von

Redakteur

 

 

Mit einem aktiven Stereo-Set ist HiFi in moderner Ausrichtung ein Kinderspiel – klassische Musikquellen wie der Plattenspieler oder der CD-Player bleiben hier aber oft auf der Strecke. Magnat schlägt mit seinem Multi Monitor 220 nun eine attraktive und preisgünstige Brücke zwischen Tradition und Moderne. Eine, die Vinyl und digitale Musik gleichermaßen mit offenen Armen empfängt.

Edle Optik und modernes Innenleben: Das aktive Stereo-Set Multi Monitor 220 von Magnat wird allen Ansprüchen an ein HiFi-System gerecht.

Edle Optik und modernes Innenleben: Das aktive Stereo-Set Multi Monitor 220 von Magnat wird allen Ansprüchen an ein HiFi-System gerecht.

In den letzten Jahren hat das HiFi-Segment einen Wandel erlebt und das Streaming digitaler Musik seinen festen Platz darin gefunden. Lange bedeutete dies ein Entweder-Oder: Musik von physischen Datenträgern wie CD und Schallplatte oder doch lieber digital gespeicherte Dateien? Bei Letzteren spielt vor allem das Smartphone oder Tablet samt Bluetooth-Funktion eine wichtige Rolle, inzwischen erfreuen sich aber auch Netzwerklaufwerke im heimischen WLAN in Verbindung mit Multiroom-Komponenten immer stärker werdendem Interesse. Doch je größer der Fokus auf der digitalen Musik, desto relevanter ist auch ein möglichst geringer Platzbedarf der eingesetzten Lautsprecher. In Hinblick auf eine universell einsetzbare Lösung könnte das zum Problem werden, falls man sich nicht so recht zwischen den klassischen und modernen Formen des Musikhörens entscheiden kann oder möchte.

Zwar gibt es inzwischen Receiver und Verstärker, die mit drahtlosen und kabelgebundenen Quellen umzugehen wissen – Lautsprecher brauchen aber auch sie weiterhin. So wird die Wiedergabekette dann plötzlich doch wieder ganz schön lang und manchmal auch unpraktisch. Anders sieht es aus, wenn man Aktivlautsprecher mit einer Fülle an Anschlüssen ausstattet und gleichzeitig nicht die klanglichen Qualitäten vernachlässigt – und das Ganze obendrein noch bezahlbar macht. Magnat hat mit dem Stereo-Set Multi Monitor 220 genau eine solche Lösung im Angebot. Eine, die klassische HiFi-Quellen mit modernem Bluetooth-Streaming auf kleinstem Raum verbindet. Um der Frage nach WLAN-Konnektivität vorzugreifen: Die gibt es nicht bei diesem aktiven Lautsprecherpaar (das genauer gesagt aus einer Aktiv- und einer Passivbox besteht), für diesen Verbindungsweg hat Magnat genügend andere Modelle im Angebot. Schließlich ist es auch nicht gerade zielführend, einfach wild alle Möglichkeiten in einen Topf zu werfen. Einerseits weil das ganz schlicht den Preis nach oben treibt und vor allem, weil der Anwender, der sich gerade in moderne HiFi-Gefilde vortastet, durch zu viele Funktionen im Zweifelsfall überfordert werden könnte.

Platzsparend, aber anschlussfreudig: Die Multi Monitor 220 arbeiten auch gerne mit einem Plattenspieler zusammen.

Platzsparend, aber anschlussfreudig: Die Multi Monitor 220 arbeiten auch gerne mit einem Plattenspieler zusammen.

