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Redakteur

Preis-Attacke von ViewSonic: Der US-Hersteller präsentiert einen imposant ausgestatteten 4K-Projektor für gerade einmal 1300 Euro. Der PX727-4K verfügt über neueste XPR-Technologie und soll Blockbuster in voller UHD-Auflösung, HDR und in natürlichen Farben originalgetreu projizieren. Das klingt vor allem für engagierte Filmfreunde spannend. Wir haben diesen Heimkino-Projektor auf den Testparcours geschickt und verraten, wie gut Spielfilme, Games und Sportübertragungen über diesem Preiskracher aus dem Hause ViewSonic tatsächlich aussehen.

Der ViewSonic PX727-4K bringt das ganz große Kinoerlebnis nach Hause. Das verspricht jedenfalls der Hersteller.
Foto: Michael B. Rehders

Sie möchten Spielfilme, Sportübertragungen und Games auf der großen Leinwand in Ihrem Heimkino oder im Wohnzimmer erleben? Obendrein soll der neue Beamer auch neueste Techniken wie 4K, UHD und HDR beherrschen, schließlich will man ja kein veraltetes Gerät kaufen und auch noch im nächsten Jahr technisch auf der Höhe sein. Wenn dann auch noch der Preis stimmt, ist das Paket komplett. In diesem Fall wäre der ViewSonic PX727-4K eine absolute Empfehlung. Für gerade einmal 1300 Euro bringt dieser Heimkino-Projektor die allerwichtigsten Features mit, um zu Hause farbenfrohe und brillante Bilder im XXL-Format zu projizieren und das Heimkino-Feeling auf ein neues Niveau zu heben.

Sämtliche Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des PX727-4K. Hier sind sogar gleich zwei HDMI-Eingänge vorhanden. An ihnen können beispielsweise ein moderner 4K-Blu-ray-Player und zeitgleich eine Spielekonsole oder ein Sat-Receiver angebunden werden. Aber auch alle anderen Zuspieler wie Mediaplayer, DVD-Spieler, Laptop oder eine Videokamera können hier direkt angeschlossen werden, sofern diese über einen HDMI-Ausgang verfügen. In der Regel werden alle Bildquellen aber ohnehin mit dem AV-Receiver verbunden, dessen Bildsignale dann direkt an den Beamer geleitet werden, während er den Ton an die Lautsprecher liefert.
Foto: Michael B. Rehders

Sofort einsatzbereit

Gleich nach dem ersten Einschalten zeigt der ViewSonic PX727-4K, das er ein echter Heimkino-Spezialist ist – der voreingestellte Bildmodus „Movie“ lässt daran keine Zweifel aufkommen. Das Installationsmenü führt den stolzen Besitzer anschließend durch die Grundeinstellungen. Schritt für Schritt nimmt man sich hier alle wichtigen Parameter vor. Im Handumdrehen ist das alles auch von weniger erfahrenen Technikeinsteigern erledigt und der Filmspaß kann nach wenigen Minuten tatsächlich beginnen.
Das kleine 1,2-fache Zoomobjektiv zeigt sich bei der Bild-Anpassung als ausgesprochen hilfreich, da die Bildgröße über dieses Feature bequem an die Leinwand angepasst werden kann. Obendrein gewährt das Zoomobjektiv zusätzliche Flexibilität bei der Platzierung im Heimkino. Der ViewSonic kann 2,94 bis 3,52 Meter von der Leinwand entfernt platziert werden, um ein zwei Meter breites Bild abzubilden. Flexibilität ist also auch in dieser Disziplin gegeben. Dank des geringen Gewichts von gerade einmal vier Kilo, bietet sich die unauffällige Deckenmontage über Kopf quasi an. Obendrein kann der PX727-4K aber auch bequem zum gemeinsamen Filmerlebnis zu Freunden transportiert werden. Mit vielen Leuten macht der Kinoabend eben mehr Spaß, ganz zu schweigen von gemeinsam erlebten Live-Sportveranstaltungen. Egal ob Olympische Spiele, Fußball Champions League oder die im Sommer anstehende Fußball WM in Russland, der ViewSonic ist für all diese Einsatzzwecke bestens gerüstet.

