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Lautsprecher gibt es wie Sand am Meer. Sucht man aber Boxen, die rocken und einen bei Bedarf schlichtweg ins Sofa drücken, kommt man kaum an Modellen der Marke Klipsch vorbei. Da kommt mir die RF-7 II, genauer gesagt das in limitierter Edition letztmalig aufgelegte Top-Modell der Reference-Serie, gerade Recht …

Die Klipsch RF-7 II ragt 1,23 Meter in die Höhe und bringt stattliche 39,5 Kilo auf die Waage.

Die Klipsch RF-7 II ragt 1,23 Meter in die Höhe und bringt stattliche 39,5 Kilo auf die Waage.

Klipsch-Lautsprecher scheren sich nicht um Konventionen oder vornehme Zurückhaltung. Klipsch-Lautsprecher wollen auch nicht unsichtbar ins Wohnzimmer integriert werden oder eine Nebenrolle spielen. Und Klipsch-Lautsprecher sind auch keine Duckmäuser. Alles andere als das, denn für Produkte, die das Klipsch-Logo tragen, ist es fast schon eine Selbstverständlichkeit im Mittelpunkt bzw. im Rampenlicht zu stehen. Mehr noch: Klipsch-Boxen sind in aller Regel Hauptdarsteller, die nur ein Ziel verfolgen: kompromisslosen Hörspaß zu verbreiten – egal, ob in der Musik- oder Filmtonwiedergabe. Eine Tatsache, die ich u.a. bereits mit der stattlich gebauten Standbox R-28F erleben durfte, die in meinem Test ungeheure Bassgewalt, Pegelfestigkeit und eine enorme Spielfreude an den Tag legte. Eine schwer beeindruckende Leistung, die meine Erwartungshaltung sofort nach oben schnellen lässt, sobald der Name Klipsch fällt. Diesmal sogar noch Stückchen weiter hoch, denn diesmal habe ich es mit einem regelrechten Schwergewicht aus dem Hause Klipsch zu tun. Genauer gesagt, das in limitierter Stückzahl nochmals aufgelegte Reference-II-Serien-Flaggschiff: die RF-7 II.

Die klassische RF-7 ist vereinzelt noch in schwarzer Esche (matt) und kirschfarbener Ausführung verfügbar.

Die klassische RF-7 II ist im Fachhandel vereinzelt noch in schwarzer Esche (matt) und kirschfarbener Ausführung verfügbar.

Klipsch = Lautsprecher-Tradition

Geht es um Produkte aus dem Hause Klipsch, denken eingefleischte HiFi- wie Heimkinofreunde sofort und unweigerlich an gigantische Eckhörner oder leistungsstarke THX-Systeme. Assoziationen, auf die man zu Recht stolz sein darf, denn seit fast sieben Jahrzehnten gelten die amerikanischen Audiospezialisten als Meister, wenn es darum geht höchste Lautstärkepegel nahezu unverzerrt wiederzugeben. Eine Tatsache, zu deren Erfüllung es einige grundlegende Dinge zu beachten gibt, denn nichts ist den Klipsch-Entwicklern mehr zuwider, als klangliche Kompromisse eingehen zu müssen. Und wer schon nähere Bekanntschaft mit Klipsch-Lautsprechern gemacht hat, der weiß, dass Form, Grösse und Optik bei der Entwicklung eines neuen Lautsprechers eine eher untergeordnete Rolle spielen. Eine Philosophie mit Tradition. Genauer gesagt ein Vermächtnis, das auf das Jahr 1941, wohlgemerkt fünf Jahre vor Firmengründung, zurückgeht. Das Jahr, in dem Paul Wilbur Klipsch sein legendäres „Klipschorn“ entwickelte, das als Urtyp für die originalgetreue und unverfälschte Wiedergabe hochwertiger Musikaufnahmen gilt. Das ist keineswegs übertrieben, denn bis heute bietet der Hersteller seine Boxenlegende in nahezu unveränderter Form an. Um die enorme Nachfrage zu befriedigen, gründete Herr Klipsch dann 1946 eine Firma, die es innerhalb kürzester Zeit zu Weltruhm bringen sollte. Als Klipsch and Associates im US-amerikanischen Hope (Arkansas) aus der Taufe gehoben, avancierte das Unternehmen schnell zum Spezialisten für die professionelle Bühnen-, Studio- und Theaterbeschallung, wie für den Heimgebrauch. Und obwohl die Designgebung für einen der grössten Audiospezialisten Nordamerikas bis heute ganz weiterhin den klanglichen Vorgaben untergeordnet ist, ist es ausgerechnet ein optisches Detail, an dem sich ein jeder Klipsch-Lautsprecher bis heute schnell zu erkennen gibt: Das Horn.