Klassischer Look

Schon das Design des Stereo-Sets gibt Freunden klassischer HiFi-Komponenten beruhigende Sicherheit. Magnat lässt sich auch hier nicht zu verrückten Experimenten hinreißen, sondern bleibt bei einer klaren und eher traditionellen Linie. Das Gehäuse folgt einer sauberen Geometrie mit gerade Flächen und rechten Winkeln. Lediglich die abnehmbare, magnetisch befestige Frontblende rückt mit ihren abgerundeten Ecken vom „kantigen“ Gesamtbild ab. Auch die Materialwahl sorgt für einen Kontrast: Während die Frontblende mit feinmaschigem schwarzen Akustikstoff bezogen ist, präsentiert sich das aus stabilen MDF-Platten konstruierte Gehäuse (sogar auf der Rückseite) in sauber verarbeiteter Strukturfolie. Mit einer Ausnahme allerdings, die Schallwand hinter der Frontblende hinterlässt mit ihrer seidenmatten Lackierung einen besonders edlen Eindruck. Im Kontrast dazu steht die weiße Membran des Tiefmitteltöners, die der Multi Monitor 220 einen markanten Hingucker verleiht.

Klassisch fällt auch das Design aus. Die Verarbeitung ist jedoch topmodern und äußerst hochwertig.

Klassisch fällt auch das Design aus. Die Verarbeitung ist jedoch topmodern und äußerst hochwertig.

Den Unterschied der beiden Lautsprecher im Stereo-Set verrät ebenfalls bereits die Front. Der Aktivlautsprecher des Duos ist mit einem kleinen „Status-Display“ ausgestattet, das mittels LED den derzeitigen Betriebszustand signalisiert (mehr dazu im Abschnitt „Bedienung“). Ein Text-Display gibt es allerdings nicht, so dass sich der aktive Multi Monitor 220 den HiFi-Look bewahrt. Zumindest von vorn betrachtet, die Rückseite ist natürlich großflächig fürs Anschlussfeld reserviert. Im oberen Bereich stimmen beide Varianten des Multi Monitor 220 aber wieder überein, hier ist der Bassreflexport positioniert. Dabei handelt es sich um den Airflex-Port mit gerundeten Kanten, mit dem Magnat Strömungsgeräusche möglichst reduzieren möchte. Dank Reflexöffnung liefert der Multi Monitor 220 mehr Leistung im Tieftonbereich, ganz ohne störende Nebenwirkungen.

Die Aktivbox des Duos signalisiert Betriebszustand und aktive Quelle in der Front.

Die Aktivbox des Duos signalisiert Betriebszustand und aktive Quelle in der Front.

Quantität mit Qualität

Ganz allgemein gilt beim Multi Monitor 220 (und generell bei Magnat) das Motto, das maximal Mögliche aus jedem noch so kleinen Detail herauszuholen. Das fängt bei den resonanzdämpfenden Gummifüßen an, die für einen rutschfesten und stabilen Stand sorgen, und setzt sich beim Innenleben der Magnat-Lautsprecher fort. Herzstück ist der hochwertige Class-D-Verstärker, der pro Kanal 40 Watt RMS-Leistung bereitstellt. Durch diesen integrierten Antrieb benötigen die Lautsprecher keinen zusätzlichen Amp oder Receiver. So lässt sich tatsächlich ein platzsparendes Setups realisieren, wenngleich die Multi Monitor 220 durchaus anschlussfreudige Zeitgenossen sind. Genauer gesagt ist der aktive Part des Stereo-Sets der kontaktaffine Vertreter. Über das mitgelieferte Lautsprecherkabel zieht er die Passivbox aber problemlos jederzeit mit. Die dafür vorgesehenen Schraubklemmen sind jeweils auf der Rückseite der Lautsprecher platziert und fallen in ihrer Ausführung als vergoldete Terminals sehr positiv auf.

Die hochwertigen Schraubklemmen für das Lautsprecherkabel stehen stellvertretend für die hohe Qualität der Multi Monitor 220.

Die hochwertigen Schraubklemmen für das Lautsprecherkabel stehen stellvertretend für die hohe Qualität der Multi Monitor 220.