Direkt über dem Objektiv sind die Regler für Zoom und Fokus ins Gehäuse eingelassen. Über sie lassen sich Bildgröße und Schärfe präzise einstellen.
Foto: Michael B. Rehders

Ultrahochaufgelöste Bildwerke

Als absolutes Highlight ist der ViewSonic PX727-4K in der Lage sogenannte 4K-Inhalte im heimischen Filmpalast auf die Leinwand zu projizieren. Dazu zählen Spielfilme der brandneuen 4K-Blu-ray, Sportübertragungen oder Serien in UHD-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) von Streaming-Anbietern wie Netflix, Sky, Amazon Video und YouTube. Wer Spielfilme und Sportübertragungen bislang in Full-HD-Auflösung genossen hat, wird im Vergleich sofort eine Steigerung in Sachen Schärfe, Farb- und Detaildarstellung der nun dargestellten 4K-Inhalte erkennen. Um diese Performance zu realisieren bedient sich mein Testgast eines simplen Tricks:
Obwohl der Projektor nativ „nur“ Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) besitzt, kann der PX727-4K UHD-Inhalte annehmen und mittels moderner XPR-Shift-Technologie wiedergeben. Hierbei wird jedes einzelne Pixel leicht verschoben und mehrfach projiziert. Dieser Technik bedienen sich übrigens auch andere Markenhersteller mit Modellen die gut und gern mal das drei- bis fünffache des PX727-4k kosten. Das „Shiften“ (engl. Verschieben) geht so schnell vonstatten, dass das menschliche Auge davon nichts mitbekommt. Der Zuschauer sieht quasi ein einziges und vollständiges Bild. Das Ganze hat noch einen weiteren angenehmen Nebeneffekt: Dank XPR-Technologie verschwindet ganz nebenbei auch noch das „Fliegengitter“ (Screendoor), wie es beispielsweise LCD-Projektoren ohne E-Shift-Technologie auch heute noch darstellen. Sehr gut, so gelingen diesem Ein-Chip-DLP-Projektor tatsächlich natürlich wirkende und glatte Bilder.
Dass es sich hier um ein Modell handelt, das bevorzugt für Filmfreunde gemacht wurde, unterstreicht ein weiteres Feature: Wer eine Leinwand im Cinemascope-Format in seinem Kinosaal nutzt, kann den ViewSonic dank „Verzerrfunktion“ sogar um einen Anamorphoten erweitern. Beachtlich!
Und dank effektivem Upscaling werden Filmfreunde sogar ihre liebgewonnenen aber inzwischen in die Jahre gekommene DVD-Sammlung in völlig neuer Qualität erleben.

Sehr gut: Die beleuchtete Fernbedienung ist so hell, dass die Beschriftung selbst in stockdunklen Heimkinos klar und deutlich abzulesen ist. Ideale Voraussetzungen, um sicher und schnell durchs On-Screen-Menü zu navigieren. Gut gefällt mir, dass sämtliche User-Modi wunschgemäß umbenannt werden können. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich „User 1“ optimal für HDR einzustellen und diesen Bildmodus dann in „HDR“ umzubenennen. Das ist spätestens dann praktisch, sobald ein HDR-Film gestartet und das passende Preset mit einem einzigen Tastendruck genutzt werden kann.
Foto: Michael B. Rehders

