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Multiroom-Systeme bringen Musikvielfalt in jeden Raum. Sehr gut. Oft gibt es jedoch ein Problem, denn die allermeisten Multiroom-Produkte lassen sich nicht mit vorhandener HiFi-Technik kombinieren. Es geht aber auch anders. Yamaha hat da eine eigene Idee:

Yamahas Trio umfasst einen Soundprojektor, einen Netzwerk- und einen aktiven Designlautsprecher. Wahlweise in schwarzer oder silberfarbener Farbausführung.

Yamahas Trio umfasst einen Soundprojektor, einen Netzwerk- und einen aktiven Designlautsprecher. Wahlweise in schwarzer oder silberfarbener Farbausführung.

Die Bezeichnung “MusicCast” ist eingefleischten Yamaha-Kennern sicher ein Begriff. Yamaha startete unter dieser Bezeichnung bereits vor mehr als einem Jahrzehnt einen ersten Versuch, das Thema “Multiroom” salonfähig zu machen. Die Technik war für damalige Verhältnisse zwar ausgereift, der Markt aber noch nicht bereit für das innovative Feature, so dass weitere Entwicklungspläne bald wieder in der Schublade verschwanden. Was man damals nicht wissen konnte: Die Entwicklung war nicht umsonst, sondern der Grundstein für eine Multiroom-Technik mit vielen coolen Features und einem Merkmal, das sich gegenüber dem aktuellen Mitbewerb als fast schon unschlagbarer Vorteil verspricht. Das wollte ich genau wissen und habe mir gleich drei Yamaha-Komponenten mit MusicCast-Funktion zum Test bestellt. Die Soundbar YSP-1600, den kompakten Netzwerkspeaker WX-080 und den sinnvoll ausgestatteten Design-Lautsprecher ISX-80. Ein Dreigestirn, das der Hersteller als solches auch unter der Bezeichnung “Trio” anbietet. Eines, mit dem sich drei Räume individuell beschallen lassen und das ganz entspannt zum Multiroom-Setup wird – natürlich immer vorausgesetzt, man will.

Yamahas Restio ISX-80 lässt sich wahlweise frei aufstellen ...

Yamahas Restio ISX-80 lässt sich wahlweise frei aufstellen …

... oder an die Wand montieren.

… oder an die Wand montieren.

Der große Unterschied

Ich sprach eben von einem fast unschlagbaren Vorteil. Diesen gilt es nun zu erläutern: MusicCast ist nämlich kein weiteres, neues und spezialisiertes Multiroom-System, sondern ein cleveres Wireless-Setup, das Yamaha schlichtweg in viele seiner “regulären” HiFi-, Mehrkanal- und Wireless-Produkte implementierte. Heißt: ein Großteil der aktuellen Yamaha-Produktrange – genau gesagt zum Start 23 Geräte – sind aktuell mit dem Feature MusicCast ausgestattet. Darunter PianoCraft-Komponenten, Surround-Receiver, Aktiv-Lautsprecher, Soundprojektoren, Stereo-Verstärker und andere Modelle. Das Besondere dabei: alle mit MusicCast ausgestatteten Yamaha-Bausteine dienen in allererster Linie ihrem klassischen Einsatzzweck, lassen sich bei Bedarf aber schnell, einfach und absolut kabellos zu einem voll funktionsfähigen und umfassend ausgestatteten Multiroom-System miteinander verbinden.
Beispiel gefällig? Einmal vernetzt, lässt sich beispielsweise die neueste Vinyl-Platte im Wohnzimmer anhören, während die eigene Spotify-Playlist im Esszimmer spielt und zeitgleich in der Garage der markenfremde Bluetooth-Speaker einen FM-Radio-Sender wiedergibt, obwohl er selbst keinen eigenen Tuner an Bord hat. Markenfremde Bluetooth-Lautsprecher? Korrekt, Yamaha verschließt sich nämlich nicht vor Fremdprodukten, sondern bietet eine praktische und anwenderfreundliche Lösung, die auch Bluetooth-Wiedergabegeräte anderer Hersteller – beispielsweise KEFs Muo oder den QED uPlay Plus – in das MusicCast-Netzwerk integriert.
Noch einmal kurz zusammengefasst: Entscheiden Sie sich für den Kauf eines Yamaha AV-Receivers, eines neuen Frontsurroundsystems der YPS-Reihe, eines PianoCraft-HiFi-Systems oder eines Netzwerk-Lautsprechers erhalten Sie zeitgleich Ihre Eintrittskarte in die Multiroom-Welt von MusicCast.