Neben dem Anschluss für das Lautsprecherkabel hält der Aktivlautsprecher zahlreiche Eingänge für Quellgeräte bereit. Den digitalen Signalen stehen jeweils ein optischer Digital- und ein Koaxialeingang zur Verfügung. Auf analoger Seite gibt es einen Aux-Eingang für ein 3,5-Millimeter-Klinkenkabel und einen RCA-In für Cinchkabel – bei letzterem hat man jedoch per Schalter die Wahl, ob man ihn als Line-In oder in als Phono-Anschluss für einen Plattenspieler nutzt. Liegt einem nämlich Vinyl am Herzen, greift man an der Stelle sicher gern auf den integrierten Phono-Vorverstärker für MM-Systeme zurück. Richtig gelesen, den hat der Multi Monitor 220 tatsächlich an Bord. Wie gesagt, zusätzliche HiFi-Komponenten sind dann nicht nötig: Der Plattenspieler und das Magnat-Duo reichen vollkommen aus, um so richtig loslegen zu können. Neben dem geringen Platzbedarf hat dieses Setup aber noch einen weiteren Vorteil: Alle Komponenten sind zwangsläufig perfekt aufeinander abgestimmt und garantieren eine makellose Wiedergabe – unter normalen Bedingungen, versteht sich.

Die Rückseite der Aktivbox hält diverse Anschlüsse bereit.

Die Rückseite der Aktivbox hält diverse Anschlüsse bereit.

Wer übrigens noch weniger Kabel einsetzen möchte und seine Plattensammlung in digitaler Form auf dem Smartphone und Co aufbewahrt, kann die gewünschte Musik auch völlig drahtlos per Bluetooth – natürlich nach aptX-Standard – zuspielen. Auch die Auswahl der gewünschten Quelle ist bequem vom Sofa aus möglich, schließlich verfügt das Magnat-Duo über eine im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung. Damit ist die Steuerung weitaus komfortabler als über den Drehregler auf der Rückseite – clever mitgedacht von Magnat. Überraschend ist das aber nicht, schließlich folgen die Multi Monitor 220 einem klaren Konzept. Infolgedessen ist auch das Zwei-Wege-Prinzip auf hochwertigen und penibel aufeinander abgestimmten Komponenten aufgebaut. Eine bewährte Vorgehensweise, die Magnat unter dem Namen „Quantum“ in seinen Produkten etabliert hat. Besonderes Markenzeichen dieser Entwicklungsarbeit ist die Kombination unterschiedlicher Materialien, die sich im 25-Millimeter-Seidenhochtöner und dem 125-Millimeter-Tiefmitteltöner mit einer Keramik-Aluminium-Membran finden. Beim Fmax-Hochtöner sorgen die abstrahloptimierte Schallführung und das Ferrit-Magnetsystem für hohe Präzision und Dynamik, während der Tiefmitteltöner mit seiner Sandwich-Membran Festigkeit und Flexibilität vereint, um unverfälschten Klang zu produzieren.

Beim Fmax-Hochtöner sorgen die abstrahloptimierte Schallführung und das Ferrit-Magnetsystem für hohe Präzision und Dynamik.

Beim Fmax-Hochtöner sorgen die abstrahloptimierte Schallführung und das Ferrit-Magnetsystem für hohe Präzision und Dynamik.