Kleines Detail, große Wirkung: Die kleinen Auslegerfüßchen gewähren der RF-7 II einen jederzeit festen Stand.

Kleines Detail, große Wirkung: Die kleinen Auslegerfüßchen gewähren der RF-7 II einen jederzeit festen Stand.

Weniger Verlust, mehr Leistung

Horn-Systeme gehören zu Klipsch, wie das Salz in die Suppe oder die Diva in die Oper. Dabei setzten die Amerikaner seit jeher auf Hörner unterschiedlichster Größe und Form. Vereinfacht erklärt, handelt es sich bei einem Horn um eine Art Trichter, der dicht vor einen Hoch- oder Mitteltöner gesetzt wird. Zur Erfüllung der eigenen Ziele bedient sich Klipsch dabei eines simplen Tricks: da der Schall nun unweigerlich durch das Horn geleitet und somit gezielt geführt wird, werden „Streuverluste“ auf ein absolutes Minimum reduziert. Das wiederum hat zur Folge, dass sich wesentlich höhere Lautstärkepegel realisieren lassen, ohne dass die Box an ihre Leistungsgrenze gehen muss. Gute Gründe, warum Horn-Lautsprecher bevorzugt für die Beschallung größerer Räumlichkeiten wie in Stadien, Veranstaltungshallen und Konzertsälen zum Einsatz kommen. Was sich zunächst vielleicht eher simpel anhört, ist allerdings alles andere als ein Kinderspiel. Denn bietet das Horn dem austretenden Schall nicht den perfekten Austrittswinkel oder besitzt es nicht die entsprechende Grösse und Geometrie, neigt es schnell dazu nasal oder undeutlich zu klingen. Ein Punkt, den es für die Amerikaner zu lösen galt. Als Resultat jahrelanger Entwicklung, hat Klipsch mit seinem sogenannten Tractrix-Horn vor vielen Jahren offenbar die perfekte Lösung gefunden. Ein Ausstattungsmerkmal, das heute in nahezu jedem Klipsch-Lautsprecher zu finden ist und dafür sorgt, dass das amerikanische Traditionsunternehmen aktuell zu den ganz wenigen Herstellern gehört, denen es gelingt klanglich tatsächlich anspruchsvolle Horn-Lautsprecher anzubieten.

Der immerhin 3,5 Zentimeter durchmessende Hochtoner sitzt mittig im Tractrix-Horn.

Der immerhin 3,5 Zentimeter durchmessende Hochtoner sitzt mittig im Tractrix-Horn.