Aus dem Messlabor

Bevor ich zum schönsten Teil des Testprozederes komme, der Filmwiedergabe, geht der ViewSonic PX727-4K aber zuerst einmal in unser Messlabor. Die ermittelten Messwerte dienen der Kontrolle meiner Bildeindrücke und auch einer späteren Vergleichbarkeit mit anderen Projektoren, da sämtliche Messungen und Screenshots allesamt und jederzeit unter identischen reproduzierbaren Bedingungen durchgeführt werden.
ViewSonic beziffert die Maximalhelligkeit seines Preiskrachers mit 2200 Lumen. Mein Testgerät erreicht diesen Wert nicht nur, sondern übertrifft ihn mit 2238 Lumen sogar noch ein wenig. Dafür gibt es schonmal ein paar Extrapunkte. Im „Bright“-Modus erscheinen zugespielte Bilder dagegen etwas zu grün. Wer in den Abendstunden und bei kontrolliertem Umgebungslicht ein Open-Air-Film/Sport-Event durchführt – bei dem möglicherweise Lichtleistung vor Farbpräzision geht – kann diesen Modus durchaus nutzen. Für den Einsatz im Heimkino empfehle ich jedoch den „Movie“-Modus, der in der Werkseinstellung immer noch strahlend helle 1400 Lumen erzielt. Der dynamische Kontrast beträgt hier 1245:1 und der Schwarzwert ist mit 1,12 Lumen absolut preisklassenüblich.
Exakt auf den Standard Rec.709 kalibriert, verliert der ViewSonic dann allerdings ein wenig an Lichtleistung. Satte 1300 Lumen messe ich im Bildmodus „User 1“. Das reicht spielend um 3,90 Meter breite Leinwände flächendeckend hell zu befeuern. Ohne dynamische Helligkeitsregelungen beträgt der Kontrast gute 290:1 (ANSI) bzw. verbesserungswürdige 502:1 (On/Off). Das Gamut ist mit wenigen Korrekturen perfekt eingestellt, so dass der Rec.709-Farbraum punktgenau getroffen wird. Das Ergebnis ist eine natürliche und präzise Farbreproduktion (siehe „Bildeindrücke“). Die Einstellungen der Farbtemperatur (6504 Kelvin – D65) mit optimalem Graustufenverlauf gelingen mir dagegen nur mit hohem Zeitaufwand. Der Hauptgrund dafür ist, dass das Tool mit den Helligkeit/Kontrast-Reglern interagiert und die Farbluminanzen beeinflusst. Normalerweise arbeiten die Regler für Farbraum, Weißpunkt und Helligkeit/Kontrast autark. Am Ende gelingt es mir dann aber doch noch, die optimale Farbeinstellung zu erzielen, an der es mal so gar nichts auszusetzen gibt. Das Ergebnis ist super, der Weg dahin allerdings aufwändig. Ich habe ViewSonic über diesen Umstand in Kenntnis gesetzt und erfahren, dass bereits an einer Korrektur via Update gearbeitet wird.

Der kalibrierte ViewSonic PX727-4K zeigt originalgetreue Farben und eine gute Schärfe. Die Panoramaaufnahme von Hamburg, die ich aus der 21. Etage des Hanseatic Trade Centers geschossen habe, zeigt wie schön meinem Testgast Farbdarstellung, Schärfe und Durchzeichnung gelingen. In der Ausschnittsvergrößerung ist erkennbar, wie sauber die einzelnen Buchstaben „STADTRUNDFAHRT“ auf dem roten Doppeldecker abgebildet werden. Sogar das Hamburger Stadtwappen links daneben wird in allen Details gezeigt. Die orangefarbigen U-Bahntüren sind naturgetreu, das Wasser unter der Brücke säuft nicht ins Schwarz ab, sondern ist mit seinen verschiedenen Blaufarbtönen sauber differenziert.
Foto: Michael B. Rehders

So gelingt die natürliche Farbdarstellung

Wer kein Messequipment besitzt, aber die qualitativ bestmögliche Bildreproduktion anstrebt, dem empfehle ich folgende Einstellungen am ViewSonic PX727-4K:

Bildmodus: Movie
Schärfe: 8
Gamma: 2.4
Farbtemperatur: Normal
Hautton: 2

Alle weiteren Einstellungen bleiben unverändert.
Jetzt können der On/Off-Kontrast von 1245:1 und der gute ANSI-Kontrast von 290:1 ausgeschöpft werden – einhergehend mit einer weitgehend natürlichen Farbdarstellung.

ViewSonic macht es den Nutzern einmal mehr sehr einfach. Um eine realistische Farbreproduktion zu erhalten müssen die oben aufgeführten Parameter lediglich in den Bildmenüs eingestellt werden.