Gerne auf kurze Distanz

Bevor wir uns aber dem Klang des Magnat-Duos widmen, müssen wir es erst einmal am Einsatzort akklimatisieren. Viel ist dabei zwar nicht zu tun, doch ein paar Details sind zu beachten. So ist zunächst einmal wichtig, dass der aktive, also der Lautsprecher mit dem umfangreicheren Anschlussfeld, rechts positioniert wird. Die Passivbox übernimmt die linke Position und wird über das mitgelieferte Kabel mit dem „Bruder“ verbunden. Durch dessen Länge ist ein maximaler Abstand der beiden Lautsprecher zueinander im Prinzip bereits vorgegeben (auch wenn Sie natürlich eine Alternative einsetzen können), idealerweise entspricht dieser auch der Distanz zum Hörplatz. Damit wird ganz nebenbei deutlich, dass die Multi Monitor 220 nicht allzu weit vom Zuhörer entfernt stehen sollten – Monitor-Lautsprecher sind ja generell „Kurzstrecken-Spezialisten“. Zudem ist es ratsam die kompakten Lautsprecher ungefähr auf Ohrhöhe zu positionieren, zum Beispiel auf Möbelstücken oder passenden Lautsprecherständern. Aufgrund des Bassreflexports sollte man den Boxen nach hinten aber etwas Freiraum einräumen, wenngleich sich erste Anzeichen von aufgedicktem Bass im Tieftonbereich auch über die Fernbedienung ausgleichen lassen – einfach kurz unten links auf die Minus-Taste für den Bass drücken und schon klingt es wieder rund.

Der Tiefmitteltöner vereint mit seiner Keramik-Aluminium-Membran Festigkeit und Flexibilität.

Der Tiefmitteltöner vereint mit seiner Keramik-Aluminium-Membran Festigkeit und Flexibilität.

Für die Aufstellung ist außerdem relevant, eine freie Steckdose in der Nähe zu haben, denn selbstverständlich benötigt der Aktivlautsprecher auch eine Stromzufuhr. Der Anschluss möglicher Zuspielgeräte ist optional zu erledigen, theoretisch genügt ja schon die kabellose Kopplung via Bluetooth. Der Umfang des finalen HiFi-Setups ist bei der Inbetriebnahme zunächst einmal egal, sofern man überhaupt eine der möglichen Quellen nutzt. Diese wird wie bereits angesprochen am besten mit der Fernbedienung ausgewählt. Direktwahltasten besitzt der Signalgeber allerdings nicht, so dass auch hier von einer Quelle zur nächsten geschaltet wird. Orientierung liefert die Status-LED in der Front der Aktivbox, die mit unterschiedlichen Farben die gerade angewählten Eingänge anzeigt – die Bedienungsanleitung liefert die Übersicht. Rot steht ganz einfach für den Standby-Modus beziehungsweise blinkend für die Stummschaltung. Dazu gesellen sich die Farben Grün (für den Analogeingang mit Cinch-Anschluss), Orange (für den Aux-Eingang bzw. 3,5-Millimeter-Miniklinke), Weiß (für die Digitaleingänge) und Blau (für Bluetooth). Letztere signalisiert mit konstantem Leuchten eine stabile Verbindung. Schnelles Blinken hingegen steht für den Pairing-Vorgang, langsames Blinken für die Suche nach einem passenden Verbindungspartner. Der ist aber schnell gefunden und innerhalb weniger Sekunden können wir die Multi Monitor 220 mit Musik vom Smartphone versorgen.

Bei der Aufstellung sollte man aufgrund des Bassreflexports etwas Freiraum einräumen.

Bei der Aufstellung sollte man aufgrund des Bassreflexports etwas Freiraum einräumen.

Betont lässig

Deshalb starten wir den Hörtest auch ohne weitere Umwege und legen mit Mark Knopflers Album „Tracker“ los. Die Magnat-Lautsprecher beweisen ihren Sinn für eine angenehme Atmosphäre und bringen die Lässigkeit der Musik von Beginn an schön zur Geltung. Unaufgeregt, entspannt und einfach schön anzuhören. Zwischenzeitlich zeigen die Multi Monitor 220 aber auch, dass ihnen der Groove im Blut liegt. Bei den Titeln „Broken Bones“ und „Beryl“ kommt der voluminöse Tiefton sehr gut zur Geltung, ohne übertrieben dominant aufzufallen oder sich gar in den Vordergrund zu drängen. Das Klangbild bleibt ausgewogen und das Magnat-Duo demonstriert eine durchweg sichere Balance, selbst wenn man mal ein wenig am Lautstärkeregler dreht und sich um ein paar Dezibel steigert. Eine logische Folge, wenn man von Knopflers Solo-Alben hin zu der Musik wechselt, die er als Frontmann der Band Dire Straits geprägt hat. „Money For Nothing“ beispielsweise ist immer ein Kandidat für die Phasen eines Hörtests, in denen etwas Ärger mit den Nachbarn droht. Dieses Mal aber nicht und so freuen wir uns völlig ungestört über die mitreißende Performance der Kompaktlautsprecher. Dynamisch, kraftvoll und agil, so lässt sich die Darbietung wohl am besten in aller Kürze zusammenfassen. Besonders gut gefällt uns das gitarrenlastige Intro mit dem bekannten Riff, das sehr energisch rüberkommt, ohne auch nur ansatzweise in aggressive Unsauberkeiten zu verfallen. Stattdessen gelingt dem Magnat-Duo eine äußerst präzise und perfekte gestaffelte Wiedergabe.