Klipsch RF-7 II auf dem Untersuchungstisch

So, genug der Theorie. Jetzt geht es an die ausgiebige Untersuchung meiner Testgäste aus den USA. Bevor diese startet, gilt es allerdings zunächst die beiden Schwergewichte ihrer Verpackung zu entnehmen, was am besten zu zweit funktioniert. Idealerweise wird der Karton dabei zunächst kopfüber aufgestellt, geöffnet und aufgeklappt. Ist dies geschehen, gilt es diesen vorsichtig “umzukippen” und behutsam so aufzustellen, dass die offene Seite nun unten ist. Nachdem die Kartonage dann leicht über den Lautsprecher hinweg gezogen ist, steht das Prachtstück in seiner ganzen Größe vor mir. Bevor die Boxen nun an ihren endgültigen Platz verfrachtet werden, gilt es noch die zum Lieferumfang gehörigen Füßchen und Ausleger zu montieren, was sich als ziemlich einfach erweist, da die Klipsch ja nun auf dem Kopf vor mir steht. Wichtig: die Ausleger kommen nach hinten. Hält man sich an diese Vorgabe, steht die RF-7 II später fest und stabil. Nachdem dieser Schritt abgeschlossen ist, gilt es die Standboxen dann an ihren finalen Platz zu bringen. Hier zeigen sie sich dann wie eingangs erwähnt: stattlich und souverän. Kein Wunder, denn 123 Zentimeter in der Höhe lassen sich einfach nicht übersehen. Ein Blick auf die Oberfläche der mit Walnussfurnier sauber überzogenen Sonderedition unterstreicht diesen Eindruck nochmals. Etwaige Design-Raffinessen sucht man nun übrigens vergebens. Doch wenn ich ehrlich bin, habe ich diese auch nicht erwartet. Stattdessen setzen die Amerikaner auf einen klassischen Gehäuseaufbau, der sich auch hier als erstklassig verarbeitet darstellt. Sehr gut. Kolossal geht es dann in der Front der RF-7 II weiter. Hier nämlich thront ein Chassis-Trio, das es schlichtweg in sich hat und jede Menge Kraft und Dynamik erwarten lässt. Zunächst ist dabei das ausladende Tractrix-Horn zu nennen, das seinen Platz in der obersten Etage der Box findet. Sage und schreibe je 20,5 Zentimeter breit und hoch dient dieses dem um einige Zentimeter zurückgesetzten und 35 Millimeter durchmessenden Hochtöner als ideale Schallführung. Direkt darunter warten dann die beiden jeweils knapp 25 Zentimeter durchmessenden Tiefmittelton-Treiber auf ihren Einsatz. Aufgrund ihrer Farbgebung und ihrer puren Größe wirkt es fast so, als wollten sie sagen: „aufgepasst, hier spielt ab sofort die Musik“! Übrigens ist dieses Selbstbewusstsein absolut abgebracht, denn hier handelt es sich nicht irgendwelche Treiber, sondern um mit fetten Schaumstoffsicken versehene Bass-Teller, deren auffällige Schwingsysteme alles andere als farbenfrohe Blender darstellen. Statt auf günstige Zulieferprodukte setzt Klipsch hier nämlich – wie in allen Modellen der Serie – auf mit Cerametallic-Membranen bestückte Chassis. Eine nicht ganz einfach herzustellende Aluminium-/Keramik-Kombination, die eine unglaubliche Festigkeit bietet, zugleich aber auch ultraleicht daher kommt. Ideale Voraussetzungen also für Impulsstärke und Leistungsfähigkeit – selbst unter höheren Lautstärkepegeln. Der auf Kraft und unbändige Dynamik getrimmten Schallwand will dann auch die Rückseite der Klipsch-Gigantin in nichts nachstehen. Neben einem soliden Bi-Wire-Anschlussmodul stellt diese gleich zwei massive Bassreflexports zu Verfügung. Ein Duo, das im Zusammenspiel mit besagten Tiefmittelton-Treibern einen nochmals tieferen Abstieg in den Basskeller erwarten lässt.

Natürlich lässt sich die RF-7 II auch im Bi-Amping/Bi-Wire-Mode betreiben.

Natürlich lässt sich die RF-7 II auch im Bi-Amping/Bi-Wire-Mode betreiben. Ist das gewünscht, müssen lediglich die Metallbrücken zwischen den beiden Anschlussebenen entnommen werden.