Die bereits von uns getesteten NX-N500 sind ein weiteres Beispiel für ein klassisches Yamaha-HiFi-Produkt mit MusicCast-Funktion.

Die bereits von uns getesteten NX-N500 sind ein weiteres Beispiel für ein klassisches Yamaha-HiFi-Produkt mit MusicCast-Funktion.

Yamaha Trio im Detail

Wie gesagt, in diesem Test geht es um gleich drei jeweils völlig autarke HiFi-Produkte. Jeder dieser Bausteine ist im Fachhandel einzeln erhältlich und auch einzeln einsetzbar. Wer aber die zeitgleiche Beschallung mehrerer Räume plant, für den hält Yamaha ein kleines Schmankerl bereit. Unter dem Namen Trio bieten die Japaner ein Paket zum Vorzugspreis an, mit dem sich bei Bedarf auch schnell und einfach ein kleines Multiroom-Setup aufbauen lässt. Und das stellt sich im Einzelnen wie folgt dar:

Yamaha YSP-1600:
Macht das Wohnzimmer zum Großraumkino – oder zum Konzertsaal. Ganz wie Sie wollen, denn dieser extraflache Klangriegel mit Digital-Sound-Projektor-Technologie bringt unter-die-Haut-gehenden 5.1-Surround-Sound nach Hause. Und sie macht Schluss mit klobigen Zuspielern und nerviger Kabelzieherei. MusicCast macht’s möglich und lässt Musikstücke jeder Quelle – sogar vom im Hobbyraum aufgestellten Plattenspieler – über die im Wohnzimmer platzierte YSP-1600 wiedergeben und/oder an andere MusicCast-Komponenten weiterleiten – kabellos.

Yamaha Restio ISX-80:
Die Restio ist “wie ein Kunstwerk gestaltet und verbindet Musik mit Ihrer Einrichtung – egal, ob an der Wand oder auf ein Regal gestellt”. Sie ist Blickfang, multifunktional und kinderleicht in der Bedienung. Und das Beste ist: sie ist MusicCast-fähig. Mit einem Knopfdruck kommen die eigenen Lieblingssongs von Spotify, Juke, vom eigenen Rechner, der NAS-Platte oder dem Server direkt dorthin, wo Sie und Restio gerade sind. Alles bequem und kinderleicht via Smartphone oder Tablet gesteuert.

Yamaha WX-030:
Der zeitlos gestaltete Netzwerk-Lautsprecher ist erstaunlich kompakt – gemessen an seiner Größe allerdings unglaublich leistungsstark und flexibel einsetzbar. Und natürlich mit MusicCast ausgestattet. Stellen Sie den WX-030 einfach aufs Lowboard, aufs Regal oder hängen Sie ihn im Esszimmer an die Wand. Egal wie, egal wo, der kleine Tausendsassa fügt sich in nahezu jede Umgebung ein. Mit diesem, wahlweise in weißer und schwarzer Ausführung erhältlichen, aktiven Lautsprecher empfangen Sie jede Quelle in jedem Raum oder leiten die gerade empfangenen Sounds einfach mittels eines Klicks aufs Smartphone an ein anderes MusicCast-Gerät weiter.

Yamahas WX-030 ist ultrakompakt, flexibel einsetzbar und bietet eine gigantische Quellauswahl.