Realistisch und detailgenau

Gleich mit Zuspielung des ersten Filmtitels fallen mir einige Dinge sofort positiv auf. Zunächst beeindruckt mich die Bildschärfe in „Wonder Woman“. Applikationen auf dem Superheldinnen-Outfit sind klar und deutlich erkennbar, obendrein glänzt der Anzug sogar im prallen Sonnenlicht realistisch auf der Leinwand. Darüber hinaus befindet sich um den Bildinhalt herum ein schwarzer Lichthof von etwa 60 Pixeln, dieser wird vom schwarzen Kasch der Leinwand aber vollständig geschluckt. Bei 2,50 Meter Leinwandbreite genügt diesbezüglich ein rund acht Zentimeter starker umlaufender Rahmen, um das ungenutzte Licht vollständig aufzunehmen.
Aber zurück zum Filminhalt: Als der schwarze Transporter von Wayne-Enterprise in Kapitel 1 vorfährt, schwenkt die Kamera um das Fahrzeug herum. Der Schriftzug auf den Vehikel ist klar und deutlich zu lesen. In diesem Zusammenhang fällt mir allerdings ein minimales Bildstottern auf, das ich jedoch als nicht weiter störend erachte. Der Regenbogen-Effekt (RBE) ist auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Auch die Lautstärke des Lüfters fällt im Eco-Lampenmodus mit unter 30 dB erfreulich leise aus. Lediglich im Lampen-Dynamik-Modus drehen die Lüfter mal schneller bzw. langsamer, immer in Abhängigkeit davon, ob gerade helle oder dunkle Inhalte projiziert werden. Sobald aber Filmton zu hören ist, gehen die Lüfter in der Ton-Kulisse schlichtweg unter. Auf der geheimen Insel der Amazonen werden die beeindruckenden Landschaften dann absolut realistisch und prächtig dargestellt. Im direkten A/B-Vergleich zwischen Bildmodi „Movie“ (mit obigen Einstellungen) und „User 1“ (kalibriert auf Rec.709) ist erkennbar, dass das Grün unter „Movie“ noch satter und farbenfroher erscheint, was auf den etwas erweiterten Farbraum zurückzuführen ist. „User 1“ stellt das blaue Meer im Hintergrund wiederum natürlicher dar, groß sind die Unterschiede allerdings nicht. Ein Beleg dafür, wie gut ViewSonic seinen PX727-4K bereits ab Werk eingestellt hat.
Sportübertragungen in Full-HD und 50 Hz machen auf der großen Leinwand ebenfalls richtig Spaß. Obwohl der Projektor keine Zwischenbildberechnung vornimmt, erscheinen Kameraschwenks und das Passspiel der Bundesliga-Kicker total flüssig. Rodeln, bei den Olympischen Spielen in Korea, und Eishockey wird schlichtweg begeisternd auf die Leinwand geliefert. Sportler, in ihrem dunklen Dress und den farbenfrohen stylischen Elementen, heben sich hervorragend vom hellen Weiß des Eises ab. Selbst die Rückennummern der Rodler und Kufen-Cracks stellt der PX727-4K perfekt und völlig farbneutral dar.

Gaming-Spaß auf der Rennstrecke

Nun steht noch eine Runde „Formel 1“ auf dem Programm. Das Ferrari-Rot wird schlichtweg fantastisch auf die Leinwand gebannt. Aus meiner Startposition heraus beschleunige ich zügig an den ersten Gegnern vorbei. Ich lenke den Boliden sicher über den Nürburgring. S-Kurve, runter vom Gas. Auf der Geraden beschleunige ich auf Höchstgeschwindigkeit. Blöd, Bremspunkt verpasst. Der Wagen driftet in die Kurve, schlittert über die rot/weißen Abweiser, dann spüre ich den Gripp unter den Reifen. Vollgas! Weiter geht’s. Vor mir der silberfarbene Mercedes. Im Windschatten komme ich ran. Kurze Lenkbewegung nach links, raus aus dem Windschatten und vorbei am Silberpfeil. Profis würden hier vielleicht den Input-Lag kritisieren, aber als Gelegenheits-Zocker stört mich dieser nicht. Das Fahrzeug reagiert so, wie ich es möchte, unmittelbar, direkt und präzise. Gerne würde ich noch weiterfahren, aber es wartet ja noch der HDR-Test auf mich.

Meine Nachtaufnahme in UHD-Auflösung zeigt das Schanzenviertel, eine bekannte Partymeile in Hamburg mit vielen Bars, Cafés und Restaurants abseits der Reeperbahn. Beeindruckt bin ich davon, wie der ViewSonic Sterne am Himmel abbildet. Eine Abbildungsgenauigkeit, die nicht einmal deutlich teureren 4K-LCD/D-ILA-Projektoren mit E-Shift besser gelingt. Darüber hinaus werden die Namen auf den Straßenschildern (siehe kleines Foto) klar und deutlich reproduziert. Toll!
Foto: Michael B. Rehders

