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Ob Telefonieren, Whatsapp oder mobiles Surfen, auf ein Android-Smartphone oder iPhone verzichten heute nur die wenigsten Menschen. Der Wunsch nach einer möglichst günstigen Nutzung bei zugleich hohem Datenvolumen und Extras, z.B. kostenlose Telefonaten in alle Netze, ist hierbei groß. Beim Vergleich von Handytarifen achten Verbraucher häufig nur auf den beworbenen Monatspreis, ohne sich jedoch Gedanken über Vertragsdetails oder Prepaid-Angebote zu machen.

Was macht einen Handytarif wirklich günstig?

Auf den ersten Blick wirkt ein Vergleich moderner Handytarife einfach. Online lässt sich mit wenige Angaben rund um die eigenen Nutzungsvorlieben in Erfahrung bringen, welche Tarife die günstigste Wahl sind. Wie in anderen Lebensbereichen gilt hier allerdings: Ein sehr günstiges Angebot bringt häufig auch sehr einfache Leistungen mit sich.
Die meisten Anbieter von Handytarifen staffeln ihre Angebote nach dem monatlich verfügbaren Datenvolumen. Zwangsläufig entsteht der günstigste Preis bei einem Tarif mit dem geringsten Wert, das oft nur bei 500 MB oder 1,0 GB liegt. Das ist dann ausreichend, wenn man nur selten zum Handy greift und dieses nicht häufig für die Video-Wiedergabe, zum Streamen von Musik und ähnlich datenintensiven Tätigkeiten nutzt. Statt den Schwerpunkt alleine auf den günstigsten Tarif zu setzen, ist es allerdings besser sich nach einem Tarif mit dem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis zu erkundigen. Das ist allerdings in der Praxis gar nicht so einfach, da jede Nutzung am Smartphone von Fall zu Fall völlig anders ausfällt.

Ein neues Handy zum Vertragsabschluss für kleines Geld bekommen, ist schön. Meist benötigt man dieses aber gar nicht und zahlt es trotzdem über höhere Monatspauschalen.

Auf Besonderheiten bei Vertragshandys und Prepaid-Modellen achten

Für einen grundlegenden Tarif-Vergleich ist zunächst die Entscheidung zwischen einem Prepaid-Modell oder einem Vertragshandy zu treffen. Der einfachere Preisvergleich ergibt sich bei Nutzern im Prepaid-Modell. Dieses wird ohne Vertragsbindung und im Regelfall auch ohne mitgeliefertes Gerät, z.B. kann das ein neues Smartphone sein, genutzt.
In beiden Varianten ist zwischen der Abrechnung als pauschaler Flatrate oder mit exakter Leistungsabrechnung zu unterscheiden. Gelegenheitsnutzer eines Smartphones finden in der Variante ohne Flatrate häufig das bessere Angebot. Hier lohnt es, auf das Kundenkonto des Handyanbieters zu schauen, um zunächst herauszufinden wie oft und für welche Zwecke das eigene Handy tatsächlich genutzt wird. Bei Vertragshandys ist neben dem Kostenfaktor noch die fehlende Flexibilität durch die Vertragsbindung zu bedenken. Zwar gibt es heute nur noch selten die lange Bindung von 24 Monaten. Doch auch sechs oder zwölf Monate können auf einem sich stetig bewegenden Tarifmarkt zu lang sein.

Neues Smartphone, Bundles & Co. als Faktoren

Ein Zusatzfaktor erschwert den Preisvergleich, sobald sich der Kunde für ein Vertragshandy entscheidet. Grund hierfür sind die sehr günstigen Beigaben, beispielsweise mit einem Smartphone der neusten Generation für lediglich einen Euro. In diesem Fall kalkuliert der Anbieter genau, wie er die Kosten für das brandneue Handy in die Tarifkosten einfließen lässt. Letztlich zahlen Sie also auch das Smartphone, auch wenn das Angebot dies zunächst nicht vermuten lässt.
Noch komplexer wird der Vergleich, wenn sich Kunden durch ein Bundle-Angebot von einem Handytarif überzeugen lassen. Von der Spielkonsole bis zum Fernseher liegen manchen Tarifen diverse Extras bei, mit denen sich Mobilfunkanbieter von der Konkurrenz abgrenzen möchten. Damit dies gelingt und sich der Tarifabschluss für Sie lohnt, ist der persönliche Nutzen der Bundle-Inhalte ebenso zu prüfen. Wenn Sie beispielsweise keine Spielkonsole benötigen, ist auch das verlockende Bundle-Paket für Sie kein Angebot.

Das eigene Nutzungsverhalten vor dem Vergleich kennen

Grundsätzlich ist der Tarifvergleich im Internet einfach und bei richtiger Durchführung in der Regel auch aussagekräftig. Wer genau weiß, welche Leistungen er von einem starken Handytarif erwartet, lässt diese Informationen beim Online-Vergleich adäquat einfließen. Vor dem Vergleich ist aber auf jeden Fall zu klären, wie gut die mobile Netzabdeckung der einzelnen Anbieter in der eigenen Wohnregion ist und welche maximalen Geschwindigkeiten hier erreicht werden. Für Business-Kunden ist die gleiche Überlegung für häufige Aufenthalte im gesamten Bundesgebiet anzustellen. Gleiches gilt für Geschäftsreisen oder für den regelmäßigen Urlaub im Ausland.
Durch detaillierte Aufstellungen im Kundenkonto des aktuellen Anbieters sollten Kunden ihr bisheriges Telefonverhalten vorab unter die Lupe nehmen. Das ist auch gerade bei der Handynutzung von Kindern und Jugendlichen sinnvoll, die sich ein brandneues Smartphone wünschen, die meisten Funktionen des Wunschgerätes aber gar nicht benötigen.

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