Yamahas WX-030 ist ultrakompakt, flexibel einsetzbar und bietet eine gigantische Quellauswahl.

Elegant gelöst: Sämtliche Bedientasten des Yamaha WX-030 sind fast unsichtbar in die Gehäuseoberfläche eingelassen. Eine leichte Berührung genügt, um den gewünschten Vorgang durchzuführen.

Elegant gelöst: Sämtliche Bedientasten des Yamaha WX-030 sind fast unsichtbar in die Gehäuseoberfläche eingelassen. Eine leichte Berührung genügt, um den gewünschten Vorgang durchzuführen.

Hardwareinstallation

Das Wichtigste nochmal: Alle genannten Produkte lassen sich unabhängig voneinander betreiben. Genau wie jedes “klassische” Yamaha-Produkt. Dementsprechend gestaltet sich auch die Inbetriebnahme als kinderleicht. Während der Soundprojektor YSP-1600 einfach vor bzw. unter das TV-Gerät gestellt und via HDMI mit selbigen und ggf. per Digital- oder Analogverbindung mit vorhandenen Quellen verbunden wird, müssen WX-030 und ISX-80 lediglich mit Strom versorgt werden. Sind diese einfachen Schritte erledigt, können alle drei Geräte im klassischen Sinne auch schon los musizieren.

Der YSP-1600 findet seinen Platz idealerweise liegend vor oder unter dem TV-Gerät.

Der YSP-1600 findet seinen Platz idealerweise liegend vor oder unter dem TV-Gerät.

MusicCast-Netzwerk einrichten

Ich sprach eben von “kinderleicht”. Selbiges gilt auch hier, denn die Einrichtung der unsichtbaren Verbindung zwischen allen drei Geräten ist mindestens so einfach wie eben beschriebene Hardwareinstallation – vorausgesetzt Sie sind Herr über ein passwortgeschütztes DHCP-Netzwerk. Kaum zu glauben, oder? Sehen Sie selbst:

1. Yamaha „MusicCast“-App installieren und öffnen.
2. Erstes Gerät (hier YSP-1600) einschalten.
3. „Connect“-Knopf an YSP-1600 drei Sekunden gedrückt halten (LED blinkt, Verbindung wird hergestellt).
4. Einstellungen (Smartphone) öffnen und “MusicCastSetup” wählen.
5. MusicCast-App öffnen, eigenes Netzwerk wählen und Passwort eingeben,
6. Gerät benennen (hier „Wohnzimmer“) und ggf. passende Abbildung wählen.

Der YSP-1600 dient nun als klassischer Soundprojektor zur Unterstützung des Film- und Fernsehtons, eignet sich darüber hinaus aber bereits jetzt als Kabellos-Empfänger jeder AirPlay-Quelle, der eigenen Spotify- oder Juke-Playlists oder als Internetradio. Und zwar ohne dass ein weiteres MusicCast-Gerät verbunden ist. Soll ein weiteres MusicCast-Produkt konnektiert werden, funktioniert dies in jeweils nur fünf Schritten und ist in weniger als einer Minute erledigt:

1. MusicCast-App öffnen, Zahnrad-Symbol (oben rechts) drücken.
2. “Neues Gerät hinzufügen” anklicken
3. Gerät (hier nun ISX-80) einschalten.
4. „Connect“-Knopf an ISX-80 drei Sekunden gedrückt halten (LED blinkt, Verbindung wird hergestellt).
5. Gerät benennen (hier „Esszimmer“) und ggf. passende Abbildung wählen.

Nach dem ich den gleichen Vorgang mit der WX-030 (in Hobbyraum) ein weiteres Mal wiederhole, sind alle drei Geräte auch schon kabellos miteinander verbunden.

Ist die MusicCast-App erst einmal auf dem Smartphone installiert, gehen die weiteren Installationsschritte kinderleicht von der Hand.

