemerkbar machen würde. Falsch gedacht, denn die Auna Areal Bar 350 meistert auch diesen Part (vergleichsweise) souverän. Natürlich darf man von einer ultraschlanken Soundbar keine akustischen Wunder erwarten oder den Vergleich zu einer vollwertigen 5.1 Surroundanlage ziehen. Den einfachen Ton, der sonst aus dem Fernseher flüstert, übertrifft sie aber in einer Art und Weise, die so ganz sicher nicht zu erwarten war. Weiter geht es dann mit dem Bankraub aus dem Michael-Mann-Meisterwerk „Heat“, während dessen es in den Straßenschluchten von L.A. zur großen Schießerei kommt. Erneut gelingt es der Areal Bar 350 dabei eine große Bühne zu erschaffen. Einzelne Feuerstöße – vor allem aus den MG’s – zeigen, dass die Soundbar auch in der Grundtonreproduktion gute Arbeit leistet. Stimmen bleiben während der Schusswechsel weiterhin klar und unverzerrt zu verstehen. Auch diesen Test hat mein Testgast also bestanden.
Ein kleines Manko hat die Soundbar aber noch, bzw. die Fernbedienung. so lassen sich die Buttons des relativ schmalen Infrarotgebers manchmal nicht richtig betätigen. Das führt dann dazu, dass die Taste mehrmals gedrückt werden muss, bis es zur gewünschten Ausführung kommt. Gerade während der Lautstärkeregelung wird das dann manchmal zum echten Geduldsspiel. Hier bietet sich für den Hersteller auf jeden Fall Verbesserungspotenzial.
Bei den vielen Tests ist mir übrigens auch noch der eingebaute Equalizer der Soundbar aufgefallen. „Music“, „Normal“ und „News“ heissen die drei Soundeffekte, die sich mit Hilfe der Fernbedienung auswählen lassen, wobei „Normal“die Grundeinstellung beschreibt. Im Modus „Music“ werden tiefere Frequenzen angehoben, während hohe Klanganteile im Modus „News“ verstärkt dargestellt werden, was in erster Linie der Sprachverständlichkeit sehr zu Gute kommt.

Im Heimkinoeinsatz hat sich die Soundbar ebenfalls gut bewährt.

Im Heimkinoeinsatz hat sich die Soundbar ebenfalls gut bewährt.


Für unseren Test haben wir die Areal 350 via optischer Digitalverbindung mit der PlayStation 4 (Zuspieler) verbunden.

Für meinen Test habe ich die Areal 350 via optischer Digitalverbindung mit der PlayStation 4 (Zuspieler) verbunden.

Fazit

Die Areal Bar 350 2.0 ist ein Multimediatalent, welches im Musikbereich glänzt, das heimische Fernsehvergnügen klanglich aufwertet und sich auch optisch in Szene zu setzen weiß. Die aufgerufenen 99,90 Euro sind definitiv eine gute Investition für diejenigen, die anspruchsvollen Sound und stilvolles Design in einem Gerät suchen, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen. Kurz gesagt: es wird schwierig ein vergleichbares Produkt zu finden, welches einen ähnlich umfangreiche Konnektivität bietet. Das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar gut.

Test & Text: Sascha Rettenberger
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Gesamtnote: 1,4
Klasse: Einstiegsklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

75 of 100

80 of 100

70 of 100

Technische Daten

Modell:Auna
Areal Bar 350
Produktkategorie:Soundbar
Preis:99,90 Euro (UVP)
Vertrieb:Chal-Tec, Berlin
Tel.: 030 / 408173509
www.auna.de
Ausführung:- Schwarz
- Platin
Abmessungen (HBT):57 x 902 x 70 mm
Gewicht:1,1 kg
Frequenzbereich:40 - 20.000 Hz
Anschlüsse:- 1 optisch digital
- 1 koaxial Digital
- 1 Cinch analog
- 1 3,5mm analog
- 1 USB
- Bluetooth
Wandmontage:- möglich (Zubehör im Lieferumfang)
Besonderheiten:- Bluetooth
- einfache Bedienung
- 3 Klangmodi
- USB-Port mit Ladefunktion
- integrierter FM-Tuner
- 2 Digitaleingänge
Lieferumfang:- Areal Bar 350
- Wandhalter inkl. Schrauben/Dübel
- Fernbedienung
- Cinch-Kabel
- Bedeinungsanleitung
Benotung:
Klang (60%):1,4
Praxis (20%):1,3
Ausstattung (20%):1,5
Gesamtnote:1,4
Klasse:Einstiegsklasse
Preis-/Leistungsehr gut

lite - DAS LIFESTYLE & TECHNIK MAGAZIN Über uns | Impressum | Datenschutz | Kontakt