Die magnetisch befestigte Frontabdeckung steht leicht von der Schallwand ab.

Die magnetisch befestigte Frontabdeckung steht leicht von der Schallwand ab.

Beschwingt geht es anschließend mit deutschsprachiger Musik weiter. Als Kontrast zum bisweilen rauen Rock wählen wir die Singer/Songwriterin Antje Schomaker aus, die mit „Bis mich jemand findet“ eine sehr stimmungsvolle und tanzbare Nummer zum Test beisteuert. Ihre im Vergleich zu Knopfler deutlich sanftere Stimme schwebt förmlich über der instrumentalen Begleitung, verliert sich aber trotz des verträumten Timbres nicht im Gesamtbild. Im Gegenteil, die Multi Monitor 220 verknüpfen sämtliche Bestandteile der Musik zu einem großen Ganzen, das die verschiedenen Ebenen zwar erkennen lässt, aber niemals scharfe Grenzen zieht. So verbinden sich Instrumente und Gesangsstimmen zu einer raumgreifenden Melodie, die einen gleichermaßen antreibt und mitzieht. So kommt schon mit den ersten Takten gute Stimmung auf.

Für sicheren Halt sorgen die resonanzdämpfenden Gummifüße.

Für sicheren Halt sorgen die resonanzdämpfenden Gummifüße.

Das Magnet-Set beherrscht aber längst nicht nur die melodiösen Spektren, sondern tritt bei Bedarf auch sehr resolut auf. Wir bleiben zunächst im Pop-Bereich (zumindest im weitesten Sinne) und lassen einmal mehr Bilderbuch mit „Maschin“ antreten. Hier werden ganz andere Töne angeschlagen als kurz zuvor bei Antje Schomaker und auch die Multi Monitor 220 spielen gleich mal eine Spur extrovertierter und ausgelassener auf. Das ist nicht zu ihrem Nachteil, ihre Präzision und den Überblick behalten sie weiterhin absolut problemlos bei. Daran ändert auch der exzessiv genutzte Einsatz diverser Soundeffekte nicht das Geringste, sondern demonstriert vielmehr das große Potenzial der Magnat-Lautsprecher.
Daher wird es Zeit, es mal ordentlich krachen zu lassen – da dürfen die Australier von Parkway Drive natürlich nicht fehlen. Mit „Wild Eyes“ versuchen wir, die Multi Monitor 220 endlich an ihre Grenzen zu bringen – doch so einfach ist das allerdings erfreulicherweise nicht. Selbst die hohen Oktaven und ein großzügig eingestellter Lautstärkeregler stellen die Kompaktlautsprecher nicht vor Probleme. Zwar ist das konzentrierte Zuhören angesichts der Kombination aus aggressiver Musik und loyalen Schallwandlern nicht mehr so entspannt wie noch zu Beginn unserer Klangprobe, allerdings liegt das definitiv nicht an unseren Testkandidaten. Die behalten schließlich weiterhin ihre Stärken unbeeindruckt bei und liefern genau das, was die ihnen zugespielte Musik von ihnen erwartet. Besonders imposant ist angesichts dieser nicht gerade geringen Anforderungen das stabile Tieftonfundament, das mit einem satten Bass und knackigen Drums für genug Ordnung sorgt, um die wilden Gitarrenmelodien im Gesamtgefüge im Zaum zu halten. Sehr gute Charakteristika also, wenn man auf der Suche nach einem platzsparenden Setup ist, das sowohl die natürliche Wiedergabe beherrscht als auch Genre-übergreifend seine Stärken auszuspielen versteht. Es hat halt seinen Grund, warum diese Lautsprecher „Multi Monitor“ genannt werden …