Ist die MusicCast-App erst einmal auf dem Smartphone installiert, gehen die weiteren Installationsschritte kinderleicht von der Hand.

... natürlich immer vorausgesetzt, Sie sind Herr über ein klassisches, passwortgeschütztes DHCP-Netzwerk.

… natürlich immer vorausgesetzt, Sie sind Herr über ein klassisches, passwortgeschütztes DHCP-Netzwerk.

Trio im HiFi-Check

So, nachdem der einmalige Vorgang des Aufbaus und der Installation in weniger als 20 Minuten durchgeführt ist, geht es endlich in den Hörcheck, denn ich mit dem YSP-1600 beginne. Zuvor aber noch ein kleiner Tipp: Wenn Sie Ihren Fernseher mit dem Yamaha verbinden, empfiehlt sich die Nutzung des HDMI-Out am Soundprojektor. Da es sich hierbei um eine ARC-fähige (Audio Return Channel) Buchse handelt, können über dieses eine Kabel sowohl Audio-Signale vom TV und zum Fernseher geleitet werden – natürlich vorausgesetzt, das verbundene TV-Gerät verfügt ebenfalls über einen ARC-fähigen HDMI-Port.
Nun aber endlich in den Praxistest, den ich mit der Blu-ray-Zuspielung des Stop-Motion-Meisterwerkes “Frankenweenie” über den Arcam UDP-411 beginne. Genau genommen mit der turbulenten Jahrmarkt-Szene, die so allerlei Details und Surroundeffekte bietet, die sogleich vor, neben und hinter mir ausgebreitet werden. “Surroundeffekte aus lediglich einem unter dem TV platzierten Gerät”? Korrekt, denn im Grunde macht der 1600er eigentlich nicht viel anders als ein Mehrkanal-Prozessor. Genau wie im AV-Receiver werden nämlich auch hier die als Surroundeffekte gekennzeichneten Klanganteile direkt in den Prozessor des Yamaha geleitet und mittels eines intelligenten Rechenalgorithmus in Sekundenbruchteilen bearbeitet. Da sich im Soundprojektor aber alle Chassis in der Front befinden, werden diese nicht nur zeitverzögert (wie im AV-Receiver), sondern auch über Wandreflexionen ausgegeben. So kommt es während besagter Szene gleich mehrfach vor, dass eine nahezu durchweg homogene Klangkulisse aufgebaut wird. Und zwar so realitätsnah, dass es hin und wieder sogar den Anschein erweckt, es wären weitere, hinter dem Hörplatz versteckte, Lautsprecher eingebunden. Was dabei kaum weniger beeindruckt sind die Grund- und Tieftonperformance, die der flache Klangriegel zu entfachen versteht. Diese stellt sich so voluminös dar, dass beispielsweise das unheildrohende Stampfen der mutierten Monster-Schildkröte mit imponierendem Nachdruck und jeder Menge Dynamik ins Wohnzimmer geliefert wird. Wow, eine Bassperformance, mit der in dieser Intensität sicher nicht zu rechnen war. Übrigens: hartgesottenen Heimkinofans, denen die hier gebotene Bassleistung nicht ausreicht, bietet sich die Möglichkeit, auch einen externen Aktiv-Subwoofer einzubinden.
Ähnlich eindrucksvoll zeigt sich das im Esszimmer aufgestellte Restio ISX-80 – zunächst via AirPlay vom iPhone 6 mit dem Gorillaz-Song “Feel Good Inc.” gefüttert. Neben einer sauberen und sich niemals überzogenen Hochton- und Stimmdarstellung erstaunt hier die Ausgeglichenheit, die die kleine Klangflunder (die sich alternativ auch an der Wand montieren lässt) fast über den gesamten Frequenzbereich an den Tag legt. Mit der BossHoss-Hymne “Do It” lasse ich es dann mit deutlich mehr Power angehen. Offenbar kein Problem für den flachen Aktiv-Speaker, der auch in höheren Lautstärkebereichen eine erstaunlich verzerrungsfreie Performance liefert! Die spielerisch und leicht reproduzierte Instrumentalisierung ergänzt sich dabei – ganz nebenbei erwähnt – hervorragend zu den harten Männerstimmen. Klasse! Eine vergleichbar agile Performance liefert anschließend der im Hobbyraum platzierte – und mit gleichem Titel angespielte – Netzwerklautsprecher WX-030. Ein Kraftpaket, das sich in höheren Frequenzlagen zwar etwas bedeckter hält, dafür aber im Grund- und Tiefton so richtig zupackt. Kurz gesagt: Eine echte Partybox, die dank ihrer kompakten Abmessungen in nahezu jeder Umgebung einen geeigneten Platz findet und selbst Räume bis zu einer Größe von rund 25 Quadratmetern ausreichend zu beschallen weiß.