Mehr Details mit HDR

Der Spielfilm „Alien: Covenant“, den ich via 4K-Blu-ray zuspiele, wird vom ViewSonic PX727-4K ebenfalls selbstverständlich und zuverlässig erkannt – und macht nach der Kalibrierung richtig was her. Im Grunde müssen nur Kontrast (64) und Helligkeit (45) eingestellt werden, schon werden alle Inhalte bis 1000 Nits perfekt abgebildet. Da der Farbraum für HDR-Content etwas größer ausfällt als bei Standard-Blu-rays, erscheinen die goldenen Segel des Raumschiffes Covenant auch gleich noch etwas prächtiger. Im Vergleich mit der SDR-Version des Filmes schält der PX727-4K selbst aus dem Rauschiff noch weitere Details heraus. Auf dem Planeten, von dem die Besatzung der Covenant einen Notruf erhalten hat, wirken die dargestellten Wolken natürlich, die bewachsenen Berge weisen unfassbar viele Details aus. Einzelne Bäume, ja sogar die feinen Blätter werden differenziert abgebildet. Den Nachtaufnahmen mangelt es dagegen etwas am abgrundtiefen Schwarz, das deutlich teurere Projektor darzustellen vermögen. Die hellen Spitzlichter und die fantastische Farbreproduktion des ViewSonic gleichen diesen kleinen Nachteil aber locker aus. In Anbetracht des günstigen Preises liefert der PX727-4K tatsächlich ein herausragendes Bild in HDR. Eines, das mich wirklich überzeugt.

Weißes Finish und goldener Objektiv-Ring. Der ViewSonic PX727-4K nimmt nicht viel mehr Fläche als ein DIN-A4-Blatt ein und ist somit unauffällig zu installieren.
Foto: Michael B. Rehders

Fazit

Der ViewSonic PX727-4K ist wie geschaffen für den Einsatz in modernen Heimkinos. Die Installation ist zügig erledigt und hochaufgelöste Bilder werden in präzisen Farben und originalgetreu dargestellt. Seine Zoomfunktion erhöht die Flexibilität bei der Ausrichtung und der Platzierung am Aufstellungsort. Aufgrund der hohen Lichtleistung und der beeindruckenden Schärfe stellt der ViewSonic neueste HDR-Blockbuster und Sportsendungen von Sky, Netflix sowie von 4K-Blu-ray schlichtweg prächtig dar. Games mit UHD-Auflösung und HDR machen mindestens ebenso viel Spaß. Darüber hinaus ist der ViewSonic PX727-4K im niedrigen Lampenmodus angenehm leise, zeigt keinen Fliegengitter-Effekt und bietet für gerade einmal 1300 Euro den aktuell vielleicht attraktivsten Einstieg in die Ultra-HD-Welt.

Test, Text und Fotos: Michael B. Rehders

Gesamtnote: 1,0
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

95 %

95 %

96 %

180216.ViewSonic-Testsiegel

Technische Daten

Modell:ViewSonic
PX727-4K
Produktkategorie:Projektor
Preis:1319,00 Euro
Garantie:3 Jahre (Projektor)
2 Jahre oder 1000h (Lampe)
Ausführungen:- Weiß
Vertrieb:ViewSonic Technology, Dorsten
Tel.: 02362 9544 805
www.viewsoniceurope.de
Abmessungen (HBT):261 x 332 x 135 mm
Gewicht:4,0 Kg
Technik:1-Chip DLP
Helligkeit:2238 Lumen (1300 nach Kalibrierung)
Kontrast (On/Off):
Kontrast (ANSI):
502:1 (nach Kalibrierung)
290:1 (nach Kalibrierung)
Schwarzwert:2,58 Lumen (nach Kalibrierung)
Bildauflösung:1920 x 1080 Pixel (3840 x 2160 mit XPR-Technologie)
Lens-Shift:nein
3D-Wiedergabe:nein
2 Meter Bildbreite:ab 2,94 - 3,52 Meter Abstand
Anschlüsse:Eingänge:
2 x HDMI (2 x MHL-fähig)
1 x Computer-Eingang
1 x Audio 3,5 mm

Ausgänge:
1 x Audio 3,5 mm
1 x USB-Typ A mit Stromversorgung
Lieferumfang:- ViewSonic PX727-4K
- Netzkabel
- VGA-Kabel
- Fernbedienung
- Batterien
Besonders:+ 4K/UHD via XPR-Technologie
+ HDR-10
+ gute Schärfe
+ sehr hell
+ beleuchtete Fernbedienung
+ Rec.709-Farbstandard
Benotung:
Bildqualität (50%):1,0
Praxis (25%):1,0
Ausstattung (25%):1,0
Gesamtnote:1,0
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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