Das Herstellerlogo darf natürlich nicht fehlen - es ist unten auf der Schallwand platziert.

Das Herstellerlogo darf natürlich nicht fehlen – es ist unten auf der Schallwand platziert.

Fazit

Multifunktional und in allen Disziplinen gleichermaßen stark präsentiert sich Magnats Multi Monitor 220 als vielseitiges und hochwertiges Aktiv-Stereosystem. Trotz der vielfältigen Möglichkeiten liegt der Fokus eindeutig auf Qualität und nicht auf bloßer Quantität, so dass die Kompaktlautsprecher zudem ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis aufweisen. Genau die richtige Kombination für alle Freunde klassischer HiFi-Lösungen, die den Plattenspieler schätzen und sich den modernen Formen des Musikhörens nicht verschließen möchten.

Test & Text: Martin Sowa
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Gesamtnote: 1,0
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

97 %

96 %

97 %

171105.Magnat-Testsiegel

Technische Daten

Modell:Magnat Multi Monitor 220
Produktkategorie:Aktives Stereolautsprecher-Set
Preis:399,00 Euro (UVP)
Vertrieb:Magnat, Pulheim
Tel: 02234/8070
www.magnat-lzr.com
Ausführung:Schwarz, Strukturfolie
Prinzip:2-Wege-Bassreflex, vollaktiv
Verstärker:- Class-D-Verstärker
- 2 x 40 Watt RMS-Leistung
Hochtöner:25 mm, Magnat-fmax-Tweeter
Tiefmitteltöner:125 mm, FE-Dynamics-Chassis mit Keramik-Aluminium-Membran
Frequenzbereich:35 - 40.000 Hz (Herstellerangabe)
Gewicht:Aktivlautsprecher: 5,0 kg
Passiver Lautsprecher: 4,4 kg
Abmessungen (HBT):298 x 178 x 235 mm
Anschlüsse:- analoger Stereo-Eingang (Cinch R/L)
- 3,5-mm-Stereo-Analoganschluss
- optischer Digitaleingang
- koaxialer Digitaleingang
- Subwoofer-Ausgang
Lieferumfang:- Aktivlautsprecher
- Passiver Lautsprecher
- Netzkabel für den Aktivlautsprecher
- Fernbedienung einschließlich Batterie (2 x AAA)
- Lautsprecherkabel (3 m)
- Bedienungsanleitung (einschl. Garantieurkunde)
Besonderheiten:- Anschlüsse für den direkten Anschluss digitaler Audiogeräte (z. B. TV)
- Abtastraten aller digitalen Eingänge bis zu 24Bit/192kHz
- Analoger Stereo-Eingang mit zuschaltbarem Phono-Vorverstärker
- LED-Statusanzeige auf der Lautsprecherfront
- Steuerung über beiliegende Fernbedienung
- Amplituden- und phasenoptimierte Frequenzweiche
- hochwertiges Anschlussterminal mit vergoldeten Schraubklemmen
- Airflex-Port
- abnehmbare, magnetische Frontabdeckung
- resonanzarmer Gehäuseaufbau
Benotung:
Klang (60%):1,0
Praxis (20%):1,0
Ausstattung (20%):1,0
Gesamtnote:1,0
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistungsehr gut

lite - DAS LIFESTYLE & TECHNIK MAGAZIN Über uns | Impressum | Datenschutz | Kontakt