Das Anschlussfeld des YSP-1600 bietet analogen wie digitalen Quellen Zugang. Via HDMI-ARC mit dem TV verbunden lassen sich Signale vom und zum Fernseher über ein einziges Kabel transferieren.

Das Anschlussfeld des YSP-1600 bietet analogen wie digitalen Quellen Zugang. Via HDMI-ARC mit dem TV verbunden lassen sich Signale vom und zum Fernseher über ein einziges Kabel transferieren.

Yamaha Trio im MusicCast-Einsatz

Ihren jeweiligen Einzeltest haben meine Gäste aus Rellingen mit Auszeichnung bestanden. Zeit also, ihre Multiroom-Tauglichkeit im Gesamtverbund zu checken.
Beginnend beim Soundprojektor, der im Wohnzimmer in erster Linie dem Soundupgrade während der TV- und Blu-ray-Wiedergabe dient. Dank MusicCast ist der 1600er nun aber auch in der Lage, auf dem Rechner gespeicherte Musik oder den Lieblingssender aus dem letzten Urlaub zu empfangen – natürlich alles ohne auch nur ein einziges Kabel ziehen zu müssen. Gleiches gilt für den WX-030: Im Hobbyraum noch als reiner Netzwerklautsprecher eingesetzt, lässt sich über ihn nun auch die im Wohnzimmer eingelegte CD oder die auf der NAS-Platte abgelegte Playlist wiedergeben. Yamaha geht hier sogar noch einen Schritt weiter: Ist man nämlich Besitzer diverser MusicCast-fähiger Geräte (so wie ich im Moment) lassen sich mehrere Titel in unterschiedlichen Räumen abspielen. Alles zeitgleich und ganz simpel über die kostenlose App mit dem Smartphone gesteuert.
Das funktioniert so: Ich starte die Musikwiedergabe vom iPhone über meine Restio ISX-80 im Esszimmer. Mit einem Klick auf das Verkettungssymbol der MusicCast-Benutzeroberfläche auf meinem Smartphone wähle ich dann den im Wohnzimmer befindlichen Soundprojektor als zusätzliches Wiedergabegerät aus. Die auf dem Smartphone gespeicherte Musik spielt nun zeitgleich im Ess- und Wohnzimmer.
Anschließend gehe ich in den Hobbyraum. Mit einem weiteren Klick auf besagte App wird dann auch der hier platzierte WX-030 in die Gruppe integriert und gibt die gleiche Playlist wieder. Es geht aber noch weiter. Diesmal mit unterschiedlichen Quellen in den jeweiligen Räumen – alles kinderleicht über mein iPhone gesteuert. Dazu löse ich den im Hobbyraum platzierten WX-030 aus zuvor aufgebauter Gruppierung mit Ess- und Wohnzimmer, was mit der Entfernung eines einzigen Häkchens schnell erledigt ist. Anschließend klicke ich auf das kleine MusicCast-Symbol im Benutzerfeld “Hobbyraum” und wähle einfach eine neue Quelle bzw. einen anderen Song aus. Während Wohn- und Esszimmer nun weiter die zuvor gewählte Playlist wiedergeben, befleißigt sich der nun ausgegliederte WX-030 in der Wiedergabe als Internetradio. Alles selbstverständlich zeitgleich und absolut unabhängig von der anderen Gruppe.