Ungehemmte Basspower mit Atmosphäre

Bevor es nun endlich in den Hörtest geht, gilt es das RF-7-Duo auf seinen Einsatz vorzubereiten. Neben der obligatorischen 48-stündigen Einspielzeit beinhaltet dieses Procedere noch die perfekte Ausrichtung auf den Referenzplatz bzw. das Auditorium. Ein ganz wichtiger Punkt, denn Horn-Lautsprecher gelten aufgrund ihrer (zuvor beschriebenen) Richtcharakteristik als eher sensibel in ihrer Aufstellung, weshalb sie meist direkt auf den Hörplatz ausgerichtet die beste Performance liefern. Eine Vorgabe, die auch für die RF-7 II gilt, wie sich schon nach wenigen Minuten herausstellt. Was sich ebenfalls schnell bestätigt, ist die erwartete Leistungsstärke der Amerikanerinnen, die selbst vor großen Verstärkern – wie dem hier genutzten Yamaha S-A2100 – nicht in die Knie gehen, wenn diese mal die Muskeln spielen lassen. Im Gegenteil, denn besagtes Muskelspiel beherrschen die beiden Klipsch-Monumente ebenfalls aus dem Effeff. Das war irgendwie zu erwarten, dennoch scheint es, als würden meine Testgäste gleich zu Beginn der Hörsession mit Rage Against The Machines “Take The Power Back” ein fettes Ausrufezeichen setzen wollen! So wird dieser Song, der vor explosiver Agilität, Kraft und ungehemmter Basspower nur so strotzt, sogleich mit jeder Menge Nachdruck in den Hörraum entlassen. Absolut kontrolliert, variabel in seiner Diktion und nicht die Spur matschig oder wabbelig. Wow, das geht ja vielversprechend los. Für mich zugleich ein guter Grund, den Pegel schnell mal auf gehobene Zimmerlautstärke zu erhöhen. Ein Vorgang, der die beiden RF-7 II allerdings nicht im geringsten zu fordern oder in Bedrängnis zu bringen scheint. Egal wie dynamisch und bassbetont es hier und im darauf folgenden “Bombtrack” auch wird, meine Testprobanden agieren mit einer Energie, die fast den Eindruck erweckt, hier wären aktive PA-Boxen mit Unterstützung eines entsprechenden Subwoofers am Werk. Zwar steigen die Amerikanerinnen nicht in allertiefste Bassgefilde ab, hämmern die geforderten Grundton-Beats aber mit einer solchen Dynamik in den Hörraum, dass diese sich vorsichtshalber auch gleich noch in der Magengegend bemerkbar machen. Spätestens jetzt wird klar: das wird wieder eine dieser Hörsessions, die mit der Niederschrift und Veröffentlichung meines Testartikels noch lange nicht beendet sind. Daran ändert auch eine nochmalige Lautstärkeerhöhung nichts, denn auch jetzt stellen die Klipschs sämtliche ihnen zugespielten Audioanteile mit voller Agilität und weiterhin durchgängig kontrolliert dar. Das ist tatsächlich genial, denn so müssen dynamisch abgemischte Rock-Songs einfach rübergebracht werden. Was dabei übrigens noch auffällt: die Boxen gehen selbst bei einem Pegel weit über besagter Zimmerlautstärke noch weitestgehend unverzerrt zur Sache. Ein toller Effekt, der aber auch schnell mal dafür sorgt, dass man den gerade gehörten Pegel als gar nicht so laut empfindet und dem Lautstärkeregler den einen oder anderen zusätzlichen Rechtsdreh verpasst. Das ist dann zwar absolut kein Problem für die Boxen, aber vielleicht für Ihre Nachbarn.
Die RF-7 setzen also gleich zu Beginn des Praxistests in den Disziplinen Dynamik und Kraft ein Statement. Das alles übrigens völlig befreit von Trägheit oder Schwerfälligkeit. Attribute, die vielen ähnlich großen Schallwandlern nicht ganz zu unrecht anlastet.

Die beiden Tiefmitteltöner messen je stattliche 25 Zentimeter im Durchmesser. Träge sind sie aber deshalb noch lange nicht ...

Die beiden Tiefmitteltöner messen je stattliche 25 Zentimeter im Durchmesser. Träge sind sie deshalb aber noch lange nicht …

Um sich aber durchgängig exzellente Noten zu verdienen, bedarf es noch ein paar weiterer Skills. Mit dem Wechsel auf Donald Fagens “Morph The Cat” will ich folglich zunächst etwas über Abstimmung, Detail- und Raumdarstellung der RF-7 II in Erfahrung bringen. Diesen Wunsch erfüllen mir meine Testprobanden dann ebenso schnell wie in den vorangegangenen Testsessions und legen eine gefühl- und kraftvolle Performance hin, die ich so ganz sicher nicht erwartet hatte. Zunächst ist hier die überraschende Bühnendarstellung zu nennen, die noch ein Stück über die Standorte der Lautsprecher hinausgeht und sogar eine gewisse Tiefe zu bieten hat. Wer glaubt, dass es das dann schon war und die vor Kraft strotzenden Horn-Titanen nicht für die Wiedergabe atmosphärischer Rock- und Pop-Klassiker geeignet sind, der liegt gewaltig daneben. So natürlich, straff und zugleich entspannt wie jetzt, habe ich diesen Song zuvor noch nie gehört. Achtet man genau drauf, stellt man fest, dass der Bass auch hier schön aufgeht und diesen Song irgendwie lebendiger werden lässt – allerdings ohne den Zuhörer mit der Nase drauf zu stoßen. Die Zwei-Wege-Hünen können also auch anders, nämlich nicht ausschließlich hemdsärmelig, sondern durchaus auch musikalisch und natürlich. Nicht falsch verstehen: Natürlich lösen die Klipschs diesen Song nicht so fein auf, wie es beispielsweise eine Canton Vento 890.2 oder Soavo NS-F901 von Yamaha tut. Sollen sie aber auch gar nicht, denn die RF-7 II wurde nicht für Feingeister konzipiert, sondern wollen nur eines erreichen: so richtig Spaß an der Musik machen – und zwar in einer Art, die niemals analytisch rüberkommt, sondern mit Wucht, Feuer und Leben in den Hörraum gepresst wird. Und genau das tun sie hier, was sich unter anderem in der durchweg punchigen Darstellung des Grundtons beweist, der mich auch in diesem Song schnell mitreisst und zum Mitwippen verleitet. Ein gerade in moderneren Elektro-, Rock- und Pop-Songs extrem wichtiger Frequenzbereich, den meine Testgäste weder übertrieben, noch fahrlässig rüberbringen, sondern schlichtweg straff und der zuvor schon erlebten Impulstreue in den Hörraum schieben. Dass sie darüber hinaus auch noch geradezu leichtfüßig, punktgenau und mit jeder Menge Substanz agieren, versteht sich dann fast von selbst. So locker die RF-7 II bisher genannte Titel serviert, so lässig meistert sie dann auch sogenannte „Achterbahn-Tracks“. Stücke, in denen es im Wechsel mal ruhiger und dann hurtig und heftig zur Sache geht. So beispielsweise in “On A Rope” von Rocket from the Cript. Einem Rock-Song, dessen akkurate Wiedergabe Impulskraft, Autorität, Ruhe und eine gewisse detailtreue erfordern. Offensichtlich genau das richtige Futter für meine Testgäste, die diesen Titel energiegeladenen und voller Temperament reproduzieren, dass dieser sofort ins Blut übergeht. Beeindruckend agil, gradlinig und völlig ohne Schnörkel. Kurz gesagt: die Klipsch RF-7 II ist die Definition von „mittendrin, statt nur dabei“.

Die beiden massiven Bassreflexports thronen in der Gehäuserückseite. Die Box sollte somit in einem Abstand von mindestens 30 Zentimetern zur Rückwand stehen.

Die beiden massiven Bassreflexports thronen in der Gehäuserückseite. Die Box sollte somit in einem Abstand von mindestens 30 Zentimetern zur Rückwand stehen.

Fazit

Die RF-7 II weder optischer Weichspüler noch Ästhet. Wer einen unauffällig zu integrierenden Lautsprecher fürs Design-Wohnzimmer sucht, der ist hier falsch. Statt als Duckmäuser präsentiert sich die Klipsch nämlich ganz klar als Hauptdarsteller im Wohnzimmer und am HiFi-Setup – optisch wie klanglich. Ganz klar ein Lautsprecher für echte Männer, der einen Sound raushaut, der schlichtweg unter die Haut geht und jede Menge Spaß an der Musik liefert. Wer jetzt neugierig geworden ist, der sollte schnell einen Termin beim Fachhändler seines Vertrauens machen, denn die eigentlich schon ausgelaufene RF-7 II ist nur noch kurzzeitig in limitierter Auflage zu haben.

Test & Text: Roman Maier
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Gesamtnote: 1,0
Klasse: Spitzenklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

95 of 100

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85 of 100

151127.Klipsch-Testsiegel

Technische Daten

Modell:Klipsch
RF-7 II Limited Edition
Produktkategorie:Standlautsprecher
Preis:1900,00 Euro / Stück
Ausführung:- walnuss
Vertrieb:Osiris Audio AG, Wiesbaden
Tel.: 06122 - 72 76 00
www.osirisaudio.de
Abmessungen (HBT):1233 x 295 x 415 mm
Gewicht:39,5 kg / Stück
Bauart:Zwei-Wege, Bassreflex
Hochtöner:35 mm im 205x205 mm Tractrix-Horn
Mittel-/Tieftöner:2 x 250 mm Cerametallic-Membran
Frequenzbereich:30 Hz - 24 kHz (Herstellerangabe)
Übergangsfrequenz:1.200 Hz (Herstellerangabe)
Lieferumfang:- RF-7 II
-Gewebeabdeckungen
- Spikes
- Füße
- Bedienungsanleitung
Besonderes:- sehr gute Verarbeitung
- Bi-Wire-Terminal
- hohe Grundtonagilität
- schöne Raumdarstellung
Benotung:
Klang (60%):1,0
Praxis (20%):1,1
Ausstattung (20%):1,2
Gesamtnote:1,0
Klasse:Spitzenklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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