Das Bilden oder Auflösen von Wiedergabegruppen ist schnell und einfach erledigt.

Das Bilden oder Auflösen von Wiedergabegruppen ist schnell und einfach erledigt.

Um eine Quelle anzuspielen, genügt ein Klick auf das kleine MusicCast-Logo (siehe Pfeil).

Um eine Quelle anzuspielen, genügt ein Klick auf das kleine MusicCast-Logo (siehe Pfeil).

Fazit

Yamahas Trio verspricht nicht nur exzellenten Klang im ganzen Haus, sondern liefert ihn auch. Dabei ist es völlig egal, um welche Quelle es sich handelt. Ob Spotify, CD, iTunes oder Sound von TV oder Blu-ray, dank einfacher Vernetzung wird jeder Trio-Baustein zum Tausendsassa, der jede Quelle in jedem Raum empfangbar macht. Das Wichtigste dabei: das Ganze ist kinderleicht umzusetzen – selbst von Technik-Neulingen! Kurz gesagt: Für alle, die schnell, einfach und kompromisslos die Multiroom-Welt starten wollen, bietet Yamaha mit seinem Trio ein preislich attraktives MusicCast-Starter-Paket, das sich bei Bedarf individuell erweitern lässt. Eines, das von der ersten Minute an alle wichtigen Räume mit Ihrer Lieblingsmusik versorgt und obendrein auch noch erstaunlich gut klingt. Natürlich sind alle genannten Komponenten auch einzeln erhältlich.

Test & Text: Roman Maier
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Gesamtnote: 1,
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

90 %

95 %

100 %

160115.Yamaha-Testsiegel

Technische Daten

Modell:Yamaha
Trio
Gerätekategorie:Multiroom-System
Einsatzbereich:YSP-1600: Soundprojektor
ISX-80: Aktiv-/Designbox
WX-030: Netzwerklautsprecher
Preis:1099,00 Euro / Set

Einzelpreise:
YSP-1600: 549,00 Euro
Restio ISX-80: 399,00 Euro
WX-030: 269,- Euro
Ausführungen:- schwarz
- silber
Vertrieb:Yamaha, Rellingen
Telefon: 04101 / 30 30
www.yamaha.de
Abmessungen (HBT):YSP-1600: 65 x 1000 x 130 mm
ISX-80: 302 x 302 x 65 mm
WX-030: 157 x 243 x 113 mm
Gewicht:YSP-1600: 4,7 Kg
ISX-80: 3,3 Kg
WX-030: 2,2 Kg
Eingänge:YSP-1600: HDMI, Analog-Audio, optisch digital, Bluetooth, AirPlay, WiFi
ISX-80: Bluetooth, Ethernet, FM, AirPlay, WiFi
WX-030: WiFi, AirPlay, Bluetooth
Ausstattung:YSP-1600: Cinema DSP, HDMI-ARC, Sub-Ausgang
ISX-80: Digital-Uhr, FM-Tuner
WX-030: WiFi-, Bluetooth-, AirPlay-Empfang
Lieferumfang:YSP-1600 + Fernbedienung, Netzkabel, Digitalkabel
ISX-80 + Fernbedienung, Netzkabel, Wurfantenne
WX-030 + Netzkabel
Besonderheiten:- integrierte Verstärker
- HiRes-Audiowiedergabe
- MusicCast-Funktion
- Bluetooth-Empfang
- AirPlay
- Internetradio (vTuner)
- Direktzugang zu Spotify, Juke, Napster
Benotung:
Klang (60%):1,1
Praxis (20%):1,0
Ausstattung (20%):1+
Gesamtnote:1,0
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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